Sachsens Glanz und Preußens Gloria

    Sachsens Glanz und Preußens Gloria

    DDR 1983–1985
    Deutsche Erstausstrahlung: 20.12.1985 DDR1
    Alternativtitel: Gräfin Cosel / Preußens Glanz und Glorie

    Die 6-teilige Fernsehserie basiert auf den historischen Romanen des Polen Józef Ignacy Kraszewski. Sie beschreibt in freier Erzählweise rund 100 Jahre sächsischer Geschichte, die als „Sächsisches Barock“ bekannt sind. Persönlichkeiten, ihr Wesen und ihre Bindung an geschichtliche Ereignisse im Europa des 18. Jahrhunderts werden in opulenter Art und Weise beschrieben. (Text: Sylvia Kleditzsch)

    Sachsens Glanz und Preußens Gloria – Kauftipps

    Sachsens Glanz und Preußens Gloria – Community

    Deborah (geb. 1969) am 19.03.2010: Hallo, mittlerweile gibt es ja die Serie auf DVD und als CD. Weiß jemand zufällig, wie Musikunterlegung im ersten Teil heisst, bei August dem Starken als er gekrönt wird ? Ein Choral mit Orgelbegleitung müsste das sein.´Ist nicht auf den CD drauf leider.
    Sebastian (geb. 1975) am 11.08.2009: Das Erscheinungsdatum ist der 23.10.2009. http://www.ardvideo.de/index.php?sid=55&ai=D96020&b=0
    Wnni (geb. 1957) am 08.05.2009: Super Serie mit Kultstatus,richtig was für ein gemütlichen Fernsehabend mit Rotwein und Lebkuchen.
    Felix (geb. 1969) am 25.04.2009: Die Serie erscheint neben vielen anderen DDR TV-Klassikern bei dem Label ARD Video Ende September 2009. Die Zeit bekommen wir auch noch rum.
    Peter (geb. 1960) am 17.12.2008: Hallo Sabrina, hast Du zwischenzeitlich die DVD ? Wenn ja, wo kann man diese bekommen ? Gruß Peter

    Sachsens Glanz und Preußens Gloria – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6 tlg. DDR-Historiendrama von Albrecht Börner nach der „Sachsentrilogie“ von Josef Ignazy Kraszewski, Regie: Hans-Joachim Kasprzik.

    Liebe, Intrigen, Machtspiele und Kriege am Dresdner Hof: August der Starke (Dietrich Körner) nimmt sich Anna Constanze Reichsgräfin von Cosel (Marzena Trybala) zur Mätresse. Ihm folgt sein Sohn, der Sachsenkönig August III. (Rolf Hoppe), auf den Thron. Er vertraut die Regierungsgeschäfte nacheinander Graf Sulkowski (Gunter Schoß) und dessen Gegenspieler Minister Heinrich Graf von Brühl (Ezard Haußmann) an. Im völligen Gegensatz zum trägen Sachsenkönig erscheint der drahtige Preußenkönig Friedrich der Große (Arno Wyzniewski).

    Aus jedem Roman wurden zwei je 90-minütige Teile. Wegen des großen Aufwands der prächtigen Verfilmung entschied sich das DDR-Fernsehen für ein ungewöhnliches Verfahren: Weil der erste Roman am teuersten zu verfilmen sein würde, produzierte es zunächst die Teile 3 bis 6 (nach „Brühl“ und „Aus dem Siebenjährigen Krieg“) und wartete die Publikumsreaktion ab. Die vier Teile liefen in der Weihnachtszeit 1985 tatsächlich mit großem Erfolg und wurden auch in die Bundesrepublik und andere Länder verkauft. Erst danach entstanden jene beiden Teile („Gräfin Cosel“), die eigentlich als erste hätten gesendet werden müssen. 1987 zeigte das DDR-Fernsehen alle sechs Teile in der richtigen Reihenfolge. Die ARD strahlte vier Teile im März 1987 aus.

    Die Kritik war weitgehend begeistert von der Verfilmung und den herausragenden Schauspielerleistungen. Die DDR-Bürger freuten sich über vergleichsweise freizügige Bettszenen und suchten und fanden in der Geschichte Anspielungen auf die Gegenwart – nicht zuletzt im Filmtitel. Die Sachsen fühlten sich in der DDR immer von den Preußen (in Ostberlin) bevormundet.

    Als Gräfin Potzki spielte die spätere RTL-Wetterfee Maxi Biewer mit.

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