Mission: Germany

    Mission: Germany

    Agenten für 30 Tage

    D 2002
    Deutsche Erstausstrahlung: 27.04.2002 ProSieben

    In der interaktiven Abenteuershow „Mission: Germany – Agenten für 30 Tage“ geht es um die Suche nach drei Agenten, die um insgesamt 150.000 Euro kämpfen. Der Wettkampf findet im TV, im Videotext, im Internet, per SMS und natürlich auf der Straße statt. Die ausgewählten Kandidaten Dorota, Frank und Graziano werden 30 Tage lang versuchen, Deutschland möglichst unerkannt zu durchqueren und dabei täglich eine neue Aufgabe zu lösen.

    Die Moderatoren Miriam Pielhau und Sky du Mont geben jeden Tag einen verschlüsselten Hinweis zur Aufgabenstellung und den aktuellen Aktionsraum der Agenten. Auf einer digitalen Deutschlandkarte wird die Position der Kandidaten angezeigt, die über ihre Handys per GPS-Signal zeitversetzt geortet werden. Die Verfolger können in einer eigenen Community Agentenclans bilden, via Chat und Foren wertvolle Tipps und Hinweise über den Verbleib der Kandidaten austauschen – und mit den Gesuchten live in Kontakt treten. (Text: ProSieben)

    Mission: Germany – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Agenten für 30 Tage. Reality-Gameshow mit Miriam Pielhau und Sky Dumont als Spielleiter Mr. X.

    Drei Kandidaten müssen kreuz und quer durch Deutschland reisen, sich gegenseitig filmen und jeden Tag eine Aufgabe, nein: Mission erfüllen, ohne erkannt zu werden. Gelingt es ihnen, bekommen sie 5000 €; werden sie von einem Zuschauer gefilmt, bekommt er das Geld.

    Verstecken 2002 wäre der treffendere Titel gewesen, hätte sich aber natürlich nicht so spannend angehört. Pro Sieben gab sich alle Mühe, das Konzept aufregend klingen zu lassen, und schickte die drei Kandidaten zum Survival-Training bei Rüdiger Nehberg, wo sie diverse Techniken übten – wobei unklar blieb, an welcher Stelle das Verspeisen von Maden und gegrillten Ratten spielentscheidend sein könnte. Andererseits sei die Idee so aufregend auch wieder nicht, beteuerte Pro Sieben, um den prompt geäußerten Vorwurf einer Menschenjagd im Stil von Millionenspiel abzuwehren. Tatsächlich war das Spiel trotz Live-Übertragung im Internet nur für die Kandidaten selbst aufregend (und für den Sponsor I Mode natürlich, für dessen drahtlose Technik mit der Sendung dauergeworben wurde). Das Publikum fand’s eher fad.

    Lief täglich um 18.00 Uhr und war 30 Minuten, sonntags doppelt so lang.