Sternstunden

    Sternstunden

    J 2006 (Exploring Space – The Quest for Life)
    Deutsche Erstausstrahlung: 29.01.2007 ZDF

    Der Blick in den Kosmos mit immer größeren Teleskopen und leistungsfähigeren Raumsonden erweitert das wissenschaftliche Verständnis des Universums im Eiltempo. Vermutlich entstand unser Sonnensystem vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren. Meteoriten geben den Wissenschaftlern Aufschluss über Alter und Entstehungsgeschichte der Planeten. Aus der gigantischen Gas- und Staubwolke eines gestorbenen Sterns entstehen Himmelskörper. Die umeinander wirbelnden Partikel kollidieren und verdichten sich zu Protoplaneten. Auch wenn der Blick in den nächtlichen Sternenhimmel dem Betrachter das Gefühl von Ewigkeit vermittelt, die leuchtenden Himmelskörper sind alle sterblich. Je größer und schwerer ein Stern, desto gewaltiger die Supernova. In einem dramatischen Schauspiel hauchen in hundert Jahren ein bis zwei Sterne in der Milchstraße ihr Leben aus. Nach Berechnungen von Astronomen wird die Sonne in etwa fünf Milliarden Jahren sterben. Das beeindruckendste Schauspiel am Himmel aber ist die Geburt. Mit High-Tech-Teleskopen durchforsten Wissenschaftler unsere Galaxie, um zu beobachten, wie Proto-Sterne aus sich verdichtenden Scheiben von Gas und Sternenstaub entstehen. Selbst das stärkste optische Teleskop kann aber nur einen geringen Teil des Lichts erfassen. Radioteleskope fangen länger schwingende Wellen ein. Nachdem es internationalen Forschungsgemeinschaften in den letzten Jahren gelungen ist, die größten der astronomischen Beobachtungsinstrumente zu vernetzen, eröffnen fundamentale Entdeckungen neue Dimensionen. In bestechender Klarheit gibt der Kosmos den Astronomen seine Geheimnisse preis. (Text: ZDF)

    gezeigt bei Wunderbare Welt

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