Mehr Stadtgeschichten

    Mehr Stadtgeschichten

    CDN/GB/USA 1998 (More Tales Of The City)
    Alternativtitel: Sweet Home San Francisco

    San Francisco 1977. In dem alten Haus der eigenwilligen Anna Madrigal (Olympia Dukakis) lebt eine bunte Schar junger Leute: der schwule Michael, genannt Mouse, Saisonlesbe Mona, Frauenheld Brian und das lebenshungrige Landei Mary Anne. Mary Anne (Laura Linney) ist aus Cleveland in die Barbary Lane gezogen. Als junge Frau aus behütetem Haus fordert ihr das verrückte Leben in der pulsierenden Millionenmetropole einiges ab. Eine Schiffsreise soll Entspannung bringen. Und endlich den richtigen Liebhaber.

    Den sucht auch Michael Tolliver und schließt sich Mary Anne an. Auch Mona, krisengeschüttelt und auf der Suche nach ihrer Identität, verlässt die Stadt. In der Wüste begegnet sie der alten Bordellbesitzerin Mother Mucca, nichtsahnend, dass sie ihre Großmutter vor sich hat. Daheim in der Barbary Lane weiht indessen Anna Madrigal den dagebliebenen Brian in ihr Geheimnis ein: Anna hieß früher Andy und ist Monas Vater.

    1976 startete Armistead Maupin im San Franscisco Chronicle seine Kolumne „Tales of the City“. Seine fiktiven Charaktere und Geschichten begeisterten das Publikum über Jahrzehnte. 1978 in Buchform erschienen, sind sie bis heute in zehn Sprachen übersetzt und drei Millionen Mal verkauft. 1993 verfilmte Alistair Reid den ersten Teil der Seifenoper und löste damit in den USA einen Sturm der Entrüstung aus. Pierre Gang wagte sich 1998 an die Fortsetzung. Maupin wurde als ausführender Produzent für den Emmy nominiert. An der Verfilmung von Band 3 seiner „Stadtgeschichten“, „Further Tales of the City“, erfreuten sich bislang nur amerikanische und französische Fernsehzuschauer. Auch hier wirkte neben Laura Linney („The Truman Show“) als Mary Anne Oscar-Preisträgerin Olympia Dukakis („Mondsüchtig“) in der Rolle der transsexuellen Anna Madrigal mit. (Text: Premiere)

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