Deutsche Erstausstrahlung: 15.09.1991 RTLplus

    Schloss Pompon Rouge, zur Zeit des Rokoko. Der Marquis, Inhaber des Chateaus, hat sich, dem Zeitgeist entsprechend, am Lebensstil des Hofes des französischen Königs in Versailles orientiert. So werden munter Feste gefeiert und das Schloss gleicht einem einzigen Freudenhaus. Der Marquis und seine sexhungrige Ehefrau, die Marquise, verprassen das Geld und genießen die schönen Dinge des Leben.

    Immer mal wieder erscheinen bedeutende Persönlichkeiten am Schloss; so zum Beispiel Casanova oder der Sohn des russischen Zaren … (Text: Heiko Kaletta)

    Schloss Pompon Rouge – Community

    Heini am 02.03.2015: Na, ob Chris noch lebt?!? ;)
    Steve (geb. 1974) am 14.06.2007: Ich habe damals bei ebay eine VHS -Kassette mit ein paar Folgen der Serie ersteigern können. Mich fasziniert die Zeit des Rokkoko und außerdem war ich ein glühender Fan von Elisabeth Volkannn
    Rolf (geb. 1970) am 19.10.2003: Ich suche die Folgen von "Schloss Pompon Rouge" auf VHS; Ich habe diese Serie damals über alles geliebt. Mein Lieblingstag war Sonntag-Nacht !? :-)
    Claus (geb. 1960) am 09.09.2003: Eine kleine Schmuddelserie mit einer Schar von hoffnungslos überforderten "Schauspielern".
    Chris (geb. 1928) am 14.10.2002: Ich suche SCHLOSS POMPON ROUGE VHS film und soundtrack schallplatte und soundtrack audiokassette und soundtrack cd.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    24 tlg. dt. Erotik-Comedyserie.

    Kleine, unbedeutende Serie über ein kleines, unbedeutendes Rokokofürstentum, das aber umso schriller und freizügiger ist, allen voran Marquise Marie Antoinette de Pompon Rouge (Elisabeth Volkmann), die eigentlich Maria Bommelroth heißt, aber das klingt nicht so pompös. Ihr Gatte Heinrich nennt sich Marquis Henri de Pompon Rouge (Jörg Bräuer).

    Die halbstündigen Folgen liefen am späten Sonntagabendabend. Die taz bewertete das Produkt als schlechteste Fernsehserie aller Zeiten und war damit von der Wahrheit nicht weit entfernt. Schon während der Produktion hatte es Querelen um den Gehalt der Sendung gegeben – nicht weil es zu freizügig zuging, sondern nicht freizügig genug. Der für die Bommelroths zuständige RTL-Redakteur Armin Hummernbrum, der überraschend unter seinem echten Namen auftrat, nannte erste Arbeitsproben eine Schnarchnummer hoch drei, auf Geheiß von ganz oben sollte die Erotik verschärft werden. Das resultierte in platten sexuellen Anspielungen sowie dem empörten Ausstieg einiger Nebendarstellerinnen und des Produzenten Jörn Schröder, der dann Pleite ging. Noch ein halbes Jahr später rechtfertigte RTL-Chef Helmut Thoma den Flop im Spiegel-Interview damit, dass es ja gar keine richtige Erotikserie gewesen sei, denn wer Elisabeth Volkmann in voller Ausrüstung in die Badewanne setzt, der kann doch von Sex keine Ahnung haben.