
Ein Märchenkönig wartet vergeblich auf einen männlichen Nachkommen, der in der Lage wäre, einen seit langen Jahren währenden Krieg mit einem verfeindeten Königreich zu beenden. Er bekommt eine dritte Tochter – Fantaghiro – die zur schlauen, mutigen, tapferen und schönen Prinzessin heranwächst, den gegnerischen Prinzen besiegt und sich schließlich in ihn verliebt. Doch das ist erst der Anfang eines großen Kampfes gegen die böse Schwarze Königin und die Kräfte der Finsternis.
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Mit der schwarzen Hexe und ihren Gehilfen Blitz und Donner macht sich Fantaghiró auf den Weg in das versteckte Reich des Zauberers Tarabas. Er soll ihr den magischen Kuss schenken, mit dem sie ihren versteinerten Geliebten Romualdo zurück ins Leben holen kann. Doch eine alte Prophezeiung sagt, dass sich Tarabas durch diesen Kuss in einen Werwolf verwandeln wird, der Fantaghiró auf der Stelle verschlingt. Aber die Prinzessin ist bereit, ihr Leben für den Geliebten hinzugeben. (Text: kabel eins)
Die deutsch-italienische Fantasy-Serie basiert auf einem toskanischen Volksmärchen aus dem 9. Jahrhundert, das vom italienischen Schriftsteller Italo Calvino unter dem Titel „Fantaghiro Persona Bella“ nacherzählt wurde.
10 tlg. ital. Fantasyserie („Fantaghiró“; 1991).
Fantaghiró (Alessandra Martines; als Kind: Emanuela Hernandez) ist die dritte Tochter des alten Königs (Mario Adorf), der lieber einen Sohn bekommen hätte, um endlich abdanken zu können. Sein Nachfolger hätte den jahrhundertelangen Krieg mit dem feindlichen Nachbarn beenden sollen. Genau diese Aufgabe übernimmt jedoch Fantaghiró und duelliert sich mit Romualdo (Kim Rossi-Stuart). Sie verlieben sich ineinander und heiraten. Ihre Gegenspielerin ist die Schwarze Hexe (Brigitte Nielsen). Jedoch können Fantaghiró und Romualdo auf die Hilfe der Weißen Hexe (Angela Molina; ab Folge 3: Katarina Kolajova) vertrauen.
Nach den ursprünglichen vier Folgen wurde die Reihe dreimal mit jeweils zwei neuen Folgen fortgesetzt. Jede Folge hatte Spielfilmlänge. Sie liefen meist am Sonntagnachmittag.
