Deutsche Erstausstrahlung: 02.10.1993 Das Erste

    Der „Käpt’n Blaubär Club“ ist eine lustige Puppentricksendung für Kinder, die von 1993 bis 2001 existierte. Anfangs mit Käpt’n Blaubär und Hein Blöd sowie Videopiratin Bille (Sybille Waury), kamen kurz vor Weihnachten 1995 seine drei kleinen Enkel dazu, die der Sendung ein neues Design und Konzept verliehen. Kurzgeschichten wie Blaubärs „Minimärchen“ oder „Hein Blöds wundervolle Welt der Wissenschaft“ wurden später auch im „Käpt’n Blaubär Mini-Club“ gesendet. Ab 1999 wurde der Club nochmals neu überarbeitet und mit prominenten Gästen versehen, die jeweils zur halbstündigen Geschichte eine wichtige Rolle spielten. 2001 wurde der „Käpt’n Blaubär Club“ dann endgültig eingestellt, lustige Witze von und mit Blaubär gab es allerdings in der neuen Show „Blaubär & Blöd“ in der ARD, ebenfalls am Samstagmorgen. (Text: Dennis Braun)

    Fortsetzung als Blaubär & Blöd

    Käpt’n Blaubär Club – Kauftipps

    Käpt’n Blaubär Club – Community

    Longo93 (geb. 1993) am 29.12.2010: Diese Sendung fand ich noch nie sehr lustig,weil ich das früher gesehen hatte.
    laura (geb. 1986) am 23.09.2009: ich bin ein richtigerfanvon kb bär.ichhatte diesen unterricht gewehlt
    myles (geb. 1993) am 21.01.2007: Käptn Blaubär ist echt das beste,obwohl ich 13 Jahre alt bin schaue ich es doch immer gerne.Ich lach sehr oft über die Geschichten.Ich bin ein echter fan.ich stehe jeden Sonntag auf um die Sendung mit der Maus zu gucken,weil da nach immer eine Geschichte vom Käptn kommt.Ich hätte mal echt wieder Lust den Club zu gucken,kann mir jemand sagen wann der Club kommt? danke im Vorraus

    Käpt’n Blaubär Club – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Show für Kinder am Samstagmorgen mit Figuren von Walter Moers.

    Käpt’n Blaubär ist ein alter Seemann, der sich zur Ruhe gesetzt hat. Er lebt zusammen mit der unterbelichteten Schiffsratte Hein Blöd und seinen kleinen Enkeln Gelb, Grün und Rosa auf dem Kutter „Elvira“ und spinnt Seemannsgarn. Wenn die Enkel Gutenachtgeschichten fordern, lügt der blaue Bär das Blaue vom Himmel herunter. Und genau daher kommt die Farbe seines Fells: in seiner Kindheit war er mal weiß, doch dann ergoss sich das Blau des Himmels über ihn, als er eine seiner Lügengeschichten erzählte. Erzählt er zumindest. Seine Enkel sind aber zu schlau, um auf die Ammenmärchen hereinzufallen. 1995 machen sie eine Weltreise und bringen bei ihrer Rückkehr zum Jahresende zwei neue Bordgenossen mit: die fleischfressende Blume Karin, die Vegetarierin wird, und Flöt, ein Haustier vom Amazonas, das Flötentöne von sich gibt. Zu Blaubärs Leibgerichten aus der Bordkombüse gehören Ekelburger, Fleischfisch und Blödfisch à la Maison.

    Die Hauptfiguren waren Puppen, lediglich ein echter Mensch war als Untermieterin und eine Art Moderatorin mit an Bord: Bis Ende 1995 war dies die Leichtmatrosin Bille (Sybille Waury), danach Anke (Mirjam Köfer). Die Sprecher der Figuren waren prominent: Käpt’n Blaubärs markante Stimme gehörte Wolfgang Völz, Hein Blöd wurde von Edgar Hoppe und die Blume Karin von Edith Hancke gesprochen. Die Geschichten, die Blaubär erzählte, wurden in Zeichentrick gezeigt.

    Die Figur des Käpt’n Blaubär war zum ersten Mal im Herbst 1991 in der Sendung mit der Maus mit seinen Seemannsgarn-Kurzfilmen aufgetaucht und wurde schnell so beliebt, dass sie nur zwei Jahre später eine eigene Show bekam. Der „Club“ war ein Rahmenprogramm mit Trick- oder Puppenserien wie Ernest, der Vampir (mit einem von furchtbaren Albträumen geplagten Trickvampir) oder Die Dinos mit der Dinosaurierfamilie Sinclair. Den Rahmen bildeten der Käpt’n, seine Geschichten und seine Crew. Käpt’n Blaubär wurde zur festen Größe im Kinderprogramm von ARD, WDR und KI.KA und trat in diversen anderen Sendeformen auf. Beispielsweise wurden die Fünf-Minuten-Filme aus der Sendung mit der Maus oft einzeln wiederholt. 1994 erhielt Blaubär-Erfinder Walter Moers den Adolf-Grimme-Preis. (Zu seinen anderen bekannten Comic-Figuren gehören „Das kleine Arschloch“ und „Adolf, die Nazi-Sau“.)

    Obwohl die Sendung im Gegensatz zur Sendung mit der Maus gar nicht lehrreich sein wollte, machte Hein Blöd 1997 einen interessanten Abstecher ins All und begleitete den Astronauten Reinhold Ewald zur Raumstation MIR. Ab 1998 traten etliche Gaststars auf, darunter Bastian Pastewka, Anke Engelke, Dirk Bach und Guildo Horn. 1999 erschien Moers’ Roman „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“, im gleichen Jahr kam „Käpt’n Blaubär – Der Film“ ins Kino, der als bester Kinder- und Jugendfilm mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde.

    2001 wurde der Club geschlossen. Zu Silvester des gleichen Jahres bekam Hein einmalig seine eigene halbstündige „Große Hein-Blöd-Show“, ab dem folgenden Herbst traten die Hauptfiguren in der neuen Serie Blaubär und Blöd auf. Darüber hinaus gab es nun im WDR und im später im KI.KA den „Käpt’n Blaubär Mini-Club“.

    Mehrere Blaubär-Geschichten sind auf DVD erhältlich.

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