Tatort

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1973, Folge 25–35 
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  • Tote Taube in der Beethovenstraße
    Folge 25
    Bild: WDR
    Tote Taube in der Beethovenstraße (Folge 25) – © WDR

    Ein New Yorker Privatdetektiv, der einem internationalen Erpresserring auf der Spur war, wird in Bonn ermordet. Sein Kompagnon Sandy, unterstützt von Kressin, übernimmt den Fall. In der Turbulenz des Kölner Karnevals wird der Fall immer verwirrender und endet schließlich mit einem blutigen Albtraum. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 07.01.1973 ARD
    WDR - Kressin
  • Ein ganz gewöhnlicher Mord
    Folge 26

    An einem Abend im Oktober 1970 lernen sich im Wartesaal des Bremer Hauptbahnhofes zufällig vier Männer kennen. Völlig unabhängig voneinander sind sie nach Bremen gekommen: Friedhelm Sacher, Vertreter für Damenoberbekleidung, der gerade an diesem Tag einen günstigen Geschäftsabschluss tätigen konnte, Michael Puczek, der beim Aufbau des Freimarkts Arbeit sucht, der Seemann Kurt Westhoff, der als Abgemusterter gerade seine Heuer ausgezahlt bekam und der Aushilfskellner Wolfgang Henning, der nur einen Besuch in Bremen machen wollte und nun auf die Abfahrt seines Zuges nach Delmenhorst wartet. Nach einigen Gläsern verstehen sich die vier bereits recht gut. Einer von ihnen lädt zu immer neuen Lokalrunden ein. Man beschließt, den angebrochenen Abend miteinander zu verbringen. Nach einem Bummel durch zahlreiche Kneipen machen sich die vier zu einem Lokal in der Nähe Bremens auf, das Michael Puczek bei einem Aufenthalt in der Stadt im vergangenen Jahr kennen gelernt hat. Am nächsten Morgen ist über Polizeifunk folgende Durchsage zu hören: „Unbekannte männliche Leiche hinter dem Borgfelder Landhaus – Kripo erhält Kenntnis“. Hauptkommissar Böck, Leiter des 1. K. in Bremen, leitet sofort die notwendigen Maßnahmen ein: Schutzpolizisten sperren den Leichenfundort ab, Spezialisten der Spurensicherung suchen nach Hinweisen, Reifen- und Schuhsohlenabdrücke werden gesichert, die Bewohner der umliegenden Häuser verhört. Doch niemand hat in der Nacht etwas Auffälliges bemerkt. Da der oder die Täter alle Hinweise, die zur raschen Identifizierung des Opfers führen könnten, sich entfernt haben, verliert Hauptkommissar Böck wichtige Zeit. Erst nachdem der Name des Toten herausgefunden ist, wird es möglich, Schritt für Schritt den Aufenthalt des Ermordeten in Bremen zu verfolgen. Trotz des Großeinsatzes der Polizei und der Überprüfung aller Spuren und Hinweise tappt Böck völlig im Dunkeln. Dabei gibt es bei der Kripo eine Faustregel, die fast immer zutrifft: Hat der Kommissar in den ersten fünf Tagen nach einer Straftat immer noch keine heiße Spur, die ihn zum Täter führen kann, ist die Lösung des Falles meist unmöglich. Zeugen können sich dann nicht mehr genau erinnern, Spuren werden undeutlich, Hinweise aus der Bevölkerung spärlicher. Hauptkommissar Böck sitzt in dieser Zeit häufig an seinem Schreibtisch und brütet über den Spurenfotos, die seine Beamte aufgenommen haben. Sollte er etwas übersehen haben? (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 04.02.1973 ARD
    RB - Böck
  • Cherchez la femme oder die Geister vom Mummelsee
    Folge 27

    Auf der Drei-Länder-Tour einer Reisegesellschaft aus Kiel werden die Reisenden Zeugen von Eifersüchteleien zwischen zwei sonst unzertrennlichen Freundinnen. Als jedoch eine der beiden ermordet aufgefunden wird und jeder der Mitreisenden tatverdächtig ist, wird Kommissar Gerber vor die fast unlösbare Aufgabe gestellt, diesen Fall aufzuklären. (Text: SWR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 04.03.1973 ARD
    SWF - Gerber
  • Stuttgarter Blüten
    Folge 28

    In Stuttgart kommen mit schöner Regelmäßigkeit monatlich zwei falsche Hunderter unter die Leute. Der Hersteller ist ein alter Kauz, der in untergeordneter Stellung in einer Druckerei arbeitet. Bei einem Autounfall in der Nähe der Strafanstalt Stammheim fällt der Polizei eine neue 100-Markschein-Druckplatte in die Hände. Der Verunglückte ist nicht vernehmungsfähig. Die Druckplatte ist vergleichbar mit der ganzen im Bundesgebiet gesuchten Serie. Der Unfallort liegt so, dass anzunehmen ist, die Druckerei befinde sich in Stammheim. Die Polizei sucht jedoch dort vergeblich. Da spielt ihnen der alte Kauz einen seiner falschen Hunderter mit einem verschlüsselten Hinweis zu, den Kommissar Lutz löst. Die gesuchte Falschgeldserie wird in der Gefängnisdruckerei hergestellt. Unser Kauz kann nun ungestört weiter sein Minigehalt aufbessern. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 01.04.1973 ARD
    SDR - Lutz
  • Jagdrevier
    Folge 29
    Bild: NDR
    Jagdrevier (Folge 29) – © NDR

    Dieter Brodschella, der nur noch kurze Zeit seiner Haft zu verbüßen hatte, ist bei Außenarbeiten entwichen. Er will Kresch umbringen. Kresch ist der König von Niederau. Ihm gehören fast alle Grundstücke und Häuser in dem kleinen abgelegenen Dorf in Schleswig-Holstein. Nach einer Silvester-Party bei Kresch wurde Brodschellas Freundin tot aufgefunden. Kommissar Finke soll nun Brodschella einfangen und Kresch beschützen. Nur, Brodschella will sich nicht einfangen lassen, und Kresch will sich nicht beschützen lassen. Heise, Ortspolizist in Niederau, kurz vor der Pensionierung, soll Finke helfen. Aber: „Sie werden bei den Leuten hier, schätze ich, wenig Hilfe finden. Also wir sind hier eigentlich alle irgendwie miteinander verwandt“, meint Heise. Er ist der Schwager von Brodschella. Oberrat Mertens, Finkes Vorgesetzter, ist auch nicht sehr glücklich. Er wirft Finke vor: „Sie verwechseln vielleicht ganz einfach die Personen“. Es sei zwar bedauerlich, dass eine alte Frau sich das Leben genommen habe, weil Kresch ihr die Miete heraufsetzte. Und die minderjährige Heide Borcherts habe vor der Polizei ausgesagt, dass ein Landstreicher sie vergewaltigt habe. Aber: „Für unseren Fall, Herr Finke, ist das gänzlich unerheblich“. (Text: MDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 13.05.1973 ARD
    NDR - Finke
  • Weißblaue Turnschuhe
    Folge 30
    Bild: Bayerisches Fernsehen
    Weißblaue Turnschuhe (Folge 30) – © Bayerisches Fernsehen

    Überfall am hellichten Tag: Einer alten Frau wird auf einem Münchner Friedhof die Handtasche entrissen. Der Täter, der weiß-blaue Turnschuhe trug, entkommt mit der Beute – zehn Mark und eine Lesebrille. Oberinspektor Veigl hat bald Glück mit seinen Ermittlungen: Er kann den Mann in einem Armenspeisungsraum verhaften. Es scheint sich um einen Bagatellfall zu handeln. Doch da ist noch die Sache mit dem „gefundenen Schmuck“, den der Täter bei sich trug. Außerdem belehren eine kleine Zeitungsmeldung über einen Schmuckdiebstahl, Ereignisse auf einem unbewohnten Bauernhof im Chiemgau und ein altes, reichhaltiges Strafregister den Oberinspektor bald eines anderen. (Text: Hörzu 25/1973, S. 54)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 24.06.1973 ARD
    BR - Veigl
  • Kressin und die zwei Damen aus Jade
    Folge 31

    Kressin ist gerade mit einer Maschine aus Istanbul eingetroffen. Im Flugzeug saß neben ihm die reizende Asiatin Lyn, für die er nur Augen hat, während er am Gepäcktransport auf seinen Koffer wartet. Aber statt des Koffers rollt eine Leiche heran. Und Lyn ist plötzlich verschwun-den. Bei dem Toten vom Transportband werden 350.000 Mark gefunden. Kressin vermutet, dass der Mörder in einer Schmugglerbande zu suchen ist. Seine Ermittlungen führen ihn in ein Kölner Lokal, in dem ein paar Typen mehr wissen, als sie zugeben: Ein Antiquitätenhändler, ein unangenehmer Geldverleiher und die geheimnisvolle Christina. Überall jedoch registriert Kressin, dass man auf zwei Schachfiguren, die Damen aus Jade, auffällig nervös reagiert. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 08.07.1973 ARD
    WDR - Kressin
  • Platzverweis für Trimmel
    Folge 32

    Der Tote im Fußballstation heißt Louis Spindel, so steht es in seinem Pass. Aber seine Frau, seine legitime, ihm rechtmäßig angetraute Frau, nannte sich Irene Kohl, wenn sie ihren Louis gelegentlich in Hamburg besuchte. Das alles haben Hauptkommissar Paul Trimmel und seine Mannschaft – Höffgen, Laumen, Petersen – relativ schnell herausgefunden. Spindel, der etwas undurchsichtige Herr, hat sich aus unbekannten Gründen aus dem heimatlichen Bonsdorf im Kohlenpott abgesetzt, ist in Hamburg in einer miesen Pension untergetaucht, dann irgendwie ermordet und im Fußballstadion deponiert worden. Aber jetzt wird es schwierig: warum hat man ihn ermordet? Und vor allem: Wer hat es getan? Höffgen, Laumen und Petersen erledigen ein Laufpensum wie Lizenzfußballer, wenn sie hart trainieren …Dieser Vergleich ist ganz treffend angesichts der Tatsache, dass Spindel etwas mit Fußball zu tun gehabt hat. Hat auch sein Tod etwas mit Fußball zu tun? Oder gar mit der Skandal-Serie in der Bundesliga? (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 19.08.1973 ARD
    NDR - Trimmel
  • Das fehlende Gewicht
    Folge 33

    Ist der grenznahe Gasthof Rottweiler im Saarland ein Umschlagplatz für Rauschgifte? Als eine überraschende Razzia wieder einmal ergebnislos verläuft, vermuten die Kriminalkommissare Liersdahl und Schäfermann: Es muß einen Polizisten oder Zollbeamten geben, der den Rauschgiftring jedesmal rechtzeitig warnt. Ihr Verdacht richtet sich bald gegen den 30jährigen Zollbeamten Werner Ridder, der als Untermieter bei der sieben Jahre älteren Witwe Vera Ponsolt lebt … (Text: Hörzu 39/1973, S. 76)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 30.09.1973 ARD
    SR - Liersdahl
  • Tote brauchen keine Wohnung
    Folge 34
    Bild: Bayerisches Fernsehen
    Tote brauchen keine Wohnung (Folge 34) – © Bayerisches Fernsehen

    Josef Bacher (Andreas Seyferth), aus der Jugendstrafanstalt Hamburg entlassen, fährt nach München, um seine Mutter zu besuchen. Die Beziehung zwischen beiden ist kühl – Nadja Bacher (Mady Rahl) empfindet keine Liebe für ihren Sohn, weil er sie zu sehr an ihren geschiedenen Mann erinnert. Die Stadt ist für Josef völlig verändert, überall neue Straßen, neue Gebäude. Josef findet einen Job bei einem Immobilienmakler, der alte Häuser mieterfrei und abbruchreif machen möchte, um Platz für neue, moderne Bürogebäude zu schaffen, die mehr Geld bringen. In einem dieser alten Häuser wird eine Rentnerin tot aufgefunden. Sie ist vergiftet worden. Auch Josef findet man Tage später in den Isaranlagen erschlagen auf. Kriminaloberinspektor Veigl (Gustl Bayrhammer), dem die Fälle übertragen werden, muss feststellen, dass neben menschlichem Versagen die Motive für diese Taten auch in den rücksichtslosen Sanierungsmaßnahmen zu suchen sind. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 11.11.1973 ARD
    BR - Veigl
  • Frauenmord
    Folge 35

    Eine Mordaffäre in Wiens High-Society: Die Frau des Großindustriellen Rahl wurde entführt – und umgebracht. Inspektor Marek und sein Team machen sich sofort an die Arbeit. Im Laufe der Untersuchungen stellt sich heraus, daß die Ehe der Rahls alles andere als in Ordnung war: Frau Rahl hatte nicht nur intime Beziehungen mit Angstellten ihres Mannes, sondern anscheinend auch Verbindungen zu Ganoven aus der Wiener Unterwelt … (Text: Hörzu 49/1973, S. 62)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 09.12.1973 ARD
    ORF - Marek