Bild: ZYX Music GmbH & Co.KG
    Rendezvous mit Rudolf Schock – Bild: ZYX Music GmbH & Co.KG

    Rendezvous mit Rudolf Schock

    D 1966–1968
    Deutsche Erstausstrahlung: 30.11.1966 ARD

    Rendezvous mit Rudolf Schock auf DVD

    Rendezvous mit Rudolf Schock – Community

    ITeschner (geb. 1977) am 01.11.2014: Ich warte sehnlichst darauf, dass seine Filme im Fernsehen wiederholt werden oder sich ein Verlag findet, der diese veröffentlicht. Ich hab bisher nur Gräfin Mariza und das Dreimädelhaus zu Hause, aber er hat ja noch soviel mehr gemacht. Ich finde auch, dass seine Stimme im Alter ein wenig schlechter geworden ist, aber das wusste er! Er hat es in seinen Memoiren selbst geschrieben und war sich seiner Möglichkeiten im Alter bewusst. Ich finde es sehr unfair, wie auf gewissen Foren im Internet, z. B. Amazon, so genannte Musik-Kenner über ihn herziehen. Das hat er nicht verdient! Wenn man bedenkt, aus welchem Elternhaus er kommt, wie schwer er es in seiner Jugend und durch den Krieg gehabt hat und wie er sich dann empor gearbeitet hat, sehr unermüdlich und fleißig. Das verdient Respekt und nicht Häme! Das Buch "Ach ich hab in meinem Herzen" hat einen Anhang mit seinem Gesamt-Reportoire und dies war so umfangreich, wie es wohl nur ein Placido Domingo heutzutage noch übertrumpfen kann. Domingo beherrscht inzwischen die schweren Wagner-Partien, die damals für einen lyrischen Tenor als nicht passend erschienen, weil es angeblich die Stimme kaputt gemacht hätte. (So hat Rudolf Schock dies einmal in einem Radio-Interview von 1985 erklärt, d. h. deshalb hat er DIESE Partien nicht gesungen, auch und erst recht nicht im Alter.) Alles in allem hat er aber eine fantastische Lebensleistung hingelegt und er hatte nicht die gleichen Möglichkeiten wie ein Herr Domingo, dessen Eltern bereits Operetten-Sänger waren und ei ihren Herrn Sohn auf einem Konservatorium ausbilden liessen. Rudolfs Schocks alleinerziehende Mutter war Putzfrau und Garderobiere im Duisburger Stadttheater.... Ein Kapitel in seinem Buch heißt nicht umsonst "Schockschwerenot".
    #1001096 am 05.01.2014: In den 60ern und auch 70ern kam immer wieder Giuditta von Lehar. Mit Rudolf Schock und Anna Netrebko (glaube ich). Wie gerne würde ich dieses wunderschöne Musikal mal wieder sehen - auch meine 84 jährige Mutter spricht immer wieder davon. Auch auch DVD oder VHS ist es nirgends zu finden. Schön wenn es mal wieder gezeigt werden könnte. Gruß Thomas Bauder
    8.8.1942 am 06.10.2013: Auch ich meine, es wird Zeit, an diesen deutschen Startenor in würdiger Weise zu erinnern. Im Jahr 2015 ist sein hundertster Geburtstag und es soll eine Lebenserinnerung erscheinen. Dieser Sänger mit der einmaligen Stimme ist noch heute aktuell, so wie er unseren Eltern Freude bereitet hat und das deutsche Ansehen im Ausland nach dem Krieg wieder verbessert hat.
    Bruno Hardes (geb. 1946) am 16.04.2011: Leider scheint dieser großartige Sänger nicht in das Konzept der heutigen Programmgestalter zu passen oder man nimmt ihm die "späten Jahre" immer noch übel! Dabei hat er bis zum Ende der 1950ger Jahre Maßstäbe als Sänger gesetzt und bis heute kann man seine wunderbare Stimme unter hunderten sofort erkennen. Ein großer Sänger, ohne Allüren
    andrea bernhards (geb. 1937) am 04.07.2007: Auszug aus meinem Buch "Annelena" ( 2007 Erwin-Friedmann-Verlag.de): "Ich schmolz dahin, wenn Rudolf Schock sang: Dein ist mein ganzes Herz, wo Du nicht bist, kann ich nicht sein. So wie die Blume welkt, wenn sie nicht küsst der Sonnenschein...." Andrea Bernhards

    Cast & Crew