Mein Onkel vom Mars

    Mein Onkel vom Mars

    USA 1963–1966 (My Favorite Martian)
    107 Episoden in 3 Staffeln
    Deutsche Erstausstrahlung: 15.05.1976 ZDF

    Eines Tages bekommt Tim O’Hara Besuch vom Mars – ein äußerst gebildetes und witziges Männchen, das fürderhin den Namen „Onkel Martin“ erhält. Witzige Gags kennzeichnen die Serie, bei der es natürlich darum geht, allerlei Erfindungen zu kreieren, die „Onkel Martin“ wieder zum Mars bringen und seine irdische Existenz den Nachbarn vorenthalten sollen – vor allem dem mit einer netten Nachbars-Oma befreundeten Polizisten „Brannon“ … 

    Großartig Bill Bixby in einer seiner frühen Rollen – witzig spritzig und nicht nur für junge Zuschauer. (Text: Dr. Lütgemeier)

    Mein Onkel vom Mars auf DVD

    Mein Onkel vom Mars – Community

    Stefan_G (geb. 1963) am 06.08.2016 19:05: Lief um diese Zeit - vor 40(!!) Jahren - zum ersten und einzigen Mal im ZDF (leider wurden nicht alle Folgen synchronisiert). Wurde immer Samstags gesendet. Ich meine immer um 15:45 Uhr... Wiederholt wird's wahrscheinlich wohl nie mehr. Schade... Vielleicht findet mal jemand die Masterbaender - und veröffentlicht sie als DVD's. Hoffentlich...
    Pete (geb. 1963) am 02.10.2015 07:42: Bitte nochmal senden. Wie soll man sonst den Kindern zeigen, was Papa früher angeguckt hat?
    Ekkie (geb. 1966) am 23.06.2015: Hast Du alle Folgen auf Tonband?
    Hubert (geb. 1968) am 12.09.2013: Meine Schwestern und ich haben diese Serie auch immer geschaut. War einfach super lustig. Ich würde sie sehr gerne wieder mal sehen. Es wäre schade wenn so etwas in den Archiven verstaubt.
    Matthias (geb. 1969) am 18.07.2013: Ich kann mich ebenfalls noch daran erinnern, diese Serie in den Siebzigern geschaut zu haben. In regelmäßigen Abständen kommt sie mir wieder in den Sinn und ich frage mich, ob ich die Serie wohl jemals wieder zu Gesicht bekommen werde? In diesem Falle würde ich mich tatsächlich mal über eine Wiederholung freuen.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    32 tlg. US Sitcom von John L. Greene („My Favorite Martian“; 1963–1966).

    Der Zeitungsreporter Tim O’Hara (Bill Bixby) wird Zeuge, wie ein Raumschiff auf der Erde landet. Nun ja, es ist eher eine Bruchlandung, das Ding ist hin, aber der Außerirdische, der herauskrabbelt, scheint einigermaßen heil. Es handelt sich um einen Marsmenschen im besten Alter (450 Jahre), einen Anthropologen namens X-Idgius 12 ½. Tim nimmt den Fremden, der sich äußerlich nicht groß von einem Erdenmenschen unterscheidet, in seinem Apartment in Los Angeles auf und stellt das Raumschiff in der Garage unter, bis es repariert ist, was sich natürlich, wie das immer so ist, ganz schön hinzieht.

    Der Außerirdische nimmt den Namen Martin O’Hara (Ray Walston) an und gibt sich fortan als Tims Onkel aus. Tim verzichtet auf die sensationelle Story für die Zeitung und versucht, Martins Identität vor den Nachbarn und Behörden zu verheimlichen, was häufig nur unter größten Mühen gelingt. Onkel Martin kann sich selbst unsichtbar machen, er beherrscht Telekinese, Gedankenlesen und Levitation, wofür er kleine Antennen auf seinem Kopf ausfährt. Die entstehenden unerklärlichen Situationen lassen Tims Vermieterin Lorelei Brown (Pamela Britton) immer wieder an ihrem Verstand zweifeln und den Polizisten Bill Brennan (Alan Hewitt) Verdacht schöpfen.

    Beide Hauptdarsteller der charmanten und witzigen Serie fielen später in sehr anderen Serienrollen auf: Aus Bill Bixby wurde Hulk, Ray Walston gab den schrägen Richter Henry Bone in Picket Fences. Für eine Halloween-Folge tauchte er darin einmal kurz als Onkel Martin mitsamt seinen Antennen auf. Die Serie diente auch als Vorlage für eine wenig inspirierte Zeichentrickreihe gleichen Namens sowie 1999 für den Kinofilm „Der Onkel vom Mars“ mit Christopher Lloyd und Jeff Daniels.

    Das ZDF zeigte nur die in Farbe gedrehten halbstündigen Folgen der Serie. Die beiden ersten Staffeln mit weiteren 75 Episoden waren in Deutschland nicht zu sehen.

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