19 Episoden
    Deutsche Erstausstrahlung: 01.10.1993 Das Erste

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, schreckliche Erfahrungen beim Hautcreme-Kauf, der tägliche Wahnsinn im Büro oder Ereignisse beim Ilse-Werner-Pfeifwettbewerb – Maren Kroymann zeigt aus ihrer Kult-Satireserie „Nachtschwester Kroymann“ die besten Sketche über „starke Frauen“ am Rande des Nervenzusammenbruchs. (Text: NDR)

    Nachtschwester Kroymann – Community

    Claus (geb. 1960) am 03.05.2004: Ein irres und abgefahrenes Mittelding aus Kabarett und Comedy mit Maren Kroymann. Schade, daß diese Frau so selten zu sehen ist.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Halbstündige Satiresendung von und mit Maren Kroymann, in der die Kabarettistin Sketche, Monologe, Alltagsbeobachtungen, Parodien und Bosheiten zum Besten gibt.

    Etwa ein Drittel der halbstündigen Show bestand aus vorproduzierten Szenen und Sketchen, der Rest wurde immer erst einen Tag vor der Ausstrahlung vor Studiopublikum aufgezeichnet, was die Möglichkeit eröffnete, auf aktuelle Ereignisse einzugehen. Kroymann polarisierte stark, was so aussah: Viele Frauen bogen sich vor Lachen, und viele Männer waren verstört, wenn es um Themen wie die benachteiligte Stellung von Frauen in der Gesellschaft oder Menstruation ging. Kroymann verband intelligente Gesellschaftskritik mitunter mit Vokabular aus der untersten Schublade. Nur kurze Zeit nach dem Tod von Prinzessin Diana thematisierte sie in einer Satire deren mögliche Auferstehung. An Kroymanns Seite spielte in der ersten Staffel Hansi Jochmann, danach Elke Czischek, Peter Freiberg u. a.

    Wenn man sich bei der Suche nach Superlativen ein wenig Mühe gab, wurde man sogar bei dieser Sendung fündig: Sie war demnach im deutschen Fernsehen die erste Solosatiresendung einer Frau. Leider gibt es diese Kategorie bei Preisverleihungen nicht. Der Titel bezog sich eher auf die Sendezeit als auf eine der gespielten Rollen.

    19 Folgen und ein Special liefen erst am späten Freitagabend, ab 1996 samstags und ab Oktober 1996 sonntags, wo sie schließlich einer anderen Satiresendung mit einer das Frauenbild prägenden Hauptdarstellerin weichen musste: Sabine Christiansen.