Natalie – Endstation Babystrich

    Natalie – Endstation Babystrich

    D 1994–2003
    Deutsche Erstausstrahlung: 23.11.1994 Sat.1
    III: Natalie - Babystrich online / V: Natalie - Babystrich Ostblock / IV: Natalie - Das Leben nach dem Babystrich / II: Natalie - Die Hölle nach dem Babystrich

    Die 14-jährige Natalie Schneider kommt aus einer scheinbar intakten, mittelständischen Wiesbadener Familie. Beide Eltern gehen geregelten Arbeiten nach und Natalie besucht das Gymnasium. Dennoch fühlt sie sich unglücklich: Vor allem ihre jüngere Schwester Vanessa, die an Asthma leidet und daher oft ins Krankenhaus muss, nimmt die ganze Aufmerksamkeit der Eltern in Anspruch. Natalie wird von ihren Eltern oft vernachlässigt und streng erzogen, zudem muss sie unter regelmäßigen Wutausbrüchen ihres Vaters leiden. Trost findet Natalie zunächst bei ihrem Freund Max, bis sie über ihre Schulfreundin Marion den charmanten Nico kennen lernt, nichts ahnend, dass dieser ein Zuhälter ist. Natalie gerät in ein gefährliches Milieu zwischen Schule und Babystrich, ihre Eltern ahnen nichts davon. Erst als Georg Teuchert, ein Freund der Familie, hinter Natalies Doppelleben kommt, kann Natalie der schrecklichen Situation entkommen. (Text: fernsehjuwelen.com)

    Natalie – Endstation Babystrich auf DVD

    Natalie – Endstation Babystrich – Community

    maik am 07.08.2010: ich hoffe das sat1 einen 6 teil macht von natalie oder mehere teile macht

    Cast & Crew

    Dies und das

    Mehrteilige Fernsehfilmreihe über den Abstieg der jungen Natalie in das Rotlichtmilieu und ihren Versuch, dort wieder herauszukommen.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    5 tlg. dt. Filmreihe.

    Was als Großer TV-Film geplant war, wurde wegen des großen Erfolgs zu einer scheinbar endlosen Film- und Leidensreihe. In Endstation Babystrich (1994) driftet Natalie (Anne-Sophie Briest) als 14 jähriges Mädchen nach einem offensichtlich traumatischen Umzug von Berlin nach Frankfurt und vernachlässigt von ihren Eltern Elke (Nina Hoger) und Peter (Udo Schenk) in die Prostitution ab. Natalie 2 – Die Hölle nach dem Babystrich (1997) beginnt mit ihrer Entlassung aus der Klinik und dem Satz des Sozialarbeiters: Auf alle Fälle weiß sie nun, was sie nie wieder tun wird: auf den Strich gehen, woraufhin Natalie (natürlich nicht sofort, aber rechtzeitig) weiß, was sie zu tun hat: auf den Strich gehen. In Natalie 3 – Babystrich online (1998) geht es trotz des Titels nicht ums Internet, sondern um Videos, die den Missbrauch von Kindern zeigen, gegen deren Macher Natalie kämpft. Natalie 4 – Das Leben nach dem Babystrich (2001) sollte ursprünglich Freiwild heißen, bis jemandem auffiel, dass dann das Wort Babystrich fehlen würde. Hier ist Natalie Streetworkerin, verteilt Kondome an Jugendliche und wird schwanger. In Natalie V – Babystrich Ostblock (2003) schließlich wird Natalies Freund in Tschechien zusammengeschlagen und für einen Menschenhändler gehalten.

    Endstation Quotenstrich: Anne-Sophie Briest verteidigte sich schon nach dem dritten Teil für ihre Rolle, die für sie keine Herausforderung mehr sei, mit den Worten: Ich muss auch essen und Miete zahlen.

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