
Mr. Bean, dargestellt von Rowan Atkinson, ist ein liebenswerter und warmherziger Single, der beim unorthodoxen Lösen seiner kleinen Alltagsprobleme in der Regel pures Chaos auslöst. Da Mr. Bean so gut wie kein Fettnäpfchen auslässt, werden aus zunächst gänzlich unspektakulären Situationen in der Regel haarsträubende Parforceritte durch den britischen Humor. Bis auf ein gelegentliches Grummeln und Brummen oder einen eingestreuten kurzen Halbsatz kommt der Protagonist der Serie komplett ohne Text aus und schafft es mit seiner unnachahmlichen Mimik und Gestik, unvergessliche Momente der Komik zu erzeugen, die sich dem Zuschauer ins Gedächtnis brennen. Rowan Atkinsons Perfektionismus und Detailversessenheit bei der Produktion der nur 14 Folgen umfassenden Reihe erinnert an die Arbeitsweise Loriots. Dies und der hemmungslose, absurde und mitunter tiefschwarze Humor machen die Serie zum weltweit gefeierten Juwel der Fernsehgeschichte.
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In dieser Folge muss Mr. Bean erkennen, wie problematisch Parkhäuser sein können, besonders, wenn man mit den Tücken der Zahlschranke nicht zurechtkommt und diese überlisten will.
Im Schwimmbad erleben wir dann, was er alles anstellt, um seine Angst am Sprungturm zu überwinden. Als Freund gesunder Ernährung in ruhiger Umgebung bereitet er sich auf einer Parkbank seine Mahlzeit, natürlich zur völligen Verblüffung seines Banknachbarn. Der Tag schließt mit einem Kinobesuch. Seine Reaktion auf die offenbar schockierenden Leinwanderlebnisse sind eine Lachnummer für sich. (Text: ARD)
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„Wetten, dass..?“ aus Nürnberg mit Michael Herbig und Rowan AtkinsonAußerdem: Fünf Stunden „Das Beste aus 30 Jahren“ auf zdf_neo (20.09.2011)14 tlg. brit. Comedyserie von und mit Rowan Atkinson („Mr. Bean“; 1990–1994).
Der Tollpatsch Mr. Bean (Rowan Atkinson) wird vom Alltag immer wieder vor schier unüberwindbare Fallen gestellt, die er dennoch mit absurden Ideen oder seinem Mini-Cooper umschifft. Regelmäßige Gäste sind Beans geliebter Teddy und ein dreirädriges Gefährt, ein Reliant Regal, den Bean mehr oder weniger versehentlich von der Straße schubst.
Die Reihe kam fast komplett ohne Text aus und lebte hauptsächlich vom Gummigesicht Atkinsons. Die Kunstfigur Mr. Bean wurde in Deutschland berühmter als Atkinson selbst. Dessen Namen kannten wenige, doch Mr. Bean war ein Begriff. Auf dem deutschen Filmplakat zu „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ („Four Weddings And A Funeral“; 1994), in dem Atkinson eine Nebenrolle spielte, wurde er deshalb als Mr. Bean angekündigt. In Großbritannien war Mr. Bean weit weniger erfolgreich. Dort brachte bereits die Vorgängerserie Black Adder in den 80er-Jahren Atkinson Starstatus ein. Diese lief bei uns erst viel später und ging weitgehend unter, obwohl RTL ihr den umständlichen, doch sprechenden Titel Rowan Atkinson alias Mr. Bean ist „Black Adder“ gab.
Die halbstündigen Mr. Bean-Folgen liefen zunächst dienstags um 22.05 Uhr, später freitags um 18.55 Uhr. Eine einzelne Folge hatte das Südwestfernsehen bereits ein Jahr vor dem ARD-Start gezeigt, fünf Folgen liefen 1994 noch vor der ARD-Ausstrahlung bei arte. Innerhalb von fast fünf Jahren waren nur 13 Folgen zu sehen, nach fast sechs Jahren, in denen nur Wiederholungen liefen, kam noch eine neue dazu. Wiederholungen tauchten über viele Jahre immer wieder werktags am Vorabend auf. 1997 schlüpfte Atkinson noch einmal in die Rolle des Mr. Bean, als „Bean – Der ultimative Katastrophenfilm“ („Bean“) ins Kino kam. Dieser Film war im April 2000 auf Pro Sieben zu sehen.
