Susi

    Susi

    D 1980
    Deutsche Erstausstrahlung: 14.10.1980 ARD

    Paul (Peer Augustinski), der in Paris arbeitet, sitzt ganz schön in der Tinte. Seine Frau hat ihm in Stich gelassen – ihn, den „Hausfreund“ Tommy (Klaus Dahlen) und die zehnjährige Lulu (ganz zu schweigen vom schrulligen Onkel Otto). Als rettender Engel reist Schwesterherz Susi (Ingrid Steeger) aus Berlin an. Zur Begrüßung gibt es gleich eine schlechte Nachricht: Onkel Otto ist verhaftet worden. (Text: Hörzu 7/1986)

    Susi – Community

    Chris (geb. 1972) am 15.06.2009: Als ich die Serie 1986 sah, war ich begeistert. Ich mochte Ingrid Steeger von Klimbim her. Leider hat das ARD damals die letzte Folge nicht gezeigt (!) aufgrund des angeblich niedrigen Niveaus (so stand es damals in einem Fernsehprogramm oder in der Zeitung). Jetzt kam es auf EinFestival wieder, ein Programm das ich leider nicht empfangen kann!! :-( Ich verbinde noch die Erinnerung damit, dass die Serie um 23:00 Uhr abends unter der Woche kam, ich mit 14 Jahren das natürlich nicht sehen durfte und es immer heimlich in meinem Zimmer auf meinem s/w-Fernseher angeschaut habe! Das waren noch Zeiten
    Olaf (geb. 1969) am 05.04.2009: Wird doch tatsächlich demnächst in EinsFestival gezeitgt. Dauert aber noch ein wenig.
    Hanko (geb. 1967) am 31.03.2009: ne Freundin von EinsFestival schreibt mir gerade "'Susi' macht echt laune und ist sehr hochwertig produziert. Eine Folge kostete damals so viel wie ein 'Tatort'." Jetzt bin ich aber doch sehr gespannt.
    Peter (geb. 1966) am 15.02.2009: Als ich im Herbst 1980 "Susi" sah, hatte ich Ingrid Steger für mich entdeckt. Ich jedenfalls hatte bei dieser Sendung sehr viel gelacht! Dieses Autorennen mit den 2CVs und Susi mit ihrer ausgerissenen Autotür in der Hand: "Mensch, könnt ihr denn nicht vernünftig fahren!?" Dieser sehr herben negativen Kritik der Zeitungen kann ich mich auf keinen Fall anschließen. Würde alles gern nochmal sehen.
    Claus (geb. 1960) am 01.09.2003: Im Gegensatz zu dem, was sich heute Comedy nennt, waren Serien wie SUSI oder ZWEI HIMMLISCHE TÖCHTER wirklich witzig. Um die Leute heute zum lachen zu bringen, müssen die Komiker der Neuzeit wie z.B. Tom Gerhard oder Atze Schröder jede Menge Zoten, verzerrte Gesichter oder Blähungen aufbringen. Bei Ingrid Steeger reichte schon die bloße Anwesenheit das man seine Freude hatte.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Harte Schelte für einen namhaften Regisseur „auf dem Tiefstand seines Schaffens“ (Abendpost). Als „Schwachsinn der Saison“ (Kölnische Rundschau) würdigte die TV-Kritik Michael Pfleghars sechsteilige „Aneinanderreihung von Geschmacklosigkeiten“ (Berliner Morgenpost). Einhelliger Tenor der Überschriften: „Klamauk und Blabla“, „Trostlos“ oder schlicht „Platter Humor“. Die „Frankfurter Allgemeine“ befand gar: „Susi ist eine Zumutung – als ausgesprochenes Minderheitenprogramm für Leute, die nicht bis drei zählen können, gerade noch tragbar.“

    (Hörzu 7/1986)

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6 tlg. dt. Comedyserie von Walter Kempley, Michel Ferman und Michael Pfleghar, Regie: Michael Pfleghar.

    Susi Paschke (Ingrid Steeger) ist eine naive Blondine aus Berlin. In Paris führt sie den Haushalt ihres Bruders Paul (Peer Augustinski), dem gerade die Frau davongelaufen ist, und sorgt für Chaos. Onkel Otto (Helmut Hoger), die zehnjährige Lulu (Ulrike Martinek) und Nachbar Tommy (Klaus Dahlen) helfen mit, machen es aber nicht besser.

    Klamauk, Albernheiten und platte Witze im bewährten Klimbim-Stil, den die Kritiker diesmal jedoch einhellig als Tiefpunkt beurteilten. Die Folgen waren eine Dreiviertelstunde lang und liefen dienstags um 20.15 Uhr.

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