Mordkommission Istanbul

    Mordkommission Istanbul

    bisher 18 Folgen, Folge 1–18

    • Folge 1 (89 Min.)
      Bild: Das Erste
      Die Tote in der Zisterne (Folge 1) – © Das Erste

      Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) nimmt die Einladung seines Jugendfreundes Yunus (Murat Karabey Yilmaz) an, der in Istanbul gerade ein neues Restaurant eröffnet hat. Yunus macht sich Sorgen um eine deutsche Journalistin, die normalerweise täglich bei ihm einkehrt, seit ein paar Tagen jedoch spurlos verschwunden ist. Kurz darauf wird in der Zisterne Yerebatan Sarayi eine Frau ermordet aufgefunden – keine Papiere, keine Zeugen. Dank Yunus’ Hilfe kann Özakin die Tote identifizieren: Es ist die deutsche Journalistin Anja Sonntag (Burcu Günay). In ihrer Wohnung findet Özakin Hinweise, dass sie an einem investigativen Artikel über eine Hotelkette arbeitete. Außerdem überwies Sonntag regelmäßig Geld an einen gewissen Emre (Alper Kul), der in einem Luxushotel im Touristenmekka Alanya als Animateur arbeitet. Özakin und sein Assistent Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) geben sich als Touristen aus, um sich in Alanya ein wenig umzusehen. Unerwünschte Hilfe erhalten sie dabei von der deutschen Journalistin Monika Adler (Christine Neubauer). Sie war Anjas beste Freundin und ist den Polizisten bei der Aufklärung des Falles stets um eine Nasenlänge voraus. Doch nach der Ermordung Emres, der erdrosselt aus dem Hotelpool gefischt wird, stehen alle vor einem Rätsel. Als Monika schließlich den Fall im Alleingang zu lösen scheint, bringt sie sich in Lebensgefahr … (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 02.10.2008 Das Erste
    • Folge 2 (90 Min.)
      Bild: Das Erste
      Mord am Bosporus (Folge 2) – © Das Erste

      Eine verschleierte Frau betritt ein Nobelhotel in Istanbul. Kurz darauf liegt der wohlhabende Wäschereibesitzer Hüseyin Akdamar (Hüseyin Bul) erstochen in seiner Suite. Der verheiratete Geschäftsmann war hier unter falschem Namen mit einer Frau verabredet. Akdamars Witwe Yelda (Nursel Köse) wirkt seltsam gefasst. Sie wusste von den Seitensprüngen ihres Mannes und suchte Trost in der Religion. Für Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) ist sie verdächtig, doch auf Anweisung seines Vorgesetzten Yilmaz (Erden Alkan) verfolgen er und sein Assistent Mustafa (Oscar Ortega Sánchez) eine andere Spur: Das ukrainische Zimmermädchen Ludmilla Dobrynska (Nadeshda Brennicke), das sich als Prostituierte einen Nebenverdienst sicherte, war mit Akdamar verabredet und ist seither verschwunden. Als die Polizei den Banker Faruk Soydan (Turgay Dogan) aus dem Bosporus fischt, der wie Akdamar mit einem auffällig gravierten Dolch ermordet wurde, deutet alles auf einen Serientäter hin. Özakin findet heraus, dass auch Soydans Frau nicht glücklich verheiratet war, und konzentriert seine Ermittlungen auf das populäre Internetportal „Süheyla“, das Frauen mit Eheproblemen berät. Eheprobleme hat auch Özakin: Der viel beschäftigte Kommissar musste seine Frau Sevim (Idil Üner) mehrmals versetzen, und nun hat sie den Tanzmuffel zu einem Tango-Kurs angemeldet. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 05.11.2009 Das Erste
    • Folge 3 (90 Min.)
      Bild: Das Erste
      In deiner Hand (Folge 3) – © Das Erste

      Ariane (Hande Kazanova), eine Deutsche, reist nach Istanbul, um ihren Sohn zu suchen, der vom eigenen Vater in die Türkei verschleppt wurde. Hilfe suchend wendet sie sich an Mehmet Özakin (Erol Sander), der sie an einen Kollegen verweist. Der Kommissar steckt mit seinem Assistenten Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) in den Ermittlungen zu einem Banküberfall, bei dem der Wachmann Bülent Arslan (Oktay Tosun) erschossen wurde. Im Verhör gesteht der verdächtige Imbissbesitzer Gani Korutürk (Kerem Kupaci) überraschend die Tat. Mit dieser Blitzaufklärung hat Mehmet zur Freude seines Chefs Yilmaz (Erden Alkan) in der Mordkommission einen neuen Rekord aufgestellt. Für Mehmet ist der Fall aber nicht gelöst, zu viele Fragen sind noch offen. In der Wohnung des erschossenen Wachmanns finden sich vertrauliche Unterlagen über die Kreditvergabe der Bank. Wie die Papiere dorthin gelangten, kann selbst die eloquente Bankdirektorin Dinda Sporel (Barbara Wussow) nicht erklären. Ein Hinweis seiner Frau Sevim (Idil Üner) führt Mehmet Özakin auf eine andere Spur. Sevim, die als Lehrerin arbeitet, sorgt sich um den kleinen Deniz (Ugur Alp Aksoy), der in seiner Klasse keinen Anschluss findet. Seine Mutter Fatma (Sibel Kekilli) lehnt jegliche Einmischung in ihre familiären Angelegenheiten ab. Der Kommissar kennt Fatma: Sie arbeitet in der überfallenen Bank als Kassiererin. Nachdem sich herausstellt, dass Fatma nicht Deniz’ leibliche Mutter ist, kommt Mehmet ein furchtbarer Verdacht. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 20.11.2010 Das Erste
      Das Erste
      Sa 21.01.
      21:45 Uhr
    • Folge 4 (89 Min.)
      Bild: Das Erste
      Die steinernen Krieger (Folge 4) – © Das Erste

      Der renommierte Kunsthändler Alpay Ertem wird in seinen Geschäftsräumen ermordet aufgefunden. Die Aufzeichnungen der Überwachungskamera fehlen. In einem Gully hinter Ertems Galerie entdeckt Kommissar Özakin (Erol Sander) die Scherben eines kostbaren Kunstwerks. ‚Die steinernen Krieger‘, ein erst kürzlich entdecktes antikes Relief, gehört zum Bestand des Istanbuler Archäologiemuseums, in dem aber kein Exponat vermisst wird. Auf die Nachforschungen des Kommissars reagiert der Direktor äußerst ungehalten. Verdächtig ist auch Ertems Frau Leyla (Natalia Avelon), die sich von ihrem Mann scheiden lassen wollte. Handelt es sich bei dem Mord an ihrem gewalttätigen Gatten etwa um eine Beziehungstat? Fingerabdrücke auf der Mordwaffe belasten die Ehefrau schwer. Als sie sich mit gefälschtem Pass absetzen will, lässt Özakin sie verhaften. Der Lösung des Falles kommt er damit nicht näher. Welche Rolle spielt der zwielichtige Anwalt Haci (Michael Roll), zu dem Leyla mehr als nur geschäftliche Beziehungen pflegt? Mit dem Mordanschlag auf Haci nimmt der Fall eine überraschende Wende. In Hacis Wohnung entdeckt Özakin die vermissten Aufzeichnungen der Überwachungskamera aus Ertems Galerie. Dem Kommissar wird klar, dass er einer falschen Fährte folgte. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 18.12.2010 Das Erste
    • Folge 5 (89 Min.)
      Bild: Das Erste
      Der Preis des Lebens (Folge 5) – © Das Erste

      Bei der Detonation einer Autobombe kommt in Istanbul der kritische Journalist Ismet Baydar (Ali Ciftci) ums Leben. Die Presse spekuliert über einen terroristischen Anschlag, doch Mehmet Özakin (Erol Sander) ermittelt in eine andere Richtung. Der korrupte Baulöwe Hasan Demir (Naci Adigüzel) musste nach Baydars Enthüllungen für fünf Jahre hinter Gitter. Hatte Demir etwa noch eine Rechnung zu begleichen? Verdächtig ist auch Baydars Chefredakteur Ersun Turan (Ercan Durmaz), der um den Tod seines besten Reporters nicht zu trauern scheint. Außerdem hat Turan eine heimliche Affäre mit Baydars Frau Selina (Katja Studt). Die Recherchen des toten Journalisten führen den Kommissar schließlich auf eine weitere Spur. Vor seinem Tod traf Baydar sich mit der Chirurgin Laila Kaleci (Damla Cercisoglu), die für eine exklusive Privatklinik an der türkischen Riviera arbeitet. Bevor Özakin die junge Ärztin kontaktieren kann, wird diese erstochen aufgefunden. Der Kommissar stattet dem Krankenhaus in Antalya einen Besuch ab und ist erstaunt, dort Selina Baydar als Besucherin zu treffen. Will sie etwa ihren Mann rächen? In den Fokus der Ermittlungen gerät nun der renommierte Klinikleiter Dr. Fatih Arman (Jan-Gregor Kremp). Sein Krankenhaus ist für reiche Patienten aus dem Ausland die letzte Hoffnung auf eine lebensrettende Organtransplantation. Hat Arman etwas zu verbergen? (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 22.01.2011 Das Erste
    • Folge 6 (90 Min.)
      Bild: Das Erste
      Blutsbande (Folge 6) – © Das Erste

      In Istanbul wird der Bauunternehmer Baha Güngür (Onur Dikmen) ermordet aufgefunden. Der Mann hatte erbitterte Feinde, weil er für die Errichtung eines Einkaufzentrums die Häuser zahlreicher Anwohner abreißen ließ. Ist einer von ihnen der Mörder? Kommissar Özakin (Erol Sander) nimmt die Ermittlungen auf und muss überrascht feststellen, dass Güngürs ambitioniertes Großprojekt kürzlich gestoppt werden musste, nachdem Arbeiter beim Ausheben der Baugrube auf einen archäologischen Sensationsfund stießen. Die Ausgrabungen werden geleitet von Dr. Hilmi Soner (Deniz Kara), der offenbar mehr weiß, als er sagt. Schon bald findet Özakin heraus, dass der Archäologe mit dem ermordeten Baulöwen in dubiose Geschäfte verstrickt war. Der Kommissar würde Dr. Soner dazu gerne befragen, doch dieser wird nach einem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert und dort von einem Unbekannten ermordet. Die schwierigen Ermittlungen scheinen im Sande zu verlaufen, erst ein Foto aus alten Armeezeiten führt Özakin auf eine heiße Spur. Das Bild zeigt Güngör und Soner zusammen mit einem dritten Mann, dem exzentrischen Popstar Tolga Turan (Navid Akhavan). Die drei Freunde absolvierten gemeinsam ihren Militärdienst, den sie am selben Tag quittierten. Seither teilten sie ein tödliches Geheimnis. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 24.03.2012 Das Erste
    • Folge 7 (88 Min.)
      Bild: Das Erste
      Transit (Folge 7) – © Das Erste

      Aus dem netten Abend, den Mehmet Özakin (Erol Sander) mit seiner Frau Sevim (Idil Üner) verbringen will, wird wieder einmal nichts. Der Kommissar muss zu einem Tatort, an dem der Schriftsteller und nebenberufliche Taxifahrer Tarik Önal (Fatih Dönmez) erschossen wurde. Seinen letzten Fahrgast holte dieser von einem schummrigen Hotel ab, in dem Özakin und sein Kollege Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sanchez) einige Überraschungen erleben. Das Etablissement dient als Umschlagplatz für eine Schlepperbande, sein Besitzer ist kein anderer als Tarik Önals reicher Bruder Erdogan (Tim Seyfi) – der von diesen kriminellen Machenschaften angeblich nichts weiß. Auf dem Überwachungsvideo des Hotels entdeckt der Kommissar eine unbekannte Frau, die zu Tarik Önal ins Taxi stieg: Sie ist die Letzte, die ihn lebend sah, doch von ihr fehlt jede Spur. Umso überraschter ist der Kommissar, als er ihr Gesicht im Schaufenster einer Buchhandlung entdeckt. Es ist die iranische Schriftstellerin Nesrin Bahrami (Carolina Vera), die in ihrem Heimatland wegen regimekritischer Äußerungen verfolgt wird. Offenbar ist sie geflohen und in Erdogans Hotel untergetaucht. Auf der Suche nach ihr kommt Özakin einem iranischen Geheimagenten in die Quere, der nicht sehr zimperlich ist. Schlimmer ist jedoch, dass Sevims beste Freundin Buket (Demet Gül) sich nach einem Wasserschaden bei den Özakins einquartiert hat. Und die blockiert morgens eine Stunde lang das Badezimmer. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 20.09.2012 Das Erste
    • Folge 8 (88 Min.)
      Bild: Das Erste
      Stummer Zeuge (Folge 8) – © Das Erste

      In einem Istanbuler Wohnhaus wird ein Ehepaar tot aufgefunden. Der siebenjährige Sohn Ersun (Durukan Çelikaya) ist spurlos verschwunden. Zunächst deutet alles auf ein Beziehungsdrama hin. Sehr schnell aber finden Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Assistent Mustafa (Oscar Ortega Sánchez) heraus, dass die Hunals ermordet wurden. Der Fall stellt die Ermittler vor ein Rätsel: Wer sollte ein Motiv für die Bluttat haben? Die Eheleute waren nicht wohlhabend und führten auch sonst ein gewöhnliches Leben. Der Einzige, der Mehmet helfen könnte, ist der kleine Ersun. Dieser muss den Täter gesehen haben. Zwar gelingt es dem Kommissar, den Jungen aufzuspüren und ihn in letzter Sekunde vor einem Mordanschlag zu schützen – doch als Folge seiner traumatischen Erlebnisse spricht Ersun kein Wort mehr. Nur allmählich kann Mehmet das Vertrauen des Kindes gewinnen. Unterstützung bekommt er dabei von seiner Frau Sevim (Idil Üner), die zugleich aber auch mit privaten Sorgen zu kämpfen hat: Sie ist unglücklicherweise schwanger und muss nun völlig unerwartet ihre Lebensplanung überdenken. Fieberhaft geht Mehmet jeder Spur in dem Mordfall nach. Seine Ermittlungen führen ihn schließlich in einen Boxklub, der ein staatlich gefördertes Sportprogramm für Jugendliche aus Problemfamilien anbietet und in dem auch Ahmet Hunal (Enver Colakoglu) trainierte. Mehmet spürt schnell, dass der Betreiber des Klubs nicht mit offenen Karten spielt. Der Kommissar ahnt noch nicht, dass er in ein Wespennest aus Drogenhandel, Korruption und organisierter Kriminalität zu stoßen droht, dessen einflussreiche Strippenzieher in den höchsten politischen Kreisen zu finden sind – und die nun vor allem ein Ziel haben: den Polizisten mundtot zu machen und den unliebsamen Zeugen Ersun aus dem Weg zu räumen. Mit „Stummer Zeuge“ setzt Das Erste die erfolgreiche Krimireihe „Mordkommission Istanbul“ fort. Diesmal kommt Erol Sander als versierter Ermittler Mehmet Özakin einem mörderischen Ring von Drogenhändlern auf die Spur. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.04.2013 Das Erste
    • Folge 9 (90 Min.)
      Bild: ORF2
      Rettet Tarlabasi (Folge 9) – © ORF2

      Istanbul, eine Stadt mit reicher Geschichte und prosperierender Gegenwart. Der mächtige Bauunternehmer Hakan Demirkan (Ayhan Isik) gehört zu jenen Männern, die vom Boom profitieren – bis er ermordet in seinem Sommerhaus aufgefunden wird. Die Umstände der Tat sind äußerst mysteriös. Nahe der Leiche liegt eine Vodoo-Puppe und bald entdecken Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Assistent Mustafa (Oscar Ortega Sánchez), dass es schon länger okkulte Drohungen gegen den Unternehmer gab. Feinde hatte er viele, nicht zuletzt wegen seines neuesten Projekts: Demirkan wollte den alten Istanbuler Stadtteil Tarlabasi komplett abreißen und als schickes Wohnviertel neu aufbauen. Für die alteingesessenen Bewohner wäre dies eine Katastrophe. Umso erstaunter sind Özakin und Mustafa, als sie herausfinden, dass der 60-Jährige ausgerechnet eine Affäre mit der blutjungen Yasemin Gül (Cosma Shiva Hagen) hatte. Nicht wegen des großen Altersunterschieds bekommt die heimliche Beziehung Brisanz, sondern weil Yasemin zu den Anführern einer Bürgerinitiative gehört, die sich massiv gegen das Tarlabasi-Projekt engagiert. Zudem kursieren Gerüchte, dass der Baulöwe das gigantische Projekt aufgeben wollte. Demirkans Ehefrau (Renan Demirkan) und sein Sohn (Billey Demirtas), ein aufstrebender Jungpolitiker, der ebenfalls von dem Vorhaben profitiert hätte, wollen von diesen Gerüchten nichts wissen. Auch Demirkans Geschäftspartner Cihan Baysal (Peter Davor) ist überzeugt, dass der Ermordete die Stadtteilsanierung mit aller Macht durchsetzen wollte – aber kann man dem aalglatten Spekulanten wirklich Glauben schenken? Jede heiße Spur, der die Ermittler folgen, scheint sich in Ungewissheiten zu verlieren. Bis Özakin durch Zufall eine Entdeckung in Demirkans Vergangenheit macht, die sämtliche Geschehnisse in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Zum neunten Mal schlüpft Erol Sander, selbst in Istanbul geboren, in die Rolle des Kommissars Mehmet Özakin. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 18.04.2013 Das Erste
    • Folge 10 (87 Min.)
      Bild: Das Erste
      Die zweite Spur (Folge 10) – © Das Erste

      Die männliche Leiche auf der Bank im idyllischen Gülhane Park ist schnell identifiziert. Der Dienstausweis an seiner Uniform weist den Toten als Wachdienstleiter im archäologischen Museum aus. Bei seinen Untergebenen war der Mann nicht gerade beliebt. Kurz zuvor hatte er seinen Kollegen Koray Celik (Levent Ünsal) unter einem fadenscheinigen Vorwand entlassen. Kommissar Özakin (Erol Sander) kommt einem Familienzwist auf die Spur. Gezer wollte die Liebesheirat zwischen seiner Tochter Ayla (Aysin Yesim Capanoglu) und Celiks Sohn Sabri (Nazif Ugurtan) verhindern. Der heißblütige Sabri hat kein Alibi und versucht, seiner Verhaftung durch Flucht zu entgehen. Alles passt perfekt zusammen – doch dann findet Özakin heraus, dass die Museumsdirektorin Nesrin Günes (Marie-Lou Sellem) das Verschwinden wertvoller Exponate vertuscht. Außerdem hat sie eine heimliche Beziehung zu dem vorbestraften Wachmann Ahmed Demir (Merab Ninidze) – den sie im Handumdrehen zu Gezers Nachfolger ernannte. Verkauft Demir vielleicht die kostbaren Ausstellungsstücke an solvente Sammler? Als die Direktorin spurlos verschwindet, nimmt der Fall eine dramatische Wende. Auch in der zehnten Episode der erfolgreichen Krimireihe „Mordkommission Istanbul“ geht das bewährte Erfolgsrezept auf. Wenn der sympathische Kommissar Özakin in der Bosporus-Metropole Verbrecher jagt, dann folgt der Zuschauer den packend erzählten Ermittlungen mit einem Schmunzeln. Inmitten der Männerwelt Istanbuls spielt Erol Sander den Ermittler als verschmitzten Anti-Macho, der gerne kocht und von seiner kecken Frau Sevim, gespielt von Idil Üner, immer ein wenig zusammengefaltet wird. In einer Episodenhauptrolle bietet die deutsch-französische Darstellerin Marie-Lou Sellem als Museumsdirektorin ihren männlichen Vorgesetzten Paroli. Und ganz nebenbei wird Özakins engstirniger Vorgesetzter Yilmaz (Erden Alkan) mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Pension geschickt. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 16.10.2014 Das Erste
    • Folge 11 (89 Min.)
      Bild: ARD Degeto/Gülnur Kiliç
      ARD MORDKOMMISSION ISTANBUL - DAS ENDE DES ALP ATAKAN, Deutschland 2014, Regie Thorsten Schmidt, am Donnerstag (20.11.14) um 20:15 Uhr und um 00:20 Uhr im Ersten
Kommissar Özakin (Erol Sander, re.) und sein Assistent Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sanchez, Mitte) haben ein paar Fragen an den populären Fernsehschauspieler Emrah Öztürk (Martin Umbach). – © ARD Degeto/Gülnur Kiliç

      Kommissar Özakin (Erol Sander) hat keine andere Wahl. Mit seiner Frau Sevim (Idil Üner) muss er die live im Fernsehen übertragene Premierenfeier zur neuen Staffel der populären Soap „Alp Atakan“ über sich ergehen lassen. Plötzlich fällt ein Schuss und Hauptdarsteller Emrah Öztürk (Martin Umbach) sackt leblos zusammen. Von der Produktionsleiterin Ebru Dede (Ulrike Folkerts) erfährt der verblüffte Kommissar wenig später, dass der Schauspieler wohlauf ist: Ermordet wurde sein Double Fatih Yldirim (ebenfalls Martin Umbach). Von ihm ließ der Star sich bei öffentlichen Auftritten vertreten. Als Hauptdarsteller einer umstrittenen Serie, bei der es um die Geburtsstunde der modernen Türkei geht, erhielt der divenhafte Öztürk Morddrohungen von Fundamentalisten. Diese Erklärung leuchtet dem Kommissar aber nicht ganz ein. Bei seinen Ermittlungen lernt er Öztürk als ausgebrannten Schauspieler kennen, der in einer Suchtklinik mit Drogenproblemen kämpft und in letzter Zeit auch vor der Kamera immer häufiger gedoubelt werden musste. Da Öztürk obendrein pleite ist, hatte er offenbar panische Angst davor, von seinem ehrgeizigen Stellvertreter Yldirim ausgestochen zu werden. Sollte das aufmüpfige Double auf diese bequeme Weise beseitigt werden? Eine unerwartete Wendung nimmt der Fall, als Öztürk bei einem erneuten Anschlag nur knapp dem Tod entgeht. Die Spur führt bis in ein ostanatolisches Dorf. Bei der Lösung seines elften Falles wandelt Erol Sander als Mehmet Özakin zwischen den Welten: Der Ermittler blickt zunächst hinter die Kulissen des modernen Fernsehgeschäfts, um schließlich dem archaischen Ritual eines Ehrenmordes auf die Spur zu kommen. Außerdem hält Lesli Karavil als seine neue Chefin Ergün Kaya für den Kommissar eine Überraschung bereit. Neben Oscar Ortega Sánchez als Assistent und Idil Üner als Ehefrau gibt Martin Umbach einen nicht ganz sympathischen Fernsehstar neben Ulrike Folkerts in der Rolle einer zynischen Produzentin. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 20.11.2014 Das Erste
    • Folge 12 (88 Min.)
      Bild: ORF
      ARD MORDKOMMISSION ISTANBUL - TRANSIT, Deutschland 2012, Regie Michael Kreindl, am Samstag (13.12.14) um 20:15 Uhr im Ersten.
Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) muss Flüchtlinge befreien, die in einem Container eingeschlossen sind. – © ORF

      Eine Leiche treibt unter der belebten Galata-Brücke in Istanbul. Mit Hilfe von Laboranalysen und Strömungskarten des Bosporus folgert Kommissar Özakin (Erol Sander), dass der Tote vor etwa einem Tag am Bosporusufer Opfer eines Messerangriffs wurde. Ein Zeitungsaufruf führt zur Identifizierung des Toten: Ergan Gül, ein 36-jähriger Sprachschüler deutsch-türkischer Abstammung, war bei seinen Mitschülern sehr beliebt. Von seinem eigentlichen Job wussten sie nichts. Als Mitarbeiter eines Callcenters in einem Istanbuler Hinterzimmer gaukelte er ahnungslosen Rentnern vor, er rufe als Broker aus New York an und habe todsichere Aktientipps für sie. Eine Betrugsmasche, die ihm pro Abschluss 500 Euro brachte und den Opfern ihre Alterssicherung kostete. Über Güls Lehrerin, Selin Avas (Sophie Dal), erfährt Özakin die Adresse des Toten. Dort verwickelt ihn Cem Özgür (Serhat Çokgezen), ein Kollege von Gül, in eine wüste Schlägerei. Hat Özgür Gül im Auftrag ihres gemeinsamen Chefs getötet? Oder ist Yasin Azul (Albert Kitzl) der Mörder? Wie viele andere hatte Gül Azul um seine gesamten Ersparnisse gebracht. Der Hamburger Schichtarbeiter wollte sich damit seinen Lebensabend in der Heimat finanzieren. An den Geldscheinen, die man bei ihm findet, klebt Blut des Mordopfers. Für Ozakins Chefin, Dr. Ergün Kaya (Defne Halman), reicht das für einen Haftbefehl gegen Azul. Doch Özakin glaubt Azul, der seine Unschuld beteuert und behauptet, Gül sei schon tot gewesen, als er dessen Geld an sich nahm. Zusammen mit seinem Kollegen Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) folgt Özakin einer weiteren Spur, wobei die schöne Lehrerin Selin sich als Güls Freundin entpuppt. Offensichtlich weiß Selin mehr über Güls Machenschaften, als sie zugibt. Im Alleingang sucht sie heimlich nach dem Geld ihres Freundes und begibt sich dabei selbst in Todesgefahr. Krimispezialist Thomas Jauch inszenierte den zwölften Film der beliebten Fernsehfilmreihe nach einem Drehbuch von Andreas Dirrs. Erol Sander steht als ermittelnder Kommissar einer Bande international agierender Betrüger gegenüber, die Kleinanleger um ihr Erspartes bringen. Aber auch die privaten Beziehungen des Mordopfers geben Ozakin einige Rätsel auf, die er gemeinsam mit Oscar Ortega Sánchez zu lösen versucht. Einmal mehr bildet das geschäftige Treiben Istanbuls dabei eine ebenso eindrucksvolle wie bezaubernde Kulisse. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 14.05.2015 Das Erste
    • Folge 13 (87 Min.)
      Bild: ARD
      Kommissar Özakin (Erol Sander) ermittelt in einem heiklen Fall. – © ARD

      Die deutsche Botschaft schlägt bei der Polizei in Istanbul Alarm. Ein deutsches Au-pair ist seit Tagen spurlos verschwunden. Obwohl Mehmet Özakin (Erol Sander) Urlaub hat, ruft ihn seine Chefin Dr. Ergün Kaya (Defne Halman) zurück an die Arbeit. Er soll das Verschwinden der jungen Deutschen möglichst schnell aufklären. Auch die inzwischen angereiste Mutter Iris Bischoff (Nina Kronjäger) ist verzweifelt: Was ist ihrer Tochter Julia (Begüm Tabak) zugestoßen? Die Suche nach Antworten führt Kommissar Özakin zur Gastfamilie des Mädchens. Die Senays hatten Julia zwar als vermisst gemeldet, doch weder Ex-Fußballstar Erhan Senay (Adrian Can) noch dessen attraktive Frau Dilan (Mimi Fiedler) zeigen echtes Interesse an dem Schicksal des Au-pairs, beide weichen Özakins Fragen aus. Die Recherchen von Özakins Kollegen Mustafa (Oscar Ortega Sánchez) sind dagegen ergiebiger: Julias Fotos in den sozialen Netzwerken zeigen sie häufig an der Seite des jungen Norwegers Carl Hansen (Rick Okon). Der gibt allerdings vor, mit ihr nur flüchtig bekannt gewesen zu sein. Dann taucht plötzlich Julias Leiche auf und Özakin muss die Gangart verschärfen. Die Spuren führen zu den zwei großen Istanbuler Fußballclubs. Der Torjäger des Teams, das von Erhan Senay gemanagt wird, ist der Letzte, der Julia lebend gesehen hat. Und was hat Gazi Engür (Karim Günes), Schlussmann der anderen Spitzenmannschaft und heimlicher Geliebter von Julias norwegischem Bekannten Carl, mit der Sache zu tun? Özakin muss erkennen, dass bei den letzten Liga-Spielen der beiden Mannschaften heftig manipuliert wurde. Doch erst als er die Mutter des Mädchens durch Zufall mit einer großen Summe Geldes erwischt, das sie von ihrer Tochter bekommen haben will, beginnt er zu begreifen, dass Julia zu viel von all dem gewusst hat und deswegen sterben musste. Thomas Jauch inszenierte den 13. Teil der erfolgreichen Krimireihe nach dem Drehbuch von Jörg Tensing. Der Fall konfrontiert Kommissar Özakin ganz unerwartet mit ebenso aktuellen wie brisanten Problemen des Profifußballs: Manipulation, Erpressung und nicht zuletzt dem Versteckspiel homosexueller Spieler. Die fußballbegeisterte Metropole Istanbul bietet mit ihrer orientalisch-europäischen Atmosphäre dafür den perfekten Schauplatz. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.11.2015 Das Erste
    • Folge 14 (87 Min.)
      Bild: ARD
      Ein Fremder will per sms ein Treffen mit dem Opfer vereinbaren. Als Kommissar Özakin (Erol Sander)  stattdessen auftaucht, beginnt  eine wilde Verfolgungsjagd. – © ARD

      Mehmet Özakin (Erol Sander) ist allein zu Haus, Ehefrau Sevim (Idil Üner) verreist. Nur zu gerne entflieht er dem Chaos als Strohwitwer und eilt zu seinem Kollegen Mustafa (Oscar Ortega Sanchez) ins Krankenhaus. Dort erwartet ihn die junge Studentin Dilek (Lili Zahani), die ihren Exfreund Birol Baslan beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. In der Wohnung des vermeintlichen Täters finden Özakin und sein Kollege deutliche Spuren einer durchzechten Partynacht. Birol Baslan (Erol Ozan Ayhan) liegt tot in seinem Bett, übersät von Stichwunden und mit dunklen Würgemalen am Hals. Hat Dilek ihn umgebracht? Oder war es etwa Birols neue Freundin Djamila (Mersiha Husagic), die als Tänzerin in dem mondänen „Club Royal“ arbeitet. Immerhin hatte er nicht sie, sondern Dilek in seine luxuriöse Wohnung eingeladen. Der aufwendige Lebensstil des Ermordeten gibt der Polizei Rätsel auf: „Club Royal“-Betreiber Erkan Baschtir (Michael Brandner) behauptet, sein Freund Birol habe sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten und ansonsten auf seine Kosten gelebt. Eher zufällig entdeckt Mehmet Özakin, dass Birol sein Budget mit gelegentlichen Drogendeals aufstockte und gerade größer in das lukrative Geschäft einsteigen wollte. Baschtir sollte für das notwendige Startkapital sorgen. Özakins Ermittlungen konzentrieren sich derweil auf Dilek. Sie weiß mehr, als sie zugibt, und der Kommissar ist sich sicher, dass sie auch weiß, wo das für das Kokain gedachte und inzwischen verschwundene Geld ist. Als die DNA von Dileks Freund Salih (Edin Hasanovic) am Hals des Toten festgestellt wird, scheint die Sache klar. Doch der neue Tatverdächtige wird ausgerechnet von Djamila entlastet, die Baschtir in der Tatnacht vor Birols Haus gesehen haben will. Der Fund der Tatwaffe in der Küche von Baschtirs „Club Royal“ stärkt den Verdacht, dass Baschtir seinen angeblichen Freund ermordet hat. Für seinen gewieften Anwalt aber ist es ein leichtes Spiel, die Polizei zu überrumpeln und den einflussreichen Nachtclubboss vor der Zelle zu bewahren. Kaum ist der wieder auf freiem Fuß, überschlagen sich die Ereignisse. Plötzlich schwebt Dilek in großer Gefahr.

      Im 14. Film der Reihe „Mordkommission Istanbul“ findet Kommissar Özakin in Michael Brandner als Erkan Baschtir einen cleveren Gegenspieler, der sich im schillernden Nachtleben Istanbuls als Chef des „Club Royal“ einen Namen gemacht hat. Krimiexperte Thomas Jauch inszenierte nach einem Drehbuch von Clemens Murath vor der beeindruckenden Kulisse der Stadt am Bosporus. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 26.11.2015 Das Erste
    • Folge 15 (87 Min.)
      Bild: ARD
      Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) im Gespräch mit Cem Pascha (Alexander Hörbe). – © ARD

      In Istanbul wächst die Angst vor Anschlägen radikaler Islamisten. Deshalb bittet Oberst Tarkan (Anatole Taubman) vom Geheimdienst die Polizei um Unterstützung. Kommissar Özakin (Erol Sander) bekommt es schon bald mit dem Staatsschützer zu tun. Im Mordfall eines Bankberaters lassen dubiose Geldflüsse einen terroristischen Hintergrund vermuten, da der Getötete sich mit dem Islamisten Momo (Branko Tomovic), über den Tarkan dringend mehr wissen möchte, getroffen hat. Die erste Spur führt Özakin zur Exfreundin des Opfers, Dilara (Alice Dwyer). Sie arbeitet für den berühmten Schriftsteller Cem Pascha (Alexander Hörbe), den der Ermordete in Geldgeschäften betreute. Dilara fürchtet um ihren jüngeren Bruder Ibrahim (Johannes Klaußner). Dieser steht stark unter dem Einfluss von Momo, der zur Unterstützung der syrischen Brüder aufruft und etwas im Schilde führt. Um Ibrahim vor Schlimmerem zu bewahren, versucht Özakin, auf die junge Frau einzuwirken: Sie soll ihm helfen, den Studenten aus dem extremistischen Milieu herauszuholen. Die Zeit drängt, denn für Terroristenjäger Tarkan scheint klar, dass ein Anschlag bevorsteht. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 08.09.2016 Das Erste
    • Folge 16 (89 Min.)
      Bild: ARD
      Sevim Özakin (Idil Üner) macht sich Sorgen um ihren Mann – © ARD

      Durch das beherzte Eingreifen seines Kollegen Mustafa Tombul überlebt Kommissar Mehmet Özakin die Bombenexplosion in einem Touristencafé. Dort kamen vor ihren Augen zwei Schlüsselfiguren des aktuellen Falls ums Leben: ein Profikiller und der berühmte Schriftsteller Cem Pascha. Unter Verdacht gerät der am Tatort gefilmte Ibrahim, dessen Tätigkeit als V-Mann sein Auftraggeber Oberst Tarkan weiterhin vor der Mordkommission verschweigt. Zu Özakins Erstaunen lässt der Geheimdienst sofort die Nachricht eines Anschlages von Extremisten als Fakt verbreiten. Schon bald tauchen Ungereimtheiten in der offiziellen Version auf. Die beiden Opfer saßen nicht zufällig bei dem Anschlag in dem Café – zumal der eine die Frau des anderen entführt hat! Nach der Befreiung von Emine Pascha setzt Özakin die Suche nach den wahren Zusammenhängen fort, denn die Geldflüsse führen nicht zu Terrorzellen, wie vom Staatsschutz behauptet, sondern zu dubiosen Geschäften einer Import-Export-Firma namens Taurus. Ins Visier kommen der steinreiche Geschäftsmann Ünal Öker und dessen undurchsichtige Verbindungen. Dass sich Özakin schützend vor Ibrahims Schwester Dilara stellt, als der Staatsschutz sie in die Mangel nimmt, macht den Ermittler angreifbar. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 10.09.2016 Das Erste
    • Folge 17 (87 Min.)
      Bild: ARD Degeto/Gülnur Kiliç
      Selmas Vater (Ahmet Uz) ist ein weltoffener, toleranter Mann, der sich im Gegensatz zu seiner Frau nicht den
konservativen und religiösen Traditionen verbunden fühlt. Er weiß von der Homosexualität seiner Tochter Selma (Saralisa Volm) und versucht sie zu schützen. – © ARD Degeto/Gülnur Kiliç

      Ein unschöner Anblick und eine große Überraschung erwarten Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) bei einem abendlichen Einsatz. In einem ausgebrannten Auto befindet sich die verkohlte Leiche des ermordeten Videobloggers Can Türkman. Diese soll ausgerechnet seine charmante Nachbarin untersuchen, die er noch kurz vorher bei einem viel versprechenden Abendessen besser kennenlernen wollte: die neue Pathologin Derya Güzel (Melanie Winiger). Damit keiner etwas von ihrer Vertrautheit merkt, machen die beiden in der beruflichen Zusammenarbeit auf förmlich. Die exzellente Gerichtsmedizinerin stellt bei der Obduktion fest, dass Türkman beim Aufprall bereits tot war. Für Özakins Ermittlungen gibt es mehrere Ansätze, denn investigative Beiträge über Demokratie, Homosexualität oder Frauenrechte brachten dem Blogger nicht nur Freude ein. Mit seiner jüngsten Recherche über ein stillgelegtes Bergwerk machte er sich sogar in seinem Heimatdorf Tepek unbeliebt. Dort beginnt Özakin zu recherchieren und findet heraus, dass auch in Türkmans Ehe etwas nicht stimmte. Gerüchte über eine Affäre von dessen Frau Selma (Saralisa Volm) machen die Runde. Doch die Geheimnisse der Dorfbewohner scheinen gut gehütet und Özakin muss all sein Können aufbieten, um hinter die Mauer des Schweigens zu kommen und den Fall zu lösen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 12.01.2017 Das Erste
    • Folge 18 (87 Min.)
      Bild: ARD Degeto/Gülnur Kiliç
      Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) ermittelt in dem Mord an einem ehemaligen Sträfling. – © ARD Degeto/Gülnur Kiliç

      Ein Straßenjunge (Isik Yildiz) entdeckt die Leiche eines verurteilten Mörders, der erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde. Zehn Jahre musste Riza Bastürk für den Tod seines Ziehvaters und Mentors, des berühmten Sternekochs Süleyman Çamlik, büßen. Sein Tod wirft viele Fragen auf. Seine Eltern, die ein kleines Friseurgeschäft haben und ihm nie eine Ausbildung bieten konnten, trauern um ihren „verlorenen“ Sohn. Gleichzeitig gerät sein leiblicher Vater unter Verdacht, war er doch der Letzte, der Riza lebend gesehen hat. Aber welches Mordmotiv sollte er haben? War es ein Versehen? Ein Sturz? Unter Mithilfe der neuen Pathologin Derya (Melanie Winiger), die gleichzeitig Kommissar Mehmet Özakins (Erol Sander) neue Nachbarin ist, stößt Özakin bei seinen Ermittlungen auf Hinweise, dass in dem alten Fall der Schlüssel zu dem aktuellen liegt. Alle Spuren führen zu Çamliks Witwe (Gudrun Landgrebe), einer schillernden Society-Lady, und ihrem gemeinsamen Sohn Deniz (Deniz Cooper), für den der Tote lange wie ein Bruder war. Bis deutlich wurde, dass Riza sehr viel mehr Talent besaß als Deniz. Hat er seinen Rivalen ermordet, weil der zu viel über seine existenziellen Schwierigkeiten und seine Geschäfte hinter der glitzernden Fassade des Sternerestaurants wusste? Als Kommissar Özakin Beweise für illegale Strukturen findet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.01.2017 Das Erste
      Das Erste
      morgen
      20:15 Uhr