Sielmann 2000

    Sielmann 2000

    D 1991–1992
    Deutsche Erstausstrahlung: 03.10.1991 RTLplus

    Ein alter Mann wird zornig: „Mir läuft es kalt über den Rücken, wenn ich sehe, was wir mit der Erde angestellt haben.“ Heinz Sielmann, 74, der letzte der großen Tierfilmer aus Deutschland, fuhr nochmals 10 Monate lang an die Plätze, an denen seine „Expeditionen ins Tierreich“ entstanden. „Die Natur sendet SOS“, sagt er. Er zeigt Bilder der Umweltzerstörung (aber auch die letzten Paradiese der Menschheit) in „Sielmann 2000“ … (Text: rtv 39/1991)

    Sielmann 2000 – Kauftipps

    Sielmann 2000 – Community

    Taurus (geb. 1979) am 08.10.2004: Diese 1991 ausgestrahlte Sendereihe war wirklich einmalig. Schade, dass ihr keine große Beachtung geschenkt und sie auch nie wiederholt wurde. Danach hat man von Heinz Sielmann im deutschen TV leider nicht mehr viel gehört. Die Sendereihe "Expeditionen ins Tierreich" war ohne ihn auch nicht mehr das gleiche wie zuvor! Viele Grüße an alle Fans von "Sielmann 2000" und der Sendereihe "Expeditionen ins Tierreich".

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Rückkehr in die Zukunft. Tier-Doku-Reihe mit Heinz Sielmann und seinen beliebten Moderationen: Wenn es darauf ankommt, ist der Waran ein pfeilschneller Jäger. Das weiß auch der Lappenkibitz.

    Noch stärker als bei seinen Expeditionen ins Tierreich wollte Sielmann in dieser Reihe die Zuschauer für die Bedrohung der Natur sensibilisieren. Im Alter von 74 Jahren fuhr er noch einmal an viele Orte früherer Reportagen, zeigte Material aus den 50 Jahren davor und führte drastisch vor, wie schnell der Mensch die Lebensräume der Tiere zerstörte. Mir läuft es kalt über den Rücken, wenn ich sehe, was wir mit der Erde angestellt haben, sagte er. Neben den aufrüttelnden Bildern zeigte er aber auch die letzten Paradiese der Welt.

    Mit der Arbeit für RTL setzte sich Sielmann zwischen alle Stühle: Sein alter Arbeitgeber, die ARD, kündigte wegen des Engagements die 35-jährige Zusammenarbeit auf. Sein neuer Arbeitgeber stutzte die Reihe von geplanten 13 auf 10 einstündige Folgen montags um 20.15 Uhr, weil die Quoten im Verhältnis zu den Produktionskosten zu niedrig waren. Die nächste Reihe, den Heinz-Sielmann-Report, produzierte Sielmann für Sat.1.