Leo’s

    Leo’s

    D 1988–1991
    80 Sendungen
    Deutsche Erstausstrahlung: 07.02.1988 Bayerisches Fernsehen

    Moderator Andreas Lukoschik, 36, Journalist und Psychologe, kennt sich vor und hinter den Kulissen der Münchner Schickeria bestens aus – und auch anderswo … (Text: Hörzu 38/1989)

    Leo’s – Community

    Andreas Kersthold (geb. 1965) am 06.11.2004: Habe Andreas Lukoschik auf einer Schiffsreise kennengelernt. Angenehmer Zeitgenosse. Sollte auf jeden Fall wieder ins Fernsehen. Andreas
    Mad Man Moon (geb. 1973) am 11.06.2004: Leo Lukoschik ist heute in der NDR-Talkshow.
    Claus (geb. 1960) am 19.09.2003: Leo's war eine recht amüsante Sendereihe. Schade dass dieser vorzügliche Moderator Andreas "Leo" Lukoschik völlig in der Versenkung verschwunden ist.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    1988–1989 (BR); 1989–1991 (ARD). „Klatsch, Tratsch und Korkenknall“. Halbstündiges Szenemagazin mit Andreas Lukoschik alias Leo, der als Klatschreporter auf Partys unterwegs ist und halb ernst, halb ironisch über die High Society berichtet.

    Die Reihe war mit Berichten über die Münchner Schickeria im Februar 1988 im Dritten Programm des BR gestartet und wurde wegen des großen Erfolgs im Herbst 1989 in die ARD übernommen. Nun berichtete man auch über die Reichen auf der ganzen Welt. „Leo“, dessen Markenzeichen eine rote Brille mit runden Gläsern war, mischte den Klatsch mit Satire, Talk und Blödsinn. Eigentlicher Macher war aber der Redakteur Stephan Reichenberger, vom dem auch die Texte stammten. Er steckte später auch hinter Hauser & Kienzle bei der ZDF-Sendung Frontal. Fester Bestandteil von Leo’s war der „ultimativ subjektive“ In-&-Out-Führer. Die Reihe brachte es auf 80 Folgen, dann sagte Lukoschik: „Nach 500 Festen und vier Jahren im Hotel bzw. im Flugzeug fällt einem zu der Szene nichts mehr ein.“

    1989 erhielten Lukoschik und Reichenberger einen Adolf-Grimme-Preis mit Bronze für die Sendung, die die Jury als „an sich überflüssig“ bezeichnete: „Zu einer Zeit allerdings, in der so vieles im Fernsehprogramm so überflüssig geworden ist, ist es die erste Sendung, die daraus Schlüsse gezogen hat und dem Zuschauer auch gar nichts anderes mehr vormachen will.“

    Die Reihe lief in der ARD alle zwei Wochen montags um 22.00 Uhr.