Deutsche Erstausstrahlung: 22.01.1986 Das Erste

    1984: Das Fernsehen will endlich eine „realistische“ Serie machen und lässt übers TV eine Familie suchen. Die Reschkes werden es! Leider entpuppen sich Vorstellungswelt der TV-Granden und wahres Leben als völlig inkompatibel, was darin gipfelt, dass für den Dreh der Sohn der Familie gegen einen Profi-Schauspieler ausgetauscht wird, und die Familie nur noch zum Drehen in ihre Wohnung kommt. Auf tiefschwarze, humorige Weise wird gezeigt, wie das Fernsehen unser Leben manipuliert, bis wir das TV-Leben so perfekt nachspielen, dass wir glauben, so und nicht anders ist die Wirklichkeit. (Text: Gerlind Amos)

    Reschkes großer Dreh – Community

    Carlo Amos am 17.06.2015: Wenn Ihr wollt, dass die Serie nochmals gezeigt wird, solltet Ihr an die ARD schreiben: EINS FESTIVAL wäre eigentlich exakt die richtige Adresse,um dazu wiederholen.
    dr.kernkrach (geb. 2030) am 29.07.2008: ahoi zusammen, möchte unbedingt diese geniale serie wieder haben! seid jahren versuche ich nun schon, an meine damals aufgenommenen und verliehenen vhs bänder zukommen. leider erfolglos. auch ein kontakt über ata tak verlief in sande... xao, kannst du denn nicht helfen??? großne dank an alle jörg www.kernkrach.de
    michael am 14.01.2008: Hier noch eine alternative Mailadrsse, falls meine Website, wie kürzlich, mal kurz down sein sollte: michael.arnal(at)web.de
    Michael Arnal am 26.12.2007: Bezüglich DVD. Meine Mailadress hat sich geändert: arnal(at)cine-c.de
    Michael Arnal am 25.09.2006: Ich bin der andere Autor dieser Serie. Selbstverständlich habe ich eine digitale Copie aller Folgen. Wer mag, schreibt mir unter ma(at)cine-c.de

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6 tlg. dt. Comedyserie von Michael Arnál und Xao Seffcheque, Regie: Reinhard Schwabenitzky.

    Familie Reschke, bestehend aus Vater Detlef (Jochen Paulmann), Mutter Nelly (Marie-Agnes Reintgen) und den Kindern Peter (Burkhard Ellinghaus) und Esther (Elfie Eschke), sind als Protagonisten einer Realityserie im Fernsehen ausgewählt worden. Also fallen der Regisseur (Hartmut Nolte), die Regieassistentin (Uschi Wolff), der Redakteur (András Fricsay Kali Son) und der Kameramann (Michael Arnál) bei ihnen ein und filmen alles, was passiert, filtern und inszenieren aber auch Ereignisse, denn es muss ja Quote bringen. Nichts läuft so, wie es sich auch nur irgendjemand der Beteiligten vorgestellt hat.

    Das Format Reality-TV war in den 80er-Jahren noch völlig unbekannt, die Idee der Autoren Arnál und Seffcheque innovativ, weitsichtig und provokant. Erst fast 15 Jahre später kamen Formate wie das in dieser frühen Satire karikierte tatsächlich ins Fernsehen. Arnál spielte selbst in der Rolle des Kameramanns mit, Seffcheque machte außerdem die Filmmusik.

    Die einstündigen Folgen liefen in einigen regionalen Vorabendprogrammen. Den meisten Sendeanstalten war die Serie jedoch zu gewagt, weshalb sie trotz enormer Einschaltquoten nach sechs Folgen nicht fortgesetzt wurde.