Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

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2004, Folge 253–262 
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  • Das Zeichen
    Folge 253

    Zwei ehemalige Freundinnen bitten Leonie, die Tochter von Kommissarin Johanna Herz, voller Panik sie in der Gärtnerei übernachten zu lassen, in der Leonie während des Sommers jobbt. Nachts dringen ein paar junge Männer, auf der Suche nach den beiden jungen Frauen, gewaltsam in das Gewächshaus ein. Sandra kann entkommen. Doch ihre Freundin Amanda Leupold wird am nächsten Tag tot aus der Havel gefischt. Zwei Hinweise führen Kommissarin Herz auf eine heiße Spur: zum einen die düsteren Zeichnungen von Amandas sechsjähriger Tochter Mona, die unter einem schrecklichen Trauma leidet, und zum anderen eine Tätowierung auf dem Körper der Toten. Durch den Kontakt zur Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Aussteiger aus religiösen Gruppierungen kommt Johanna Herz allmählich hinter die düsteren Dimensionen des Falles. Amanda war eine so genannte Satansjüngerin und wollte aus der Sekte „Dark Merkurius“ aussteigen. (Text: MDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 15.02.2004
  • Barbarossas Rache
    Folge 254

    Da thront er, in Stein gehauen und sechseinhalb Meter hoch: Kaiser Friedrich I. Er war es, der im 12. Jahrhundert erstmals die Zentralgewalt in Deutschland einführte. Über ihm, hoch zu Pferde, sitzt Kaiser Wilhelm I., der Preußenkönig, der 1871 das zweite deutsche Kaiserreich begründete: Das Sandsteindenkmal auf dem Kyffhäuser, dem mit 60 Quadratkilometer kleinsten deutschen Mittelgebirge, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es sind natürlich keine touristischen Motive, die die beiden Hallenser Kommissare zum Kyffhäuser führen. Das Denkmal ist der Tatort eines Verbrechens. Im Schoß des Kaisers Barbarossa liegt eine männliche Leiche. Schnell lässt sich die Identität des Toten feststellen. Prof. Welfen, Dekan der medizinischen Fakultät von Halle, wurde die Kehle durchgeschnitten. Obwohl Papiere, Geld und Autoschlüssel gestohlen wurden, glauben die Kommissare keine Sekunde, dass sie es mit einem Raubmord zu tun haben, denn nichts lässt auf einen Kampf schließen und zu ungewöhnlich ist der Fundort. Welfen war in der Uni nicht unumstritten, also beginnen die Kommissare ihre Ermittlungen im Arbeitsumfeld des Professors. Und wie es scheint, lebte Welfen ein Parallelleben – und nicht nur in Bezug auf seine Geliebte -, denn der honorable Professor betrieb nebenher eines der ältesten Gewerbe: Grabräuberei. Wurde Welfen von einem Konkurrenten getötet? In welchem Zusammenhang steht der Sohn mit dem Tod seines Vaters? Warum hat er einen Mann beauftragt, der den Professor beschatten soll? Es ist ein Puzzlespiel, in welches sich die Kommissare hineinarbeiten müssen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 07.03.2004
  • Rosentod
    Folge 255

    Durch eine Gasexplosion fliegt das Einfamilienhaus des Ehepaares Wolter in die Luft. Als Schmücke und Schneider an den Tatort kommen, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens, denn in den Trümmern liegt die Leiche einer Frau. Es ist die Hausbesitzerin Stefanie Wolter. Allerdings hätte sie sich gar nicht im Haus befinden dürfen, sondern auf einem Kurzurlaub am Süßen See mit ihrem Mann Karl, wie Schmücke und Schneider vom Klempnermeister Grande erfahren. Karl Wolter wird zur Fahndung ausgeschrieben und schließlich in Seeburg gefunden. Er gibt zu, sich mit seiner Frau gestritten zu haben, die deshalb zornig abgefahren sei. Bei einer Ortsbegehung im zerstörten Haus, bei der auch Wolters Stieftochter Carola anwesend ist, stellt sich heraus, dass wertvolle Ikonen fehlen. Schmücke und Schneider gehen von Einbruch mit Todesfolge aus, denn Stefanie Wolter starb nicht durch Gas oder Feuer, sondern wurde vorher erschlagen. Allerdings wurde an der Gasleitung manipuliert. Als die Diebe Erik Vesper und Martin Sander schließlich gefasst werden, stellt sich heraus, dass sie mit dem Mord an Frau Wolter nichts zu tun haben. Auch die gestohlenen Ikonen werden nicht bei ihnen gefunden. Erik Vesper lenkt den Verdacht auf Thomas Neumann, der seine Entlassung beim Klempnermeister Grande Stefanie Wolter zu verdanken hat. Doch Neumann hat ein Alibi. Schmücke und Schneider müssen bei ihren Ermittlungen noch einmal neu ansetzen. Als sie die Vermögensverhältnisse des Ehepaares Wolter recherchieren, stellt sich heraus, dass Karl Wolter von seiner Frau finanziell völlig abhängig war und bei deren Tod, aber auch bei einer Scheidung vollkommen leer ausgegangen wäre. Stieftochter Carola bestätigt, dass die beiden kurz vor der Trennung standen. Karl Wolter hat zwar kein materielles Motiv für den Mord an seiner Frau, aber ein starkes emotionales, und sein Alibi ist wackelig. Der Fall erhält jedoch eine überraschende Wendung, als die Kommissare der Spur des Rosenstraußes nachgehen, der am Tag nach Stefanie Wolters Tod für sie abgegeben wurde … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 21.03.2004
  • Dumm wie Brot
    Folge 256

    Alles scheint ruhig zu sein in Schwerin. Die Kommissare Hinrichs und Törner vertreiben sich die Zeit, indem sie am Bildschirm Schiffe versenken spielen. Morgens hat Hinrichs auch seine Tochter erstmals vor einen Computer gesetzt; im Kindergarten wird sie an die moderne Technik herangeführt, nachdem die Schweriner Firma CU.East mehrere Geräte gespendet hat. Und da selbst die Kleine nun bald mit Computern umgehen kann, will auch Hinrichs Frau Nina nicht nachstehen. Sie kauft sich einen Laptop – und braucht nun alle naselang Hilfe. Doch Hinrichs hat schon bald wieder alle Hände voll zu tun. Die Reisenden eines Regionalzugs sind Opfer eines Raubüberfalls geworden. Und kaum haben Hinrichs und Törner die Betroffenen vernommen, wird auch schon der nächste Überfall gemeldet. Diesmal ist der Fahrer eines LKW das Opfer. Ihm wurde ein kompletter Container mit teuren Computerchips gewaltsam entwendet. Die Lieferung kam aus Taiwan und war für die Firma CU.East bestimmt. Hinrichs und Törner sind zuversichtlich, den Überfall auf den LKW rasch aufklären zu können. Der Fahrer kann detaillierte Angaben über eine moderne Zugmaschine machen, die in der Nähe des Tatorts geparkt und mit Sicherheit für den Abtransport der Beute bestimmt war. Was den Überfall in der Bahn angeht, tappen die Kommissare jedoch im Dunkeln, da widersprüchliche Täter-Beschreibungen eingegangen sind. Dann kommt alles ganz anders alles erwartet. Die Prozessoren im Wert von fast sieben Millionen Euro bleiben unauffindbar und der Firma CU.East droht die Schließung wegen Lieferschwierigkeiten. Der Zugraub klärt sich dagegen beinahe von selbst auf, als der – offenbar reichlich dumme – Täter seine Beute auf einer Auktions-Plattform im Internet anbietet. Bei seiner Festnahme stellt sich heraus, dass der Räuber, ein arbeitsloser Familienvater, sein Vergehen für eine absolute Bagatelle hält. Seine ehemaligen Chefs bei der CU.East dagegen, so meint er ganz sicher zu wissen, wirtschaften im großen Stil in die eigene Tasche, ohne dass es jemand merkt. Für die Kommissare sprechen aus seinen Äußerungen nichts als tiefer Sozialneid und der Wunsch, von der eigenen Schuld abzulenken. Da sie im Fall der geraubten Computerchips jedoch partout nicht weiterkommen, macht sich ungeduldige Ratlosigkeit bei ihnen breit. Der korrekte Hinrichs versucht, ganz systematisch an die Sache heranzugehen, aber davon will Törner nichts wissen. Er lässt sich lieber von seinem Instinkt leiten und mischt sich nachts unter die LKW-Fahrer in einer Raststätte. Mit Hilfe der hübschen Russin Vica macht er dabei bald überraschende Entdeckungen, die die Firma CU.East in einem neuen Licht erscheinen lassen. Als Hinrichs überdies herausfindet, dass die verschwundene Lieferung in Wahrheit gar keine hochwertigen Prozessoren enthielt, dämmert es auch ihm allmählich, dass der Zugräuber so dumm vielleicht gar nicht war … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 23.05.2004
  • Mein letzter Wille
    Folge 257

    „Als Gott das Paradies erfand, dacht’ er an Volpe, Bergisch’ Land.“ Doch auch des schönsten Landlebens wird man einmal überdrüssig. Wenigstens, wenn man wie Oma Kampnagel (Inge Meysel) die 90 weit hinter sich gelassen hat und die Doors mit ihrem Songklassiker „The End“ im Radio laufen. Oma Kampnagel rüstet sich zum stilvollen Abgang. Im offenen Oldtimer geht es noch einmal auf große Fahrt – in rasantem Tempo geradewegs in Richtung der noch unfertigen Autobahnbrücke. Doch der liebe Gott denkt einfach nicht daran, Oma Kampnagel so einfach gehen zu lassen. Ein Passant (Francesco Salvi), der ihr vors Auto läuft, ist ihre Rettung. Um sich bei ihrem unfreiwilligen Schutzengel, der durch den Schock sein Gedächtnis verloren hat, zu bedanken, ersinnt sie einen letzten Willen, der es in sich hat. Und wer ihn ausführen soll, das weiß sie auch schon längst. An die neun Jahre ist es her, dass Oma Kampnagel alias Inge Meysel mit der Polizei zu tun bekam. „1 A Landeier“ hieß der mehrfach ausgezeichnete erste WDR-Beitrag zur Reihe „Polizeiruf 110“: Ein toter Hund war damals für die Gesetzeshüter Anlass für einen denkwürdigen Besuch der alten Dame. Und bei einem toten Hund sollte es nicht bleiben. Dass die Polizisten damals zum Schutz ihrer Informantin Fünfe gerade sein ließen, soll ihnen nun zum Verhängnis werden. Kurzerhand erpresst Frau Kampnagel ihre alten Bekannten, um ihren letzten Willen in die Tat umzusetzen. Und das heißt: Die Identität ihres Retters zu klären. Dabei sind besagte Bekannte eigentlich mittlerweile in alle Winde verstreut. Kalle Küppers (Oliver Stritzel) hält als Einziger in Volpe die Stellung – der Frauenheld von einst ist zum Vater von Zwillingen geworden und hat es ansonsten beruflich nicht zu wirklich viel gebracht. Sigi Möller (Martin Lindow) hingegen ist inzwischen Hauptkommissar in der Metropole Wuppertal. Und Gabi (Andrea Sawatzki) steht sogar gerade vor dem Aufstieg ins BKA. Ausgerechnet jetzt werden sie von Oma Kampnagel unangenehm daran erinnert, dass sie ihr einst mit der Vertuschung einer Straftat aus der Klemme halfen. Keine Frage: An Volpe führt in dieser Situation wohl kein Weg vorbei. Schnell wird klar, dass Omas italienischer Engel ohne Gedächtnis einiges auf dem Kerbholz hat. Derweil hindert auch ein Gefängnisaufenthalt den italienischen Mafioso Michele Potazzi (Giancinto Ferro) nicht daran, seinen üblichen Geschäften nachzugehen. Es liegt Mord in der Luft. Bloß: Wer ist der Killer, wer das Opfer? Und liegt Palermo am Ende gar mitten im Bergischen Land? Gabi entgeht nur knapp einem Attentat, das in Wahrheit auf Oma Kampnagels Nachbarin Amelie Neumann (Charlotte Schwab) zielte. Auch Gabis Freund und künftiger BKA-Chef Dissner (Drago Ragutin) taucht wenig später auf der Suche nach dem Mafiakiller in Volpe auf – und hat in Wahrheit selber eine Menge Dreck am Stecken. Kein Wunder, dass die Ermittlerin sein Bild vom Schreibtisch in den Papierkorb befördert und sich auf ihre alte Liebe zu Sigi besinnt. Besser zu dritt als „allein gegen die Mafia“ sagen sich die alten Freunde – und müssen doch wieder einmal gewaltig an der Wahrheitsschraube drehen. Oder wäre es etwa im Sinne von Oma Kampnagels letztem Willen, dass es sich ihrem geläuterten Retter ohne Gedächtnis um einen ehemaligen Mafioso handeln soll? Ein Schurke ist für das verschlafene Volpe schließlich mehr als genug … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Mo 31.05.2004
  • Vater unser
    Folge 258

    Als Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber drei mysteriöse Holzkisten aus Montevideo erhält, ahnt er noch nicht, in welch verzwickten Fall er verwickelt wird. Die Kisten enthalten unzählige Mengen an Material aus dem Zweiten Weltkrieg – darunter auch Militaria-Pretiosen. Absender ist ein gewisser Ferdinand Wittlich, der Tauber völlig unbekannt ist. Nicht nur, dass der Kripo-Mann seitdem mit Anrufen von Militaria-Sammlern bombardiert wird. Unerwartet steht auch Taubers Schwester Eva vor der Tür, mit der er seit Jahren kein Wort mehr gewechselt hat. Schuld an ihrem Zerwürfnis ist die ungeklärte Rolle, die ihr Vater, ein Pfarrer, während der nationalsozialistischen Herrschaft gespielt hat. Wider Willen muss sich Tauber unausweichlich mit der ängstlich verdrängten Vergangenheit auseinander setzen, während er immer mehr von interessierten Sammlern belästigt wird. Vor allem ein Aquarell vom Walchensee ist in kundigen Sammlerkreisen wohl von besonders großer und geheimnisvoller Bedeutung. Allen voran jagen Anwalt Thiel und der Journalist Schmitt mit allen Mitteln diesem rätselhaften Gemälde hinterher. Eines Nachts lauert Schmitt deswegen sogar Tauber auf einer Eisenbahnbrücke auf. Als Schmitt am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, gerät Tauber selbst unter Mordverdacht: Er wurde am Tatort beobachtet. Jo Obermaier möchte ihrem Kollegen helfen, aber Tauber schaltet auf stur … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 22.08.2004
  • Winterende
    Folge 259

    Der Bestattungsunternehmer Hartmut Preusler stirbt, eingesperrt in seiner eigenen Sauna, einen qualvollen Tod. Für die Kommissare Törner und Hinrichs bietet sich lange Zeit kein Motiv für den Mord an: Preuslers Geschäft lief gegen den Trend der Branche gut, sein Umfeld scheint aufrichtig von seinem Tod betroffen zu sein. Auch die von Preusler in seinem Todeskampf ins Holz geritzte Initiale ®J’ bringt keine verwertbare neue Erkenntnis: Verdächtig könnten demnach viele in seinem Umfeld sein. Als Preuslers Ehefrau Johanna einen Drohanruf erhält, überredet die Hausherrin Törner, zu ihrem Schutz zu sich aufs Anwesen zu ziehen. Dort findet er heraus, dass die Hausangestellte Jelena die Geliebte Preuslers war und Johanna davon wusste – endlich ein Motiv? Hinrichs deckt derweil etwas ganz anderes auf: Jelenas Mann Pavel Jawlenski arbeitet nicht nur als Hausmeister im Hause der Preuslers, sondern auch im Altenheim von Hinrichs Vater. Er hatte zudem Schulden bei dem Bestattungsunternehmer. Um sie abzuarbeiten, hat er Preusler regelmäßig Informationen über im Sterben liegende Patienten übermittelt. Liegt hier der Schlüssel zur Aufklärung des Mords an Preusler? Und welche Rolle spielt die schöne Grabrednerin Marianne Dammers, deren Firma nach Preuslers Tod wieder komplett in ihre Hände zurückfällt? (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 12.09.2004
  • Der Prinz von Homburg
    Folge 260

    Keller, in Berlin als Kommissar tätig, erhält während eines brisanten Einsatzes die Mitteilung, dass sein Vater in Bad Homburg gestorben sei. Die Fahrt nach Bad Homburg wird für den Kommissar gleichzeitig eine Reise in seine Vergangenheit. Hier ist er geboren und aufgewachsen, und hier hat er, unterstützt von seinem Mentor Kommissar Meister (Jürgen Schornagel), auch seine ersten Schritte in den Polizeialltag unternommen. Schnell findet Keller heraus, dass sein Vater keines natürlichen Todes gestorben ist und beginnt zu ermitteln. In seinem Elternhaus trifft er auf den mysteriösen André Bijou (Jürgen Tarrach), der seinen Vater gefunden hat und vorher offenbar geschäftlich mit ihm zu tun hatte. Bijou ist Koch im Restaurant Stein, mit dessen Besitzerin Sophie Stein (Inga Busch) sich Keller anfreundet und die ihm fortan seine kulinarischen Wünsche befriedigt und ihm auch sonst mit Rat und Tat zur Seite steht. Durch den Anruf einer älteren Dame erfährt Keller außerdem, dass sein Vater vor seiner Zeit eine Affäre hatte, aus der ein Sohn hervorgegangen ist. Im Laufe der Ermittlungen gerät Keller aufgrund der Übereinstimmung des genetischen Fingerabdrucks schließlich selbst in Verdacht, seinen Vater getötet zu haben … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 26.09.2004
  • Die Maß ist voll
    Folge 261

    Kaum ist Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier mit ihrer Familie in den wohlverdienten Sommerurlaub abgereist, sieht sich ihr Kollege Jürgen Tauber einer mysteriösen Mordserie gegenüber: Ein Unbekannter bringt auf grausame Weise Biergartenbedienungen um, drapiert deren Dirndl jeweils neben dem Bett der Toten und verlässt spurlos den Tatort. Nach längerer vergeblicher Ermittlungsarbeit bildet Kriminalhauptkommissar Tauber eine Sonderkommission und überredet seinen Chef zu einer riskanten Vorgehensweise: Seine Kollegin Jo Obermaier soll als Lockvogel in einem Biergarten arbeiten. Als sich Jo, wieder zurück aus dem Urlaub, schließlich auf den gefährlichen Einsatz einlässt, bereut sie ihren Entschluss schnell. Denn zum einen macht ihr Ehemann Tarik die Hölle heiß, weil sie längere Zeit weg ist und ihm über ihren geheimen Einsatz nichts erzählt. Zum andern stellt sich die Arbeit unter der Fuchtel der erbarmungslosen Biergartenwirtin Traudl Säbener als ausgesprochen anstrengend und quälend heraus. Ob das Ermittlerteam um Kommissar Tauber wirklich für die Sicherheit der Kollegin garantieren kann, wird sich erst zeigen, wenn es ernst wird und der Täter auf den Lockvogel anspringt … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 03.10.2004
  • Ein Bild von einem Mörder
    Folge 262

    Der Winzer Werner Braumüller wird erschossen aufgefunden. Die Kommissare vermuten den Täter oder die Täterin im privaten Umfeld des Toten. Seine Witwe Margot hat ein starkes Motiv, aber auch ein Alibi. Die Ermittlungen führen Schmücke und Schneider zu Eva Brenner, der jungen Geliebten von Braumüller. Sie halten es nicht für ausgeschlossen, dass Malte Brenner, der kurz vor der Insolvenz steht, im Auftrag von Margot Braumüller deren Mann erschossen hat. Doch dann wird Malte tot aufgefunden, und die Kommissare müssen neu ansetzen. Die These vom Auftragsmord erweist sich dennoch als richtig. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 19.12.2004