K.O. – O.K.

    K.O. – O.K.

    D 1977–1980
    Deutsche Erstausstrahlung: 31.01.1977 ZDF

    Vorabendquiz mit Hans Rosenthal, das wie viele seiner Sendungen eine Adaption einer seiner Radioshows war. Diesmal brachte er die RIAS-Sendung „Da ist man sprachlos“ ins Fernsehen und moderierte sie dort 33-mal.

    Zwei Teams aus je drei Prominenten, die beruflich oder landsmannschaftlich verbunden sind, treten gegeneinander an. Der Reihe nach muss jeder eine Minute lang zu einem vorgegebenen Thema eine Geschichte erzählen. Der Erste, der ein vorgegebenes, aber allen Kandidaten unbekanntes Wort benutzt, bekommt ein „O. K.“ und einen Punkt. Von nun an darf dieses Wort nicht mehr benutzt werden – was sich häufig als fast unmöglich herausstellt. Tut er es doch, wird er „K. O.-gehupt“, und das andere Team bekommt Punkte und ist an der Reihe. Das Team, das nicht an der Reihe ist, darf auch Einspruch einlegen, wenn es beim Sprecher „Abweichung vom Thema“ oder Verzögerung vermutet. Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Dagmar Bergmeister, Martin Jente und Uwe Seeler, entscheidet dann, ob der Einspruch berechtigt war oder nicht – mit entsprechenden Punkten für das eine oder das andere Team. Sind alle sechs Kandidaten drangewesen, geht es von vorn los, mit einem neuen Thema, über das zu reden ist.

    Rosenthal hatte gleich drei Assistentinnen am „Präsidiumstisch“ an seiner Seite, die auf Uhr und Punkte achteten, darunter Monika Sundermann. Als sei das alles noch nicht kompliziert genug, wurden ganze Turniere der Mannschaften gegeneinander ausgespielt, was zum langen Verlesen von Punktetafeln durch Martin Jente führte. Trotzdem: Weil die Prominenten unter extremem Druck standen, das „K.-O.-Wort“ nicht zu gebrauchen, konnten sie sich häufig genug nicht wie sonst auf die Inhalte konzentrieren und redeten sich entlarvend um Kopf und Kragen – was äußerst unterhaltsam war.

    Die halbstündige Show lief mittwochs am Vorabend. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    K.O. – O.K. – Community

    RonSky (geb. 1980) am 27.08.2011: Wenn es denn nur die erste Sendung gewesen wäre, aber zdf.kultur zeigte ja 2 Sendungen hintereinander mit dem falschen Format. Das finde ich überhaupt nicht SPITZE. Ich bin auf den 30.08.2011 gespannt. Ob die Sendung dann entlich im 4:3 Format gesendet wird? Und viel wichtiger: AB 06.09.2011 läuft Rate mal mit Rosenthal
    KOOKKO (geb. 1969) am 23.08.2011: technisach unfähige kultur-kretins ! da sendet ZDF.kultur die erste sendung DURCHGEHEND im falschen bildformat ! sieht ECHT TOLL aus, so ein zusammengequetschtes 4:3 bild im 16:9 anamorph fenster..... mein tipp: verantwortlichen ENTLASSEN ! aber so sieht man wenigstens mal, das es überhaupt keinen grund gäbe, einen "retro-rahmen" für unsere gebühren zu ERZWINGEN, denn da war nichts von einem "ausgefranstem rand" zu sehen.....
    Rainer Hülsenbeck (geb. 1969) am 08.07.2005: Es waren immer zwei Mannschaften, vorher wurde das "K.O.-Wort" gesagt, dann wurde einer der Kandidaten aufgefordrt eine kurze Geschichte / Begebenheit aus dem Stehgreif zu erzählen; geschah das ohne das K.O.-Wort zu benutzen, hatte der Kanditat gewonnen, wurde er/sie K.O.-gehupt, ging der Punkt an die Gegenseite. Die Sendung in der hans Rosenthal am Ende auf das Karussell sprang war "Rate mal mit Rosenthal" anfang der 80er Jahre im ZDF, ich glaube Mittwochs um 18:20.
    Ron (geb. 1970) am 12.02.2005: Genau so isses. Es wurde ein Wort vorgegeben, welches einer der (glaube ich) drei Kandidaten während des Erzählens einer Geschichte nicht verwenden durften. Ich kann mich noch erinnern, dass die dies beim Wort "äh" keinem gelungen ist. Ich glaube das mit dem Karussel war "Rate mal mit Rosenthal"
    Aue Büll (geb. 1967) am 06.03.2004: War das nicht mit Hans Rosenthal, der zum Schluss immer auf ein Karussel aufsprang ?? War da nicht auch noch "Uns Uwe" Seeler als Schiri ?? Ich kann mich nur noch schwach erinnern...

    Cast & Crew