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Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

D 1972

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DVDs zur Serie:

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt - Special Edition (digital remastered, 3D-Digipak, Soundtrack, Aufnäher, neues Bonusmaterial)


Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, Special Edition


Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt


Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt (2 DVDs)

Serie in 4 Teilen

Deutsche Erstausstrahlung: 03.09.1972 ARD

Tobbi (Tobias Findeisen) ist in der dritten Grundschulklasse und hat auf dem Papier das mit Himbeersaft betriebene "Fliewatüüt" durchkonstruiert - "Flie", weil es fliegen kann, "Wa", weil es auf dem Wasser schwimmt und "Tüüt", weil es auch wie ein Auto fahren kann. Nur - wer baut ihm nun das tolle Gefährt?
Eines Nachts denkt Tobbi nochmals über die letzten Details nach und will endlich schlafen, da klopft es ans Fenster und ein Roboter steht im Garten. Dieser stellt sich mit blecherner, aber freundlicher Stimme, als Robbi vor.
Nach anfänglicher Angst seitens Tobbi, freunden sich die beiden an und Robbi eröffnet dem verblüfften kleinen Erfinder, dass er das Fliewatüüt gebaut habe und es im Garten stünde. Er bräuchte einen kleinen menschlichen Freund, der ihm bei der Lösung dreier Abschlussaufgaben der dritten Roboterklasse helfen darf, denn die Aufgaben können nur mit dem Fliewatüüt gelöst werden. Noch in dieser Nacht brechen beide zu ihrem Abenteuer auf.
Eine damals einmalige Blue-Screen Technik verwebt Puppenspiel mit realen Luftaufnahmen und Landschaften. Auch die Musik ist ungeschlagen...."Klick Klick"!!!
(Peter K.)


Aus dem Fernsehlexikon: 4 tlg. dt. Puppentrickserie nach dem Buch von Boy Lornsen, Fernsehbearbeitung: Armin Maiwald.
Der Roboter Rob 344-66/IIIA aus der dritten Robotklasse, kurz Robbi, muss eine Reihe schwieriger Prüfungsaufgaben meistern. Robbi besteht aus silbergrauem Blech mit einer Leiste aus bunten Knöpfen auf dem Bauch und einer Klappe mit notwendigem Zubehör, einem grünen und einem roten Auge, einem eckigen Rumpf und Kopf mit einer Antenne darauf. Er spricht monoton und so blechern, wie er aussieht, und sagt nach jedem Satz: "Klick." Gemeinsam mit dem Volksschüler Tobias Findeisen, ebenfalls aus dem dritten Schuljahr, macht er sich im Fliewatüüt auf die Reise. Der blonde Tobias, genannt Tobbi, ist ein eifriger Erfinder. Das Fliewatüüt war seine Idee, Robbi hat sich heimlich die Konstruktionspläne angeeignet und es gebaut. Es ist eine hubschrauberähnliche Maschine mit der Aufschrifft "FWT1", die fliegen, schwimmen und fahren kann, und genau dafür steht der Name: "Flie" für fliegen, "wa" für Wasser und "tüüt" für Straße. Angetrieben wird es von Himbeersaft. Lebertran geht auch.
Robbi und Tobbi müssen einen gelb-schwarz geringelten Leuchtturm suchen und die Anzahl der Stufen herausfinden. Der Glückliche Matthias, der Leuchtturmwärter, beziffert sie auf 177. Die nächste Aufgabe führt Robbi und Tobbi zum Nordpol, wo ein Polarforscher in einem Iglu lebt, dessen Name gefragt ist. Zacharias heißt der gute Mann. Und nach Schottland müssen sie auch. Dort finden sie Nessi, das Ungeheuer von Loch Ness, aber das ist noch nicht die Aufgabe. Das Geheimnis einer dreieckigen Burg mit dreieckigen Türmen sollen sie lüften, und von Nessie erfahren sie den Namen: Plumpudding Castle. In dessen Umgebung wurde Silber gestohlen, und es stellt sich heraus, dass Sir Joshua über eine Maschine verfügt, die Silber in Gold verwandelt. Die Abenteuer verlaufen nicht ohne Zwischenfälle: Einmal geht dem Fliewatüüt der Himbeersaft aus, ein anderes Mal fällt Robbi in Ohnmacht. Aber am Ende sind alle Aufgaben gelöst.
Alle Hauptfiguren waren Marionetten, doch sie agierten teilweise vor realen Kulissen. Für die Realfilmaufnahmen flog ein Kamerateam des WDR mit dem Hubschrauber über die internationalen Schauplätze, die Puppen wurden später per Tricktechnik eingefügt. Nebenbei hatte die Serie einen pädagogischen Wert: Während Robbi und Tobbi die Fragen für die Roboterprüfung beantworteten und Abenteuer erlebten, lernten die jungen Zuschauer Wissenswertes über Luftfahrt, Schiffskunde, Geografie, Kultur, Geschichte und Naturwissenschaften. Die Musik war von Ingfried Hoffmann.
Bei der Erstausstrahlung lief die Serie in vier Teilen sonntags nachmittags, sie waren 45, 55 und zweimal 65 Minuten lang. Zwischen Teil 1 und 2 zeigte die ARD das halbstündige Special "Wie das Fliewatüüt fliegt" mit Hintergrundberichten von den Dreharbeiten. Spätere Ausstrahlungen brachten die Serie auf einheitliche Episodenlängen, wodurch fünf, später auch elf kürzere Folgen daraus wurden. Und dann auch mal sechs oder zwei.

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Puppenspieler:

Harry J. Bong

Hildegard Drescher

Karl-Heinz Drescher

Erika Fischer

Rudolf Fischer

Barbara Gallauner

Werner J. Heyking

Ingrid Höfer

Margot Leonard

Ulrike Luderer

Albrecht Roser

Detlef Stocker


Regie:

Friedrich Arndt

Armin Maiwald

Monika Paetow

Rolf Schneider

Wolfgang Schünke


Drehbuch:

Armin Maiwald


Buchvorlage:

Boy Lornson


Musik:

Ingfried Hoffmann


Kamera:

Werner van Appeldorn


News-Meldungen der TV-Wunschliste:
Neue retro-tv-Folge online (20.08.2010)
Startliste für den amerikanischen Serienwinter (17.12.2009)
ARD weist Armin Maiwalds Kritik am Kinderfernsehen zurück (13.11.2009)
"Maus"-Erfinder Maiwald wütend aufs Kinderprogramm (10.11.2009)

Weiterführende Links:
tvforen.de: Beiträge zu Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
TV-Wunschliste: Abstimmen für Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
TV-Kult: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
Die besten Horrorfilme: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
Fliewatüüt in Lego nachgebaut
Homepage von Borwin Schultz: Robbi, Tobbi und das Fliwatüüt
IMDb - Internet Movie Database
Kinderkrempel.de (Film-Hörspiele)
Marionettenspieler Prof. Albrecht Rose
OFDb
Wikipedia: Robbi Tobbi und das Fliewatüüt
YouTube: Vorspann


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