Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

zurück1972, Folge 3–11weiter

  • Folge 3
    Deutsche Erstausstrahlung: So 30.01.1972
  • Folge 4

    Herr Exner bemerkt im Haus seines Nachbarn Dr. Loewen einen Brand. Nach der kriminaltechnischen Untersuchung gehen Oberleutnant Fuchs und Leutnant Arndt von Brandstiftung aus. Alle Indizien lenken den Verdacht auf Hanno Hecht, den ehemaligen Freund von Dr. Loewens Tochter Ulrike. Bei dem Brand wurde die gesamte Grafiksammlung vernichtet. Als einige der angeblich verbrannten Bilder jedoch bei einem Hehler in Berlin auftauchen, richten sich die Ermittlungen der Polizei auf Achim Raschke, den derzeitigen Verlobten Ulrikes. Er hat seine Besuche im Haus der Familie Loewen dazu benutzt, Sachgegenstände zu stehlen. Der Brand sollte nicht nur die Diebstähle vertuschen, sondern auch den Verdacht auf seinen Nebenbuhler lenken. (Text: 3sat)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 27.02.1972
  • Folge 5

    Nach dem Betriebsfest lässt sich Marie-Luise Steger von Rolle auf dem Moped mitnehmen. Bei der Feier waren alle Männer hinter ihr her, und auch Rolle hat vom Ende des Abends offenbar genaue Vorstellungen, als er einen Umweg fährt und nahe der Abzweigstelle hält. Als er Marie-Luise bedrängt, kommt es zum Streit. Rolle fährt wütend davon. Am nächsten Morgen wird Marie tot bei den Gleisen gefunden. Alles deutet auf ein Sexualverbrechen hin. Oberleutnant Fuchs und Leutnant Arndt kommen schnell auf Rolles Spur. Doch der beteuert seine Unschuld. Der Verdacht fällt schließlich auf Schramm. Er wurde von Marie-Luises Vater wegen persönlicher Differenzen an die Abzweigstelle versetzt und hatte zur Tatzeit Dienst. Viele glaubten, er habe eine Affäre mit Marie-Luise. Auch eine mysteriöse Diebstahlserie im Güterumschlag wird Schramm unterstellt. Als die Ermittler ihn nochmals verhören wollen, entdecken sie ihn mit einem der gestohlenen Kartons. (Text: 3sat)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 26.03.1972
  • Folge 6

    Bei Planierarbeiten im Braunkohlentagebau Zernsdorf wird das Skelett eines Mannes freigelegt. Der Gerichtsmediziner stellt fest, dass der Tote mindestens seit zehn Jahren in der Erde liegt. Als die Spurensicherung eine Taschenuhr und einen Ring mit Gravur findet, ist die Identität des Toten schnell festgestellt. Es handelt sich um den seit 1961 verschwundenen Bruno Krüger, ehemaliger Inhaber des inzwischen abrissreifen „Zernsdorfer Kruges“. Für Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt ein kniffliger Fall. Sicher scheint lediglich, dass es zwischen dem Toten und einem Teil der Beschäftigten im Tagebau eine Verbindung gibt. (Text: mdr)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 04.06.1972
  • Folge 7

    Auf einer nassen Landstraße im Brandenburgischen kommt ein Wartburg ins Schleudern. Der Fahrer kann ihn gerade noch zum Stehen bringen. Ein junges Mädchen springt heraus und läuft in den Regen. Kurze Zeit später wird sie völlig verstört in einer abgelegenen Försterei aufgefunden. Sie hat versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Der vorangegangene Krach mit ihrem Freund kann dafür nicht allein die Ursache sein. Oberleutnant Hübner übernimmt diesen Fall. Bald schon hat er Gewissheit: Die Schauspielstudentin Sybille Arnold wurde von einem Unbekannten vergewaltigt. Es ist bereits der zweite Vergewaltigungsfall in dieser Gegend. Oberleutnant Hübner und seine Kollegin Helga Lindt stehen bei ihren Ermittlungen unter enormen Zeitdruck, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine weitere Frau Opfer des offensichtlich pathologischen Täters wird. Zu den Verdächtigen zählen zwei Beschäftigte des unweit vom Tatort gelegenen Schlachthofes. Beide, sowohl der Fahrer Köhlermann als auch der etwas einfältige, vorbestrafte Fleischer Paulsen, bestreiten die Tat. Ein Bluttest führt die Kriminalisten dann auf eine ganz andere Spur … (Text: MDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 16.07.1972
  • Folge 8

    Frau Verchow, hilfreiche und allwissende Nachbarin in einem Berliner Vorort haus, wird Zeugin einer heftigen Auseinandersetzung zwischen dem Haus meister Uhlich und dem ehemaligen Schneidermeister Hoppe. Am nächsten Morgen findet sie Hoppe tot in seiner Wohnung. Opa Hoppe, wie er von allen genannt wurde, hatte am Abend zuvor in seinem Stammrestaurant „Zur Klause“ leichtsinnig herumgeprahlt, dass er seine Ersparnisse zu Hause aufbewahre … Eine komplizierte Ermittlungsarbeit beginnt, bei der jeder Verdächtige „ein biss chen Alibi“ hat. (Text: SFB)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 20.08.1972
  • Folge 9

    Die kleine Karin Berger erzählt ihren Eltern von einem lieben Onkel im Rollstuhl, der sie im Stadtpark gekitzelt und gestreichelt habe. Trotz einiger Zweifel an den ungenauen Schilderungen der kleinen Karin sucht die Polizei intensiv nach dem Rollstuhlfahrer, der sich dem Mädchen unsittlich genähert haben soll. Doch unter den Behinderten, die sich im Stadtpark regelmäßig treffen, ist er nicht zu finden. Die Männer werden aber von nun an die Augen offen halten. Auch aus den Überprüfungen weiterer Behinderter können Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt keine heiße Spur ableiten. Hat sich das lebhafte Kind alles nur ausgedacht?

    Wochen später aber bestätigt sich Karins Schilderung auf schreckliche Weise. Von den Rollstuhlfahrern alarmiert, findet die Polizei die Kleine beinahe zu Tode gewürgt im Gebüsch des Stadtparks. Der Fremde konnte den Männern unerkannt mit einem Lieferwagen entkommen. Den Kriminalisten wird klar, sie waren die ganze Zeit auf der falschen Fährte. Der Täter benutzte den Rollstuhl nur als Tarnung. Noch einmal überprüfen sie jedes Detail. Die Zeit läuft, denn der Fremde wird sich ein neues Opfer suchen. (Text: mdr)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 17.09.1972
  • Folge 10

    Nächtlicher Einbruch in einer Kleinstadtapotheke. Der Täter muss durch ein Fenster zur Straße eingestiegen sein. Weder vor dem Haus noch in der Apotheke können brauchbare Spuren gesichert werden. Außer dem Loch in der Scheibe gibt es zunächst keinen Hinweis, dass ein Einbruch stattgefunden hat. Auf den ersten Blick fehlen weder Medikamente noch Geld. Erst bei der gründlichen Überprüfung stellt die Kriminalpolizei fest, dass größere Mengen Morphium und Gift fehlen. Apotheker König beschwört, den Schlüssel für den Giftschrank nach Geschäftsschluss an sich genommen zu haben.

    Doch dann fordert ein Unbekannter in einem anonymen Brief Geld für die Rückgabe des tödlichen Gifts, das die ganze Stadtbevölkerung auslöschen könnte. Und während Oberleutnant Fuchs und Oberleutnant Hübner fieberhaft nach dem Täter fahnden, sind sie gezwungen, auf die Forderung des Erpressers einzugehen, um eine Katastrophe zu verhindern. Erst im letzten Moment durchschauen sie das Spiel des Unbekannten. Der Blütenstaub einer exotischen Pflanze hat sie auf seine Spur gebracht. (Text: mdr)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 22.10.1972
  • Folge 11

    Wolfgang Hasse, Kapitän der Weißen Flotte, hat ein außereheliches Verhältnis mit der zwanzigjährigen Serviererin Marlies Geißler, die ein Kind von ihm erwartet. Bei einer Auseinandersetzung, in der die junge Frau darauf besteht, das Kind auszutragen, verletzt sie sich lebensgefährlich. Hasse lässt sie verbluten und täuscht einen Selbstmord vor. Unter Tatverdacht geraten sowohl der Maschinist des Schiffes, Ebs Häusler, ehemaliger Verlobter der Toten, als auch die Ehefrau des Kapitäns. Häusler kann für die Tatzeit kein Alibi erbringen und Frau Hasse war zur fraglichen Zeit am Tatort. Sie übergibt der Kriminalpolizei einen Abschiedsbrief der Serviererin, der angeblich in Hasses Schreibmaschine im Bungalow steckte. Die Kriminalisten stehen vor einer komplizierten Aufgabe, die ihnen manches Rätsel aufgibt. (Text: MDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: Fr 29.12.1972