Bild: Premiere
    Kalkofes Mattscheibe – Bild: Premiere

    Kalkofes Mattscheibe

    D 1994–1998
    Deutsche Erstausstrahlung: 17.04.1994 Premiere

    Am 17. April 1994 flimmerte die erste Sendung „Kalkofes Mattscheibe“ über die deutschen Bildschirme. Zuvor im Radio erprobt, wagte sich Oliver Kalkofe nun ins unverschlüsselte Abendprogramm das Pay-TV-Senders Premiere. Über Nacht wurde die Sendung zum Kult. Von Roberto Blanco und Klaus und Klaus in der „Superlachparade“ über Heinz Schenk bis David Hasselhoff nimmt sich Kalkofe die Ikonen der vermeintlich geschmackvollen Fernsehunterhaltung vor. (Text: Amazon.de)

    Kalkofes Mattscheibe auf DVD

    Kalkofes Mattscheibe – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Nur Achim Mentzel verdiente sich Kalkofes Respekt, als er auf einen seiner Angriffe nicht etwa mit Unterlassungserklärung und verletztem Stolz reagierte, sondern diverse Gegenangriffe gegen Kalkofe in der Dekoration seiner Hitparade versteckte.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Comedyshow von und mit Oliver Kalkofe, der das Fernsehen parodiert und darüber lästert.

    Kalkofe präsentiert Ausschnitte aus diversen Fernsehsendungen, dringt per Tricktechnik in die Szenen ein und kommentiert sie satirisch über boshaft bis zersetzend und entlarvt sie als das, was sie sind: dumm und peinlich. Dabei trägt er Kostüme, in denen er aussieht wie der Mensch im gezeigten Ausschnitt. Kalkofe spielt Peter Maffay, Barbara Eligmann, die Kelly Family, Modern Talking, Dolly Buster, Verona Feldbusch oder Achim Mentzel. Wenn er nur kommentierend ohne Rollenspiel auftaucht, tritt er im Smoking vor das Fernsehbild, das im Hintergrund in einer Dauerschleife weiterläuft. Oft boxt er den eben gesehenen Fernsehstar aus dem Bild, zieht ihm eins mit einer Keule über oder sprengt ihn in die Luft.

    Volksmusikshows waren lange Zeit Kalkofes Lieblingsopfer, eine im Besonderen: Achims Hitparade im MDR mit Achim Mentzel, den er als Kreuzung zwischen Tony Marshall, dem Yeti und einem überfahrenen Hamster beschrieb. Die zehnminütige Show lief sonntags gegen 20.00 Uhr unverschlüsselt im Pay-TV-Kanal Premiere, erreichte trotzdem einen enormen Bekanntheitsgrad und wurde 1996 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Weil die Show so erfolgreich war, gab es mehrere Silvester-Specials und zwei stundenlange Kalkofe-Nächte. Als Co-Moderator fü die erste gewann Kalkofe dafür ausgerechnet Achim Mentzel, der jeden Unsinn mitmachte. In der zweiten unter dem Titel „Die Olli Kalk und Brink Show“ war Ulla Kock am Brink an seiner Seite.

    Nach einem kurzen Intermezzo bei der ARD mit der Sendung Kalkofe! – Die wunderbare Welt des Sports kam Oliver Kalkofe im Frühjahr 2003 mit seinem ursprünglichen Format zurück zum Fernsehen. Pro Sieben zeigte zunächst drei einstündige Ausgaben montags um 20.15 Uhr, später weitere halbstündige Folgen am späteren Montagabend, darunter ein zweiteiliges DDR-Special im Oktober 2003, wieder mit Achim Mentzel.

    Die ersten beiden Staffeln der Pro-Sieben-Ausstrahlung sind auf DVD erhältlich.

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