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    Mein Vater, der Kaiser – Bild: Lux Vide S.p.A.

    Mein Vater, der Kaiser

    I 2003 (Augusto / Imperium: Augustus)
    Deutsche Erstausstrahlung: 06.01.2004 ZDF
    Alternativtitel: Augustus - Mein Vater, der Kaiser

    Mit Stolz blickt Kaiser Augustus auf seine langjährige, friedliche Herrschaft in Rom, die eines Tages von den Söhnen seiner geliebten Tochter Julia fortgesetzt werden soll. Doch der Frieden wird bedroht durch ein Attentat auf Augustus, das auch in der kaiserlichen Familie für Aufruhr sorgt. Livia, seine kluge wie ehrgeizige zweite Frau, drängt ihn dazu, mehr auf den Umgang seiner Tochter Julia zu achten, die immer öfter in Kreisen verkehrt, die sie nicht billigt. Augustus verzeiht seiner Tochter, die zur Sicherung seiner Herrschaft seinen Freund und Wegbegleiter Marcus Agrippa heiraten musste, so manche Eskapade, bis er die Nachricht vom Tod seines geschätzten Freundes bekommt.

    Für Augustus zerbricht eine Welt. Für Julia, die ihre zwei Söhne zwar liebt, aber in Agrippa nie einen wirklichen Ehemann sah, ist es ein möglicher Anfang eines neuen, erfüllten Lebens mit dem Mann an ihrer Seite, der sie zum ersten Mal spüren lässt, was es heißt, wirklich zu lieben: Jullus. Er ist der Sohn von Marc Anton, des erbittertsten Widersachers ihres Vaters, und steht hinter dem Attentat auf ihn.

    Zum ersten Mal tritt Julia mit einer Bitte an ihren Vater heran: Sie will Jullus heiraten. Livia ist die härteste Gegnerin dieser Idee. Sie sieht eine Nachfolge des großen Augustus nur gesichert, wenn Julia ihren Sohn aus erster Ehe, Tiberius, ehelicht. Obwohl Augustus seinen Stiefsohn keinesfalls schätzt, sieht er für die Zukunft Roms keine andere Möglichkeit, als den Argumenten Livias zuzustimmen. Julia will diesen Preis auf keinen Fall bezahlen. Mit eingehenden, aber zärtlichen Worten versucht Augustus seine geliebte Tochter für eine Heirat mit Tiberius zu gewinnen, indem er ihr zum ersten Mal aus seiner Jugend erzählt, von seinen damaligen Opfern, seinen Kompromissen, Sehnsüchten und Leiden.

    Julia erfährt, wie er als junger Mann sein bisheriges Leben aufgeben musste, um dem Vermächtnis Julius Caesars, seines Onkels, gerecht zu werden, wie er nach Caesars Ermordung den Traum von einem gerechten Römischen Weltreich verwirklichen wollte und dabei seine Ideale verraten musste, um an die Macht zu kommen. Wie konnte er all diese Schuld auf sich nehmen?

    Die Erinnerung an die Vergangenheit überwältigt Augustus. Noch immer trägt er schwer an der Mitverantwortung für den Schrecken, der damals über Rom kam. Er bricht auf dem Forum zusammen. Doch Julia will auf Jullus nicht verzichten. Wütend rennt sie nach Hause, in das Zimmer ihrer beiden Söhne, um Trost zu suchen. Dort stößt sie auf ihre Stiefmutter Livia, die ihren fast schlafenden Kindern ein nächtliches Getränk einflößt. Will sie die Erben Roms vergiften, um Tiberius an die Macht zu bringen? (Text: ZDF)

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