Deutsche Erstausstrahlung: 06.12.2012 MDR

    Wenn Menschen vermisst werden oder durch eine Katastrophe verschüttet wurden, sind sie oft die Retter in höchster Not: Rettungshunde. Jede Minute zählt im Einsatz. Den „Rettern auf 4 Pfoten“ verdanken zahlreiche Menschen ihr Leben. Doch bis ein Hund in einen solchen Einsatz gehen kann, heißt es jahrelang üben, trainieren, lernen, wiederholen. Die Ausbildung dauert mindestens zwei Jahre, am Ende steht für das Team aus Hundeführer und Hund eine mehrteilige Prüfung. Erst dann darf das Retter-Duo im Ernstfall eingesetzt werden.

     

    Rettungshundearbeit verlangt viel Enthusiasmus, Zeit und auch Geld. Die Mitarbeit in einer Rettungshundestaffel ist ehrenamtlich. Ein großer Teil der Freizeit muss investiert werden in Ausbildung und Training für Mensch und Tier. Das schafft auch eine sehr enge Verbindung zwischen Hundeführer und seinem Hund und verlangt im Ernstfall auch schmerzhafte Entscheidungen: Vor allem in Trümmerlagen ist der Einsatz für die Tiere nicht ungefährlich und kann sogar tödlich enden.

     

    [Die Doku-Soap begleitet] die Mitglieder der Rettungshundestaffel „Teamdogs e.V.“ aus Thüringen ein halbes Jahr lang zum Training und zu Übungseinsätzen. Und so eng, wie die Beziehung des einzelnen Hundeführers zu seinem Tier ist, so verschworen ist auch die Gemeinschaft in der Staffel: Es wird nicht nur gemeinsam trainiert, sondern man hilft sich privat und es wird natürlich auch gefeiert. 13 Teams sind in der Staffel aktiv, die Polizistin und der Arzt, der Rettungssanitäter und der Pensionär, die Krankenschwester und die Angestellte – und auch die Hunderassen reichen vom Huskie bis zum Beagle. (Text: MDR)

    Cast & Crew