Tatort

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2008, Folge 686–701 
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  • Der Kormorankrieg
    Folge 686
    Bild: Das Erste
    Der Kormorankrieg (Folge 686) – © Das Erste

    Conrad Ketteler sollte gerade sein Amt als Umweltreferent des neuen Landtagsabgeordneten Günter Balried antreten. Doch der Biologe und Naturschützer Ketteler wird tot aus dem Bodensee geborgen. Er stand im Mittelpunkt eines Streits zwischen den Naturschützern und einer Gruppe von Berufsfischern, die die geschützten, aber fischräubernden Kormorane bekämpfen. Klara Blum und Perlmann stellen bei ihren Ermittlungen fest, dass Ketteler heimlich Beweise für illegale Aktivitäten der Fischer gesammelt hatte. Entweder wurde er ermordet, weil er den Fischern mit seiner Prinzipientreue im Wege stand, oder aber, weil er in seinem Privatleben allzu wenig Prinzipien hatte. Eine Zeugin sagt aus, den Fischer Gasser am Tatabend in Kettelers Haus gesehen zu haben. Gasser streitet das vehement ab. Klara ist überzeugt, dass Gasser lügt, kann es ihm aber nicht beweisen. Fraglich ist auch, ob er lügt, weil er Ketteler ermordete – oder eher um Günther Balried zu schützen. Obwohl Balried der Protagonist einer Umweltpartei ist, scheint ihn insgeheim mehr mit Gasser zu verbinden, als er zugeben will. Klara beginnt, sich mit Balrieds Vergangheit zu beschäftigen. Da stellt sich heraus, dass Conrad Ketter gar nicht im See umkam, sondern im Wasser der Fischbrutstätte … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 06.01.2008 Das Erste
    SWR - Blum
  • Verdammt
    Folge 687
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    Verdammt (Folge 687) – © Das Erste

    Max Ballauf und Freddy Schenk müssen den Mord an einem pädophil veranlagten Ex-Häftling aufklären. Das Mitleid für Paul Keller hält sich in Grenzen: Nach zwölf Jahren in Haft war er, angeblich therapiert, nur wenige Stunden auf freiem Fuß. Jetzt wurde die Leiche des berüchtigten Kindermörders im Müllcontainer eines Wohngebiets gefunden – genauso wie damals der achtjährige Kevin, sein mutmaßliches Opfer. Die Kommissare Ballauf und Schenk stehen vor einer schweren Aufgabe: Die Zahl der Tatverdächtigen ist groß, zumal die Bürgerinitiative „Child Protection“ öffentlich Stimmung gegen die Freilassung Kellers gemacht hatte. Nach amerikanischem Vorbild hatte die Organisation Kellers Identität und Wohnort im Internet veröffentlicht und überall in der Nachbarschaft Flugblätter mit seinem Foto verteilt. Treibende Kraft bei „Child Protection“ ist Kevins Vater Stefan Maywald, ehemals ein sehr erfolgreicher Anwalt. Nach dem Tod seines Sohnes hat er sich ganz dem Kampf gegen die Pädophilen-Szene verschrieben. Doch Maywald ist nicht der einzige, den die Vergangenheit nicht loslässt. Auch bei Kellers Familie, seinen Eltern und seinem Stiefbruder haben die Vorkommnisse und die üble Nachrede der Nachbarn tiefe Spuren hinterlassen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 27.01.2008 Das Erste
    WDR - Ballauf & Schenk
  • Borowski und das Mädchen im Moor
    Folge 688
    Bild: Das Erste
    Borowski und das Mädchen im Moor (Folge 688) – © Das Erste

    Belinda, ein 16-jähriges Mädchen, ist verschwunden. Letzte Augenzeugen berichten, sie am Nachmittag noch im Moor gesehen zu haben. Doch seitdem fehlt von ihr jede Spur. Hat sich das Mädchen abgesetzt oder handelt es sich um ein Verbrechen? Borowskis Recherchen führen ihn in das Mädcheninternat Hainfeld, auf das Belinda ging. Zusammen mit Frieda Jung, muss er feststellen, wie einsam und wenig gemocht Belinda war. Also doch Mord? Noch ahnt Borowski nicht, wie nah er dem Mörder kommt, der seine Freundschaft sucht. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 17.02.2008 Das Erste
    NDR - Borowski
  • Und Tschüss
    Folge 689
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    Und Tschüss (Folge 689) – © Das Erste

    Arno Dahm, Unternehmer einer Firma mit fair gehandelten Produkten, kommt bei dem Versuch, ihn zu entführen, um. Die Täter können fliehen – nur die 13-jährige Doro wird Zeugin der Tat – offenbart sich aber niemandem. Die Ermittlungsarbeit beginnt: Casstorff ist irritiert über das Ausbleiben seiner Freundin Wanda Wilhelmi. Die Staatsanwältin wollte sich – als sie am Telefon den Namen des Toten hört – sofort auf den Weg zum Tatort machen. Holicek durchleuchtet derweil das berufliche Umfeld des Getöteten und trifft als erstes auf den Exportsverbandsvorsitzenden Karl Dursthoff, der von Streitigkeiten zwischen dem Toten und seinem Kompagnon Müller zu berichten weiß. In der Tat lässt Jannik Müller, Mitinhaber der Firma „Fair Global“, durchblicken, dass es mit Dahm nicht eben einfach war – standen ihnen doch Dahms hohe moralische Ansätze bei den alltäglichen Geschäften im Wege. Wanda Wilhelmi taucht weiterhin nicht auf und nicht nur Casstorff ist alarmiert: Das LKA richtet die Sonderkommission „Wanda“ ein – davon ausgehend, dass es sich um eine gezielte Entführung der Staatsanwältin handelt. Mit von der Partie ist Jenny Graf – Casstorffs ehemalige Mitarbeiterin, die jetzt für das LKA arbeitet. Zusammen durchleuchten beide die Fälle, an denen Wilhelmi vor ihrem Verschwinden gearbeitet hatte und versuchen herauszufinden, was der Zusammenhang zwischen dem Tod von Dahm und der Entführung einer Staatsanwältin sein könnte. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 24.02.2008 Das Erste
    NDR - Casstorff
  • Hart an der Grenze
    Folge 690
    Bild: Das Erste
    Hart an der Grenze (Folge 690) – © Das Erste

    Stuttgart, Spätsommer, ein Montagmorgen. Kriminalhauptkommissar Sebastian Bootz wird zur Feier seines 31. Geburtstages von seiner Familie geweckt. Fröhlicher Beginn eines Arbeitstages, der für Bootz einen neuen Fall und einen neuen Kollegen bereithält. Stuttgart, derselbe Montagmorgen. Kriminalhauptkommissar Thorsten Lannert aus Hamburg erlebt seinen ersten Zusammenprall mit der einheimischen Bevölkerung bereits auf dem Weg zum Arbeitsantritt im Polizeipräsidium. Rüder Beginn eines Tages, der Lannert einen neuen Schreibtisch, neue Kollegen und seinen Premieren-Einsatz in Stuttgart bringen wird. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 09.03.2008 Das Erste
    SWR - Lannert & Bootz
  • Tod einer Heuschrecke
    Folge 691 (90 Min.)
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    Tod einer Heuschrecke (Folge 691) – © Das Erste

    Ein Berliner Szeneclub: Hier verkehren die Berliner und internationale Wirtschaftsgrößen, als es wenige Tage vor einem Wirtschaftsgipfel einen Toten gibt: Ted Wilson, amerikanischer Hedge-Fonds-Manager. Er sollte die Übernahme der erfolgreichen Firma Brom-AG abwickeln. Hauptkommissar Till Ritter (Dominic Raacke) staunt nicht schlecht, in der Chefin des Clubs Simone (Katrin Saß), eine Bekannte aus alten Taxifahrer-Zeiten wieder zu treffen. Simone führt die Kommissare in die Gästeliste ein, auf der unter anderem der Investmentberater Zinger (Sven Lehmann) und das schöne Escort-Girl Kirsten (Natalia Avelon) stehen. Verfolgen sie mit dem Opfer ehrgeizige berufliche Interessen? Außerdem verkehren im Club die attraktive Studentin Franka (Anna Brüggemann), die dort für einen Zeitungsartikel recherchiert und Klaus Werner (Guntbert Warns), Betriebsratsvorsitzender der Brom-AG. In der Mordnacht begehrte auch Frankas Freund Daniel (Adrian Topol) Einlass in den Club, wurde aber zurückgewiesen. Offensichtlich war er auf Franka eifersüchtig. Der Fall wird für die Kommissare besonders heikel, als der Angestellte der amerikanischen Botschaft, Bob Miller (Errol T. Harewood), Ritter und Stark (Boris Aljinovic) seine Mordtheorie präsentiert. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 16.03.2008 Das Erste
    RBB - Ritter & Stark
  • Seenot
    Folge 692 (90 Min.)
    Bild: Das Erste
    Seenot (Folge 692) – © Das Erste

    Nächtliche Seenotzeichen, eine dümpelnde leere Yacht im Morgengrauen, schließlich ein verschwundener Schweizer Werftbesitzer: Klara Blums neuester Fall beginnt mit einem Rätsel auf dem winterlichen See und erfordert die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit den Schweizer Kollegen. Als Klara Blum eine ziellos treibende, unbemannte Yacht quasi vor ihrer Haustür auf dem winterlichen Bodensee entdeckt, findet sie dort mögliche Blutspuren. Der Schweizer Werftbesitzer Stähli, bei dem die Yacht gerade überholt wurde, ist nicht aufzufinden. Klara fordert bei der Schweizer Polizei Amtshilfe an. Reto Flückiger von der Thurgauer Seepolizei und sein stürmischer junger Kollege Marcel Steiner, die mit Klara und Kai Perlmann zusammenarbeiten sollen, verdächtigen den spurlos verschwundenen Werftbesitzer Stähli, Drogenschmuggel in großem Ausmaß betrieben zu haben. Vor allem Steiner ist überzeugt, dass Stähli sich ins Ausland abgesetzt hat. Doch dann wird Stählis Leiche im See gefunden. Klara Blum und die Schweizer Kollegen ermitteln nun gemeinsam in einem Mordfall. Allerdings hat Klara bei aller Sympathie für den charmanten Reto Flückiger den Eindruck, dass die beiden Schweizer Ermittler-Kollegen etwas vor ihr verbergen. Erst recht, als Stählis Mitarbeiter Weingarten ihr eröfnet, dass Steiner in einem entscheidenden Punkt nicht die Wahrheit gesagt hat. Als Klara feststellt, dass Reto seinen jungen Kollegen bei seinen Eigenmächtigkeiten deckt, wird sie misstrauisch. Sie äußert ihren Verdacht, dass der junge, ehrgeizige Steiner etwas mit dem Mord an Stähli zu tun hat. Und löst damit eine Kurzschlussreaktion bei Steiner aus. Er flieht, Hals über Kopf. Klara Blums erster ‚Tatort‘-Fall mit den Schweizer Seepolizei-Kollegen entstand als Koproduktion des SWR mit dem Schweizer Fernsehen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Mo 24.03.2008 Das Erste
    SWR - Blum / SF - Flückiger
  • Erntedank e. V.
    Folge 693 (90 Min.)
    Bild: Das Erste
    Erntedank e. V. (Folge 693) – © Das Erste

    Charlotte Lindholm ist im Mutterschutz und verbringt die Zeit mit ihrem fünf Monate alten Sohn David. Ganz ausgelastet fühlt sie sich nicht, und deswegen beginnt sie, sich intensiv mit Hirnforschung, insbesondere mit menschlicher Erinnerung, zu beschäftigen. Charlottes Chef Bitomsky verweigert erst mal ihren Wunsch, halbtags zu arbeiten. Im Tatendrang etwas ausgebremst, willigt sie ein, ihre freie Zeit mit David und Martin in dessen neu erworbener Schrebergartenlaube zu verbringen. Gleich zu Beginn ihres Aufenthalts in der Kolonie ‚Erntedank e.V.‘ wird die Leiche von Albrecht Leimen, Vorstand des Vereins, abtransportiert. Charlotte wittert sofort Ungemach, zumal ihr die Bewohner der Kolonie etwas merkwürdig erscheinen. Doch Albrecht Leimen – so findet der neue Mitarbeiter in der Rechtsmedizin Edgar Strelow heraus – ist eines natürlichen Todes gestorben. Herzinfarkt beim Heckeschneiden, so lautet die Diagnose. Dieser Vorfall ereignete sich auf einem Grundstück, das ihm gar nicht gehörte und auf dem auch niemand mehr wohnte, seit dessen ehemaliger Pächter Helmut Zacher Mitte der 90er nach Kanada ausgewandert war. Während Charlotte immer mehr Beobachtungen macht, die sie vermuten lassen, dass etwas in dem herbstlichen Idyll des Schrebergartens nicht stimmt, wertet Martin das als Hirngespinst einer unterbeschäftigten Kriminalhauptkommissarin. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 30.03.2008 Das Erste
    NDR - Lindholm
  • Schatten der Angst
    Folge 694 (90 Min.)
    Bild: Das Erste
    Schatten der Angst (Folge 694) – © Das Erste

    Als der türkische Unternehmer Ercan Celik mit seinem eigenen Lieferwagen überfahren wird und stirbt, bekommen Lena Odenthal und Mario Kopper Unterstützung vom LKA. Dort vermutet man die Tat eines Serientäters, der seit einiger Zeit türkischstämmige Geschäftsleute regelrecht hinrichtet. Durch Lenas Ermittlungen ergeben sich jedoch auch Anhaltspunkte dafür, dass die Tat mit der Familiensituation der Sahins zu tun haben könnte, denn Ercan Celik führte sein Geschäft gemeinsam mit seinem Schwager Önder Sahin. Während Önder danach strebte, den erfolgreicheren Schwager zu übertrumpfen, versuchte Ercans Ehefrau Derya, sich in ihrer arrangierten Ehe Freiheiten zu erkämpfen. Und dann ist da noch Peter Bogner, der in der Nähe des Tatorts gesehen wurde und seine Zuneigung zu Derya Celik nur schwer verbergen kann. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 06.04.2008 Das Erste
    SWR - Odenthal & Kopper
  • Müll
    Folge 695 (90 Min.)
    Bild: Das Erste
    Müll (Folge 695) – © Das Erste

    „Verstümmelte Frauenleiche nach Feuer auf Müllkippe gefunden“, titelt die Sensationspresse und setzt Staatsanwalt von Prinz unter Handlungsdruck: Doch die Spurensuche von Max Ballauf und Freddy Schenk stockt. Nach dem Brand ist die Leiche nicht mehr identifizierbar. Und es gibt keine Zeugen. Weder Peter Esser, der Geschäftsführer der kleinen Entsorgungsfirma, auf deren Gelände der verkohlte Körper gefunden wurde, noch der jungen Gärtnerin Kaja Krumme, die den Brand in den frühen Morgenstunden bei der Feuerwehr gemeldet hatte, ist etwas Verdächtiges aufgefallen. Nur der eigenbrötlerische Müllsammler Willy aus Ballaufs Nachbarschaft weiß, dass es auf dem Recycling-Hof vor zwei Jahren bereits öfter gebrannt hat. Von der Müllmafia ist die Rede, die gezielt kleinere Recycling-Unternehmen unter Druck setzt. Die Kommissare wollen Essers Sekretärin befragen. Doch sie ist unauffindbar. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 20.04.2008 Das Erste
    WDR - Ballauf & Schenk
    rbb
    Mo 28.04.
    20:15 Uhr
  • Der oide Depp
    Folge 696 (90 Min.)
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    Der oide Depp (Folge 696) – © Das Erste

    Mitte der 1960er Jahre wurden in München die beiden Edel-Prostituierten Gertrude „Gina“ Echsner und Johanna Wiesnet grausam getötet. Der oder die Täter konnten nie gefasst werden. Doch die moderne forensische Technik ermöglicht es nun, einen der berühmtesten Fälle bayerischer Kriminalgeschichte neu aufzurollen. Eher zufällig fanden Streifenpolizisten im Amischlitten des ehemaligen Unterweltkönigs Robert „Roy“ Esslinger die Tatwaffe, einen Dolch, der nach mehr als vier Jahrzehnten Aufklärung bringen könnte. Der Fall landet auf Befehl von oben – genauer: von Kriminaloberrat Wellisch – auf dem Schreibtisch von Ivo Batic und Franz Leitmayr. Während ihrer Ermittlungen tauchen die beiden Kriminalhauptkommissare ein in das längst verblasste Münchner Rotlichtmilieu von einst: Robert „Roy“ Esslinger war in den 1960er Jahren eine viel beachtete Halbweltgröße im Bahnhofsmilieu. Dank seines hinterhältigen Charmes hatte es der millionenschwere Zyniker damals immer verstanden, auch mit den Spitzen der Stadt zu kooperieren. Sogar Münchens ehemaliger Polizeipräsident Dr. Landgräber erinnert sich „sehr gut“. Was die Ermittlungen von Batic und Leitmayr erschwert, ist die Mitarbeit des ihnen zugeteilten Kommissars Sirsch, einem grantigen, älteren Beamten, der noch nicht einmal den Computer bedienen kann. Dieser Umstand bietet Batic und Leitmayr wieder beste Gelegenheit, ihrem lieben Exkollegen, dem technisch hochbegabten und vor allem emsigen Carlo Menzinger, nachzutrauern. Denn Batic und Leitmayr müssen nun die mühsame Kleinarbeit wie das Durchforsten verstaubter Aktenordner ganz allein bewältigen. Dabei kommen allerdings erstaunliche Dinge ans Tageslicht. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 27.04.2008 Das Erste
    BR - Batic & Leitmayr
  • Exitus
    Folge 697 (90 Min.)
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    Exitus (Folge 697) – © Das Erste

    Ein mysteriöser Verkehrsunfall im Schnee mit fünf Toten gibt Sonderermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) viele Rätsel auf. Denn neben den beiden Fahrern, zwei Studenten, findet die Polizei in dem verunglückten Wagen drei weitere tote Personen, die offenbar schon vor dem Unfall gestorben sind. Erste Untersuchungen ergeben, dass diese drei Leichen aus einem Krankenhaus offiziell zu Forschungs- und Lehrzwecken an die Anatomie der Universität Wien überstellt worden waren. Auch die Leiterin der Klinik Dr. Veronika Fuchsthaler (Sunnyi Melles) hat keine Erklärung dafür, wie diese menschlichen Körper nachts in einen Kleintransporter auf einer einsamen Landstraße gekommen sind. Unerwartete Hilfe erhalten Eisner und sein Kollege Inspektor Bernhard Weiler (Heribert Sasse) von der jungen Pathologin Paula Weisz (Feo Aladag), die in dem Krankenhaus Ungereimtheiten entdeckt. Auf eine ganz heiße Spur stößt Dr. Weisz bei einem Seminar an der Grazer Universität. Denn bei einem Anschauungsunterricht erkennt sie den Körper einer jungen Drogensüchtigen wieder, die nach den Unterlagen bereits in Wien von Studenten seziert worden ist. Wie konnte diese Leiche dann äußerlich offensichtlich unversehrt nach Graz kommen? Für Moritz Eisner ist klar, dass die Anatomie und das Krankenhaus über gefälschte Akten Leichen verschwinden lassen. Menschen, die keine Angehörigen haben, für die niemand ein Begräbnis bezahlt und die niemand vermisst. Doch zu welchem Zweck geschieht das? Und warum hat die drogensüchtige Frau schwere Brüche an der Wirbelsäule und den Schultern, die ihr eindeutig lange nach dem Tod zugefügt wurden? Verfolgt von der Presse, die Wind von dieser Schauergeschichte bekommen hat, gerät Eisner immer tiefer in Ermittlungen, die ständig neue Fragen aufwerfen. Vor allem aber diese eine Frage: Wie weit dürfen Wissenschaft und Forschung gehen? (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 04.05.2008 Das Erste
    ORF - Eisner
  • Der frühe Abschied
    Folge 698 (90 Min.)
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    Der frühe Abschied (Folge 698) – © Das Erste

    Ein junger Mann kommt nach Hause und findet seine Frau am Bettchen ihrer drei Monate alten Zwillinge. Leon, einer der beiden Säuglinge, ist tot. Patrick glaubt, seine Frau Tamara habe dem Baby etwas angetan, und ruft die Polizei. Er erzählt Charlotte Sänger und Fritz Dellwo von der Frankfurter Polizei, dies sei nicht der erste Säugling, der ihnen unter mysteriösen Umständen „wegsterbe“; schon ihr erstes Kind, Lina, lag nach wenigen Wochen tot in der Wiege, die Todesursache blieb damals ungeklärt. Der Fall um das tote Kind ist heikel, der Druck der Öffentlichkeit groß. Das Schlagwort „Kindsmord“ steht im Raum. Tamara kommt vorerst in Untersuchungshaft. Dellwo findet immer mehr Indizien und Anhaltspunkte, die auf ihre Schuld hinzudeuten scheinen. Sänger dagegen nähert sich der seltsamen, verschlossenen Frau langsam an. Sie vermutet, dass hier eine überforderte Mutter vorschnell als Mörderin abgestempelt wird. Könnte noch eine andere Person hinter dem Tod des Kindes stecken? Da ist zum Beispiel Sabrina, die junge Nachbarin, selbst alleinerziehende Mutter, die Patricks Nähe sucht und ihm nach Leons Tod Trost spendet … (Text: NDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: Mo 12.05.2008 Das Erste
    HR - Dellwo & Sänger
  • Krumme Hunde
    Folge 699 (90 Min.)
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    Krumme Hunde (Folge 699) – © Das Erste

    Mit einer Hunde-Tätowierung im Nacken und Einstichwunden im Rücken wird der Privatdetektiv Peter Mang halbnackt in einer Baugrube gefunden. Ist er das Opfer seiner geheimen Ermittlungen geworden? Die Spur führt Kommissar Thiel zur Villa der Industriellenfamilie Rummel. In der Ehe von Sabine und Markus Rummel scheint es trotze der sauberen Fassade offensichtlich zu bröckeln: Schließlich zeigen die von dem Detektiv aufgenommenen Fotos, dass den Werkschef und seine neue Assistentin Christine Schauer mehr verbindet als nur ein Arbeitsverhältnis. Beauftragt wurde der Privatdetektiv von Alfred Wesskamp. Der ehemalige Werksmitarbeiter ist ein älterer Freund des Hauses Rummel. Wesskamp verrät Kommissar Thiel auch, dass die Firma unter der Führung von Markus Rummel wirtschaftlich jüngst in eine Schieflage geraten ist. Derweil ermittelt Prof. Boerne wieder mal auf eigene Faust. Dass ihm der ermordete Privatdetektiv zum Verwechseln ähnlich sah, lässt den Rechtmediziner nicht los. Die auffällige Tätowierung des Toten führt ihn in ein einschlägiges Münsteraner Tatoo-Studio. Hier trifft er auf den Weißrussen Jan Sievic – und dessen Kampfhund … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 18.05.2008 Das Erste
    WDR - Thiel & Boerne
  • Todesstrafe
    Folge 700 (90 Min.)
    Bild: Das Erste
    Todesstrafe (Folge 700) – © Das Erste

    Gerade mit dem Zug in Leipzig angekommen, wird Hauptkommissar Andreas Keppler direkt zu einem Tatort gerufen. Hier erwartet ihn schon seine neue Kollegin Eva Saalfeld, mit der ihn mehr verbindet als die zukünftige gemeinsame Arbeit – sie waren einmal miteinander verheiratet. Die Ehe wurde geschieden, und jetzt sind beide vor dem Wiedersehen nervös. Zeit für Privates bleibt ihnen aber nicht, denn sie müssen gemeinsam einen Mord aufklären. Hans Freytag, Betreiber des Veranstaltungszentrums ‚Fabrik‘, ist erstochen worden. Er restaurierte gerade mit einigen Jugendlichen ein Boot, an dessen Bug das Wort ‚Todesstrafe‘ gesprüht wurde. Die Kommissare ermitteln, dass Freytags ‚Fabrik‘ bereits mehrfach von Unbekannten mit dem Wort ‚Kinderschänder‘ beschmiert worden war. Hintergrund könnte eine Strafanzeige seiner von ihm getrennt lebenden Frau Sibylle sein, die behauptet, dass Freytag ihre gemeinsame kleine Tochter missbraucht habe. Gegen Freytag herrschte Pogromstimmung im Stadtteil. Eine Zeugin hat zur Tatzeit einen Jugendlichen aus der ‚Fabrik‘ laufen sehen. So stoßen die Kommissare Saalfeld und Keppler auf Max Lornsen, der als letzter mit Freytag telefoniert hat. Allerdings war der junge Mann mit dem Opfer befreundet – welches Motiv für einen Mord sollte er haben? Das sieht beim Wirt Kurt Steinbrecher ganz anders aus: Er ist Vorsitzender eines Vereins, der öffentlich die Todesstrafe für Kinderschänder fordert. Steinbrecher hat kein Alibi, und seine Fingerabdrücke befinden sich auf einer am Tatort gefundenen Spraydose. Als die Kommissare dann noch herausfinden, dass Sibylle Freytag und ihr Anwalt Klaus Arend schon seit längerem ein Paar sind, stellt sich ihnen die Frage nach dem eigentlichen Zweck der Missbrauchsanzeige … Eva Saalfeld und Andreas Keppler ermitteln in einem Stadtviertel, in dem Hysterie und Selbstjustiz herrschen. In ihrem ersten Fall müssen sie ein Geflecht aus Stammtischparolen, zerrütteten Ehen und gescheiterten Träumen entwirren. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 25.05.2008 Das Erste
    MDR - Saalfeld & Keppler
  • Ausweglos
    Folge 701 (90 Min.)
    Bild: Das Erste
    Ausweglos (Folge 701) – © Das Erste

    In der Leipziger Innenstadt wird am frühen Morgen die Leiche einer jungen Frau gefunden. Susanne Körting wurde brutal erschlagen. Ihr Mann Manuel erzählt den Hauptkommissaren Eva Saalfeld und Andreas Keppler, dass er sich vor kurzem von Susanne getrennt habe. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass Susanne Körting wenige Tage vor ihrer Ermordung ein Kind zur Welt gebracht hat. Von einer Schwangerschaft hatte ihr Mann den Kommissaren gegenüber aber nichts erwähnt. Im Verhör behauptet er, seine Frau hätte ihm telefonisch aus dem Krankenhaus eine Totgeburt mitgeteilt. Am Tatort gefundene Spuren könnten die eines Kinderwagens sein. Hauptkommissarin Eva Saalfeld ordnet sofort eine Hausdurchsuchung bei Manuel Körting an. Als sie das Neugeborene dort nicht finden, wenden sich die Ermittler an den letzten Arbeitgeber von Susanne, Peter Marquardt, der eine Gebäudereinigungsfirma leitet. Von ihm erfahren sie, dass es Susanne Körting mit der ehelichen Treue nicht so genau genommen hat. Mit ihrem früheren Chef Jörg Grabosch soll sie sich auf einer Betriebsfeier vergnügt haben. Doch auch Peter Marquardt, so scheint es, hatte eine engere Beziehung zur Toten: Der verheiratete Marquardt wurde mit der schwangeren Susanne Körting beim Kauf eines Kinderwagens gesehen. Auch er rückt in das Visier der Ermittler. Ist einer der beiden Männer der Vater des verschwundenen Babys und wollte sich seiner Verantwortung entziehen? Wo ist das Baby jetzt – und lebt es noch? Es geschieht ein weiterer Mord. Die Tote, Karin Meckel, erweist sich als Angestellte von Dr. Wagner, dem Frauenarzt von Susanne Körting. Dieser will seine Patientin Susanne Körting allerdings seit über einem Jahr nicht mehr gesehen, geschweige denn behandelt haben. Von dem Baby, nach dem landesweit gefahndet wird, fehlt immer noch jede Spur. Die Befürchtung, es könne getötet worden sein, lässt Eva Saalfeld und Andreas Keppler nicht ruhen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 06.07.2008 Das Erste
    MDR - Saalfeld & Keppler