Alternativtitel: Kinderstunde

    Mit der Autorin und Ich-Erzählerin fanden sich 7 Kinder vom Maikäferpfad, sie sind zwischen 6 und 12 Jahre alt, immer wieder zusammen, um in jedem Monat gemeinsam etwas Besonderes zusammenzutragen, sich auszudenken, zu bauen oder zu basteln. Rätsel, Gedichte, Geschichten und (Schatten)-Spiele geben viele Anregungen zum Nachmachen. (Text: Helmgard Dürr-Gorny)

    Kinderstunde mit Ilse Obrig – Kauftipps

    Kinderstunde mit Ilse Obrig – Community

    Maries Kramm (geb. 1950) am 11.12.2015 23:12: Hallo liebe Ehemalige! Auch ich war von 1954-1967 bei den Sonntagskinden,Zwitscherlingen und Singerlein .Habe noch viele tolle Erinnerungen daran.Im Titaniapalast habei ich zu Weihnachten ein Solo gesungen (Alle Jahre wieder).Kann noch h jemand daran erinnern?AuCh bei den Bremer Stadtmusikanten War ich dabei.Würde zu gerne noch alte Aufnahmen hören,weiß quer nicht , wie man da ran kommt.Ich besitze noch eine Schallplatte mit Weihnachtsliedern.An HelmChen Gorny kann ich mich auch erinnern und an die tollen Dampferfahrten. Vielleicht mag ja jemand Kontakt mit mir aufnehmen zwecks Erinnerungsaustaumsch.
    Marianne Manz (Kleinke) (geb. 1961) am 11.07.2015: Tief in den Höhlen unsrer Berge - rumpeldipumpel, rumpumpum… wohnen das fleißige Volk der Zwerge, die guter Menschen Arbeit tun. Weint in der Nacht ein kleines Kind nix nax, nix nax nox… wiegen sie es in den Schlaf geschwind nix nax, nix nax noc, kri kra krok u.s.w. Für mehr müsste ich sehr nachdenken. Ich war von Wannsee bis Spandau dabei… Gruß, Marianne
    #868065 am 08.03.2015: Hallo, würde auch gern irgendwie an Aufnahmen dieser ganzen kreise, Chöre aus den einstigen Chorzeiten haben?Wer knan helfen? Gruß von Susanne Stoffel
    #868065 am 08.03.2015: Hallo, würde gern Näheres über die SFB einstigen Chorkinder erfahren.Wer hat noch Bild-und evtl. klingendes Material d.h. Erinnerungen? Gruß von Susanne Stoffel
    dalmatiner am 04.01.2015: hallo allerseits, ab'57-59 war ich bei ilse obrig dann 60 bei sebastian undem risdkinderchor und ab 60 -67 bei onkel tobias als sorechkind elke.ich hätte so gern aus dieser zeit aufnahmen als erinnerung. lg elke niggeloh geb wenzel

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Halbstündige Sendung für Kinder von Dr. Ilse Obrig.

    Vor einer Schar Kinder im Publikum werden Bücher vorgelesen, Kurzfilme gezeigt, Sketche vorgeführt und vom Kinderchor Zwitscherlinge fröhliche Lieder gesungen, es wird Lehrreiches erzählt, Watte über den Tisch geblasen, gezaubert, geturnt und immer wieder gebastelt, gefaltet und geklebt.

    Wer nicht bastelte, faltete oder klebte, war faul. Die Kinderstunde erzog die Kinder zu einer hyperaktiven Freizeit, geprägt von Scherenschnitten, Kartoffelmännchen und Nussschalenwägelchen, zu hochdeutscher Sprache, geraden Linien und Respekt vor dem Alter, solange man dabei nur fröhlich und bescheiden blieb. Zu Spontaneität wurde niemand erzogen, die Reaktionen der anwesenden Kinder waren einstudiert. Wiederkehrende Ratespiele innerhalb der Kinderstunde waren „Ri-Ra-Rate“ mit Paula Walendy, „Wer weiß es?“ mit Rosemarie Schwerin und „Was machen wir wenn?“ mit Irene Koss.

    Ab 1963 wurden unter dem Motto „Was Kindern anderer Länder Freude macht“ regelmäßig ausländische Märchen von Johanna Schüppel als Puppenspiel inszeniert. Gleich im ersten Jahr gab es bereits des erste Product-Placement im Fernsehen: Nachdem Frau Obrig im Oktober 1951 die Kinder zu Hause und im Studio begrüßt hatte, packten sie gemeinsam ein Geschenkpaket aus. Heraus kam ein Stofftier: Mecki, das Maskottchen der Programmzeitschrift „Hörzu“, das nun werbewirksam auf dem Flügel saß. „Hörzu“-Chefredakteur Eduard Rhein war mit Obrig befreundet und hatte es gespendet.

    Dr. Obrig hatte die Sendung gegründet und über Jahre moderiert. Zuvor hatte sie bereits 20 Jahre lang Kinderfunk im Radio und Fernsehen veranstaltet, auch im Dritten Reich. Sie wechselte sich mit Koss, Walendy und Schwerin, Editha-Maria Baum, Rudi Stark u. a. ab. Die Sendung lief erst einmal, dann an mehreren Tagen in der Woche nachmittags. Als die Reihe startete, gab es das Fernsehen in der Bundesrepublik offiziell noch gar nicht. Die Kinderstunde war Bestandteil eines Versuchsprogramms des Nordwestdeutschen Rundfunks. Erst am 25. Dezember 1952 startete das Fernsehen offiziell, und die Kinderstunde blieb noch lange im Programm, ausgestrahlt im Wechsel aus Hamburg und Köln.

    Richtete sich die Sendung anfangs noch an Kinder ab vier Jahren, wurde das Mindestalter 1957 auf sechs erhöht. Vorausgegangen war eine Diskussion über die katastrophalen Auswirkungen des Fernsehens, von Haltungs- bis Strahlenschäden, als deren Folge auch der Kinobesuch für Kinder unter sechs verboten wurde. Ab Mitte der 60er-Jahre war Kinderstunde nur noch der Oberbegriff für das nachmittägliche Kinderprogramm, irgendwann verschwand auch der Begriff.