201 Episoden

    Marcos Assunção ist zurück in dem Küstenstädtchen Pontal D’Areia, um bei den Geschäften seiner Familie zu helfen. Er lernt die süße Ruth kennen, Tochter einer armen Fischerfamilie, und verliebt sich in sie – wird aber von ihrer Zwillingsschwester Raquel verführt. Die Schwestern gleichen sich zwar aufs Haar, sind charakterlich aber vollkommen verschieden. Während Ruth Marcos wirklich liebt, ist Raquel eher an seinem Vermögen interessiert und unterhält außerdem ein Verhältnis mit dem schlechten Wanderlei. Wer dann die ganze Geschichte entdeckt, ist der geistig behinderte Tonho da Lua, der Frauenfiguren aus Sand am Strand formt. Beschützt von Ruth, leidet Tonho unter den Quälereien von Raquel. Aber Raquel muss sich Virgílio Assunção stellen, Marcos Vater, der dieses Verhältnis nicht duldet. Als Vize-Präfekt und Besitzer des größten Hotels der Gegend, träumt er davon, aus Pontal D’Areia ein touristisches Zentrum zu machen. Sein Gegenspieler ist der Präfekt und Naturschützer Breno. Die Bevölkerung des Städtchens ist in ihrer Anhängerschaft geteilt – Breno hat eine starke Verbündete in Tônia, eine lokale Geschäftsfrau. Um Breno zu demoralisieren, stellt Virgílio Vogelscheuchen am Strand auf, Symbole für den Präfekten, der die Touristen verscheucht.

    Aber Vergílio hat Probleme in seinem eigenen Haus. Malu, seine rebellische Tochter, beschuldigt ihn wegen des Todes ihres verlobten. Bis sie den Kuhtreiber Alaor kennenlernt, einen rohen Kerl, den sie nunmehr zur Zielscheibe nimmt. Aloar versucht mit allen Mitteln, Malu zu zähmen. Inzwischen leidet Ruth noch immer unter der Heirat ihrer Schwester. Die Geschichte erfährt eine Wandlung, als Raquel für tot erklärt wird und Ruth nunmehr ihre Identität annimmt, um an der Seite des Mannes zu stehen, den sie liebt. Doch Raquel ist nicht tot und plant ihre Rückkehr und ihre Rache gegen die Schwester, die ihren Platz eingenommen hat.

    Als die beiden Schwestern in derselben Szene auftraten, arbeitete die Schauspielerin Graziela di Laurentis als Double der Schauspielerin Glória Pires. (Text: Brasilienportal.ch)