Tatort

Tatort

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1983, Folge 144–152 
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  • Mord ist kein Geschäft
    Folge 144

    Im Schwäbischen Wald wird von einem Bauer ein Campingbus mit einer männlichen Leiche entdeckt. Erste Ermittlungen der Polizei ergeben, dass es sich bei dem Ermordeten um Günther Happel handelt, der auf dem Campingplatz des Cannstatter Wasens in Stuttgart polizeilich gemeldet ist. Als Kommissar Lutz und sein Assistent Wagner dorthin kommen, beobachten sie einen Sportwagen, der zielstrebig zu dem Abstellplatz von Happels Campingbus fährt. Der Fahrer des Wagens ist, wie sich später herausstellen wird, ein guter Bekannter der Polizei: Alfons Kehl, mehrfach vorbestraft. Kehl ist nach Kenntnissen der Polizei Mitglied eines Gangs-tersyndikats, das bei Gastwirten und Geschäftsleuten „Schutzgelder“ kassiert. Ein paar dieser erpressten Wirte versuchten, sich zu wehren. Als Wortführer werden der Grieche Costas und der Türke Önökyl genannt. Günther Happel soll für sie gearbeitet haben. Die Ermittlungen für Lutz gestalten sich äußerst schwierig. Zum einen wollen die betroffenen Wirte nicht aussagen, zum anderen wird Lutz von einer Seite Hilfe angeboten, von der er es am wenigsten erwartet hätte. Der Chef des Syndikats Sakowsky fühlt sich in seinen Geschäften durch die Aktivität der Polizei gestört. Er bietet Lutz an, den Mörder zu finden: denn Happel sei sein Kassierer gewesen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 09.01.1983 ARD
    SDR - Lutz
  • Fluppys Masche
    Folge 145
    Bild: RBB
    Fluppys Masche (Folge 145) – © RBB

    Als Fluppy einen Überfall auf den Juwelierladen Malcher startet, kann er nur noch den Rest der Juwelenbeute in seine Taschen stopfen. Der Laden ist bereits durchwühlt worden, der Tresor offen, der Juwelier liegt mit blutendem Kopf auf dem Fußboden. Mit knapper Not gelingt es ihm, an Kunden und Passanten vorbei aus dem Laden auf die Straße zu stürzen, und dort im Menschengewühl zu verschwinden. Als Kommissar Walther und Assistent Hassert am Tatort eintreffen, sind Polizeiarzt und Spurensicherung bereits am Werk. Der Juwelier ist tot. Walther und Hassert haben einen neuen Fall zu lösen. Die ersten Ermittlungen ergeben, dass Juwelier Malcher kurz vor dem Überfall hier im Laden seine junge Geliebte empfangen hat. Und weiter, dass neben anderen wertvollen Juwelen auch ein kostbarer Familienschmuck aus dem Tresor verschwunden ist. Wie aus den liegengebliebenen Papieren hervorgeht, gehörte der Schmuck einem Ehepaar Wrangel, das in erheblichen, finanziellen Schwierigkeiten steckte und deshalb das Familienerbe von Juwelier Malcher beleihen ließ. Wieder einmal – wie schon so oft – stehen Walther und Hassert vor der Aufgabe, den Angehörigen eines Ermordeten die schmerzliche Tatsache beizubringen. Der Besuch bei Frau Malcher ist kurz, und für die Ermittlungen nicht eben hilfreich. Nach den bisherigen Ergebnissen konzentrieren sich die Verdachtsmomente immer dichter auf den Ehemann Wrangel. Walther lässt ihn festnehmen. Auch Fluppy ist inzwischen gefasst und in Gewahrsam genommen worden. Kommissar Walther und Assistent Hassert haben noch eine harte Nuss zu knacken, um diesen Fall zu einem gerechten Ende zu bringen. (Text: RBB)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 06.02.1983 ARD
    SFB - Walther
  • Miriam
    Folge 146
    Bild: WDR
    Miriam (Folge 146) – © WDR

    Thanner ist zu Schimanski gezogen, weil seine Freundin Sylvia ihn wegen seiner ewigen Eifersüchteleien rausgeworfen hat. Er bringt Ordnung in Schimanskis leicht chaotischen Haushalt, in seiner Seele dagegen herrscht erhebliche Verwirrung. Er will die Trennung von Sylvia nicht akzeptieren und bemüht sich, das Geschehene ungeschehen zu machen. Alles andere – auch sein Beruf – ist für ihn zur Zeit von zweit- und drittrangiger Bedeutung; soll doch Schimanski machen. Und Schimanski macht. Er untersucht den Mord an Daddel Virks, einem kleinen Schnüffler, Gehilfe des Privatdetektivs Scholl, der einst ein Kollege von Thanner und Schimanski war. Wer hat Virks auf dem Gewissen? Die Leute, bei denen er Wettschulden hatte, der undurchsichtige Versicherer Klett mit seinen merkwürdigen Geschäften: Rückkauf von gestohlenem Gut, unter der Hand, unter Umgehung der Polizei, oder der Großindustrielle Schultheiß, oder dessen Tochter Miriam, die Scholl offensichtlich den Auftrag gegeben hat, gegen ihren Vater zu ermitteln? Und warum ist Scholl verschwunden, und wer bedroht Miriam Schultheiß? Miriam ist Schimanski gegenüber äußerst zurückhaltend, aber mit Zähigkeit – manchmal sogar mit Thanners Hilfe – fügt er Steinchen zu Steinchen und hat bald ein verwirrendes Mosaik vor sich. Warum beschuldigt diese selbstbewußte junge Frau ihren Vater, vor zwanzig Jahren ihre Mutter ermordet zu haben, obwohl der Tod der Mutter nach den Akten Folgen eines Verkehrsunfalls war? Endlich gelingt es Schimanski – auch dabei ist Thanner trotz seines Seelenwehs hilfreich – den verschwundenen Scholl aufzuspüren. Jetzt überstürzen sich die Ereignisse, der Fall nimmt eine für alle überraschende Wende. (Text: WDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 03.04.1983 ARD
    WDR - Schimanski & Thanner
  • Blütenträume
    Folge 147

    Harry Rohwedder landet mit einem Seesack voller Fünfzigdollarnoten in Hamburg. Umgerechnet sind es rund eineinhalb Millionen Mark. Die Sache hat nur einen Haken: Harrys druckfrische Dollarscheine sind Blüten, wenn auch erstklassige. Ein Versuch des jungen Seemanns, das Falschgeld auf einen Schlag gleich in Hamburg abzusetzen, stößt auf Schwierigkeiten und bringt Harry das fatale Interesse eines gefährlichen Dunkelmanns ein, der sich den Markt für Blüten nicht verderben lassen will.Nicht nur darum verschwindet Harry schleunigst nach Frankfurt. Dort arbeitet seine frühere Freundin Jutta als Kellnerin. Zwar hat Harry über vier Jahre lang nichts von sich hören lassen, dennoch nimmt Jutta ihn nach anfänglichem Zögern bei sich auf. Und so erfährt der überraschte Seemann, dass er eine kleine Tochter hat.Harrys Vaterstolz ist nicht gespielt. Jutta wiederum glaubt nur zu gern, dass sie und Monika es fortan viel besser haben sollen. Sie glaubt sogar an die Glückssträhne im amerikanischen Spielerparadies Las Vegas, mit der Harry seinen plötzlichen Reichtum erklärt. Woher er wirklich stammt, bleibt vorerst sein Geheimnis.Wegen schlechter Erfahrungen in Hamburg versucht Harry zunächst, die falschen Dollar Schein für Schein in echte D-Mark umzuwechseln. Dank seiner schauspielerischen Talente klappt das recht gut, bis er Ärger mit einem Taxichauffeur bekommt. Fortan weiß auch die Polizei: In Frankfurt bringt ein Unbekannter gefälschte Dollar in Umlauf. Dennoch riskiert Harry kühnere Unternehmen, um sein Geld an den Mann zu bringen.Wirklich gefährlich wird es für den zähen und schlitzohrigen Seemann allerdings, als die Verfolger aus Hamburg ihm auf die Spur kommen. (Text: HR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 01.05.1983 ARD
    HR - Bergmann
  • Peggy hat Angst
    Folge 148
    Bild: SWR Fernsehen
    Peggy hat Angst (Folge 148) – © SWR Fernsehen

    Peggy Karoly, Fotomodell, wird am Telefon Zeuge, wie ihre Freundin Natascha umgebracht wird. Weder Adresse noch Telefonnummer kann sie der Kommissarin nennen, die sich voller Skepsis diese Geschichte erzählen lässt. Erst durch das Auffinden der Leiche wird die Geschichte für die Kommissarin zu einem Fall. Plötzlich auftauchende anonyme Briefe an Peggy scheinen im Zusammenhang mit dem Mordfall an ihrer Freundin Natascha zu stehen. Eine anonyme Anrufe rin, die mehr über die Mordgeschichte zu wissen scheint und nur gegen Beloh nung aussagen will, ist für die Kommissarin nicht erreichbar. Die Ermittlun gen der Kommissarin kommen nicht weiter. Peggy erhält keine anonymen Briefe mehr. Durch einen neuen Freund fühlt sie sich wieder sicher. Jedoch eine kleine, für abwegig gehaltene Recherche ergibt eine Spur. Die Kommissarin muss schnell und beherzt handeln, um ein neues Unglück zu verhindern. (Text: SWR)

    Deutsche Erstausstrahlung: Mo 23.05.1983 ARD
    SWF - Wiegand
  • Wenn alle Brünnlein fließen
    Folge 149

    Arnold Severing ist Bauunternehmer in einer Kleinstadt in Schleswig Holstein. Er hat sich um die Stadt verdient gemacht – hat aber auch an der Stadt verdient. Im Moment wartet er händeringend auf den Zuschlag für den Bau einer Umgehungsstraße. Er hat investiert und braucht das Geld. Doch die Straße fällt der Konjunktur zum Opfer. Das ist nicht nur für ihn eine Katastrophe, sondern auch für die Inhaber kleiner Firmen, die von ihm abhängig sind. Herr Groth ist so einer. Als er von der Streichung des Bauvorhabens hört, dreht er durch. Am selben Tag liegt Arnold Severing tot in seinem Party-Keller, vor sich eine Jagdflinte. Alles sieht nach Selbstmord aus. Das aber würde heißen, dass die Lebensversicherung nicht zahlt. Und dann bekäme Helmuth Groth kein Geld. Deshalb verbünden sich Frau Severing und Groth, um einen Mord vorzutäuschen. Wie kann Helmut Groth ahnen, dass dies eine Falle war? (Text: NDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 26.06.1983 ARD
    NDR - Ronke
  • Mord in der U-Bahn
    Folge 150

    Fußball-Schlagerspiel in einem Wiener Stadion. Die Emotionen gehen hoch, und Fäuste fliegen. In der Untergrundbahn kommt es zu tätlichen Auseinandersetzungen, die Polizei sperrt eine U-Bahn-Station und nimmt sich der rauflustigen Jugendlichen an. In einem Wagen der U-Bahn findet man einen erstochenen Mann. Der jugendliche Besitzer des Messers schwört Stein und Bein, es nicht gewesen zu sein. Oberinspektor Marek ist nicht mehr im Dienst, sondern Pensionist und sitzt im Prater beim Kartenspielen. Der neue Chef im Zimmer Mareks will nicht, daß sein Kommissariat in Mordfälle verwickelt wird. Doch er hat nicht mit Marek gerechnet, der sich als Pensionist plötzlich Dinge erlauben darf, die er als Polizei beamter im Dienst nie hätte tun dürfen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 18.09.1983 ARD
    ORF - Marek
  • Roulette mit sechs Kugeln
    Folge 151
    Bild: Bayerisches Fernsehen
    Roulette mit sechs Kugeln (Folge 151) – © Bayerisches Fernsehen

    Aus dem Garten eines Einfamilienhauses in einem noblen Münchner Vorort wird der dreijährige Martin Steinemann entführt. 200 000 Mark Lösegeld werden verlangt. Der Vater wendet sich entgegen der Forderung des Entführers an die Polizei. Mit dem Hinweis, er stehe unter Schock, bittet er, dass ein Beamter das Lösegeld übergeben soll. Bei der Übergabe des Geldes wird der Kriminalbeamte Seibold vom Erpresser erschossen. Noch am selben Abend wird das Kind, unversehrt und schlafend, von Gästen in einem Münchner Wirtshaus gefunden. Für Kriminalkommissar Lenz und sein Team ein Fall, bei dem es viele Spuren und viele Verdachtsmomente gibt. (Text: BR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 16.10.1983 ARD
    BR - Lenz
  • Der Schläfer
    Folge 152
    Bild: NDR
    Der Schläfer (Folge 152) – © NDR

    Eigentlich war die Versuchsreihe bei der Marine-Erprobungsstelle in Eckernförde fast abgeschlossen. Der Termin für die NATO-Präsentation des neuen Minenzünders – durch einen Sonar-Impuls kann er gegnerische Schiffe von eigenen unterscheiden – ist schon festgesetzt. Doch für die „denkende Mine“ interessieren sich nicht nur ihr Konstrukteur Dr. Spitzner und sein Auftraggeber, Ministerialrat Hohleben vom Verteidungsministerium, sondern auch Heinz Schäfer, Agent des gegnerischen Geheimdienstes. Als es zu einer unvorhergesehenen Detonation kommt, wird MAD-Oberstleutnant Delius mit der Aufklärung des Falles beauftragt … (Text: NDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 06.11.1983 ARD
    NDR - Delius