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Polizeiruf 110

D 1971

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DVDs zur Serie:

Polizeiruf 110 - Henkersmahlzeit


Polizeiruf 110 - Kurschatten


Polizeiruf 110 - La Paloma


Polizeiruf 110 - Schneewittchen


Polizeiruf 110 - Tod im Ballhaus


Polizeiruf 110 - Vollgas


Polizeiruf 110: Schmücke / Schneider - Ihre spannendsten Fälle (5 DVDs)

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1. Der Fall Lisa Murnau

Der Leiter eines Postamtes entdeckt bei Dienstbeginn, dass aus dem Tresor 70.000 Mark geraubt worden sind. Die junge Schalterbeamtin Lisa Murnau wurde dabei lebensgefährlich verletzt, Harry Wolter, ihr Bekannter, niedergeschlagen. Da kein gewaltsames Eindringen festgestellt wurde, vermutet man den Täter im Umfeld von Lisa Murnau. Der Kreis der Verdächtigen ist nicht klein, denn Lisa hat nach ihrer Scheidung einige Verehrer, die alle für das Verbrechen in Frage kommen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 27.06.1971


2. Die Schrottwaage

Deutsche Erstausstrahlung: 03.10.1971


3. Die Maske

Deutsche Erstausstrahlung: 30.01.1972


4. Verbrannte Spur

Herr Exner bemerkt im Haus seines Nachbarn Dr. Loewen einen Brand. Nach der kriminaltechnischen Untersuchung gehen Oberleutnant Fuchs und Leutnant Arndt von Brandstiftung aus. Alle Indizien lenken den Verdacht auf Hanno Hecht, den ehemaligen Freund von Dr. Loewens Tochter Ulrike. Bei dem Brand wurde die gesamte Grafiksammlung vernichtet. Als einige der angeblich verbrannten Bilder jedoch bei einem Hehler in Berlin auftauchen, richten sich die Ermittlungen der Polizei auf Achim Raschke, den derzeitigen Verlobten Ulrikes. Er hat seine Besuche im Haus der Familie Loewen dazu benutzt, Sachgegenstände zu stehlen. Der Brand sollte nicht nur die Diebstähle vertuschen, sondern auch den Verdacht auf seinen Nebenbuhler lenken.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 27.02.1972


5. Das Haus an der Bahn

Nach dem Betriebsfest lässt sich Marie-Luise Steger von Rolle auf dem Moped mitnehmen. Bei der Feier waren alle Männer hinter ihr her, und auch Rolle hat vom Ende des Abends offenbar genaue Vorstellungen, als er einen Umweg fährt und nahe der Abzweigstelle hält. Als er Marie-Luise bedrängt, kommt es zum Streit. Rolle fährt wütend davon. Am nächsten Morgen wird Marie tot bei den Gleisen gefunden. Alles deutet auf ein Sexualverbrechen hin. Oberleutnant Fuchs und Leutnant Arndt kommen schnell auf Rolles Spur. Doch der beteuert seine Unschuld. Der Verdacht fällt schließlich auf Schramm. Er wurde von Marie-Luises Vater wegen persönlicher Differenzen an die Abzweigstelle versetzt und hatte zur Tatzeit Dienst. Viele glaubten, er habe eine Affäre mit Marie-Luise. Auch eine mysteriöse Diebstahlserie im Güterumschlag wird Schramm unterstellt. Als die Ermittler ihn nochmals verhören wollen, entdecken sie ihn mit einem der gestohlenen Kartons.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 26.03.1972


6. Der Tote im Fließ

Bei Planierarbeiten im Braunkohletagebau Zernsdorf wird das Skelett eines Mannes freigelegt. Die Gerichtsmedizin stellt fest, dass der Tote schon zehn Jahre lang in der Erde liegt. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen Bruno Krüger, der bis März 1960 Inhaber des "Zernsdorfer Kruges" war.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 04.06.1972


7. Blutgruppe AB

Auf einer nassen Landstraße im Brandenburgischen kommt ein Wartburg ins Schleudern. Der Fahrer kann ihn gerade noch zum Stehen bringen. Ein junges Mädchen springt heraus und läuft in den Regen. Kurze Zeit später wird sie völlig verstört in einer abgelegenen Försterei aufgefunden. Sie hat versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Der vorangegangene Krach mit ihrem Freund kann dafür nicht allein die Ursache sein. Oberleutnant Hübner übernimmt diesen Fall. Bald schon hat er Gewissheit: Die Schauspielstudentin Sybille Arnold wurde von einem Unbekannten vergewaltigt. Es ist bereits der zweite Vergewaltigungsfall in dieser Gegend. Oberleutnant Hübner und seine Kollegin Helga Lindt stehen bei ihren Ermittlungen unter enormen Zeitdruck, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine weitere Frau Opfer des offensichtlich pathologischen Täters wird. Zu den Verdächtigen zählen zwei Beschäftigte des unweit vom Tatort gelegenen Schlachthofes. Beide, sowohl der Fahrer Köhlermann als auch der etwas einfältige, vorbestrafte Fleischer Paulsen, bestreiten die Tat. Ein Bluttest führt die Kriminalisten dann auf eine ganz andere Spur ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 16.07.1972


8. Ein bisschen Alibi

Frau Verchow, hilfreiche und allwissende Nachbarin in einem Berliner Vorort haus, wird Zeugin einer heftigen Auseinandersetzung zwischen dem Haus meister Uhlich und dem ehemaligen Schneidermeister Hoppe. Am nächsten Morgen findet sie Hoppe tot in seiner Wohnung. Opa Hoppe, wie er von allen genannt wurde, hatte am Abend zuvor in seinem Stammrestaurant „Zur Klause“ leichtsinnig herumgeprahlt, dass er seine Ersparnisse zu Hause aufbewahre... Eine komplizierte Ermittlungsarbeit beginnt, bei der jeder Verdächtige „ein biss chen Alibi“ hat.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 20.08.1972


9. Minuten zu spät

Ein kleines Mädchen erzählt zu Hause, dass es im Park von einem Rollstuhlfahrer gekitzelt und begrapscht wurde. Umfangreiche Ermittlungen laufen an. Alle Roll­stuhlfahrer werden beobachtet. Doch die Kriminalpolizei ist auf falscher Fährte. Der wirkliche Sexualtäter ist gar nicht körperbehindert. Er benutzt den Rollstuhl nur als Tarnung.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 17.09.1972


10. Blütenstaub

Die Geschichte beginnt mit einem Einbruch in eine Apotheke. Der Täter hatte ein rundes Loch in die Scheibe geschnitten und war eingestiegen. Weder auf dem Pflaster unterhalb des Fensters noch in der Apotheke konnten brauchbare Spuren gesichert werden. Außer dem Loch in der Scheibe deutete nichts auf eine strafbare Handlung hin. Auch die Kasse war unversehrt. Die Kriminalpolizei stellt dann fest, dass Morphium und gefährliche Gifte gestohlen wurden. Mitten in den Ermittlungen spitzt sich die Situation plötzlich zu: König, der Apotheker, erzählt, dass er einen anonymen Brief erhalten habe, in dem er aufgefordert wurde, an einem bestimmten Ort eine hohe Geldsumme zu deponieren. Das sei die einzige Möglichkeit, die Gifte unversehrt zurückzuerhalten.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 22.10.1972


11. Das Ende einer Mondscheinfahrt

Wolfgang Hasse, Kapitän der Weißen Flotte, hat ein außereheliches Verhältnis mit der zwanzigjährigen Serviererin Marlies Geißler, die ein Kind von ihm erwartet. Bei einer Auseinandersetzung, in der die junge Frau darauf besteht, das Kind auszutragen, verletzt sie sich lebensgefährlich. Hasse lässt sie verbluten und täuscht einen Selbstmord vor. Unter Tatverdacht geraten sowohl der Maschinist des Schiffes, Ebs Häusler, ehemaliger Verlobter der Toten, als auch die Ehefrau des Kapitäns. Häusler kann für die Tatzeit kein Alibi erbringen und Frau Hasse war zur fraglichen Zeit am Tatort. Sie übergibt der Kriminalpolizei einen Abschiedsbrief der Serviererin, der angeblich in Hasses Schreibmaschine im Bungalow steckte. Die Kriminalisten stehen vor einer komplizierten Aufgabe, die ihnen manches Rätsel aufgibt.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 29.12.1972


12. In derselben Nacht

Der Oberkellner Claus hat bei seiner früheren Freundin Gina 20.000 Mark Schulden. Seine derzeitige Verlobte Marion Fiedler fährt zu ihrem Onkel, um eine größere Summe zu leihen. Als sie früher als erwartet heimkommt, überrascht sie Claus und Gina in flagranti. Marion rennt hinaus, Claus folgt ihr. Im Wald kommt es zu einem bösen Streit, bei dem Marion getötet wird.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 27.01.1973


13. Siegquote 180

Dieser Fall spielt auf der Rennbahn und handelt von Wettschwindel. Bei einem Rennen verunglückt der Jockey Bernd. Jemand hat ein Rad seines Sulkys angesägt. Als Täter wird der Rennstallbesitzer Siewers ermittelt. Bernd hatte sich geweigert, bei Siewers“ Manipulationen mitzuwirken.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 25.02.1973


14. Gesichter im Zwielicht

Jansens untreue Ehefrau wird eines Morgens im Bootshaus tot aufgefunden. Jansen bekennt, sie erwürgt zu haben wegen ihres Ehebruchs und ständigen Streits. Es stellt sich aber heraus, daß er lügt. Jansen hat seine Frau nicht getötet, sein Sohn aus erster Ehe hat es getan aus der Angst heraus, die schöne, junge Stiefmutter könnte den geliebten Vater zugrunde richten.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 01.04.1973


15. Alarm am See

Eine Studentenmannschaft bereitet sich im Trainingslager auf einen internationalen Pokalwettbewerb im Eissegeln vor. Im Koffer des Mannschaftskapitäns wird eine wertvolle Hogarth-Grafik entdeckt. Diese war vor einigen Wochen aus Privatbesitz gestohlen worden. Der Mannschaftskapitän und einige seiner Kameraden sind schwer belastet durch den Verdacht auf Diebstahl und beabsichtigten Schmuggel der Grafik ins Ausland. Der Start des Mannschaftskapitäns ist in Frage gestellt. Mit seinem Start steht und fällt die Hoffnung auf den Pokalgewinn. Bei näheren Untersuchungen erweist sich die Grafik als Fälschung. Innerhalb von 48 Stunden, bis zur geplanten Abreise der Mannschaft, gelingt es den Kriminalisten einen raffinierten Bilderfälscher und seinen Komplizen zu ergreifen und den Schmuggel der Grafik ins Ausland zu verhindern.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 15.04.1973


16. Freitag gegen Mitternacht

Im Wissenschaftszentrum feiern der Chemiker Dr. Lorenz und seine Kollegen ausgelassen den erfolgreichen Abschluss einer Forschungsarbeit. Plötzlich schrillt die Alarmglocke durch das sonst leere Haus. Jemand hat versucht, in den Kassenraum einzubrechen. Als die Wächter den flüchtigen Täter stellen, sind sie und die herbeigeeilten Kollegen fassungslos. Es ist Dr. Lorenz, auf dessen Erfolg sie gerade angestoßen haben und dessen Verhalten ihnen ein Rätsel ist. Lorenz versucht, seine Handlung mit Überarbeitung und Trunkenheit zu erklären. Doch der Bluttest ergibt lediglich 1,2 Promille und stellt damit eine der beiden angegebenen Ursachen bedenklich in Zweifel. Um die wahren Motive zu ermitteln, müssen sich Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt tieferen Einblick in die persönlichen Verhältnisse von Dr. Lorenz und der ihm nahe stehenden Personen verschaffen. Lorenz ist ein angesehener Wissenschaftler. Er hat eine charmante Frau und zwei nette Kinder. Mit seinem engsten Arbeitskollegen Dr. Weißbach verbindet ihn eine lange Freundschaft. Alle sagen nur Gutes über ihn aus. Aber Lorenz steht trotz seines Spitzengehalts seit geraumer Zeit unter finanziellem Druck. Er hat sich völlig verausgabt und versucht, auf jede Art zu Geld zu kommen, was er jedoch vor seiner Frau und den Freunden streng verheimlicht. Wozu braucht Lorenz so viel Geld und wovor hat der Mann offensichtlich Angst? Und inwieweit ist die ehemalige Betriebsärztin Dr. Riedel in den Fall involviert? Die beiden Kriminalisten stehen vor der schwierigen Aufgabe, neben ihrem Spürsinn auch psychologisches Einfühlungsvermögen zu entwickeln. Schließlich stoßen sie auf eine Spur, die zur Aufklärung einer Kette von verbrecherischen Handlungen führt.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 06.05.1973


17. Vorbestraft

Walter Bartsch wird nach zweijähriger Haft aus dem Strafvollzug entlassen und will ein neues Leben beginnen. Bei der Verlobungsfeier seines alten Freundes Kurt Posener lernt er das Mädchen Anne kennen und verliebt sich in sie. Auch Anne empfindet Zuneigung zu Walter. Durch private und dienstliche Verpflichtungen kann sie sich aber nicht im gewünschten Maße mit ihm treffen. Walter fühlt sich zurückgestoßen und lässt sich auf einen Einbruch in ein Warenhaus mit Posener ein. Zuvor hatte Posener über seine Verlobte Susi, die mit Anne befreundet ist, genaue Kenntnis über die örtlichen Gegebenheiten erhalten, denn Anne arbeitet als Sekretärin beim Chef des Warenhauses. Bei dem nächtlichen Einbruch kommt es aber zu einem Zwischenfall. Ein Wächter wird auf die Einbrecher aufmerksam und von Posener brutal niedergeschlagen. Walter, den Gewissensbisse quälen, alarmiert anonym die Polizei. Die Einsatzgruppe der Kriminalpolizei unter Leitung von Oberleutnant Hübner beginnt mit ihren Ermittlungen, hat aber kaum einen Anhaltspunkt. Erst das Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchungen bringt sie auf eine heiße Spur ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 01.07.1973


18. Der Ring mit dem blauen Saphir

In einem Juweliergeschäft wurde eingebrochen. Für den verschwundenen Schmuck, u. a. ein Ring mit blauem Saphir, interessieren sich plötzlich die verschiedensten Personen. Die Kriminalpolizei ist vorerst ratlos. Verdächtig scheinen der Strafgefangene Maschulla, ehemaliger Goldspezialist, und dessen einstige Zellengenossen Zackel und König. Aber auch Rudolf Hagedorn, der mit Marlies König ein Verhältnis unterhält, zählt zu den Verdächtigen. Während Zackel und seine Freundin Catherin Sylvius, Sängerin in einem Nachtclub, im Laufe der Ermittlungen aus dem Täterkreis ausscheiden, kommen für Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt nur noch Walter König und sein Rivale Rudolf Hagedorn infrage. Den Kriminalisten ist klar, nur wenn sie die Person finden, die im Besitz des Saphirrings ist, können sie den Fall lösen. Das erweist sich jedoch schwieriger als angenommen als Marlies König tot aufgefunden wird - an ihrem Finger der Ring mit dem blauen Saphir.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 26.08.1973


19. Nachttresor

Der 16jährige Hans Wöcke überfällt, zusammen mit einem gewissen „Freddy“ einen Geldtransport. Hans wird gefaßt, „Freddy“ entkommt. Bei den Verhören durch die Kriminalpolizei schweigt Hans, bis ihm bewiesen wird, daß er von Anfang an nur gebraucht wurde, damit „Freddy“ die Geldsäcke wegfahren konnte.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 30.09.1973


20. Eine Madonna zuviel

Der Küster Schubert, der auch als Restaurator arbeitet, wird in der Kirche be wußtlos zusammengeschlagen aufgefunden und stirbt an seinen Verletzungen. Schubert hatte Kopien von wertvollen Madonnen und Heiligenfiguren hergestellt. Die Duplikate wurden dann von „Kunstsammlern“ gegen die echten Stücke aus getauscht. Von Experten unterstützt identifizieren die Kriminalisten Hübner und Vera Arndt die echten Figuren und die Haupttäter.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 18.11.1973


21. Per Anhalter

Rolf Schmitter ist Chef einer Rowdy-Bande, die Telefonzellen und eine Stra ßenbahn demoliert hat. Schmitters Freundin entwickelt eine neue Idee. Sie will ältere Herren animieren. Rolf kommt dann rechtzeitig dazu, kassiert ab und schlägt den älteren Herrn zusammen. Als die Gruppe auffliegt, werden die Jugendlichen zu 4 bis 8 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt..

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 27.01.1974


22. Konzert für einen Außenseiter

Ein verkrachter Musikstudent schlägt sich durch, indem er bei alleinstehenden Frauen einwohnt. Bei Fräulein Lüders gibt 's Streit, er bringt sie um und flieht. Die Polizei kann seine Spur nicht aufnehmen, weil keine seiner Wirtinnen seinen richtigen Namen kennt. Seine letzte Straftat: Einbruch ins Schumann-Museum, bei dem der Direktor niedergeschlagen wird.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 24.02.1974


23. Lohnraub

In einem Schiffsausrüstungswerk sind Lohngelder gestohlen worden. Als Täter wird der Nachtwächter Brümmer, ein ehemaliger Varieté-Musiker, festgestellt, als er ein zweites Mal in seinen Betrieb einbricht. Wegen der langwierigen Ermittlungen und widersprüchlichen Verdachtsmomente hatte Brümmer den Eindruck gewonnen, dass die Polizei ihn nicht verdächtige.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 07.04.1974


24. Die verschwundenen Lords

Aufregung im Möbelkaufhaus: Moderne Wohnzimmereinrichtungen, die begehrten „Lords“, sind mehrmals ausgeliefert, aber nicht abgerechnet worden. Finanzieller Schaden ist entstanden. Als die Kassiererin zur Rede gestellt wird, kann sie dafür keine Erklärung abgeben. Der Fall für Oberleutnant Fuchs scheint klar. Doch schnell tauchen neue Verdachtsmomente auf. Mehrere Täter sind in den Fall verwickelt. Die Kriminalpolizei bekommt Einblick in die konfliktreichen Familienbeziehungen von Frau Schwarzbach und der Familie ihres Sohnes. Dieser ist als Beifahrer mitverantworlich für den Transport der „Lords“ vom Möbelwerk zum Kaufhaus.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 12.05.1974


25. Fehlrechnung

Drei Tankwarte einer großen Tankstelle betreiben betrügerische Manipulation mit Tankkreditscheinen. Einer der Männer will aussteigen. Die anderen lösen Schrauben an seinem Wagen. Er verunglückt, wird schwer verletzt. Die Kriminalpolizei schleust eine Kriminalistin in den Minolbetrieb ein. Alle Straftaten der Tankwarte werden minutiös aufgeklärt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 14.07.1974


26. Kein Paradies für Elstern

In einem Centrum-Warenhaus wurde ein Wächter niedergeschlagen und eine Schmuckvitrine leergeräumt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 80.000,- Mark. Mehrere Betriebsangehörige müssen von den Kriminalisten in den Kreis der Verdächtigen einbezogen werden. Die Indizien besagen ziemlich eindeutig, dass der Täter mit den Örtlichkeiten des Hauses bestens vertraut gewesen sein muss. Außerdem muss er auch von der Nachlässigkeit jener Kollegin gewusst haben, die zum wiederholten Male versäumt hatte, die Wertgegenstände entgegen der Vorschrift im Tresor zu verschließen. Hauptverdächtig erscheint der Kollege Fritsche, jener Wächter, der seinen niedergeschlagenen und narkotisierten Kollegen Max Dinge gefunden hatte. Er kennt die Gepflogenheiten und verfügt über alle notwendigen Informationen, um den Diebstahl in dieser Form planen und ausführen zu können. Verdächtig erscheint aber auch der vorbestrafte Horst Lempel, dessen Freundin auch in der Schmuckabteilung arbeitet. Doch irgendetwas stimmt nicht in der bisherigen Beweiskette. Oberleutnant Fuchs, Leutnant Vera Arndt, Leutnant Scheinflug und Wachtmeister Subras stehen weitere Ermittlungen bevor, die viel logisches Kombinieren und Phantasie verlangen, um der diebischen Elster habhaft zu werden.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 07.09.1974


27. Das Inserat

Deutsche Erstausstrahlung: 29.09.1974


28. Der Tod des Professors

Der Sohn von Professor Harms verursacht unter Alkoholeinfluß einen Verkehrsunfall. Die schweren Vorwürfe des Vaters kontert der Sohn mit der Feststellung, daß der Herr Professor mit den peinlichen Ehebrüchen seiner jungen Gattin nicht so hart ins Gericht ginge. Nach dieser bösen Auseinandersetzung bekommt Harms einen Herzanfall, an dem er wenig später stirbt, weil ihm seine Frau nicht zu Hilfe eilt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 23.11.1974


29. Nachttaxi

Überfall auf einen Taxifahrer, der aus dem Wagen springt, in einen halbferti gen Neubau rennt und von einem unverkleideten Balkon stürzt. Der Schwerver setzte wird von der Polizei entdeckt. Die Ermittlungen sind kompliziert, weil sich nach dem Überfall eine weitere Person am Tatort einfand, die die Taxi einnahmen stahl. Den Überfall hatte ein Vorbestrafter aus Rache verübt. Der Fahrer hatte den Mann nach einer Straftat verfolgt und gestellt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 15.12.1974


30. Der Mann

Franz Werker war viele Jahre im Gefängnis wegen eines Tötungsdelikts. Nun wieder in Freiheit,arbeitet er für zwei und freundet sich schließ

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 23.03.1975


31. Heiße Münzen

48 Stunden vor Eröffnung einer Münzausstellung stehen die Veranstalter vor leeren Vitrinen. Für Oberleutnant Fuchs und Wachtmeister Subras beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Bis zur Eröffnung der Ausstellung müssem der Fall geklärt sein und die Münzen wieder an ihrem Platz liegen. Mißtrauen unter den Kollegen und Eifersüchteleien der Mitarbeiterinnen erschweren die Aufklärung.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 19.05.1975


32. Fall ohne Zeugen

Ein seltener und fast unglaublicher Fall beschäftigt die Mitarbeiter der Abtei lung K. und die Volkspolizei: Ein Säugling ist am hellichten Tag entführt wor den. Die Ermittlungstätigkeit läuft auf Hochtouren, denn es muss gelingen, das 10 Tage alte Kind gesund und schnellstens der Mutter zu übergeben. Im Zuge der Ermittlungen dringt man in private Sphären einiger Bürger vor, die zu den ken geben, und man findet die Täterin, die aus Verzweiflung und aus Angst, den geliebten Mann zu verlieren, diese Tat beging.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 29.06.1975


33. Der Spezialist

Deutsche Erstausstrahlung: 27.07.1975


34. Die Rechnung geht nicht auf

Beim VEB Taxi ist eingebrochen worden. Der Täter suchte Betriebsunterlagen, um Verschiebung von Neuwagen zu vertuschen. Ein ehemaliger Fahrer und der Buchhalter des VEB Taxi werden als Täter ermittelt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 14.10.1975


35. Zwischen den Gleisen

Auf einem großen Günterbahnhof werden von unbekannten Tätern aus den Waggons hochwertige Waren geraubt. Oberleutnant Hübner überprüft gemeinsam mit einem Kollegen von der Transportpolizei die Situation auf dem Bahnhof und stellt fest, dass die Täter sich gut auf dem Gelände auskennen und unter den Mitarbeitern zu suchen sein müssen. Wachtmeister Subras erhält den Auftrag, verdeckt zu ermitteln. In der Feierabendkneipe stößt er auf Manfred Petzold, der gerade von der Armee zurückgekehrt ist und seinen Einstand feiert. Manfred hat Streit mit seinem Vater, der den Bahnhof leitet und nicht möchte, dass er auf dem Bahnhof weiter arbeitet. Sein Freund Spinner und seine Freundin Susanne hätten schlechten Einfluss auf ihn. Doch Manfred möchte sich von seinem Vater nicht reinreden lassen, denn mit dessen Lebenswandel ist er auch nicht einverstanden. Er hat eine viel jüngere Frau geheiratet und mit ihr, von einer angeblichen Erbschaft, ein altes Haus gekauft, das er nun in jeder freien Minute restauriert. Eines Tages entdeckt Manfred seinen Freund Spinner beim Aufbrechen eines Waggons. Als er ihn zur Rede stellt, deutet Spinner an, dass Manfreds Vater selbst in die Einbrüche verwickelt ist. Manfred will das nicht glauben, bleibt aber misstrauisch und lauert seinem Vater im Büro auf. Hier hört er, wie sein Vater Informationen über den Inhalt der Waggons an Spinner weitergibt ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 02.11.1975


36. Das letzte Wochenende

Der Maurer Heiner Kreutz war zuletzt auf dem Gelände des Betriebsheimes beim verdächtigen Materialtransport gesehen worden. Zwei Tage später fand man seine Leiche im Strandbad. Der Tod von Kreutz erweist sich zwar als Arbeitsunfall, aber wegen illegaler Bauleistungen im Auftrage des korrupten Bauleiters Hartmann wurde die Kriminalpolizei in hinterhältiger Weise in die Irre geführt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 30.11.1975


37. Reklamierte Rosen

Mit Raffinesse versteht es Kunsthändler Wels, den einschlägig vorbestraf ten Meßner zu einem Museumseinbruch zu verleiten, um in den Besitz kostbarer Kunstgegenstände zu kommen, die er zum Zwecke seiner Berei cherung illegal verkaufen will. Für seine Machenschaften bedient er sich eines nichtsahnenden Mittelmannes, der aufgrund seiner Gutgläubigkeit in persönliche Konflikte gerät.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 22.02.1976


38. Schwarze Ladung

Lagermeister Rottmann ist entsetzt. Das von ihm verwaltete Lager für Haushaltselektrik steht plötzlich im Mittelpunkt. Die Kriminalpolizei ist im Haus, weil eingebrochen wurde. Wie sich herausstellt, sollte die Tat die bereits seit längerem massiven Diebstähle verdecken.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 25.04.1976


39. Der Fensterstecher

Ein dreister Einbrecher scheint die Polizei narren zu wollen. In unregelmäßigen Abständen dringt er nachts in fremde Wohnungen ein und erbeutet Geld und Wertgegenstände. Niemand kann ihn dingfest machen. Personen, die ihn zufällig bemerken, versetzt er in einen so tiefen Schrecken, dass sie hinterher unfähig sind, ihn genau zu beschreiben. So auch die allein stehende Sabine Kroll. Nicht jeder ist so resolut wie die Witwe Berlepsch, die ihn kurz entschlossen mit dem Rollo im Küchenfenster einklemmt und festzuhalten versucht. Als die Polizei eintrifft, ist der Täter aber auch diesmal spurlos verschwunden. Verdächtig erscheinen gleich drei Männer, die alle auf ihre Weise mit der attraktiven Sabine verbunden sind: Olaf Kähler, Elmar Lange und Herbert Lohmann. Doch nachweisen kann ihnen die Kripo nichts. Erst ein schweres Verbrechen in einem anderen Ort bringt die Kriminalisten überraschend auf die richtige Spur.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 31.05.1976


40. Eine fast perfekte Sache

Zwei junge Männer und ein Mädchen haben sich auf den Diebstahl von Handtaschen spezialisiert. Die darin befindlichen Wohnungsschlüssel be nutzen sie zu Wohnungseinbrüchen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 11.07.1976


41. Ein ungewöhnlicher Auftrag

Aus dem Tresor eines Hotel-Restaurants werden 8000 DM gestohlen. In die Ermittlung zur Aufklärung des Diebstahls wird die Leiterin des Hauses, Frau Kraßmann, einbezogen. Dabei stellt sich ein Konflikt in ihrer Ehe her-aus, den sie bisher zu verschleiern verstand.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 05.09.1976

nächste Ausstrahlung 3sat: am 13.09.2010 um 00:15 Uhr


42. Vorurteil?

Am Seeufer wird die Leiche der Christine Eggert gefunden. Die Ehe, be kannt als krisenanfällig, kommt in de Mittelpunkt des Interesses der Krimi nalpolizei und der Bürger der Stadt. Ein schnell auswucherndes Vorurteil gegen den Ehemann Horst Eggert führt bei diesem zu einer Kurzschluss reaktion. Er entzieht sich der Kriminalpolizei. Diese ermittelt seinen Aufent halt und recherchiert die Tatumstände. Als Eggert gestellt wird, ist auch der Tathergang klar.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 03.10.1976

nächste Ausstrahlung 3sat: am 26.09.2010 um 23:30 Uhr


43. Bitte zahlen

Während Wolfgang Polisch, Küchenchef eines großen Hotelrestaurants, mit Freunden die Einweihung seines neuen Grundstücks feiert, versucht ein Mann unbemerkt in das Haus einzudringen. Bevor er Schaden anrichten kann, wird er von Polisch überrascht. Er kennt den Mann, ahnt den Grund seines Einbruchsversuchs und fürchtet die Folge der Tat. Auch einige seiner Gäste scheinen wenig Interesse an einer Anzeige zu haben.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 12.12.1976

nächste Ausstrahlung 3sat: am 10.10.2010 um 23:15 Uhr


44. Vermisst wird Peter Schnok

Der Autoschlosser Peter Schnok ist plötzlich verschwunden. Die einsetzenden Ermittlungsarbeiten der Kriminalpolizei führen in eine Textilfabrik. Hier wurden in den vergangenen Monaten starke Verluste an wertvollen Stoffen verbucht, ohne hinter die Ursachen zu kommen. Bei der Aufklärung des Falles muss die Polizei zu außergewöhnlichen Maßnahmen greifen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 06.02.1977


45. Kollision

Dr. Boelssen, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Institut für Veterinärmedizin, jetzt als Tierarzt tätig, kann es nicht überwinden, daß ihm am Institut keine wissenschaftliche Karriere gelang. Mit diesem Problem belastet er seine Ehe dermaßen, daß seine Frau ihn verläßt. Boelssen, der sich nicht scheiden lassen will, versucht rigoros, sein berufliches Problem als auch das seiner Ehe zu lösen. Seine Frau, die inzwischen dabei ist, eine neue Partnerschaft aufzubauen, weist ihn ab. Es kommt zur Kollision, die zu Boelssens Tod führt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 03.04.1977


46. Trickbetrügerin gesucht

Aus dem Strafvollzug entlassen, möchte das Mädchen Herta Tuch ein neues Leben beginnen. Der Kraftfahrer Klaus will ihr helfen. Aber da gibt es auch noch alte Bindungen zu ihrer Freundin Carla. Zu spät bemerkt Herta, dass Carla eine Trickbetrügerin ist, und aus ihrer Wohnung ein Diebeslager gemacht hat.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 21.05.1977


47. Des Alleinseins müde

Egon Schubert, alias Ewald Schulz, ein seriös scheinender Mittvierziger, hat sich ohne besonderen Erfolg als Berufsmusiker durchgeschlagen, bis er eines Tages eine Idee hatte. Er gab eine Heiratsannonce auf, „des Alleinseins müde“, bekam Antwort, wählte vielversprechende Partnerinnen aus und versuchte, sich auf ihre Kosten zu bereichern. Das gelang ihm in einigen Fällen, natürlich nicht, ohne erheblichen moralischen und materiellen Schaden anzurichten, bis er an Marga Lindemann gerät, eine selbstbewusste Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, und gerade deshalb die Endstation seiner üblen Karriere ist.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 19.06.1977


48. Alibi für eine Nacht

In der Hochzeitsnacht von Elke und Manfred Poser wird Manfred durch eine Kesselexplosion in der Gärtnerei schwer verletzt. Elke vermutet einen Racheakt ihres Sohnes Thomas, der sich in seiner bisherigen Sonderstel lung durch Manfred verdrängt fühlt und sich gegen diese Beziehung stellt. Elke baut ein falsches Alibi für ihren Sohn auf.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 24.07.1977


49. Die Abrechnung

Erzählt wird die Geschichte des Strafgefangenen Schneidereit, die Ursachen und Bedingungen, die ihn zu der schweren Tat des Todschlags führten. Dabei soll die Frage nach der Eigenverantwortlichkeit des Menschen für seine Handlungen gestellt werden....

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 04.09.1977


50. Ein unbequemer Zeuge

Beim Diebstahl von Kühltruhen versteckt sich ein spielendes Kind im Tatfahrzeug. Als die drei Täter das Kind entdecken, läuft bereits die Vermisstenanzeige. Aus Angst, durch die Freilassung des Kindes überführt zu werden, behalten die Täter das Kind, was zur unweigerlichen Konfrontation der Gruppe führt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 04.12.1977


51. Holzwege

In eine Arbeitsgruppe von Waldarbeitern kommt ein neuer Mann. Er verliebt sich in die Buchhalterin des Sägewerkes und Tochter des “Brigadiers”. Mit der Zeit findet er heraus, dass zwischen der Brigade und dem Sägewerk Manipulationen laufen. Als der Mann die Täter entlarvt, wird klar, dass auch seine Freundin an den kriminellen Aktionen beteiligt war....

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 29.01.1978


52. Bonnys Blues

Dietmar Bohnstengel, Glas- und Gebäudereiniger, hat sein Talent als Sänger entdeckt. In einer Jazzband sucht er sich zu verwirklichen. Seine Freundin Annemarie, mit welcher er seit längerem zusammenlebt, ist gegen diese Entwicklung. Bonny, wie ihn seine Freunde nennen, glaubt in der Musiklehrerin Christa eine Alternative zu finden. Der daraus entstehende Konflikt führt zum tragischen Tod eines der Beteiligten...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 26.03.1978


53. In Maske und Kostüm

Während des Silversterdienstes erscheint Dietmar Schuchard bei Oberleutnant Hübner und gibt, stark unter Alkohol stehend, an, seine Frau während einer ehelichen Auseinandersetzung tödlich verletzt zu haben. Die Recherchen widerlegen diese Selbstbezichtigung, offenbaren aber auch einen Schuchard, der glaubt, in der Welt der Artisten als Zauberer das große Geld verdienen zu können, ohne Fleiß und harte Arbeit an sich selbst und seinem Talent, eine angenehmes Leben führen zu können. Liane Schuchard gilt als vermisst, bis sie weit entfernt einige Tage später tot aufgefunden wird. Ganz in der Nähe lebt und arbeitet ihr ehemaliger Freund und Verlobter...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 14.05.1978


54. Doppeltes Spiel

Ein junges Mädchen wird tot auf einer Baustelle gefunden. Bei den Ermittlungen stößt die Kriminalpolizei auf Unterschlagungen im Warenhaus, in dem das Mädchen arbeitete. Eine Mittäter- oder Mitwisserschaft als Ursache des Verbrechens wird für möglich gehalten. Doch auch in ihrem privaten Lebensbereich kann der Täter zu finden sein: sie hatte ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann, und sie versuchte sehr hartnäckig, ihn für sich zu gewinnen...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 02.07.1978


55. Schuldig

Eva Rickelmann, ehemals Lehrausbilderin in einem Krankenhaus, jetzt Reinigungskraft, hat Jochen Schober in ihre Wohnung aufgenommen. Schober hat nach einem durch ihn verschuldetes Rangierunglück seinen sozialen Halt verloren, sich dem Alkohol ergeben und verdient sein Geld nicht nur durch Gelegenheitsarbeiten im Kohlehandel, sondern auch bei Diebstählen, die er mit seinem Freund Spiering begeht. Sternsdorff, ein Arbeitskollege Evas, dessen Familie ihr nach dem Bruch mit Schober mehr als nur Unterkunft gewährt, versucht auch, Schober zu helfen. Der einberufene Familienrat veranlasst Schober, es noch einmal mit ehrlicher Arbeit zu versuchen. Schober will die gemeinsam begangenen Diebstähle zur Anzeige bringen, doch dann ist er tot.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 01.10.1978

nächste Ausstrahlung rbb: am 20.09.2010 um 23:00 Uhr


56. Die letzte Chance

Ein junger Mann schlägt die Möglichkeiten, die ihm die Gesellschaft in der DDR bietet, leichtfertig in den Wind und versucht, seine Lebensansprüche auf Kosten anderer zu verwirklichen. Der exmatrikulierte Medizinstudent sucht sein Beschäftigungsfeld lieber ausserhalb der gesetzlichen Normen. Das gute Beispiel, das ihm seine Freundin durch ihr eigenes Leben gibt, kann er nicht nachvollziehen. Durch arbeitsscheues Verhalten und Hochstapelei isoliert er sich bald von allen Bekannten und Freunden. Einzige Ausweg scheint ihm schließlich nur noch der Sprung von einem Hochhaus zu sein. Sowohl seine Freundin als auch einer der Kriminalpolizisten versuchen, dem verzweifelten jungen Mann begreiflich zu machen, dass er noch eine Chance hat.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 22.10.1978


57. Walzerbahn

Ein Täter begeht Diebstähle auf Zeltplätzen, in Bungalows und aus Autos. Obwohl die Kriminalpolizei Tag und Nacht unterwegs ist, ist es kompliziert, den Täter zu stellen. Es gibt kaum verwertbare Spuren, und von den gestohlenen Gegenständen wurde nichts zum Verkauf angeboten. Ein Spur führt in die Nähe einer Walzerbahn...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 04.03.1979


58. Tödliche Illusion

Armin Hagen studiert erfolgreich, arbeitet gut, hat Familie und eine Freundin. Und damit beginnt sein Problem: Er kann sich nicht entscheiden, wie er weiterleben will. Er laviert, zögert hinaus, möchte alles so lassen wie es ist. Doch eines Tages stellt ihn die andere Frau vor eine ungewöhnliche Alternative, die von ihm ein sofortiges Bekenntnis verlangt. Sie nimmt eine Überdosis Schlaftabletten, da sie glaubt, ihn mit dieser Handlung zu einer Entscheidung zu zwingen und für sich gewinnen zu können. Hagen, nicht geübt, Entscheidungen zu treffen, versagt...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 08.04.1979


59. Heidemarie Göbel

Oberleutnant Hübner wird in das Haus des Ehepaars Heidemarie und Dr. Göbel gerufen. Eine unbekannte Person ist eingebrochen und hat den Familienschmuck und wertvolle Uhren gestohlen. Bei diesem Überfall wurde Heidemarie Göbel lebensgefährlich verletzt. Oberleutnant Hübner kommt bei der Aufklärung dieses Falles nur schwer voran. Eine erneute Straftat, der Heidemarie Göbel zum Opfer fallen sollte, führt Leutnant Sabine Berghoff mit Oberleutnant Hübner zusammen. Die gemeinsame Arbeit führt letztendlich zur Klärung beider Straftaten.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 17.06.1979


60. Am Abgrund

Der Stukkateur Januschowitz fühlt sich moralisch schuldig am Tod seiner Frau. Dazu kommen Labilität und Unbeholfenheit, so dass er mit seinem Leben und den Anforderungen, er hat zwei Kinder zu erziehen, nicht recht fertig wird. Da passiert im Ort ein Bankeinbruch und einige Leute denken sofort an Januschowitz als Täter, weil dieser doch immer in Geldschwierigkeiten steckt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 02.09.1979


61. Barry schwieg

Leutnant Vera Arndt, die einen Einbruch in einer Auto-Werkstatt, bei dem die Aufwartefrau Irma Werner getötet wurde, aufzuklären hat, muss erkennen, dass diese Straftat mit ihrem ersten selbstständig ermittelten Fall vor sechs Jahren zusammenhängen muss. Beweise stehen ihr nicht zur Verfügung, nur Vermutungen. 80.000 Mark, die damals in der Auto-Werkstatt versteckt und von ihr nicht ermittelt wurden, sind der Anlass dieser Straftat.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 14.10.1979


62. Die letzte Fahrt

Die Schiffsbesatzung von Uwe Wichert übernimmt in den Wintermonaten einen großen Auftrag. Im konkreten Arbeitsablauf gibt es keine Unklarheiten, da hat jeder seinen festen Platz. Doch in den privaten Beziehungen ist man ober flächlich, glaubt, sich durch Lüge und falsche Toleranz bequemer und leichter durch das Leben bewegen zu können, bis in den frühen Morgenstunden ihr Schiff strandet. Die Kriminalpolizei hat den unnatürlichen Tod des Bootsmannes aufzuklären.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 02.12.1979


63. Vergeltung?

„Vergeltung“ erzählt die ungewöhnliche Geschichte zweier Männer, deren Schicksal durch eine schwere Straftat, die sie in ihrer Jugend begangen haben, nicht mehr voneinander zu lösen ist. Eberhard Gantzer verbüßte seine Strafe. Gunter Söhnl, sein Komplize, konnte fliehen. Gantzer, aus dem Gefängnis entlassen, findet ihn und will ihn zwingen, sich zu stellen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 09.03.1980


64. Der Einzelgänger

Ein Jugendlicher hat grundlos einen älteren Mann brutal zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Die Tat geschah an einer Bushaltestelle mitten am Tag, aber keiner der anderen Passanten griff ein und der junge Mann konnte ungehindert entkommen. Als die Polizei den Tatort erreicht, sind die meisten Zeugen schon gegangen und die, die noch da sind, wollen eigentlich nichts gesehen haben, obwohl die Tat direkt neben ihnen geschah. Leutnant Woltersdorf und Hauptmann Fuchs haben es schwer, einen Ansatz für ihre Ermittlungen zu finden. Erst als sich doch noch zwei Zeugen des Geschehens bei der Polizei melden, und wenige Tage später wieder ein Mann nachts grundlos von einem Unbekannten zusammengeschlagen wird, kommen sie dem Täter auf die Spur. Er ist 19 Jahre alt und kommt mit seinem Leben nicht zurecht. Seine Enttäuschungen schlagen in Dauerwut und Explosionsbereitschaft um. Seine Opfer hat er nicht gekannt. Sie haben ihn nicht angegriffen und auch nicht provoziert. Warum er sie zusammengeschlagen hat, kann er nicht sagen. Sind seine Gewaltausbrüche also ein Amoklauf als Hilferuf?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 18.05.1980


65. In einer Sekunde

Gesucht wird der Fahrer eines PKWs, der bei Rot zwei Menschen auf einem Zebrastreifen rücksichtslos überfahren hatte und anschließend Fahrerflucht beging. Die sofort eingeleitete Fahndung bleibt ohne Erfolg. Erst ein zweiter Verkehrsunfall, der sich wenige Tage später ereignet, bringt die Polizei auf die richtige Spur.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 29.06.1980


66. Die Entdeckung

In dem Film „Die Entdeckung“ aus der Reihe „Polizeiruf 110“ wird Leutnant Vera Arndt in ein Burgmuseum gerufen, um in einem Kunstdiebstahl zu ermit teln. Der Tatbestand wird schnell geklärt. Doch am gleichen Abend wird in ei ner zugemauerten Burgnische eine mumifizierte Leiche gefunden. Es ist der Leichnam des 1961 aus der DDR für geflohen gehaltenen Burgdirektors. Der Täter, der durch die Errichtung der Mauer nach vollführter Tat die DDR nicht mehr verlassen konnte, wird 19 Jahre nach seiner Tat überführt...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 05.10.1980


67. Zeuge gesucht

Die Kriminalpolizei wird in einen Betrieb gerufen, in dem der Arbeiter Kuhl bei einem Deckeneinsturz tödlich verunglückte. Die ersten Untersuchungen erge ben, dass die Decke nicht wie angeordnet erneuert, sondern dass das Material für die neue Decke unter der Hand verkauft wurde. Der Befund des gerichts medizinischen Instituts beweist jedoch: Kuhl war schon vor dem Deckenein sturz erschlagen worden...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 09.11.1980


68. Der Hinterhalt

Heiner Bauer, eben aus der Haftanstalt entlassen, will sein Leben ändern. Garantie scheint ihm seine Liebesbeziehung zu einer jungen Frau, die allerdings nichts von seiner Vorstrafe weiß. Auch Hauptmann Fuchs, der gerade nach raffinierten Trickbetrügern fahndet, engagiert sich weit über seine dienstliche Pflicht hieraus für Bauer. Trotzdem ist es für Bauer nicht leicht, immer seinem guten Vorsatz gerecht zu werden. Da tauchen frühere Kumpane auf, die versuchen, Bauer wieder zu kriminellen Handlungen zu verleiten...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 07.12.1980


69. Der Teufel hat den Schnaps gemacht

Erzählt wird die Geschichte des Werkstattbesitzers Theo Lute, der nach dem Tod seines Kindes zum Alkoholiker wird, auf Anraten seiner Frau seine Krankheit verheimlicht, seine Persönlichkeit Schritt für Schritt durch den hohen Alkoholkonsum abbaut und letztlich Schuld am Tod einer jungen Mutter wird.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 18.01.1981


70. Nerze

Auf einer privaten Farm sind alle Nerze an vergiftetem Futter zugrunde gegangen. Während der Ermittlungen werden die Genossen der Kriminalpolizei zu einer anderen Farm gerufen, der Besitzer dort wurde niedergestochen aufgefunden. Beide Nerzzüchter sind Brüder, die sich seit Jahren feindlich gesinnt sind. Ihre Zwietracht zieht viel Freunde in den Strudel krimineller Manipulationen und zerstört auch familiäre Beziehungen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 22.02.1981


71. Alptraum

Bernd Broske wollte seiner Frau ein luxuriöses Leben bieten, geriet mit dem Gesetz in Konflikt und landete im Gefängnis. Nach seiner Entlassung kommt es zu weiteren Konflikten im persönlichen Lebensbereich.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 10.05.1981


72. Auftrag per Post

Ein vorbestrafter Bürger, der nie wieder rückfällig werden wollte, läßt sich zu einer Straftat überreden, weil sie todsicher erscheint. Beide Täter führen einen Diebstahl von Lohngeldern durch. Die Straftat wird durch das intelligente Vorgehen der Kriminalpolizei aufgeklärt. Leidtragender ist der Hauptbuchhalter des Betriebes, der lange Zeit als Verdächtiger angesehen wird und damit leben muß.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 08.06.1981


73. Harmloser Anfang

Eine junge Frau war in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden. Sie galt als zuverlässige Kollegin, hilfsbereite Nachbarin, wird als treue Freundin und anhängliche Geliebte charakterisiert. Kein Zeuge, kaum Spuren vom Kreis der Verdächtigen. Die Kriminalisten müssen mühselige Kleinarbeit und größtes psychologisches Einfühlungsvermögen aufbieten, um den Täter endlich zu entlarven.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 02.08.1981


74. Der Schweigsame

Der vorbestrafte Nolle Feldmann, der soeben einen Lagereinbruch begangen hat, will ein ganz großes Ding drehen. Als Kumpan hat er sich den vorbestraften Kraftfahrer Udo Walter auserkoren, der seiner Lebenskameradin seine kriminelle Vergangenheit verschwiegen hat. Nolle erkennt Udos Erpressbarkeit, und er nutzt seinen Vorteil skrupellos aus.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 06.09.1981


75. Trüffeljagd

Ein Häuserblock soll für eine Sprengung evakuiert werden. Georg Polte bekommt einen heißen Tip :In der Firma „Plaste“ sollen in einem Panzerschrank Edelmetalle, Geld und Industriediamanten gelagert werden. Er entschließt sich, mit seinem Freund Detlef Franzius einzubrechen. Vor dem geöffneten Panzerschrank erleben die beiden Ganoven eine böse Überraschung: außer einem Schlüsselbund und Aktenbergen nichts von Wert. Die Detonation versperrt ihnen den Rückweg, und so ist es für die Polizei ein Leichtes, sie noch auf der Flucht zu verhaften. Dann aber geschehen weitere große Einbrüche in Panzerschränke anderer Firmen und auf irgendeine Art und Weise hat das Schlüsselbund etwas damit zu tun. Die Polizei muß sich fragen, wer die beiden kleinen Ganoven als „Trüffelschweine“ mißbraucht hat...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 25.10.1981

nächste Ausstrahlung hr-fernsehen: am 03.10.2010 um 00:20 Uhr


76. Glassplitter

Ein „reisender“ Einbruchtäter, der auf seiner Flucht nach einem Einbruch ein kleines Kind vor dem Ertrinken rettete, nistet sich bei den Eltern ein. Die Freundschaft, die sich zwischen ihnen entwickelt, nutzt er für seine kriminellen Taten.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 29.11.1981


77. Schranken

Renate Müller meldet den Diebstahl ihres Dienstwagens. Wenig später wird er entdeckt. Einer der vermutlichen Täter fand bei diesem Unfall den Tod. Es ist ein vor 12 Tagen aus der Haft Entlassener. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die in Richtung Raubüberfall zielen, kommen ins Stocken, bis sie eine unerwartete Wendung nehmen...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 24.01.1982


78. Petra

Petra kümmert sich um ihren vorbestraften Bruder Jürgen. Zu spät erkennt sie, dass er durch den geistig und körperlich überlegenen Michael wieder in kriminelle Handlungen verstrickt ist. Michael und ihr Bruder stehlen Autos und verkaufen sie, in Ersatzteile zerlegt, weiter.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 14.03.1982


79. Der Rettungsschwimmer

Ein Mädchen droht zu ertrinken. Sie wird gerettet, doch jede Hilfe kommt zu spät. Ein Fall, wie er sich oft während der Badesaison an der Ostseeküste ereignet. Doch die ermittelnden Kriminalisten stoßen auf Widersprüche und Fragen. Der Rettungsschwimmer kennt die Ertrunkene, hat ein Verhältnis mit ihr.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 23.05.1982


80. Der Unfall

Ein Mann überfährt auf dem Wege zu seinem Urlaubsort ein Kind und leistet nicht die notwendige Hilfe. Hat er etwas zu verbergen oder ist es nur die Angst vor der Verantwortung, die ihn zu dieser Reaktion treibt?

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 05.09.1982


81. Im Tal

Zwei Männer rauben ein Uhren- und Schmuckgeschäft aus. Während ihrer Flucht begegnen sie einem ehemaligen Kumpel, der damit beschäftigt ist, den alten Gasthof in einem abgelegenen Ort zu rekonstruieren. Als die zwei Gano ven mitbekommen, dass ihr Kumpel seinen Baukredit überzogen hat, wittern sie ein neues Geschäft.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 14.11.1982


82. Auskünfte in Blindenschrift

Auf einer Baustelle stürzt ein Betonträger ein. Die herabstürzenden Teile begraben den Bauarbeiter Gernot Siebenkorn unter sich. Er überlebt den Unfall, kann seitdem jedoch nicht mehr sehen. Durch die Unterstützung seiner Frau Marion und der ebenfalls erblindeten Anna lernt Siebenkorn langsam mit seiner Behinderung umzugehen. Auch sein Freund und Kollege Kampe kümmert sich um ihn. Dann geschieht jedoch ein zweiter Unfall, wie der erste durch einen einstürzenden Podestbalken verursacht, bei dem wiederum ein Arbeiter verletzt wird. Oberleutnant Hübner und Leutnant Schimpf von der Kriminalpolizei nehmen die Ermittlungen auf und versuchen herauszufinden, woher die fehlerhaften Teile kamen. Sowohl im Betonwerk als auch bei den Zwischenlagern will man jedoch von den desolaten Trägern mit gefälschten Kontrollnummern nichts wissen. Einige Tage später erhält Gernot einen Briefumschlag, in dem sich 1000 Mark befinden. Sein Verdacht, dass er das Opfer einer größer angelegten Schieberei geworden sein könnte, verstärkt sich. Er hatte ab und zu schwarz für seinen Freund Kampe gearbeitet, der ein Zwischenlager für Bauelemente betreibt. Siebenkorn schreibt diesen Verdacht in Blindenschrift auf, kann sich jedoch nicht überwinden, gegen seinen Freund bei der Polizei auszusagen. Kampe versucht unterdessen, durch häufige Besuche bei den Siebenkorns und Geschenke von seiner Schuld am Geschehenen abzulenken. Hübner und Schimpf finden schließlich im Lager von Kampe den Beweis, dass er die falschen Betonträger hergestellt hat. Sie können Kampe aber nicht auffinden. Der hatte auf der Suche nach Gernots Aufzeichnungen die Wohnung der Siebenkorns durchwühlt, Gernot jedoch hatte die Notizen kurz zuvor Anna übergeben, die sie für ihn zum Polizeipräsidium bringen wollte. Hübner und Schimpf können gerade noch rechtzeitig eingreifen, als Kampe Anna wegen der Aufzeichnungen bedroht ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 02.01.1983


83. Die Spur des 13. Apostel

Aus mehreren Kirchen werden sakrale Kunstgegenstände entwendet. Darunter befindet sich auch eine Apostel-Figur, der Nathanael. Bei ihren Ermittlungen stößt die Kriminalpolizei auf den Restaurator Arlot, der sich speziell der Pflege und Erhaltung alter Kirchen widmet. Er hat auch eine Kopie des Nathanael angefertigt. Arlot hat einen Verdacht - jedoch will er ihn nicht wahrhaben. Sein Sohn ist aus Liebe zu einer Frau an diesem Verbrechen beteiligt, nicht wissend, dass diese Frau ihn nur benutzt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 06.03.1983


84. Es ist nicht immer Sonnenschein

Drei Jugendliche, Fetzer, Ali und Ghandi, wollen in ihrer Freizeit etwas erleben. Im Park ärgern sie einen alten Mann, nur weil er sie ermahnt, hier nicht mit ihren Mopeds herumzurasen. Zunächst unbeabsichtigt fügen sie ihm eine schwere Körperverletzung zu. Auf einer Party kommt es zu weiteren Delikten. Die Kriminalpolizei beginnt mit ihren Ermittlungen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 17.04.1983


85. Der Selbstbetrug

In einem Dorf brennt eine Lagerhalle bis auf die Grundmauern nieder. Bei ersten kriminaltechnischen Untersuchungen wird eine stark verkohlte Leiche gefunden. Der Vater des Toten behindert in seiner selbstbetrügerischen Sicht des Geschehens die Ermittlungen erheblich.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 04.09.1983


86. Eine nette Person

Edith Hausmann erschleicht sich das Vertrauen älterer alleinstehender Menschen, um ihnen Geld oder Wertgegenstände durch Betrug zu stehlen. Die Mitarbeiter der Kriminalpolizei setzen alle Kräfte ein, um diese Bürger zu schützen. Edith Hausmann, bei ihren betrügerischen Handlungen gestört, schreckt selbst vor Gewalt nicht zurück. Ihr sind alle Mittel recht, um an ihr Ziel zu gelangen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 25.09.1983

nächste Ausstrahlung hr-fernsehen: am 26.09.2010 um 00:25 Uhr


87. Schnelles Geld

Horst Frischmuth, ständig in irgendwelchen Geschäften unterwegs, möchte mehr sein als er ist,mehr haben, als er sich leisten kann. Wissend,daß sein Freund Peter Lommer Geldschwierigkeiten hat, überredet er ihn, bei einem „todsicheren“ Geschäft mitzumachen, denn so Frischmuth - mit ehrlicher Arbeit kann man nicht reich werden. Nur es läuft nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 13.11.1983


88. Im Sog

Ein Mensch stirbt einen gewaltsamen, sinnlosen Tod. Eine alternde Frau muss erkennen, dass der viel jüngere Mann, mit dem sie lebt und für den sie Familienbindungen und Freunde aufgegeben hat, ein Verbrecher ist, der versucht, sie und andere Menschen in den Sog seiner Kriminalität zu ziehen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 05.02.1984


89. Das vergessene Labor

Am hellen Tag fahren sie vor, räumen Wohnungen aus, ohne daß die Nachbarn mißtrauisch werden. Doch Marlis und Axel Reichert müssen erkennen, daß bei all ihrem Tun das Vertrauensverhältnis zu ihrem Sohn Olaf auf der Strecke geblieben ist. Unwissend über den Inhalt läßt Axel Reichert bei einem Einbruch Kisten mit Chemikalien mitgehen. Diese Kisten entdeckt Olaf, ohne zu wissen, welcher Gefahr er sich aussetzt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 27.05.1984


90. Schwere Jahre, Teil 1

In einem bereits stillgelegten Bergwerk im Harz ereignete sich 1983 eine Explosion. Zwei junge Männer wollten aus einem Stollen Kunstgegenstände bergen, die dort aus dem Zweiten Weltkrieg lagerten. Hauptmann Reichenbach wird an den Ort des Geschehens beordert. Er muß erkennen, daß vor ihm die Klärung eines ungewöhnlichen Kriminalfalles steht. Es ist der Fall von 1945, den Reichenbachs Vater - gerade zum Kriminalanwärter berufen - zu klären hatte. Er wurde damals von den Tätern erschossen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 29.06.1984


91. Schwere Jahre, Teil 2

Hauptmann Reichenbach fahndet nach dem Täter, der vor 38 Jahren seinen Vater ermordete. Der Mörder lebt längst unter falschem Namen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 01.07.1984


92. Draußen am See

Die Ehe der Bohnkes läuft nicht mehr so. Er, Sachbuchautor, hat sich seiner attraktiven Lektorin Marlies Schmauch zugewandt. Seine Frau ist für ihn nichts weiter als Blitzableiter, Telefonistin, Sekretärin und in argen Notfällen auch mal Geliebte. Mit seiner Lektorin will er das Wochenende in Warnemünde verbringen. Um sich einzustimmen, unternehmen sie gemeinsam eine Bootsfahrt, bei der ein Unfall passiert.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 22.07.1984

nächste Ausstrahlung rbb: am 27.09.2010 um 22:45 Uhr


93. Freunde

Unterschiedlich im Charakter sind sie, die beiden Freunde Jens und Erwin. Jens hat eine Freundin , vor der er mehr erscheinen möchte, als er in Wirklichkeit ist; mit der er verreisen möchte - doch fehlt ihm das nötige Geld und Erwin; verheiratet , bald Vater werdend , ist ebenfalls in Gelschwierigkeiten. Jens hat einen Plan, eine Kleinigkeit, es könne nichts schiefgehen, aber mit einem Schlag seien sie ihre Probleme los. Doch es geht nicht alles so glatt. Angelika, die Frau von Erwin, wartet an diesem Abend vergeblich auf ihren Mann.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 19.08.1984


94. Inklusive Risiko

Freddy Zieske fühlt sich in seinem Elternhaus unverstanden. Bedingt durch den Willen seines Stiefvaters konnte er seinen Berufswunsch, Reporter zu werden, nie verwirklichen. Verständnis findet er bei seiner Freundin und seinem Freund Kulle, der ihm weil vorbestraft auch unbewußt Tips aus seiner Vergangenheit gibt. Um schnell seine Unabhängigkeit zu erreichen und als Beweis seiner Männlichkeit, wählt er Einbrüche, die mit dem großen Coup in einem Warenhaus enden.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 16.12.1984


95. Traum des Vergessens

Ein sechsjähriges Mädchen steht im Spannungsfeld einer Ehekrise seiner Eltern. Die Mutter versucht verzweifelt, ihre Ehe aufrechtzuerhalten, indem sie ihre beiden Kinder als Druckmittel gegen den Ehemann benutzt. Da dreht das Mädchen nachts den Gashahn auf, weil sie aus den Äußerungen ihrer Mutter zu entnehmen glaubt, daß damit das Familienleben der Eltern wieder harmonisch würde. Zwei Menschen sterben. Die Kriminalpolizei setzt ihr ganzes Können in Aktion, um die Hintergründe eines vermeintlichen Unglücksfalles aufzudecken. Die genauen Kenntnisse der Ursachen des Unglücks sind notwendig, um gemeinsam mit den medizinischen Kräften die Gesundheit des Kindes wiederherzustellen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 24.03.1985


96. Lass mich nicht im Stich

Der 18jährige Micha wird aus dem Kinderheim, in dem er zwölf Jahre erzogen wurde, entlassen. Er bekommt eine Wohnung, eine Arbeitsstelle und Startgeld. Die Neugier treibt ihn auf die Suche nach seinen Eltern. Seine Mutter hat eine neue Familie gegründet und geht einer verantwortungsvollen Arbeit nach. Sein Vater ist kriminell geblieben, und er versucht, Micha durch Überredungen und Geschenke zu einem Lohngeldüberfall zu gewinnen. Micha entscheidet sich gegen seinen Vater.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 19.05.1985


97. Treibnetz

Einbrüche in Kaufhallen und Klubgaststätten in den verschiedensten Bezirken häufen sich. Für die Täter scheint es keine Abschreckung zu geben; immer die gleiche Begehungsweise, fachgerecht werden Stahlschränke geöffnet, Interesse gilt nur Geldscheinen. Für die Kriminalpolizei keine leichte Aufgabe, denn es gibt zunächst keinerlei Anhaltspunkte, bis bei weiteren Einbrüchen der Täter maschinenschriftlich Namen hinterlässt. Für den Täter ein Spaß, für die Kriminalpolizei wichtige Hinweise auch auf eine Kaufhalle, wo möglicherweise der nächste Einbruch stattfinden wird.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 30.06.1985


98. Verführung

Die junge, labile, gutmütige Ramona, Mutter eines Kindes, ist fasziniert von Christiane und Brigitte. Die beiden gutaussehenden, intelligenten und selbstbewussten Frauen haben einen Lebensstandard, den sie nicht durch ehrliche Arbeit erworben haben. Sie schrecken nicht vor brutalen kaltblüti gen kriminellen Handlungen zurück, um ihre luxuriöse Lebensweise fortset zen zu können. Ramona wehrt sich gegen dieses kriminelle Tun, von dem sie bald Kenntnis erhält. Die Verführung aber, die durch das vermeintlich leichte ohne Arbeit erlangte „schnelle Geld“ ausgeht, ist größer als das Wissen, dass nach Aufdeckung ihrer Taten ihr Kind viele Jahre auf seine Mutter verzichten muss.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 11.08.1985


99. Ein Schritt zu weit

Martin Veltin, Violinist im städtischen Orchester, führt eine harmonische Ehe. Er lernt die junge Popsängerin Silke Tanner kennen. Während eines angenehmen Abends wird er durch sie emotional provoziert. Veltin, der ihre Moralauffassung falsch wertet, fühlt sich animiert und verliert die Beherrschung. Silke stürzt einen Felsen herab. Veltin findet nicht den Mut, sich der Polizei zu stellen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 01.09.1985

nächste Ausstrahlung hr-fernsehen: am 19.09.2010 um 00:25 Uhr

nächste Ausstrahlung mdr: am 07.09.2010 um 22:50 Uhr


100. Verlockung

Sven Seidel arbeitet bei der Post, weil es sein Vater so will, denn, Seidels wa ren immer bei der Post. Doch Sven hat andere Ambitionen; er ist künstlerisch begabt, modelliert gerne. Für seinen Vater ist das „Puppenkram“. Von seinen Arbeitskollegen wird Sven nicht ernst genommen, denn man traut ihm nichts zu. Verständnis findet er bei seiner Mutter. Ihr vertraut er sich an, erzählt auch von Monika, einer Kollegin, die jemanden sucht, der risikofreudig ist. „Dann ris kier was“, meint seine Mutter. Doch Sven versteht es falsch...

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 29.09.1985

nächste Ausstrahlung mdr: am 14.09.2010 um 22:50 Uhr


101. Der zersprungene Spiegel

Trotz Silberhochzeitsfeier tritt der außerordentlich plichtbewußte Otto Karuschke seinen Nachtdienst als Pförtner im Hygieneinstitut an. Am nächsten Morgen er fahren seine Ehefrau und sein Zwillingsbruder Paul von Oberleutnant Zimmer mann, daß Otto während des Dienstes niedergeschlagen wurde. Nach wenigen Tagen erliegt Otto Karuschke seinen Verletzungen. Paul Karuschke, der schon seine Frau auf tragische Weise verloren hat, kann mit dem Tod seines Bruders nicht fertig werden. In seiner Situation erscheint ihm der Verlauf der Ermitt lungsarbeiten der Kriminalpolizei zu langsam. Auf eigene Faust versucht er, den Täter seines Bruders zu finden. Der Schauspieler Fred Delmare gestaltet die Doppelrolle Otto und Paul Karuschke sehr emotionsstark und glaubwürdig.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 08.12.1985

nächste Ausstrahlung mdr: am 21.09.2010 um 22:50 Uhr


102. Mit List und Tücke

Eine alte Dame wird ins Krankenhaus gebracht. Zur gleichen Zeit macht sich ein Mann in ihrer Wohnung zu schaffen. Als die Kriminalpolizei gerufen wird, finden sie den Kalender des Krankentransporteurs Frank Reiher. Sie fahren zu ihm auf sein Wochenendgründstück und finden in seiner Laube eine beachtliche Menge von Diebesgut.Doch Reiher sagt aus, davon keine Ahnung gehabt zu haben. Während der Ermittlungen kommt die Kriminalpolizei zu der Rentnerin Saupe, bei der ein Hypnotiseur versucht hat, Geld zu stehlen. Es ergeben sich Zusammenhänge zum Fall Reiher.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 02.02.1986

nächste Ausstrahlung mdr: am 05.10.2010 um 22:50 Uhr


103. Ein großes Talent

Jens Briener, Schauspieler, hat in seinem Beruf keinen Erfolg. Auch die Ehe scheitert, weil er ständig in eine andere Stadt umzieht, da es dort besser laufen wird. Doch die Angebote bleiben weiterhin aus. Mit Aushilfsjobs verdient er seinen Lebensunterhalt, bis er eines Tages merkt, dass er seinen Beruf auch anders ausüben kann: In verschiedenen Masken nutzt er sein Talent für Betrügereien. Er hofft, mit viel Geld seine Familie zurückzugewinnen. Die Kriminalpolizei hat es mit einem intelligenten Täter zu tun.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 04.04.1986

nächste Ausstrahlung mdr: am 12.10.2010 um 22:50 Uhr


104. Parkplatz der Liebe

Steffen wartet abends vergeblich auf seine Frau Lissy. Seine Nachbarn, mit denen sie eine enge Freundschaft pflegen, beruhigen Steffen. Doch er ist der Meinung, dass seine Frau ihn betrügt. Wenige Tage später erscheint in der Zeitung ein Bild, was seiner Frau ähnlich ist. Daraufhin geht Steffen zur Polizei. Hier wird es für ihn zur Tatsache, dass es sich wirklich um seine Frau handelt. In mühevoller Kleinarbeit ermittelt die Kriminalpolizei den Tathergang und die Täter.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 18.05.1986


105. Bedenkzeit

Oberleutnant Zimmermann übernimmt einen Fall von Hauptmann Fuchs, dessen Klärung sich schon sechs Monate hinzieht. Obwohl sie einen Täter haben, sind sie nicht bereit, den Fall abzuschließen. Jürgen Seidler, der den Kunsthändler Boltenhagen überfallen haben will, widerruft in der Untersuchungshaft sein Geständnis. Oberleutnant Zimmermann beginnt zusammen mit der Staatsanwältin erneut mit den Ermittlungen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 06.07.1986


106. Gier

Von den drei Brüdern Winfried, Bernd und Carlheinz Dosse ist der „Große“ der Alleskönner. Der „Große“, dem alles gelingt, schreckt auch vor einem Mord nicht zurück. Er lebt auf Kosten der handwerklichen Fähigkeiten seines jüngeren Bruders. Lässt sich von ihm ein Boot „aufmöbeln“, treibt dafür von mehreren Käufern Geld ein, borgt auch von seinem zweiten Bruder, der ein Lokal hat. Als das Lügengewebe platzt, weiß er keinen anderen Ausweg als das Verbrechen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 03.08.1986


107. Kein Tag ist wie der andere

Der Film begleitet Oberleutnant Zimmermann während seines Dienstes über einen Zeitraum von drei Tagen. So versucht er gemeinsam mit Leutnant Grawe, eine Serie von Vergewaltigungen aufzuklären. Da läuft ihm abends ein junges Mädchen vors Auto, das angibt, von einem Mann verfolgt zu werden. Oder es ruft ein „alter Bekannter“ an und meldet einen Todesfall. Zugleich gibt es auch den privaten Oberleutnant und Missverständnisse, die die Liebe mit sich bringt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 16.11.1986


108. Das habe ich nicht gewollt

Zwei älteren Frauen, Fotografin die eine, deren „Mädchen für alles“ die andere, haben Wert- und Moralvorstellungen die aus einer vergangenen Zeit stammen. Daraus erwächst ein Konflikt, der zur tragischen Zerstörung einer Existenz, zu Steuerunterschlagung und Mord führt.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 21.12.1986


109. Im Kreis

Der Monteur Ingmar Lesser, Fachmann für Alarmanlagen in Spezialgeschäften, steht in dringendem Verdacht, seine Betriebsgeheimnisse für Ladeneinbrüche und den Diebstahl hochwertiger Unterhaltungselektronik missbraucht zu haben. Gegen ihn sprechen alle Indizien. Die Kriminalpolizei kann an den Anlagen keinen technischen Mangel feststellen, trotzdem haben sie nicht funktioniert. Diebesgut wird erstmals hinter einer verkleideten Wand in der Wohnung von Lesser gefunden, später in ebensolchen Verstecken renovierter Wohnungen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 08.02.1987


110. Die alte Frau im Lehnstuhl

Bei Vernehmungen durch die Kriminalpolizei leugnet der Täter. Er wird verdächtigt, eine Serie von Einbrüchen begangen und eine Frau niedergeschlagen zu haben. Seit zwei Jahren lebt er normal, will sich ein neues Leben aufbauen, hat eine Frau, die ein Kind erwartet. Die Spannung des Filmes entsteht durch den geistigen Zweikampf zwischen den Kriminalisten und dem Straftäter.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 29.03.1987


111. Unheil aus der Flasche

Frau Henrich, geschieden und Dolmetscherin von Beruf, ist alkoholkrank und hat sich einer Entziehungskur unterzogen. Danach erhält sie auch das Sorgerecht für ihren zwölfjährigen Sohn Holger zurück. Der drei Jahre ältere Ulf bleibt beim Vater, der wieder heiratet. Als sich im Alltag die Probleme wieder häufen und die Hoffnung auf ein zweites Glück mit dem Ex-Mann zerbricht, greift Frau Henrich wieder zur Flasche. Der Junge, der seine Mutter liebt und auf keinen Fall zurück ins Heim will, in das ihn sein Vater zunächst gesteckt hatte, will ihr in seiner kindlichen Not "helfen". Die Polizei registriert bald mehrere rätselhafte Einbruchsdiebstähle. Als Hauptmann Fuchs und Unterleutnant Becker zu einer Parfümerie, in der eingebrochen wurde, gerufen werden, finden sie unter Glasscherben den schwer verletzten Holger. Ihre Ermittlungen ergeben, dass Holger einen Komplizen gehabt haben muss und dass weitere Personen von den Diebstählen des Jungen profitieren. Hauptmann Fuchs legt einen Köder aus...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 03.05.1987


112. Explosion

Durch eine Explosion in einem Werk werden Menschen getötet, schwer verletzt und ein Schaden in Millionenhöhe verursacht. Die Kriminalpolizei hat es schwer, den Täter zu finden. Falsch verstandene Kollegialität der Arbeiter, die die Ermittlungen erschweren, treiben einen Verdächtigen bis zum Selbstmord.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 28.06.1987


113. Der Tote zahlt

Der Kriminalpolizei werden umfangreiche Scheckbetrügereien gemeldet. Die Personalien des Täters sind schnell ermittelt - er selbst ist jedoch nicht auffindbar. Die Kriminalpolizei findet heraus, dass der Gesuchte Komplizen hat, denen es aber bisher gelang, ihre Identität zu verbergen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 09.08.1987


114. Zwei Schwestern

Die sympathische Angelika stand schon immer im Schatten der attraktiven Schwester Beate. Deshalb zerbrach auch Angelikas erste Beziehung mit Kurt. Doch Beates Verbindung mit Kurt hält nicht. Angelika lebt jetzt mit Jochen,und sie wollen heiraten. Als sie erfährt, daß zwischen ihrer Schwester und Jochen ein Verhältnis besteht,schlägt sie ihre Schwester nieder. Beate muß in ein Krankenhaus eingeliefert werden, und sie verheimlicht der Polizei, wer sie niedergeschla-gen hat. Für Angelika beginnt eine Zeit tiefster Demütigungen, denn ihre Schwester beginnt sie zu erpressen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 25.10.1987


115. Die letzte Kundin

Erzählt wird die Geschichte von Menschen, die im Zusammenhang mit einem Mord stehen. Sie alle kannten Alfons Wegener, den Gemüsehändler, näher, der von einem Unbekannten mit einer Bierflasche kurz vor Ladenschluss niedergeschlagen wurde. Leutnant Grawe bekommt von Hauptmann Fuchs den Fall zur Aufklärung übertragen. In mühseliger kriminalistischer Kleinarbeit gelingt es Grawe,den wahren Täter zu überführen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 15.11.1987


116. Abschiedslied für Linda

Die Versicherungsangestellte Linda Ulner, die eine beträchtliche Summe kas siert hat, wird tot und beraubt im Fahrstuhl aufgefunden. Die Ermittlungen sind kompliziert, denn viele wußten vom Tag der Kassierung und einige Hausbewoh ner halten sich bei der Vernehmung nicht an die Wahrheit.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 20.12.1987


117. Ihr fasst mich nie

Ein Postamt wird überfallen und ausgeraubt. Wenig später erhält die Kriminalpolizei einen Brief vom Täter, in dem er sie auffordert, mit ihm über eine Zeitungsannonce in Kontakt zu treten. Gingen die Kriminalisten darauf ein, würde er das geraubte Geld zurückgeben. Ansonsten ... „Ihr fasst mich nie“, schreibt er unter sein Angebot.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 24.01.1988


118. Der Mann im Baum

Der alltägliche Rhythmus des Dorflebens läuft durch ein schockierendes Sexualverbrechen völlig aus dem Ruder. Ein maskierter Mann hat die Wöchnerin Ingrid Willert überfallen und brutal vergewaltigt. Die Kripo ermittelt intensiv, aber ohne eine heiße Spur zu finden. Wenig später wird auch die junge Marietta überfallen. Sie kann sich mit letzter Kraft aus der Umklammerung befreien und schlägt den Maskierten durch ihr Schreien in die Flucht. Beide Frauen können den Ermittlern, Leutnant Grawe, Oberleutnant Zimmermann und Unterleutnant Görz, nur sagen, dass der Täter schwer war und einen merkwürdigen Geruch an sich hatte. Frau Willerts Nachbarin erinnert sich, ein Mopedgeräusch gehört zu haben und Marietta konkretisiert ihre Geruchswahrnehmung. Für sie roch der Mann nach Karnickelbock. Mehr und mehr fühlen sich die Frauen des Ortes verfolgt und bedroht. Für Unterleutnant Görz ist es der erste Fall und bei einem derartigen Verbrechen kann sie ihre starken Emotionen nicht verleugnen. Hinzu kommt der Ehrgeiz, den Täter im Alleingang zur Strecke zu bringen. Unterdessen ahnt die Verkäuferin des Dorfkonsums Schreckliches, als sie durch ihre Kundinnen von den jüngsten Vorfällen hört ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 13.03.1988


119. Still wie die Nacht

„Träumen Sie in der Stille der Nacht. Schlafen Sie tief wie das Meer. Denken Sie an die Lieben daheim. Schöpfen Sie Kraft fürs Leben und denken Sie an mich.“ - Mit diesen salbungsvollen Worten weiß Horst Plessow die durch Unterwasser massagen und Untersuchungen tagsüber aktivierten Kurpatienten des Abends zu verwöhnen. Seine Kerzenschein-Diskothek erfreut sich regen Zuspruchs und von so manchem weiblichen Auge konnte der Alleinunterhalter schon Blicke der Bewunderung empfangen. Hauptmann Reichenbach bekam Sabine Baumert als neue Mitstreiterin an die Seite, die er auch sofort und ohne viel Einstimmung in die Aufklärung von merkwürdigen Wohnungseinbrüchen einbezieht.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 22.05.1988


120. Amoklauf

Hauptmann Fuchs ermittelt wegen eines schweren Verkehrsunfalls. Der Jugendliche, Jürgen Gruber, machte eine Aussage, die den 14jährige Mar kus Seifert belastet. Hat der Junge die Radmuttern am Pkw des verun glückten Journalisten Huber lockergedreht? Noch bevor dieser Fall geklärt werden kann, wird Fuchs erneut mit einem schweren Verkehrsunfall kon frontiert. Der Fleischermeister Hermann Gruber fährt in Begleitung seiner Frau und seines Sohnes Amok . Er widersetzt sich mit rücksichtsloser Ag gressivität den Maßnahmen der Polizei. Die Familie hat die verhängnisvolle Fahrt nach einer Beerdigungsfeier angetreten, auf der Alkohol in beträchtli chen Mengen getrunken wurde.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 26.06.1988


121. Eifersucht

Die Polizei fahndet nach einem Täter, der alleinstehende Frauen in deren Woh nung überfällt und beraubt. Erneut wird die Kriminalpolizei in eine Wohnung ge rufen und findet eine Tote. Man vermutet, daß sich das Opfer gegen den Ein dringling gewehrt hat und er, in Panik geraten, das Verbrechen beging. Ober leutnant Zimmermann verläßt sich nicht auf diese stimmig erscheinende Hypothese. Er beachtet jede Spur: Die Frau hatte ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann. Könnte der Schlüssel zur Lösung des Falles nicht auch in der Familie die-ses Mannes liegen? Der Verdacht fällt auf alle Familienmitglieder.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 28.08.1988


122. Eine unruhige Nacht

Bei der Polizei geht es in dieser Nacht wieder rund. Hauptmann Fuchs hat einen raffinierten Geldraub aufzuklären. 800.000 Mark haben die Täter erbeutet. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. Fuchs' junger Mitarbeiter kann sich aber nicht so richtig auf die Arbeit konzentrieren. Er sieht sich mit privaten Problemen konfrontiert, denen er nicht gewachsen ist. Seine junge Frau ist schwanger, kurz vor der Geburt stellen sich plötzlich lebensbedrohliche Komplikationen ein. Fuchs gelingt es allmählich, den jungen Kriminalisten zu beruhigen. Zugleich klärt Fuchs Stück für Stück den Bankraub auf. Binnen zwölf Stunden kann er die Täter überführen. Noch in dieser Nacht bringt die Frau seines jüngeren Kollegen ihr Kind zur Welt.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 02.10.1988


123. Der Kreuzworträtselfall

Eigentlich wollte der kleine Marko mit seinem Freund ins Kino gehen. Als er am Abend nicht nach Hause kommt und niemand ihn gesehen hat, alarmieren die Eltern die Polizei. Krankenhäuser werden befragt, eine Fahndung in die Wege geleitet, doch der Junge bleibt verschwunden. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen. Nach einigen Tagen wird seine Leiche in einem Koffer gefunden. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um ein Sexualverbrechen handelt.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 06.11.1988


124. Flüssige Waffe

Kegel hat es geschafft: Nach Verbüßung einer Haftstrafe und der anschließenden Entziehungskur kann der gelernte Schlosser ein neues Leben beginnen. Er hat auch den festen Vorsatz, sein Leben rigoros zu ändern. Die Bedingungen dafür sind günstig. Kegel hat Arbeit, seine neuen Kollegen begegnen ihm und seinem Alkoholproblem verständnisvoll. Seine Frau Marlies vertraut und liebt ihn. Doch dann holt ihn plötzlich seine Vergangenheit wieder ein. Noch während der letzten Tage seiner Entziehungskur hatte sich ein alter Bekannter aus Kegels unseliger Zeit bei ihm gemeldet. Und schon wenige Tage nach dem Ende der Entziehungskur ist Kegel wieder verschwunden. Ist ihm etwas passiert, trinkt er wieder, oder hat er sich erneut mit seinen alten Freunden eingelassen? Um ihm zu helfen, muss Marlies eine schwere Entscheidung treffen. Kann sie bei der Polizei Hilfe suchen, oder zerstört sie damit Kegels Chance?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 18.12.1988


125. Mitternachtsfall

Zuchteber Albert macht dem Schweinemeister Wilhelm eines Tages keine Freude mehr. Statt seine Pflicht zu tun, schwankt das Tier auf merkwürdige Weise durch den Stall. Wilhelm wiederum macht sich fein, fährt in die Stadt - und verschwindet. Ungewöhnliche Dinge passieren in dieser humorvollen Folge Polizeiruf über mitternächtliche Situationen bei Vollmond.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 08.01.1989


126. Variante Tramper

Ein junger Mann verursacht mit dem Auto seiner Mutter leichtfertig einen Verkehrsunfall mit Todesfolge und begeht Fahrerflucht. Um diese Tat zu vertuschen, inszenieren die Mutter, deren geschiedener Mann und dessen Frau die "Variante Tramper": Nach einem raffinierten Plan wird der per Anhalter fahrende Jochen Pankhaus in den Verdacht der Tat gebracht. Die Polizei soll annehmen, der aufmüpfige junge Mann habe das Auto gestohlen und damit den Unfall verursacht. Ein Plan, der zunächst aufgeht, denn Pankhaus ist vorbestraft und die Polizei kann ihm die merkwürdige Geschichte nicht glauben, wie er in das Unfallauto gekommen ist. Doch Pankhaus wehrt sich, wenn auch ungeschickt, gegen die Verdächtigungen und kann so nur mühsam die Polizei von seiner Unschuld überzeugen. Doch wer eiskalt und hinterhältig das makabere Spiel inszeniert hat, müssen Hauptmann Fuchs und Oberleutnant Grawe noch ermitteln ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 19.02.1989


127. Der Fund

Bei Ausgrabungen an der Ostseeküste wird ein Satz kostbarer Münzen aus dem 18. Jahrhundert gefunden. Eine Archäologin bringt Oberleutnant Zimmermann auf die richtige Spur. Die Münzen waren vor fünf Jahren in einem Hügelgrab zusammen mit einem Skelett entdeckt worden und dann unter ungeklärten Umständen verschwunden. Das Alter des Skeletts wurde damals nicht untersucht, weil der Fund archäologisch uninteressant schien. Zimmermann ordnet die Wiederaufnahme der Untersuchungen an. Die Ergebnisse bestätigen seinen Verdacht. Der Mann, dessen Skelett man gefunden hatte, war vor wenigen Jahren unter grausigen Umständen ermordet worden. Der Kripo gelingt es, den Toten zu identifizieren und den Mörder zu überführen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 02.04.1989


128. Gestohlenes Glück

Weihnachtszeit: Der dreizehnjährige Norbert Pfeiffer ist viel allein. Beide Eltern arbeiten, und wenn sein Vater nach Hause kommt, setzt er sich gleich vor sein Lieblingsspielzeug, den Computer. Norbert hätte so gerne ein Geschwisterchen. So ist er am liebsten bei der Schwester seines Vaters, Tante Reni, denn die hat nicht nur zwei Kinder, mit denen Norbert spielen kann, sondern auch ein kleines Baby. Eines Tages entdeckt Norbert auf seinem alltäglichen Gang zur Kaufhalle davor einen Kinderwagen mit einem schreienden Baby. Um das Kind zu beruhigen, macht er mit ihm einen kleinen Spaziergang. Als er zurückkommt, hört er die Suchmeldung der Polizei. Norbert gerät in Panik und versteckt das Baby in einem verlassenen Häuschen. Doch er kommt mit dem Kind nicht zurecht und geht am Ende verzweifelt nach Hause. Das Baby lässt er alleine in dem Häuschen zurück ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 21.05.1989


129. Unsichtbare Fährten

Klaus Tetzlaw ist Polizist und Abschnittsbevollmächtigter. Seine Familie hat seit einiger Zeit den Schäferhund Olf aufgenommen, der nun zum Diensthund ausgebildet werden soll. Sohn Bernd will sich jedoch nicht von dem Hund trennen. Deshalb versteckt er den Hund des Nachts in Opa Schmidts Schuppen. Opa Schmidt wiederum glaubt, ein Fuchs wolle sich an seinen Hühnern vergreifen und geht mit dem Luftgewehr los. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass Olf nicht angeschossen wird. So kann er seine Laufbahn als Spürhund der Polizei doch noch antreten. Nach ausgiebigem Training kommt er sowohl einem Einbrecher auf die Spur als auch einem vermissten Mädchen. Als Klaus Tetzlaw selbst in Lebensgefahr gerät, rettet Olf ihm das Leben.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 11.06.1989


130. Trio zu viert

Bei seiner ersten großen Ausstellung sieht der Maler Alfred Seebacher, der spät zu Erfolg gekommen ist, Bilder als Leihgaben wieder, die er einst im wahrsten Wortsinn für ein Butterbrot und ein paar Schuhe hingeben musste. Den Handel hatte seinerzeit der Vater des Malers vermittelt und nun quält den alten Herrn das Gewissen. Alfons Seebacher will deshalb den Handel rückgängig machen, doch die Besitzer der Bilder sehen das nicht ein. So bleibt Alfons Seebacher nichts anderes übrig, als mit Hilfe seiner Freunde aus dem Altersheim die Frühwerke seines Sohnes mit unredlichen Mitteln zurückzuholen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 25.06.1989


131. Drei Flaschen Tokaier

Aus einem übermütigen Spiel wird tödlicher Ernst. Jörg behauptet, schon reichlich betrunken, seinen Freunden gegenüber, er könne dem alten Zierau drei Flaschen Tokajer aus dem Wohnzimmer klauen. Sie schließen eine Wette ab und Jörg steigt tatsächlich bei Zierau ein. Er findet den Tokajer und köpft gleich die erste Flasche. Was danach geschieht, weiß er nicht mehr. Seine Erinnerung setzt erst wieder ein, als Zierau tot neben ihm im Wohnzimmer liegt. Er ist ermordet worden. Jörg ist sich sicher, dass er den Alten nicht umgebracht hat. Aber natürlich wird ihm die Polizei nicht glauben und so bittet er die anderen Jungen um ein Alibi. Am Tatort jedoch finden sich Indizien, die zweifelsfrei beweisen, dass Jörg in der fraglichen Nacht bei Zierau war. Natürlich hält die Polizei Jörg für den Mörder. Nicht einmal seine eigenen Freunde glauben ihm. Wird es Jörg gelingen, die Polizei von seiner Unschuld zu überzeugen? Oder hat er den alten Zierau doch umgebracht? Stück für Stück enträtselt die Polizei diesen ungewöhnlichen Mordfall.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 27.08.1989


132. Der Wahrheit verpflichtet

Bei Baggerarbeiten an der Küste wird ein Skelett gefunden. Es handelt sich um Max Kramer, der vor 13 Jahren spurlos verschwunden war. Nun ist Max´ Mutter endgültig davon überzeugt, dass ihn damals seine Frau umgebracht hat. Und auch Kommissar Beck, der die Ermittlungen leitet, findet immer mehr Indizien, die Lucie Kramer schwer belasten. Doch je länger Beck mit der verstörten Frau redet, desto mehr wird ihm bewusst, welches unsägliche Leid dieser gewalttätige Trinker seiner Frau angetan hat, bevor sie ihn ermordete. Beck beginnt, sie und ihr Handeln zu verstehen. Aber genau das bringt ihn mit seinem eigentlichen Auftrag, den Mörder zu überführen, in Konflikt.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 01.10.1989


133. Katharina

Kommissar Grawe hat sich ein paar Tage frei genommen, weil er und seine Frau in eine größere Wohnung umziehen. Gerade verstaut er die letzten Möbel in dem Umzugswagen, als sein Vorgesetzter mit einem Einsatzbefehl auftaucht. Grawe muss den "Urlaub" abbrechen und einen Mordfall aufklären. Katharina, eine junge Frau, wurde tot in ihrem Häuschen aufgefunden. Im selben Raum saß ihr Liebhaber Johann mit blutverschmierten Händen. Aber Johann, der erst seit kurzem mit Katharina zusammen war, beteuert seine Unschuld. Die Polizei, die ihn zunächst für den Mörder hält, ist bald mit einer ganzen Reihe von Verdächtigen konfrontiert. Die gut aussehende Katharina hatte eine starke Ausstrahlung auf Männer. So manchen unsterblich verliebten Verehrer hatte sie nach einiger Zeit wieder fallen gelassen und damit an den Rand der Verzweiflung getrieben. Ihr langjähriger Lebensgefährte Gregor Baumann hat viele dieser Liebhaber kommen und gehen sehen und immer wieder schmerzhaft erfahren, dass er Katharina nicht genügte. Auch er gehört zu den Tatverdächtigen, zumal sich ein Abschiedsbrief Katharinas findet, den sie kurz vor ihrem Tod geschrieben hatte. Sie wollte sich endgültig von Gregor trennen. Aber auch Katharinas Betriebskollege Richard Paulsen, der drei Jahre zuvor bereit war, seine Frau für Katharina zu verlassen, muss die Befragungen der Polizei über sich ergehen lassen. Paulsens Frau, die Katharina mehr gehasst hatte als irgend jemand anderen in ihrem Leben, gerät ebenfalls in Verdacht ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 27.10.1989


134. Der Tod des Pelikans

Herbert Bachmann hat seine Frau Gerda verlassen, sie leben in Scheidung. Nach einer heftigen Auseinandersetzung um das Sorgerecht für das Kind, verlässt Herbert ihre Wohnung im betrunkenen Zustand. Wenig später kommt er völlig verzweifelt zurück. Er gesteht Gerda, dass er einen Mann überfahren und anschließend Fahrerflucht begangen hat. Er bittet Gerda um Hilfe, verspricht ihr, die Sorgerechtsklage zurückzuziehen, wenn Gerda ihm für diese Nacht ein Alibi liefert. Gerda, die ihren Sohn über alles liebt, geht auf seinen Vorschlag ein. Die beiden kommen sich wieder näher. Doch dann geschieht Merkwürdiges, Gerda und Herbert erhalten anonyme Drohbriefe. In einem befindet sich das Foto eines Toten, aber ist das wirklich der Mann, den Herbert überfahren hat? Und wenn, wieso fühlt sich Gerda von einem Mann verfolgt, der dem auf dem Foto so verblüffend ähnlich sieht?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 01.01.1990


135. Zahltag

Der Plan war auf die Sekunde genau berechnet, die Tarnung fast perfekt und jedes Detail berücksichtigt. Auf dem kurzen Weg zwischen Auto und Büro wurde eine Geldbotin überfallen, ihr Begleiter niedergeschlagen und der Koffer mit den Lohngeldern eines Betriebes geraubt. Doch obwohl der Täter glaubte, sein Aussehen geschickt verändert zu haben und ein Auto mit gestohlenem Kennzeichen fuhr, gelingt es Hauptmann Fuchs und seinen Kollegen, den Mann schon nach wenigen Stunden zu verhaften. Der Schlüssel für ein Gepäckschließfach führt die Kriminalpolizei zu dem geraubten Koffer. Aber die Überraschung ist groß, denn in dem Koffer ist kein Geld, sondern nur Papier. Kann die Polizei Udo Gernot glauben, der den Raub gestanden hat, dass er das Geld nicht an einer anderen Stelle versteckt hat und auch nicht weiß, wo das Geld abgeblieben ist? Für Hauptmann Fuchs und Oberleutnant Grawe kein leichter Fall, denn obwohl sie einen geständigen Täter haben, fehlt ihnen jeder Hinweis auf einen Mittäter. Und Udo Gernot bleibt hartnäckig bei seiner Aussage, dass er den Raub allein geplant und durchgeführt hat.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 28.01.1990


136. Tödliche Träume

Automechaniker Krüger lässt, nachdem seine Frau gestorben ist, seine Werkstatt im Stich und findet Trost im Alkohol. Die Kinder Heike und Bernhard sind mit der neuen Aufgabe, die Autowerkstatt von einem auf den anderen Tag zu führen, völlig überfordert. Umso größer ist ihr Erstaunen, als ihr Vater eines Tages unvermutet an seinem alten Arbeitsplatz auftaucht - ganz der Alte. Die Familie ist wieder eins und Heike sieht freudig ihrer baldigen Hochzeit mit Tommy, einem viel versprechenden jungen Mann, entgegen. Doch was so gut begann, wird jäh durch die Fahndung der Polizei unterbrochen, die auf der Suche nach einem Trickbetrüger ist. Dieser bringt mit gestohlenen Personalausweisen Leute um ihr Geld, indem er ihnen Autos verkauft, aber nicht überlässt. Eine Komplizin unterstützt ihn bei diesen Unternehmungen. Die Spuren führen in die Werkstatt Krüger ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 04.03.1990


137. Falscher Jasmin

In einem Wäldchen wird eine Tote aufgefunden. Sie ist erwürgt worden. Um wen es sich handelt, weiß zunächst niemand. Erst eine Vermisstenanzeige, die am selben Tag eingeht, ermöglicht der Polizei, die Leiche zu identifizieren. Annemarie Liedekow war Krankenschwester, sie lebte sehr zurückgezogen mit ihrem Kind. Nicht einmal Annemaries Schwester wusste, wer der Vater des Kindes war. Der Polizei gelingt es, den Mann zu ermitteln. Es ist Jan Heder, der in einer nahe gelegenen Kleinstadt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebt. Er hatte mit Annemarie ein Verhältnis, das geheim bleiben musste, weil Jan seine Ehe nicht aufs Spiel setzen wollte. Aber ist Jan Heder der Mörder von Annemarie Liedekow?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 22.04.1990


138. Warum ich …

Nachmittag in einer Vorstadtsiedlung: Eine Frau wird überfallen und vergewaltigt. Sie ist das dritte Opfer des gleichen Täters. Das Team um Kriminalrat Reuter arbeitet fieberhaft an der Aufklärung. Ein Jagdgewehr wird gestohlen. Der Geschädigte ist Rolf Winterder, der mit seiner Frau Doris in Scheidung lebt und mit allen Mitteln um seinen Sohn Thomas kämpft. Seine neue Freundin täuscht er. Wie wird er selbst mit diesen Konflikten fertig? Wie verkraften Frau, Freundin und Sohn die Situation? Und gibt es vielleicht einen Zusammenhang mit dem Waffendiebstahl? Ein Abschnittsbevollmächtigter findet im Park einen schwer verletzten Mann. Er behauptet, gestürzt zu sein, wurde aber niedergeschlagen. Warum diese Lüge? Gibt es Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen? Die Zeit drängt, ein Sexualtäter ist auf freiem Fuß und eine Waffe ist verschwunden. Gelingt es dem Team um Kriminalrat Reuter, diese Fälle aufzuklären, ehe Schlimmeres passiert?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 22.07.1990


139. Abgründe

Im Elbsandsteingebirge, nahe einem kleinen Dorf, stürzt ein junger Mann von einem hohen Felsen. Er ist sofort tot. In seiner Tasche befindet sich ein Abschiedsbrief: Er habe einen anderen Menschen umgebracht und sich deshalb entschieden, aus dem Leben zu scheiden. Der Tote hat keinerlei Papiere bei sich, und der Polizei gelingt es erst nach langwierigen Recherchen, die Leiche zu identifizieren. Es handelt sich um den angehenden Kunststudenten Ferdinand Usch aus Magdeburg. Seine Mutter ist fest davon überzeugt, dass ihr Sohn ermordet wurde. Und auch die Polizei bezweifelt, dass Ferdinand den angeblichen Abschiedsbrief selbst geschrieben hat. Mehrere Zeugen bestätigen, dass Ferdinands Freundin Anja den Tag, an dem der Unfall geschah, mit Ferdinand verbrachte; die beiden hatten sich immer wieder lautstark gestritten. Seitdem ist Anja spurlos verschwunden. Hat sie etwas mit dem rätselhaften Unfall zu tun?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 19.08.1990


140. Ball der einsamen Herzen

Die Vorstadtganoven Kern und Honz sind ein fast perfektes Team. Auf Tanzveranstaltungen betört der charmante Kern die Herzen der einsamen Damen und entwendet ihnen dabei den Wohnungsschlüssel aus der Handtasche. Während er sich weiter um sie bemüht, räumt Honz die Wohnung der verliebten Opfer aus. Und noch bevor die Veranstaltung zu Ende ist, lässt Kern den Schlüssel wieder zurück in die Handtasche gleiten und lässt die Verliebte einsam zurück. Aber an diesem Abend wird aus dem Spiel tödlicher Ernst ... Hals über Kopf müssen die beiden Ganoven die Stadt verlassen. Die Kriminalpolizei ist ihnen bald auf den Fersen, unterstützt von den betrogenen einsamen Damen und zusätzlichen Spuren, die Kern, wenn auch unfreiwillig liefert, denn der Ischias geplagte Tänzer braucht regelmäßig eine Schlammbehandlung.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 02.09.1990

nächste Ausstrahlung hr-fernsehen: am 05.09.2010 um 00:25 Uhr


141. Tod durch elektrischen Strom

Bei Schachtarbeiten verunglückt der Baufachmann Herbert Wilke tödlich. Ein nicht gekennzeichnetes Starkstromkabel wurde ihm zum Verhängnis. Im ersten Moment sieht das Ganze für Kommissar Hübner und sein Team nach einer Routineuntersuchung aus. Wilke hatte die Trasse selbst abgesteckt und dabei offensichtlich den Schachtplan nicht beachtet. Ein tragischer Unfall aus Leichtsinn also? Doch wo ist der Schachtplan geblieben? In Wilkes Unterlagen ist er nicht zu finden. Die Zweifel an der Unfallversion verstärken sich, als ein Schachtplan gefunden wird, in dem das Starkstromkabel nicht eingezeichnet ist und die Ermittlungen ergeben, dass Frau Wilke nicht allein ihrem Mann zu Hilfe geeilt ist. Warum hat sie gegenüber der Polizei verschwiegen, dass sie mit Sebastian Brauer, dem Mann mit dem sie ein Verhältnis hat, am Unfallort gewesen ist? Brauer ist Leiter des Bauamtes, also für die Schachtgenehmigung verantwortlich. Wurde hier bewusst manipuliert, und ist Wilkes Weigerung, sich scheiden zu lassen, der Grund für einen Mord?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 07.10.1990


142. Unter Brüdern

Aus dem Duisburger Hafenbecken wird eine männliche Leiche geborgen - ein Fall für Schimanski und Thanner. Zur gleichen Zeit bekommen im Ostteil Deutschlands die frisch gebackenen Kommissare Fuchs und Grawe Hinweise auf ehemalige Stasi-Seilschaften, die den einst staatlich sanktionierten Kunstraub und -schmuggel jetzt zwecks Devisenbeschaffung für die eigene Tasche in bewährter konspirativer Manier fortsetzen. Weil zwischen beiden Fällen offensichtlich ein Zusammenhang besteht, einigen sich die Gesetzeshüter aus Ost und West im Duisburger Saunaclub auf unbürokratischem Weg über die weitere Amtshilfe. Schimanski und Thanner steigen als reiche Geschäftsleute auf der Suche nach einer lukrativen Geldanlage in einem Ostberliner Nobelhotel ab. Die verdeckten Ermittlungen auf heißem Pflaster bringen die beiden in prekäre Situationen. Zum Glück verfolgt Frau Bender, Geschäftsführerin des Duisburger Kunsthändlers Schrader, ihre eigenen Ziele in dieser Sache ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 28.10.1990

nächste Ausstrahlung mdr: am 03.10.2010 um 23:45 Uhr


143. Das Duell

Oktober 1989. Der kriminelle Holm nutzt die Zeit des Umbruchs und der Rechtsunsicherheit für seine Zwecke. Hauptmann Beck ist ihm auf der Spur, doch kurz vor der Verhaftung kann Holm in einem Demonstrationszug untertauchen. Beck verliert in der Menschenmenge seine Spur, trifft aber seinen Sohn unter den Demonstranten. Vater und Sohn geraten aneinander, denn Beck, der seinem Staat jahrelang treu gedient hat, kann die Konterrevolutionäre nicht verstehen. Als die jungen Leute verhaftet werden, beginnt der Vater nach seinem Sohn zu suchen. Was er dabei erlebt, lässt eine Welt in ihm zusammenbrechen. Am Ende wird er sich auf die Seite der Demonstranten stellen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 04.11.1990

nächste Ausstrahlung mdr: am 04.10.2010 um 01:20 Uhr


144. Allianz für Knete

Torsten Feist ist Angestellter in einer Dresdner Druckerei. Der Betrieb ist sein Lebensinhalt. Er will ihn in Kürze von seinem jetzigen Besitzer, der in Rente geht, übernehmen. Doch von seinem spärlichen Gehalt kann Torsten den Kaufpreis nicht aufbringen. Er beschließt, sich das Geld auf illegale Weise zu beschaffen und überredet Lothar Berger, der ebenfalls in finanziellen Nöten ist, mit ihm zusammenzuarbeiten. Nach einem gut ausgetüftelten Plan rauben sie die Reisenden des Balt-Orient-Express aus, der Dresden jeden Tag passiert. Torsten verkleidet sich als Schaffner und Lothar sorgt dafür, dass ihnen der richtige Kontrolleur nicht in die Quere kommt. Sie wiederholen das Manöver mehrere Male. Die Kriminalpolizei ermittelt fieberhaft, es gelingt ihr jedoch nicht, das gut eingespielte Team zu überführen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 09.12.1990


145. Zerstörte Hoffnung

Alexander, Schnalle, Sioux, Sabine und Grit ziehen randalierend durch die nächtliche Stadt. Sie trinken, pöbeln, provozieren, brechen Telefone auf, klauen Autoradios und zerstören Spielplätze. Schule und Lehre sind ihnen egal. Die dauernden Ermahnungen und Erziehungsmaßnahmen der Eltern verhallen im Nichts. Die Beschwerden der Anwohner bei der Polizei häufen sich. Oberkommissar Hübner und Kommissar Zimmermann stürzen sich ins Nachtleben, um der randalierenden Bande auf die Schliche zu kommen. Diese trifft sich im Club. Alex hat Karsten, einen ambitionierten Pianisten, mitgebracht, um ihm hier das wahre Leben zu zeigen. Außerdem interessiert sich Alex für Sabine, die ihn jedoch immer wieder abweist. Sie flirtet mit Silvio, dem Türsteher des Clubs. Als Silvio die Jungs ein paar Tage später wegen Volltrunkenheit nicht in den Club lässt, hat Alex genug. Er entdeckt Silvios Moped und manipuliert es mit Unterstützung seiner Kumpels. Am Morgen stürzt Silvio mit Karsten als Sozius. Als die Clique vom Unfall der beiden hört, wird sie nervös. Grit und Sabine sprechen nun doch mit ihren Eltern. Durch Zeugenaussagen erhärtet sich der Verdacht auf die Clique immer mehr. Beim Verhör wird Alex von seinen Freunden schwer belastet. Als er erfährt, dass Karsten nie wieder Klavier spielen können wird, bricht er zusammen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 06.01.1991


146. Der Fall Preibisch

Nur wenige Sekunden, die ein junges Leben radikal verändern. Tragische Sekunden. Ziele, Träume und Hoffnungen mit 26 zerplatzt. Ein junger Mann wird durch einen Verkehrsunfall zum Krüppel, durch die Schuld eines Unbekannten. Falsche Aussagen, verwirrende Spuren, Vortäuschung falscher Tatsachen und eine heimliche Liebesaffäre machen den Fall für Hauptkommissar Fuchs und Oberkommissar Bergmann kompliziert. Doch nicht nur sie suchen nach dem Schuldigen. Michael Preibisch, der 18-jährige Bruder, beginnt auf eigene Faust die Ermittlungen.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 17.02.1991


147. Big Band Time

Drei Musiker einer Big Band treten eine Sondertournee auf einem Urlaubsschiff an: der Bandleader als Pianist, ein Gitarrist und Antonio, der Solo-Saxophonist der Band. Für Antonio erfüllt sich ein Kindheitstraum und mit ihm verbinden sich schmerzliche Erinnerungen an den Verlust seiner Eltern. Das Foto zeigt ihn als 8jährigen mit seiner Mutter an der See. Diese Aufnahme wurde im Zweiten Weltkrieg von einem Fotografen Keller gemacht, der für die Gestapo arbeitete. Dieser Mann hat seine Mutter angezeigt als sie einen flüchtigen Soldaten - seinen Vater - versteckte. Der Vater wurde erschossen, die Mutter starb an den Haftfolgen. Die Augen des Denunzianten hat Antonio nicht vergessen. An einem Morgen wird Antonio tot in seiner Kabine aufgefunden. Das Foto ist verschwunden.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 31.03.1991


148. Der Riss

Oberkommissar Raabe, ein neuer Kripo-Mann im „Polizeiruf“-Team, erfährt durch die Ambulanzschwester Beate, dass die Ärztin Susanne Hecht seit einiger Zeit regelmäßig durch anonyme Anrufe bedroht wird. Oberkommissar Raabe beginnt mit den Ermittlungen. Susanne Hecht, die eine kinderlose Ehe mit dem Bäckermeister Hans Hecht führt, hat ein Verhältnis mit dem Kraftfahrer Günter Kühne. Als Oberkommissar Raabe glaubt, den Anrufer ermittelt zu haben, wird Susanne Hecht im Stadtpark niedergeschlagen. Schwerverletzt ist sie nicht vernehmungsfähig.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 28.04.1991


149. Das Treibhaus

Hans Mutosch hängt sehr an seiner jüngeren Frau Elke. Sie hat ihre herangewachsene Tochter Heike mit in die Ehe gebracht. Heike versteht sich gut mit ihrem Stiefvater, der in den letzten Jahren viel Kraft und Zeit in den Bau eines Hauses investiert hat. Nur das Treibhaus, das Heike sich gewünscht hat, ist noch nicht fertig. So lässt Mutosch seine Frau wieder allein in den Urlaub fahren und arbeitet bis spät in die Nacht, um das Fundament für das Treibhaus zu legen. Tagelang bleibt jedes Lebenszeichen von Elke Mutosch aus. Als sich herausstellt, dass sie an ihrem Urlaubsort nicht eingetroffen ist, informiert ihr Mann die Polizei. Hauptkommissar Beck kommt bald dahinter, dass die verschwundene Frau offenbar Kontakte zu anderen Männern hatte. Ihr gegenwärtiger Lieb-haber ist ein Schwimmmeister, der sie in den Urlaub begleiten wollte. Der junge Mann macht kein Hehl daraus, dass er ein Verhältnis mit der verheirateten Frau hatte. Angeblich hat sie ihn vor der Abreise versetzt. Zunächst schließt der Kommissar es nicht aus, dass sie mit einem anderen aus ihrer Ehe ausgebrochen ist, dann verstärkt sich bei ihm der Verdacht , dass die Frau ermordet wurde.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 17.07.1991


150. Todesfall im Park

Die elfjährige Ina muss erleben, wie ihre Mutter, Frau Dörfler, von ihrem Lebensgefährten, dem Musiker Klünter, regelmäßig misshandelt wird. Das kleine Mädchen kann das nicht mehr aushalten, Ina will Hilfe für sich und ihre Mutter. Erst versucht sie, die Aufmerksamkeit der Polizei auf ihre Familie zu lenken, dann bittet sie ihren Vater, Klünter wegzujagen und zurückzukommen. Als sich ihre Bemühungen als untauglich erweisen, vertraut sie sich ihrer Tante Petra an. Petra trainiert Frauen in einer japanischen Kampfsportart und ist auf Männer sowieso nicht gut zu sprechen. Mit zwei Freundinnen entwickelt sie einen Plan, wie es diesem Klünter heimzuzahlen sei. Petra macht sich an Klünter heran, lässt sich von ihm nach Hause begleiten. Als sie durch einen dunklen Park kommen, stürzen sich die beiden Freundinnen aus einem Gebüsch. Zu dritt verhauen sie Klünter. Sie lassen den Verprügelten liegen, Klünter ist k.o., aber noch am Leben. Am Morgen wird Klünter von Passanten tot aufgefunden. Erschlagen mit einem stumpfen Gegenstand, wie die Kriminalpolizei herausfinden wird.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 28.08.1991


151. Mit dem Anruf kommt der Tod

Hauptkommissar Beck und Oberkommissar Grawe werden zu dem toten Tobias gerufen. Vieles spricht für den Selbstmord des siebenjährigen Jungen. Doch ein herabhängender Telefonhörer am Tatort hat sich tief in das Unterbewusstsein von Oberkommissar Grawe eingeprägt. Grawe und Beck ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass der Fall Tobias Sello der Anfang einer Reihe von versuchten Verbrechen an Kindern ist. Nur die Stimme des Täters und ein gut eingespielter Polizeiapparat stehen ihnen zur Verfügung, um den Täter unter Zehntausenden Einwohnern von Marzahn ausfindig machen zu können.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 01.09.1991

nächste Ausstrahlung hr-fernsehen: am 12.09.2010 um 00:10 Uhr


152. Ein verhängnisvoller Verdacht

Zwischen Hauptkommissar Dillinger und Oberkommissar Lehnert besteht ein gespanntes Verhältnis. Zu unterschiedlich sind ihre Charaktere und ihre Dienstauffassungen. Der eine ehrgeizig und karrierebewusst, der andre ein Dickschädel und eigenbrötlerisch. Auf die Spitze getrieben wird das Verhältnis dadurch, dass der Sohn der Lebensgefährtin von Hauptkommissar Clausen des Mordes an seiner Freundin Rita verdächtigt wird und Lehnert diesen Fall zu bearbeiten hat. Clausen versucht, die Ermittlungen zu beeinflussen und Ralf zu entlasten. Er findet auch eine Reihe von Tatverdächtigen, denn Rita hat nebenberuflich als Protituierte gearbeitet.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 17.11.1991


153. Thanners neuer Job

So hat sich Kommissar Thanner die Arbeit in Berlin nicht vorgestellt. Von Duisburg an die Spree versetzt, wo er eine Arbeitsgruppe der Kripo leiten soll, geht es gleich am ersten Tag seiner Ankunft um Leben und Tod. Rechtsradikale Jugendliche haben eine Bank überfallen und die Kunden als Geiseln genommen. Hauptkommissar Fuchs lässt sich gegen die Geiseln austauschen. Die in die Enge getriebenen Jugendlichen schrecken auch vor Mord nicht zurück. Ein Amoklauf beginnt, bei dem Fuchs in Lebensgefahr gerät. Obwohl der frisch aus dem Westen importierte Chef bei seinen Ostkollegen Misstrauen, ja Aggression, auslöst, ist nun Zusammenarbeit gefragt.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 22.12.1991


154. … und tot bist du

In einer idyllischen Kleinstadt Sachsen-Anhalts geschieht ein Verbrechen. Das Opfer ist ein achtjähriges Mädchen. Zwar nimmt die Polizei einen Verdächtigen fest, muss diesen aber wieder laufen lassen, da er ein Alibi hat. In der Angst um ihre Kinder misstraut die Bevölkerung den Fähigkeiten der Polizei. Schließlich nehmen die Bürger Gesetz und Ordnung selbst in die Hand und gründen eine Bürgerwehr. Dann verschwindet wieder ein Mädchen und wird kurz darauf tot aufgefunden. Offensichtlich hat man es mit einem Serientäter zu tun, der die Mädchen sexuell missbraucht und dann ermordet. In der Stadt verbreitet sich eine Atmosphäre der Angst und Hysterie. Die Bürgerwehr bedroht die Familie eines Mannes, der in Verdacht geraten ist. Die Situation droht zu eskalieren. Erst in letzter Sekunde gelingt es der Kriminalpolizei, ein weiteres Verbrechen zu verhindern und den Täter zu überführen.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 13.06.1993


155. Tod im Kraftwerk

Die Brüder Tommy und Ralf und ihre Freunde Otto und Leo leben in der Lutherstadt Wittenberg. Keiner von ihnen hat einen festen Job, keiner verdient regelmäßig Geld. Sie träumen davon, mit ihrem Hobby, dem Motocrossfahren, bei Rennen Geld zu verdienen. Vom Träumen allein aber kann man nicht leben. Als Ausweg aus ihrer finanziellen Klemme haben sich die jungen Männer auf den Handel mit synthetischen Drogen eingelassen. Ihr Lieferant ist der Chemiker Müller, der nach der Wende seinen Arbeitsplatz verloren hat und vor dem Nichts steht. Ihre Geschäfte bleiben aber nicht lange unentdeckt. Polizei und professionelle Rauschgifthändler heften sich an ihre Fersen. Kommissar Beck, der in Wittenberg gerade Urlaub macht, greift ebenfalls in die Ermittlungen ein. Der scheinbare Ausweg aus der finanziellen Not entwickelt sich für die Beteiligten zu einer tödlichen Katastrophe ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 08.09.1993


156. In Erinnerung an

Durch einen Zufall wird eine junge Frau an längst Verdrängtes erinnert: Als Neunjährige war sie von einem älteren Cousin über längere Zeit hinweg sexuell missbraucht worden. Beate beginnt in Tagebüchern zu lesen und nachzufragen. Bald stellt sie fest, dass ihre Eltern davon wussten, aber aus Scham schwiegen. Als in der Kleinstadt mehrere Frauen vergewaltigt werden, meint sie, aus der Art der Verbrechen herauszulesen, dass es sich um denselben Täter handelt. Die Polizei tappt im Dunkeln, und so beginnt Beate, ihn auf eigene Faust zu beschatten. Als sie allein nicht mehr weiter kommt, wendet sie sich an den ermittelnden Kriminaloberkommissar Raabe. Aber erst als eine Freundin zum Opfer wird, bekommen sie und Raabe den entscheidenden Hinweis.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 03.10.1993


157. Blue Dream - Tod im Regen

Natalie hat die Nase voll vom Kleinstadtmief und den Versprechungen ihres verheirateten Liebhabers. Zusammen mit ihrer besten Freundin Rita will sie gen Westen. Doch Natalie wird erschossen. Kurz zuvor hatte sie herausgefunden, dass am Rande der Stadt ein illegales Waffenlager aus NVA-Beständen existiert, was von ihrem Geliebten, Willi Haller, und Guido Welz, Hauptmann der Bundeswehr, betrieben wird. Die beiden haben für die Tatzeit kein Alibi und Grund genug, Natalie zum Schweigen zu bringen. Trotzdem ergeben die Ermittlungen von Voigt und Hoffmann kein klares Bild. Da stößt die Hauptkommissarin auf ein Foto, welches das fehlende Glied ersetzt. Und plötzlich ist Rita in Gefahr.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 17.10.1993


158. Bullerjahn

Kriminaloberkommissar Kurt Groth bekommt als Vorgesetzten den jungen, ehrgeizigen Kriminalhauptkommissar Jens Hinrichs. Hinrichs ermittelt nach neuesten, westlich orientierten kriminaltechnischen Methoden und befindet sich damit ständig im Konflikt mit Groth. Bei ihrem ersten gemeinsamen Fall ermitteln sie gegen Viehdiebe in Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Uwe Jahn. Jahn transportiert für eine kriminelle Bande aus Westdeutschland mit seinem Lkw gestohlene Rinder. Vielen Bauern wird damit die Existenzgrundlage genommen. Als der Jungbauer Nils Lüdeking Selbstmord begeht, werfen sich Groth und Hinrichs grobe Versäumnisse vor. Sie fühlen sich mitverantwortlich am Tod Lüdekings. Jahn will aussteigen, doch die Bande erpresst ihn. Er muss noch ein letztes Mal ran. Die Polizei scheint machtlos. Da beschließen die Bauern von Dobberkow, die Sache selbst in die Hand zu nehmen...

Text: NDR

Deutsche Erstausstrahlung: 30.01.1994


159. Arme Schweine

Auf einer Dresdener Baustelle wird die Leiche eines polnischen Arbeiters Kowalski gefunden. Offensichtlich stürzte der Mann von einem Baugerüst. War es aber wirklich ein Unfall? Kommissar Grawe kommen sehr schnell Zweifel. Nicht zuletzt genährt durch den Journalisten Rethmann, für den es außer Frage steht, dass der Pole ermordet wurde, wollte der Mann ihm doch Informationen für eine heiße Story verkaufen. Die Arbeitskollegen Kowalskis - Tschechen, Russen und Polen - hüllen sich in Schweigen. Sie wollen mit der Polizei nichts zu tun haben, denn die Mehrzahl von ihnen ist als Schwarzarbeiter auf der Baustelle tätig. Selbst Stan, der Freund des Toten, zeigt kein Interesse, sich Kommissar Grawe anzuvertrauen. Hat er doch genügend eigene Probleme am Hals. Da ist z. B. Ragolski, der Tscheche, der Geld von ihm erpresst, weil er von den nächtlichen Touren weiß, die er unternimmt, um Autos auf Bestellung zu klauen, denn Stan braucht Geld, mehr Geld, als er auf der Baustelle verdient. Er will weg aus Deutschland. Aber auch Dittrich, der Vorarbeiter auf der Baustelle, hat ein Motiv. Er ist es, der die Schwarzarbeiter für das Bauunternehmen besorgt.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 13.03.1994


160. Totes Gleis

Tanja Voigt, Potsdamer „Polizeiruf 110“-Kommissarin, steht vor einem großen Erfolg: Vor allem durch ihren persönlichen Einsatz ist es gelungen, führenden Köpfen des organisierten Verbrechens den Prozess zu machen. Aber dann kommt alles ganz anders: Auf dem Weg vom Untersuchungsgefängnis zum Gericht wird mitten in Potsdam auf offener Straße der einzige Kronzeuge erschossen. Zur selben Zeit befinden sich die beiden Streckenwärter Lansky und Dettmann auf ihrem üblichen Kontrollgang entlang der Bahnstrecke des Zuges Moskau-Paris. Der Zug passiert pünktlich

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 10.04.1994


161. Kiwi und Ratte

Auf dem Bahngleis liegt die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes. Groth und Hinrichs übernehmen die Ermittlungen. Alles deutet auf den Selbstmord eines Drogensüchtigen hin. Allerdings kommen bei Groth und Hinrichs bald Zweifel auf, nachdem sie im Zuge der Ermittlungen eine Gruppe von Jugendlichen kennen gelernt haben, zu der der Tote Karsten Winter, genannt „Kiwi“, gehört hat. Es handelt sich dabei um eine Drückerkolonne, die im neuen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die schnelle Mark machen will. Hinrichs verrennt sich bei seinen Ermittlungen. Der Fall wird ihm und Groth entzogen. Beide müssen sich jetzt um einen Bagatellfall, Kaninchendiebstahl, kümmern. Groth allerdings ist hartnäckig und arbeitet weiter am Fall „Kiwi“. Weitere Ermittlungen aus dem kriminaltechnischen Labor deuten schließlich auf Mord hin. Für Groth Grund genug, sich jetzt ganz besonders auf Kiwis Freund, genannt „Ratte“, zu konzentrieren. Kühnert, der Boss der Drückerkolonne, versucht, „Ratte“ zu isolieren. Jetzt gilt es für Groth und Hinrichs, das Schlimmste zu verhindern.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 07.08.1994


162. Gespenster

Leidenschaftlich, engagiert, aber manchmal etwas unbeherrscht, so könnte man Antonia Reiser beschreiben. Sie tritt gerade ihre neue Stelle als Polizeipsychologin in Nürnberg an. Vorerst hat sie jedoch noch heftige Schwierigkeiten, sich mit ihrem neuen Arbeitgeber, der Polizei, zu identifizieren. Da ihr der Beamtenapparat und die Hierarchie ein einziger Gräuel sind, sind die Konflikte mit ihrem Chef vorprogrammiert. Der Polizeipräsident, ein gutmütiger Mensch, aber eben vom alten, konservativen Schlag, hat seine liebe Not, mit seiner neuen Mitarbeiterin fertig zu werden. Gegen Antonias Energie und ihr ungestümes, manchmal auch unvernünftiges Vorpreschen zieht er oft den Kürzeren. Schon Antonias erster Einsatz wird für beide zur nervenaufreibenden Zerreißprobe. Dr. Schwager, ein pensionierter Richter aus der ehemaligen DDR, der sich auf einem Bauernhof im Westen zur Ruhe gesetzt hat, verlangt lautstark nach Bewachung. Da sich jedoch keine Beweise für eine tatsächliche Bedrohung gefunden haben, wird die neue Polizeipsychologin mit dem Fall betraut. Antonia kann den rechthaberischen Richter auf den ersten Blick nicht ausstehen. Zudem hat sie auch noch jede Menge privaten Ärger. Sie gerät unter extremen Druck, als Dr. Schwager schwer verunglückt. Sie begreift, dass es hier nicht um einen harmlosen Rentner mit Verfolgungswahn geht. Es gibt viele, die einen guten Grund haben, Dr. Schwager den Tod zu wünschen. Aber es gibt auch einflussreiche Kräfte, die nach wie vor schützend die Hand über den Ex-Richter halten. Noch ahnt Antonia nicht, wer im Hintergrund die Fäden zieht und welche politische Brisanz der Fall tatsächlich hat.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 11.09.1994


163. Samstags, wenn Krieg ist

Werktags arbeitet Siggi Schmidtmüller in einer Konditorei in der Kleinstadt Ichtenheim und ist der nette Junge von nebenan. Samstags zieht er seine Springerstiefel an und geht mit einer Bande Skinheads um den hartgesottenen Anführer Wolf auf Sauf- und Randaliertour. Siggi hat einen behinderten Bru der, Yogi, den er zwar gern hat, durch den er sich jedoch gleichzeitg eingeschränkt fühlt. Er muss öfter auf ihn aufpassen und seine Skin-Freunde ziehen sowieso über den „Bekloppten“ her. Sigi versucht, dieses Handicap wettzuma chen, und strengt sich bei seiner Clique besonders an. So ist er auch bei der nächtlichen Schändung und Zerstörung eines jüdischen Friedhofs ganz vorn dabei. Als Sigi nach einem anschließenden Kneipenbesuch nach Hause kommt, ist sein Bruder, auf den er eigentlich während der Abwesenheit seiner Eltern hätte aufpassen müssen, fort. Er sucht und findet ihn in einem Waldstück in der Nähe einer abgelegenen Pizzeria. Yogi ist völlig verstört, kann seinem Bruder aber nicht verständlich machen, warum. Yogi ist Zeuge eines Mordes geworden. Wolf, Anführer der Skinheads hat im Zorn seine Freundin Renate umgebracht, die sich wegen des Pizzeriabesitzers Gino von ihm trennen wollte. Wolf weiß, dass er von Yogi gesehen wurde, nimmt das wegen Yogis Zustand aber zunächst nicht sehr ernst. Er versucht, den Verdacht auf Gino zu lenken, was ihm auch gelingt. Da Renate zuletzt mit dem Italiener gesehen wurde und er für die Tatzeit kein Alibi hat, nimmt Hauptkommissarin Vera Bilewski Gino fest. Vera glaubt jedoch nicht lange an Ginos Schuld...

Text: SWR

Deutsche Erstausstrahlung: 18.09.1994


164. Lauf, Anna, lauf!

Wien. Der arbeitslose Clown Kocz und sein Freund Kübler finden in einem gestohlenen Pkw 40 Kilo Heroin. Sie wollen den Stoff verkaufen. Doch das ist nicht so einfach. Bald sehen sie sich von Polizei und Ganoven verfolgt.

Text: Hörzu 42/1994, S. 50

Deutsche Erstausstrahlung: 23.10.1994


165. Keine Liebe, kein Leben

Bei einer Studentenfete in der DDR wird Marlene, eine junge attraktive Frau, ermordet. Zu ihren zahlreichen Verehrern zählten auch die beiden Freunde Pelitz und Dörner. Die Freunde, zugleich Konkurrenten im Studium, bemühten sich beide um Marlene. Aufgrund von Indizien wird Pelitz als Mörder verurteilt. 1994 wird er entlassen - in eine Welt, die er bisher nur aus Zeitungen und Medien erleben konnte. Für den Mann aus dem Knast ist Dörner der einzige Anlaufpunkt, und es scheint, als hätte der alte Freund ihn erwartet. Hilfsbereit unterstützt er Pelitz, damit dieser Fuß fassen kann. Pelitz' einziges Ziel jedoch besteht darin, seine Unschuld zu beweisen und den Mörder von Marlene zu finden. Da gesteht ihm Dörner eines Tages, dass er Marlene aus Eifersucht getötet hat, und beginnt ein teuflisches Spiel mit dem zu Unrecht verurteilten. Als sich bei Pelitz schließlich ein Zeuge des Verbrechens an Marlene meldet, schreckt Dörner auch vor einem zweiten Mord nicht zurück.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 06.11.1994


166. Opfergang

Kommissar Jürgen Kochan versucht zu vergessen. Vor drei Jahren hatte er einen Mann in Notwehr erschossen, seitdem läuft sein Leben aus der Bahn. Er trinkt. Seine Familie, die ihm in die Provinz gefolgt war, droht daran zu zerbrechen. Am meisten leidet sein Sohn Martin unter dem Versagen des Vaters. Eine Serie von Kircheneinbrüchen hält die Brandenburger Polizei in Atem, die Täter hinterlassen keine Spuren. Kochans Ermittlungen bleiben erfolglos. Kommissarin Tanja Voigt übernimmt seinen Fall. Sie findet in Kochan nicht nur einen ehemaligen Kollegen wieder, sondern eine alte Liebe. Durch einen Zufall bemerkt der Sohn des Kommissars, dass er sich im Kreis der Täter bewegt. Witte, der Anführer der Gang, gehört zu seiner Lehrlingsgruppe; Yvonne, Martins stille Liebe, ist die Gangsterbraut. Es gelingt Martin, das Vertrauen der Gang zu gewinnen. Sein Plan, die Drahtzieher der Kirchendiebstähle zu überführen, wird dem Vater kein Glück bringen. Während des nächsten Einbruchs wird ein Zeuge überfahren: Am Steuer - Martin.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 20.11.1994

nächste Ausstrahlung mdr: am 28.09.2010 um 22:50 Uhr


167. Über Bande

In Schwerin werden 20 hochwertige Farbkopierer gestohlen. Was sich wie ein Routinefall für Groth und Hinrichs darstellt, entwickelt sich zu einem komplizierten Kriminalfall für die Schweriner Kommissare. Bei ihren Recherchen landen die beiden im Hamburger Rotlichtmilieu und befreien eine junge thailändische Prostituierte aus den Händen ihres Zuhälters. Unbürokratisch sorgen sie in Schwerin für Unterkunft und Verpflegung und haben mit dem Spott ihrer Kripo-Kollegen zu leben. In Schwerin kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen der Schweriner und Hamburger Unterwelt. Groth und Hinrichs finden letztlich den Drahtzieher für den großangelegten Diebstahl. Es war alles minuziös und strategisch geplant - allerdings ohne das Thai-Mädchen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 29.01.1995


168. Taxi zur Bank

Susanne und Max sind jung, verliebt und hungrig nach Leben. Ihr Dasein begreifen sie als übermütiges Spiel, und der Banküberfall, den sie gemeinsam begehen, ist nur ein Teil davon. Die Fahnder Groth und Hinrichs konzentrieren ihre Ermittlungen und Untersuchungen immer mehr auf den Taxifahrer Harry, der zwar ein Motiv hätte und das Pärchen zum Tatort chauffiert hat, aber gewiss nicht der Täter war. Unterdessen genießen Max und Susanne ihren Traum vom erbeuteten Reichtum. Doch Harry, der auf eigene Faust zu ermitteln beginnt, findet die beiden und will sich, ohnehin von der Polizei verfolgt, an der Beute beteiligen. Aus einem Spiel wird blutiger Ernst ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 26.02.1995


169. 1 A Landeier

Auf dem Polizeirevier Olpe im Bergischen Land taucht eines Tages Elisabeth Kampnagel auf. Sie fühlt sich bedroht und verfolgt. Die Polizeibeamten glauben ihr nicht und wimmeln sie ab. Als Oma Kampnagel dann ihren toten, angeblich vergifteten Hund präsentiert, „begleiten“ die Polizisten die alte Dame in die Psychiatrie. Doch als der Sohn von Frau Kampnagel erschossen wird, kommt der Fall allmählich ins Rollen. Die Kripo Köln schaltet sich ein, denn eine heiße Spur führt in die Rheinmetropole. Polizeihauptmeister Sigurd Möller verfolgt die Spuren in Olpe und kommt zu einer verblüffenden Lösung des Falles.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 09.04.1995


170. 7 Tage Freiheit

Der Wachmann Kowalski wird in einen Überfall auf einen Geldtransport unschuldig hineingezogen. Die Bande geht geschlossen ins Gefängnis, die Beute von einer Million DM ist verschwunden. Als Kowalski nach vier Jahren Haft entlassen wird, versucht die Polizei ihn einzuspannen, seinen angeblichen Kompagnon Bühlau aus dem Gefängnis zu holen. Bühlau soll die Polizei zum Geld führen. Kowalski will ein neues Leben beginnen, aber er findet keine Arbeit und lässt sich auf den Plan der Polizei ein. Im Zuge dessen erfährt er nach und nach, dass seine Frau, die auf ihn gewartet hat, an dem Banküberfall nicht unbeteiligt war, sondern sogar ein Verhältnis mit Bühlau hatte.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 28.05.1995


171. Schwelbrand

Eine Serie von Bränden beunruhigt die Bewohner einer thüringischen Kleinstadt. Die Polizei, vor allem der ehrgeizige Kommissar Martin Markwardt, gerät zunehmend unter Druck. Man verlangt Erfolge. Markwardt verdächtigt zunächst den obdachlosen Andi der Brandstiftung. Es ist ihm aber nichts nachzuweisen. Dann führen neue Indizien auf die Spur von Markwardts Schwiegervater. Der Verdacht wird zur Gewissheit. Da bricht ein weiterer Brand aus, und diesmal stirbt ein Mensch in den Flammen. Jetzt schaltet sich die Mordkommission in den Fall ein. Hauptkommissar Beck nimmt die Ermittlungen auf. Markwardt, der den Brandstifter kennt, verhält sich still. Sein Schweigen hat für ihn und seine Familie unabwägbare Folgen.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 11.06.1995


172. Bruder Lustig

Görlitz, Grenze zu Polen: Hier betreiben die Gebrüder Lustig ein Fuhrunternehmen. Das Geschäft läuft mehr schlecht als recht, denn die Konkurrenz ist groß, besonders durch die polnischen Billiganbieter. Uwe Lustig, der geschäftstüchtigere der beiden, sucht ständig nach praktischen Wegen für das Überleben des Geschäfts, während sich Lothar Lustig, der Ältere, bloß über theoretische Umstrukturierungsmaßnahmen Gedanken macht. So kommt es, dass sich Uwe auf dubiose Geschäfte mit den Polen einlässt und beginnt, Rauschgift zu schmuggeln. Monika, Lothars Frau, die die Geschäfte des Unternehmens führt, fragt nicht, woher das Geld kommt. Eines Tages wird Uwe tot aufgefunden, und was keiner sehen wollte, kommt ans Licht. Kommissar Beck hat alle Hände voll zu tun, den Mord aufzuklären und den Schmugglern das Handwerk zu legen, besonders erschwert dadurch, dass ihm Zollamtmann Weißer immer wieder mit seinen Ratschlägen dazwischenfunkt.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 02.07.1995


173. Im Netz

Felix Borowski, Zollbeamter an der deutsch-polnischen Grenze, ist in die Aktivitäten eines Schmugglerringes verwickelt, der von seinem Schulfreund Karsten Kappel organisiert wird. Gegen Bestechung lässt er Lastwagen mit Zigaretten unkontrolliert die Grenze passieren. Als Borowski aus dem Geschäft aussteigen will, werden er und seine Frau Lisa, mit der ihn eine große Liebe verbindet, unter Druck gesetzt. Ein letzter Transport soll die Grenze passieren, aber es geschieht ein Zwischenfall. Die Zollfahndung ist Borowski auf der Spur. Er flieht. Die Gangster fühlen sich hintergangen und verfolgen ihn und sind zum Äußersten bereit. Wenig später wird sein Auto ausgebrannt auf einer Landstraße gefunden. Doch Hauptkommissarin Tanja Voigt entdeckt, dass der unkenntliche Tote auf dem Fahrersitz nicht Borowski ist ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 23.07.1995


174. Abgründe

Die Bennings sind ein junges, wohlhabendes Ehepaar mit einer Tochter im Teenager-Alter. Nach außen hin sieht alles nach "trautem Heim" aus. In Wirklichkeit leben die Eltern getrennt - gemeinsame Wochenendausflüge werden für alle Beteiligten zur Qual. Die Mutter, die wegen der familiären Zwistigkeiten dem Alkohol zuspricht, macht auch vor ihrer Tochter keinen Hehl daraus, wie sehr sie ihren Mann haßt. Als die minderjährige Tochter ermordet aufgefunden wird, stellt sich bei der Autopsie heraus, daß sie schwanger war. Die beiden Kriminalbeamten Schneider und Wallek stehen bei den Ermittlungen nicht nur vor einem Mordfall, sondern entdecken, daß das "traute Heim" ein von Haß zerfressenes Familiendesaster war.

Text: www.polizeiruf110-lexikon.de

Deutsche Erstausstrahlung: 03.09.1995


175. Alte Freunde

Walter Donat war Kapitän auf einem Frachter in der ehemaligen DDR und wegen angeblicher Spionage und Fluchthilfe zwölf Jahre inhaftiert. Jetzt ist er Alkoholiker ohne Lebensmut. Er trifft zwei alte Freunde, Harry und Fred, die ihm ihre Hilfe bei der Instandsetzung von Donats gerade geerbten Hof anbieten. Doch die beiden wollen nur sein Geld und benutzen ihn für ihre kriminellen Aktivitäten. Kirchenraub, Banküberfälle und ein Mord werden Donat angelastet. Während Kommissar Groth im Krankenhaus ermittelt, erleidet er einen Herzanfall und wird selbst zum Patienten. Vom Krankenbett ermittelt er zusammen mit Kommissar Hinrichs weiter.

Text: NDR

Deutsche Erstausstrahlung: 10.09.1995


176. Grawes letzter Fall

Nachts wird Kommissar Grawe aus dem Schlaf gerissen. Vor dem Haus seiner Nichte wurde deren Ex-Mann und Vater ihrer zwei Kinder tot aufgefunden. Grawe trifft seine Nichte Iris mit Rainer Asch in ihrer Wohnung an. Iris sagt aus, dass ihr Ex-Mann, der Geld von ihr wollte, von zwei üblen Typen bis in ihre Wohnung verfolgt wurde. Dort begannen sie eine Schlägerei, die sie vor dem Haus weiterführten. Rainer Asch, anscheinend ein Freund von Iris, kann dies bestätigen. Für Grawe ist jedoch vieles ungeklärt. In welchem Verhältnis steht Iris zu Rainer Asch? Wer sind die zwei Männer, die Iris Ex-Mann verfolgt haben? Und auch seine Nichte gibt ihm Rätsel auf, denn sie führt ein Doppelleben: Am Tage ist sie die Mutter ihrer zwei Töchter und nachts arbeitet sie als Callgirl.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 29.10.1995


177. Roter Kaviar

Eines Nachts wird in Volpe ein russischer Hilfsarbeiter umgebracht. Fast gleichzeitig bricht der gewalttätige Häftling Rehberg aus einem Knast aus und macht sich auf den Weg in Richtung Bergisches Land. Während die ersten Ermittlungen laufen, baut sich ein gestohlener Panzer auf dem Marktplatz auf und richtet seine Kanone auf die Schule. Kripo und BKA rücken an, die Polizisten Sigi und Kalle dürfen die niederen Arbeiten machen. In der allgemeinen Aufregung werden sie nur unzulänglich informiert. Sigi, persönlich betroffen, ermittelt auf eigene Faust, schafft zusätzliche Verwirrung, bringt aber letztlich auch Aufklärung in den Fall.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 19.11.1995


178. Jutta oder die Kinder von Damutz

In Damutz, einer Kleinstadt in Brandenburg, wird die Einweihung einer neuen Brücke gefeiert, die den Ort mit der Außenwelt verbindet. Da trifft eine schreckliche Nachricht ein. Der kleine Roland ist verschwunden. Kurz darauf findet man den Jungen - tot. Seine Schwester Sabine, die sich an der Suche beteiligt hatte, kehrt nicht zurück. Bei den Ermittlungen begreift Kommissarin Tanja Voigt, dass es Gründe gab, sich der Kinder zu entledigen. Und noch etwas fällt ihr auf: Nicht nur Uwe Rockstroh verehrt die Mutter der Kinder. Jutta ist die Queen von Damutz ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 03.12.1995


179. Der Pferdemörder

Ein Unbekannter hat in den letzten Monaten in mehreren anhaltinischen Dörfern Pferde getötet. Bisher blieben alle Ermittlungen ergebnislos. Herbert Schmücke, der neue Kommissar aus Halle, muss den Fall übernehmen und wird aufs Land geschickt, um endlich dem Pferdemörder das Handwerk zu legen. Zur Unterstützung fordert Schmücke seinen alten Freund Kommissar Herbert Schneider an, der auf dem Lande lebt und die Gegend und ihre Bewohner besser beurteilen kann. Doch schon in der ersten Nacht nach ihrer Ankunft schlägt der Pferdemörder erneut zu. Auch die Bürgerwehr, die die Bauern gegründet haben, um ihre Tiere zu schützen, konnte das Verbrechen nicht verhindern. Der Fall spitzt sich zu, als einer der Bauern verschwindet. Kampfspuren auf der Koppel neben dem toten Pferd lassen vermuten, dass auch Manfred Löffler das Opfer des Pferdemörders geworden ist. Der Verschwundene ist ein Außenseiter und vielen Leuten ein Dorn im Auge. Er hat seine Familie drangsaliert und den wirtschaftlichen Aufschwung auf dem Löfflerhof verhindert. Erschüttert müssen die Dorfbewohner erfahren, welche nächtliche Tragödie sich auf der Koppel am Löfflerhof abgespielt hat und warum Manfred Löffler sterben musste...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 17.03.1996


180. Lauf oder stirb

Ein Unbekannter wird nachts im Wald tot aufgefunden. Die beiden Hauptkommissare Herbert Schmücke und Herbert Schneider werden zum Tatort gerufen. Alles deutet zunächst auf einen Unglücksfall hin: Autounfall mit Fahrerflucht. Erst aufgrund einer Vermisstenanzeige sind Schmücke und Schneider in der Lage, den Toten zu identifizieren. Es handelt sich um den berühmten Läufer Andrej Naumow. Er und seine Schwester Olga waren Mitte der 80er Jahre ein Aushängeschild der sowjetischen Leichtathletik. Jetzt sollten sie in Halle als Favoriten an einem City-Lauf teilnehmen. Die beiden Hauptkommissare müssen der Schwester die schreckliche Nachricht überbringen und treffen sie im Trainings-Camp, wo sie auch Olgas Mann und Manager, Jan Köppel, kennen lernen, der sich als ein knallharter Geschäftemacher entpuppt. Er betrügt nicht nur seine Frau, sondern wirtschaftet offenbar ebenso geschickt wie skrupellos in die eigene Tasche. Bei ihren Ermittlungen stoßen Schmücke und Schneider auf eine Mauer aus Schweigen. Offensichtlich versucht jeder, etwas zu verbergen. Die Veranstalterin des City-Laufs, Brigitte Landau, gibt sich als harte und unnahbare Frau, für die nur das Geschäft zählt. Die Manager der beiden konkurrierenden Teams, Stoll und Köppel, werben sich gegenseitig mit unlauteren Methoden die Sportler ab. Und auch die Teamkameraden von Andrej weichen den Kommissaren aus. Wie Schmücke und Schneider erfahren, sind anonyme Drohungen für die Läufer keine Seltenheit. Schmücke und Schneider gelingt es, den flüchtigen Unfallfahrer ausfindig zu machen und zu verhaften. Doch ist er auch wirklich Schuld am Tod von Andrej Naumow?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 14.04.1996


181. Gefährliche Küsse

Silke Kuhlmann, Ehefrau des Rechtsanwalts Jan Kuhlmann, wird ermordet in einem Fahrstuhl gefunden. Durch Personalprobleme bei der Mordkommission werden Hauptkommissar Hinrichs und Oberkommissar Groth mit den ersten Ermittlungen in diesem äußerst komplizierten Fall beauftragt. Hinrichs, der ehrgeizige Kommissar aus Sachsen, sieht hier seine große Chance und einen greifbaren Karrieresprung. Groth ist da eher zurückhaltend. Die ersten Recherchen ergeben, dass der letzte Kontakt der Ermordeten ein „Nacktputzer“ war. Der kann es aber nicht gewesen sein, denn alle kriminalistischen Analysen sprechen dagegen. Die einzig verwertbare Spur findet Groth: Schalen von Sonnenblumenkernen, die vom Mörder stammen müssen. Untersuchungen ergeben, dass diese Schalen hoch radioaktiv verseucht sind. War es ein Mann der russischen Mafia - ein Killer aus der Nähe Tschernobyls? Hinrichs will nun gleich den ganzen „russischen Mafiasumpf“ in Mecklenburg-Vorpommern trocken legen. Doch der alte Fuchs Kurt Groth macht da nicht mit. Aber Hinrichs hört nicht auf den Rat seines erfahrenen Kollegen und schlüpft in die Rolle eines Undercover-Agenten. Ein gewagtes Spiel. Groth kann in letzter Sekunde das Schlimmste verhindern.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 21.04.1996


182. Kleine Dealer, große Träume

Atze ist ein liebevoller aber kämpferischer Chaot, der davon träumt, mit seiner Freundin Bibi eine richtige Familie zu gründen. Irgendwo ganz weit weg wollen die beiden ihr noch ungeborenes Kind aufziehen. Doch Bibi ist heroinsüchtig und zudem noch minderjährig. Für einen Entzug in der Schweizer Klinik, in der „keine dummen Fragen gestellt werden“, fehlt das Geld. Auch Atzes Job als Geschäftsführer in einer Diskothek, bringt nicht genügend ein. Doch für Bibi ist Atze bereit, alles zu wagen. Als er entdeckt, dass sein Kompagnon Richie, der Bibi immer wieder heimlich mit Stoff versorgt, im Besitz eines Kilos Heroin ist, sieht er für sich eine einmalige Chance. Richie soll noch am selben Abend die Drogen an eine Dealerbande übergeben. Doch Atze entwendet ihm gewaltsam den Stoff. Er selbst will als Bote fungieren und das Geld in die eigene Tasche stecken. Dabei bedenkt er nicht, dass er Richie damit in Lebensgefahr bringt. Mit dem Deal hofft Atze, alle seine Probleme mit einem Schlag lösen zu können. Doch die Übergabe in der Tiefgarage platzt. Kommissarin Bilewski und ihr Assistent Heiner Speth schreiten ein. Als Heiner Atze festnehmen will, erkennt er in ihm einen alten Freund. Überrumpelt von dieser Begegnung lässt er ihn laufen. Aus Loyalität zu Atze behindert Heiner die weiteren Ermittlungen und gerät so immer tiefer in einen unlösbaren Konflikt. Bedrängt von den Dealern, die auf der Jagd nach dem Heroin sind und der Polizei, die nach dem Schuldigen fahndet, kämpfen Atze und Bibi um die Chance auf eine bessere Zukunft, Heiner um seine berufliche und menschliche Integrität und Richie ums nackte Überleben.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 16.06.1996


183. Der schlanke Tod

Der Wissenschaftler Dr. Helmut Merten steht zwischen zwei Frauen. Zum einen Ruth Baselitz, seine Kollegin in der Firma, mit der er seit Jahren zusammenlebt, auf der anderen Seite die attraktive Kerstin Paslak. Nach einem heftigen Streit mit Merten kommt Ruth tragisch zu Tode. Für die Kommissare Schmücke und Schneider stellt sich die Frage: War es ein Unfall, Selbstmord oder sogar Mord? Die Kommissare müssen den Kindern von Ruth Baselitz, Lena und Robert, die Nachricht vom Tod der Mutter überbringen. Beide trifft der Verlust hart. Lena entdeckt einen Brief, der auf ungeheuerliche Machenschaften von Merten hinweist. Lena und Robert belasten Merten schwer. Schmücke und Schneider ermitteln am gemeinsamen Arbeitsplatz von Ruth und Merten, einer pharmazeutischen Firma. Sie vernehmen auch Herrn Pönitz, einen Kollegen von Merten, der Wichtiges mitzuteilen hat. Nach und nach erhalten die Kommissare Einblick in die Forschun-gen von Merten. Er arbeitet illegal an der Entwicklung eines Schlankheitsmedikamentes, das damit wirbt: "Abnehmen und trotzdem essen, was man will". Im Wettlauf mit der Zeit decken Schmücke und Schneider tragische Verwicklungen auf...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 15.09.1996


184. Die Gazelle

"In diesem Hotel leben über 500 Leute. Da wird doch wohl der eine oder andere ein Mörder sein", witzelt der Schweriner Kripo-Kommissar Groth, der sich bereits am ersten Tag eines Polizeiseminars, das ihn in ein renommiertes Ostsee-Hotel geführt hat, zu langweilen beginnt. Bei dieser Gelegenheit lernt er die Potsdamer Kommissarin Tanja Voigt kennen. Beide haben die gleiche Wellenlänge. Während sich Groths Chef Hinrichs hingebungsvoll dem Seminarstoff widmet, spielen Tanja und Groth ausgiebig "Schiffe versenken". Gerade als dies den beiden auch zu langweilig wird, spült ihnen das Schicksal eine Leiche an den Hotelstrand. Der Tote war ein passionierter Drachensegler, der sich vor ein paar Tagen im Hotel eingemietet hatte. Die Rostocker Kripo meint, dass der Mann einem Sportunfall zum Opfer gefallen sein könnte. Tanja und Groth haben da so ihre Zweifel. Sie beginnen, in dem Fall zu ermitteln - nicht ohne Erfolg: In ihr Visier gerät eine schöne Alleinreisende, die bezaubernde Dinje, die Groth schon am ersten Morgen nach seiner Ankunft aufgefallen ist. Er beobachtet sie beim Joggen und gibt ihr den Spitznamen "Die Gazelle". Auch Hinrichs hat ein Auge auf die attraktive junge Frau geworfen. Bald lernt man sich näher kennen, und für Dinje ist es ein Kinderspiel, Groths Chef so um den Finger zu wickeln, dass er sogar vertrauliche Informationen preisgibt. Aber warum interessiert sie sich so für den tödlich Verunglückten?

Text: RBB

Deutsche Erstausstrahlung: 17.11.1996


185. Kurzer Traum

Armin Kulick sucht eine Frau. Er ist zwar ein gutmütiger Kerl, doch die Richtige hat er noch nicht gefunden. So lebt er mit seiner Großmutter auf einem Bauernhof an der Oder. Sie fühlt sich für ihren Enkel verantwortlich seit dessen Eltern tot sind und bemerkt darüber gar nicht, dass aus ihrem Enkel ein Mann geworden ist. Ausgerechnet der ängstliche Armin findet jedoch eines Nachts einen Toten - und neben dem grausigen Fund - er glaubt zu träumen - eine Frau! Sie heißt Lilja und kommt aus Rumänien. Armin versteckt die schöne Fremde in der Scheune und ist der glücklichste Mann der Welt. Aber Lilja weiß um ein Geheimnis, das die Familie mehr als nur erschüttern wird ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 22.12.1996


186. Der Tausch

Der neue Fall, den Hauptkommissar Beck ermittelt, ist außergewöhnlich und scheint fast unlösbar zu sein: Das Kind einer jungen Frau wurde vertauscht. In ihrem Wagen fand sie statt ihres eigenen ein fremdes Kind. Für eine Entführung gibt es jedoch keine Hinweise. Auch als sich die Mutter des fremden Kindes bei der Polizei meldet, kommt keine Klarheit auf. Das vermisste Kind bleibt verschwunden. Ein Verbrechen wird immer wahrscheinlicher. Nach Tagen besteht keine Hoffnung mehr, dass das Kind noch lebend gefunden werden kann. Doch was ist wirklich geschehen?

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 09.03.1997


187. Gänseblümchen

Die Streifenpolizisten Sigi Möller und Kalle Küppers sind wieder im Einsatz. Wo Kripo, Soko, selbst mit FBI-Beistand, im Dunkeln tappen, da lösen die beiden Polizisten aus Volpe verzwickte Fälle. Sie werden unterstützt von Inge Meysel alias Oma Kampnagel. Volpe im Bergischen Land steht vor der Bürgermeisterwahl. Der seit vielen Jahren unangefochten regierende Rathaus-Chef Huffer hat einen kürzlich erst zugezogenen Konkurrenten bekommen. Kalle Küppers will die Kölner Kommissarin Gabi Bauer heiraten. Doch dann wird die Sekretärin des Bürgermeisters umgebracht. Die Kripo vermutet als Täter einen Serienmörder aus dem Sauerland, der offenbar ins Bergische Land gewechselt ist. Denn der Mord wurde nach einem bekannten Ritual durchgeführt. Kalle und sein Kollege Sigi Möller machen sich mit Unterstützung von Oma Kampnagel in die Spur.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 16.03.1997


188. Der Fremde

In einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern stehlen Diebe in einem nächtlichen Blitz-Überfall den Tresor aus dem Postamt. Die Kommissare Groth und Hinrichs werden beauftragt herauszufinden, ob der Diebstahl auf das Konto rumänischer Banden geht, die seit einiger Zeit in der Gegend ihr Unwesen treiben. Hinrichs glaubt an einen großen Fall und hofft, einer überregional operierenden Bande das Handwerk legen zu können. Aber schon bald müssen sie erfahren, dass der Überfall nicht das einzige Ereignis ist, das die gewohnte Ordnung des Dorflebens stört. Da ist „der Fremde“: Stefan Bender, ein Greenpeace-Aktivist, der ebenfalls im Dorf Quartier nimmt, sich über seinen Auftrag aber beharrlich ausschweigt. Und da sind Tonnen voll giftiger Substanzen, die Hinrichs auf der Suche nach den Posträubern entdeckt. Während Groth in gewohnter Manier an den „eigentlichen“ Fall geht, verlagert sich Hinrichs Interesse immer mehr auf seinen gefährlichen Fund. Auf der Spur organisierter Umweltkriminalität fühlt er sich persönlich herausgefordert, denn er ist überzeugt, dass Bender wegen der Gifttonnen im Dorf ist. Hinrichs Ehrgeiz kann es aber nicht zulassen, dass der Greenpeace-Mann „seinen“ Fall löst. Das Verhältnis zwischen den beiden wird noch gespannter, als Groths Enkelin Juliane anreist und sich mit deutlicher Zuneigung Bender anschließt. Erst beim großen Showdown im Hafen von Wismar können sie ihre Zwietracht überwinden und im entscheidenden Moment gemeinsam handeln.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 27.04.1997


189. Über den Tod hinaus

Kommissar Groth (Kurt Böwe) macht Bekanntshaft mit den skurrilen Hausbewohnern des Altenheims „Haus Humanitas“, unter denen sich auch ein alter Schulfreund befindet. Hinrichs (Uwe Steimle) wittert einen spektakulären Fall. Kommissar Groth überläßt Hinrichs die Ermittlungen und nimmt kurzerhand Urlaub, um auf die Bitte der Heimleiterin einen Garten für das Altersheim anzulegen. Im Zusammenhang mit dem von der Nichte eines Hausbewohners geäußerten Verdacht, daß es im „Haus Humanitas“ nicht mit rechten Dingen zugehe, stattet Hinrichs dem Altenheim einen Besuch ab, trifft dort überraschenderweise auf Kommissar Groth und bittet ihn, sich dort „undercover“ umzusehen. Groth tut dies widerwillig, kann aber nichts Auffälliges entdecken. Eine unglaubliche Entdeckung macht allerdings Hinrichs während der Generalprobe für den Geburtstagsabend von Groths Schulfreund.

Text: SFB

Deutsche Erstausstrahlung: 11.05.1997


190. Die falsche Sonja

Der Restaurator Jens Dallmann wird Zeuge eines Tankstellenüberfalls, bei dem ein maskierter Motorradfahrer zwei Menschen erschießt. Als der Täter flieht und die Maske abgenommen hat, kann Jens ihm kurz ins Gesicht schauen, das jedoch vom Motorradhelm zum großen Teil verdeckt wird. Seine Auskünfte können der Polizei aber nicht weiterhelfen. Die Kommissare Schmücke und Schneider ermitteln in diesem Fall, kommen aber nur schwer voran, da es keinen richtigen Anhaltspunkt gibt. Jens Dallmann beschäftigen aber ganz andere Probleme. Er hat soeben die Kopie eines Gemäldes für den Bauherrn Schlüter beendet. Nun kommen ihm Zweifel, ob er die Kopie wirklich verkaufen soll. Er vermutet, dass Schlüter damit einen Betrug plant und will sie deshalb vernichten und die Anzahlung zurückgeben. Darüber streitet er mit seiner Freundin Katrin, die mit dem Geld das Café eines Freundes kaufen wollte. Kurze Zeit später wird Dallmann tot im Hof seines Hauses nach einem Fenstersprung aufgefunden. War es ein Unfall oder Mord? Nur langsam ergibt sich für die beiden Kommissare ein klares Bild von den Umständen, die zum Tod von Jens Dallmann führten. Immer wieder rückt die Familie des Bauunternehmers Schlüter ins Fadenkreuz der Ermittlungen ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 13.07.1997


191. Feuertod

Zwei junge Afrikaner, die in einer U-Bahn-Station musizieren, werden von gleichaltrigen Deutschen angerempelt und überfallen. Der eine stürzt auf die Gleise, kommt verletzt ins Krankenhaus, der andere läuft wie in Trance davon und fährt nach Hause. Dort sucht ihn die Kripo, und Kommissar Loster traut seinen Augen kaum, als er dem Vermieter begegnet. Bäckermeister Troll ist Losters Freund aus Kindertagen. Kommissar Loster ist aus Kassel in Hauptkommissar Lubigs Dezernat nach Offenbach versetzt worden. Was Lubig nicht weiß, der neue Mann ist verschuldet. Loster hat einen Sohn, aber Nina, die Mutter, studiert noch und jobbt, um das Familienbudget aufzubessern. Beide haben einen Bankkredit abzutragen. Der Umzug in die Großstadt hat ein weiteres Loch gerissen. Die hohen Lebenshaltungskosten sind durch das Gehalt des Polizeibeamten nur unzureichend abgedeckt. Auch Heini Troll hat wirtschaftliche Probleme. Seine Frau Gudrun ist schwanger. Der Bäckerei mit Gartencafé, das beide betreiben, ist die Kundschaft weggelaufen, seit der Betrieb unverschuldet mit Salmonellen verseuchtem Speise-Eis ins Gerede kam. Als die beiden Freunde einander ihre Lage offenbaren, spielen sie mit dem Gedanken, sich durch einen „warmen Abriss“ der Bäckerei zu sanieren. Loster hat sich entschieden, den Brand zu legen, während Troll mit seiner Frau auf Mallorca im Urlaub untertaucht. In der Nachbarschaft gab es Hakenkreuzschmierereien. Ein anonymer Brandbrief, der den im Haus der Bäckerei wohnenden Afrikaner wie dessen Vermieter bedroht, soll den Verdacht der Brandstiftung auf ausländerfeindliche Gruppen lenken. Die Bäckerei brennt ab, dabei kommt durch einen tragischen Zufall Gudruns Mutter ums Leben. Kommissar Loster, der den Brand nicht gelegt hat, weil sein Freund Skrupel bekam, steht bei diesem fortan in Tatverdacht. Er muss versuchen, den wirklichen Täter zu finden ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 20.07.1997


192. Heißkalte Liebe

Die Kunststudentin Verena Weißenborn wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die ersten Ermittlungen ergeben eindeutig, dass sie ermordet wurde. Spuren gibt es reichlich am Tatort, aber keine Hinweise auf ein Motiv für den Mord. Die Kommissare haben nur einen vagen Verdacht, den sie zunächst verfolgen. Verena Weißenborn hatte ein Verhältnis mit ihrem Professor und war im dritten Monat schwanger. Doch sollte Professor Paulus sie deshalb tatsächlich getötet haben? Der Verdacht scheint sich zu bestätigen, als die Presse kompromittierendes Material über das Privatleben des Kunstprofessors veröffentlicht. Auch an der Kunsthochschule kommt es jetzt zu offenen Auseinandersetzungen um Paulus. Doch ist der Professor tatsächlich Verenas Mörder? Erst als die Kommissare erkennen, dass die Kampagne gegen Professor Paulus von einem Unbekannten gezielt inszeniert wird, können sie begreifen, was wirklich an jenem Abend geschehen ist ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 17.08.1997


193. Der Sohn der Kommissarin

Versuchter Raubmord an einem jungen Mädchen - der Anruf mit dieser Nachricht erreicht die Kommissarin einen Tag vor dem ersehnten Urlaub. Ein Trost ist, dass der Täter bereits gestellt werden konnte. Als Tanja Voigt den Tatort erreicht, steht sie ihrem Sohn Robert gegenüber. Er ist 17, Gymnasiast, Hobbymusiker - und ein Mörder?! Der Junge schweigt, die Indizien sprechen gegen ihn. Der Fall wird Tanja Voigt entzogen und einem Kollegen übertragen. Eine Mutter darf nicht gegen ihren Sohn ermitteln, das versteht sie, aber leben kann sie mit der Entscheidung ihres Chefs nicht. Sie beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren, nicht als Polizistin, sondern als Mutter. Sie hintergeht ihre Kollegen, riskiert ihren Job und findet die Wahrheit heraus, die einen außergewöhnlichen Fall offenlegt ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 21.09.1997


194. Im Netz der Spinne

Als die Frau des Holzfabrikanten Peter Büscher vergiftet aufgefunden wird, steht Kommissar Ulf Maiwald von der Nürnberger Mordkommission vor einem Rätsel. Selbst die erfahrene Pathologin Lilo Schüller kann die im Körper nachgewiesenen Substanzen nicht auf ein bekanntes Gift zurückführen. Möglich ist, dass eine Spinne aus Büschers Sammlung sie gebissen hat. Maiwald bittet die Psychologin Silvia Jansen, die Frau Büscher längere Zeit wegen einer Ess-Störung behandelt hat, um Hilfe. Auch bringt die Testamentseröffnung für alle eine Überraschung: Alleinerbe des nicht unbeträchtlichen Vermögens ist Professor Fischer, in dessen "Vitapark" Rosa mehrere Kuraufenthalte verbrachte.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 26.10.1997


195. Feuer!

Seit Monaten versetzt ein skrupelloser Brandstifter die Bewohner der Stadt Nürnberg in Angst und Schrecken. Kommissar Ulf Maiwald steht unter gewaltigem Druck. Auf seiner verzweifelten Suche nach einem Zusammenhang zwischen den scheinbar wahllos platzierten Bränden wendet sich Maiwald an die Psychologin Dr. Silvia Jansen. Silvia behandelt den 16-jährigen Jens Anders, der dabei war, als sein Vater Peter beim ersten Brand ums Leben kam. Seitdem hat der Junge Wahnvorstellungen. Silvia lässt Maiwald erst einmal abblitzen. Die beiden trennen sich im Streit. Der Fall nimmt eine dramatische Wende, als sich die Anzeichen mehren, dass Jens selbst der Brandstifter sein könnte.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 30.11.1997


196. Das Wunder von Wustermark

Auf dem ausgedehnten Weideland von Wustermark sollte der neue Flughafen entstehen. Heftig hatte Werner Sommer für die "Kleinaktie Großflughafen" geworben. Jetzt ist er vorbestraft und wird von allen im Dorf gemieden, denn der Flughafen wird nicht gebaut. Sommers ehemaliger Arbeitgeber Herbert Krolikowski hat sich als Krimineller entpuppt, der die Wustermarker mit den gefälschten Aktien um ihre Ersparnisse gebracht hat. Das Geld ist nie gefunden worden. Krolikowski sitzt hinter Gittern. Sommer ist frei, besser gesagt: vogelfrei. Er lässt sich vom Dorfpolizisten Krause in den Knast einschleusen und befreit seinen ehemaligen Chef. Doch sein Plan "Freiheit gegen Geld" funktioniert nicht. Krolikowski hat eigene Absichten und verwickelt auch bald Lansky und Dettmann in die verzwickte Geschichte. Kommissarin Tanja Voigt hat reichlich zu tun, bis sie dem eigenwilligen Gangstertrio von Wustermark auf die Schliche kommt. Und dass Dorfpolizist Krause ihr bei den Ermittlungen eher hinderlich ist, hat auch seine Gründe ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 04.01.1998


197. Hetzjagd

Wolfgang Straub wird wegen sexuellen Missbrauchs an seiner Tochter Jasmin verurteilt und ins Gefängnis gebracht. Seine Frau, die ihn während des Prozesses schwer belastet, hat sich von ihm getrennt. Sie lebt nun mit Jasmin auf ihrem Reiterhof, den sie mehr schlecht als recht führt. Zu ihrer Unterstützung quartiert sich ihr Vater bei ihr ein, der sich aber schnell zum Haustyrann entwickelt. Wolfgang hat im Gefängnis einen schweren Stand. Sein Delikt ist unter den Mitgefangenen verpönt, sodass er von ihnen schikaniert und misshandelt wird. Am Ende landet er in der psychiatrischen Abteilung des Gefängnisses. Dort lernt er Dietmar Achthaler kennen, einen Psychopathen, der sinnlos mehrere Pferde abgeschlachtet hat. Dietmar hat einen ins Gefängnis geschmuggelten Brief für Wolfgang. Seine Tochter schreibt ihm darin verzweifelt, dass sie nicht mehr leben will. Da Dietmar den Brief aus Versehen vernichtet, kann Wolfgang niemandem klar machen, in welcher Gefahr seine Tochter schwebt. Bei einer Beratung durch die Anstaltspsychologin trifft Wolfgang zufällig auf die Kommissarin Vera Bilewski. Sie interessiert sich für Dietmar, denn sie recherchiert gerade in einem Fall grausam abgeschlachteter Pferde. Doch Dietmar rastet aus und für Wolfgang ergibt sich plötzlich die Möglichkeit, zu fliehen. Er nimmt Vera Bilewski als Geisel und schafft es, mit ihr und Dietmar die Justizvollzugsanstalt zu verlassen. Wolfgang hat dabei zunächst nur vor, seine Tochter zu retten. Er gewinnt jedoch zunehmend Vertrauen zu Vera und versucht, sie dazu zu bewegen, seinen Fall neu aufzurollen. Obwohl die Kommissarin Wolfgang hilft, seine Tochter zu sehen, leitet sie gleichzeitig seine erneute Festnahme ein. Sie interessiert sich jedoch nun für den Fall und beginnt, neu zu ermitteln. Dabei entdeckt sie nicht nur, dass alle Familienmitglieder gelogen haben, sie stellt auch fest, dass die missbrauchte Jasmin mit ihren Problemen völlig allein gelassen wurde. Ihre verzweifelte Flucht in den Selbstmordversuch scheint zu bedeuten, dass der wahre Täter noch nicht gefunden ist ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 25.01.1998


198. Todsicher

Sebastian Pechmann wird tot aufgefunden, er ist vom Dach eines Kirchturmes gestürzt. Es sieht alles nach Selbstmord aus: Der Mann war unheilbar krank. Doch plötzlich taucht die Schwester des Toten bei den Kommissaren Schmücke und Schneider auf. Sie berichtet, dass ihr Bruder eine Lebensversicherung abgeschlossen hat. Das Geld soll nun seine Verlobte - Simone - bekommen. Doch von einer Verlobten weiß die Schwester nichts. Nach dem Gespräch mit der Verlobten sind sich Schmücke und Schneider einig: Sie hat sich nur mit Sebastian verlobt, weil sie wusste, dass er nicht mehr lange leben wird. Ist Sebastian Pechmann doch umgebracht worden? Der Anfangsverdacht verhärtet sich. Irgend etwas ist faul. Bei der Recherche in der Versicherungsagentur stechen die beiden Hauptkommissare in ein Wespennest ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 22.02.1998


199. Live in den Tod

Karl und Harry sind zwei Verlierertypen im Abseits der Gesellschaft, die sich mehr schlecht als recht mit Kleinkriminalität durchschlagen. Der resignierte Karl ist halbwegs zufrieden in der Idylle seines geerbten Wohnmobils. Harry hat mehr Ambitionen. Ein geklautes Kamerawrack bringt ihn auf die Idee, in das Geschäft mit Bildern, die die Welt bedeuten, einzusteigen. Angestiftet durch die nach Quoten heischende Produzentin Senta hat er schnell kapiert, dass es auf sensationelle Aufnahmen ankommt, egal wie. Harry wählt den einfachen Weg. Er inszeniert die schrecklichen Dinge, die er filmt, selbst. Dabei wird er zunehmend brutaler. Was beim abgefilmten Ehebruch anfing, führt bis zur Brandstiftung. Ein Flüchtlingsheim steht in Flammen, es gibt Schwerverletzte, Harrys Auftraggeber gehen weltweit auf Sendung. Paradoxerweise wird Anstifter Harry dabei zum Retter und hat unversehens die kleine Afrikanerin Namaka am Hals. Nach der Katastrophe rotiert die Polizei. Dr. Stuber, um Vertuschung bemüht, beauftragt diesmal nur Hinrichs mit dem Fall. Natürlich lässt sich aber Groth da schwer heraushalten. Während sie Harry bei ihren Ermittlungen immer näher kommen, hat der bereits ein weiteres "Ding am Kochen". Sein Freund Karl rastet aus, als ihm der Staat wegen nicht bezahlter Kfz-Steuern das amerikanische Wohnmobil nimmt. Wenn man ihm sein Leben zerstören will, kann er auch anders. Er kündigt seinem Freund einen Banküberfall an. Skrupellos macht Harry, live und immer mit der Kamera dabei, daraus sein eigenes Medienspektakel, indem er Karl zur Geiselnahme treibt und die kleine Afrikanerin als Opfer benutzt. Groth und Hinrichs sind ihnen zwar auf der Spur, doch sie können nicht verhindern, dass die Situation eskaliert.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 15.03.1998


200. Kleiner Engel

Beim Autostop nach einem Discobesuch macht die 17-jährige Tanja die Bekanntschaft des Geschäftsmannes Max Kallmann. Arglos lässt sie sich von ihm zu einem Drink in sein Haus einladen. Als Kallmann zudringlich wird, gelingt es Tanja, aus dem Haus zu flüchten. Bei der Suche nach einem Gegenstand, mit dem sie ein Fenster einschlagen kann, fällt ihr eine kleine antike Engel-Statue in die Hand. Sie nimmt die Statue mit nach Hause. Am Tag darauf überredet ihr Freund Kai sie, den Wert der Statue bei einem Antiquitätenhändler schätzen zu lassen. Indessen ist Kallmann in heller Aufregung. Die Statue spielte bei einem Versicherungsbetrug eine Rolle, den er vor Jahren zusammen mit seinem Komplizen Bob Scherner eingefädelt hat. Bei dem fingierten Einbruch kam ein Wachmann ums Leben. Die Ermittlungen der Polizei verliefen im Sande. Jetzt muss Kallmann befürchten, dass es doch noch brenzlig für ihn wird. Tatsächlich bekommt die Polizei Wind davon, dass die Statue wieder aufgetaucht ist. Auch Tanjas Freund Kai erfährt über seinen Kumpel Ronni, der Verbindungen zum Milieu hat, was es mit der Statue auf sich hat. Er und Ronni beschließen, Kallmann mit dem kleinen Engel zu erpressen. Scherner, von Kallmann alarmiert, soll inzwischen Tanja ausfindig machen. Als Ronni bei einer mit Scherner verabredeten Lösegeldübergabe tödlich verunglückt, beginnt auch die Polizei, die Zusammenhänge zu ahnen. Hauptkommissar Grosche ist sich darüber im klaren, dass Tanja in höchster Lebensgefahr schwebt. Er und seine Mitarbeiter müssen alles daran setzen, das Mädchen und ihren Freund aus der Konfrontation mit Kallmann und Scherner herauszuhalten. Doch Tanja hat sich aus Angst, wegen des Erpressungsversuchs von der Polizei belangt zu werden, versteckt, und Kai ist um jeden Preis entschlossen, das für die Engel-Statue geforderte Lösegeld zu kassieren.

Text: WDR

Deutsche Erstausstrahlung: 24.05.1998


201. Mordsmäßig Mallorca

Den Volpener Polizeimeistern Sigi und Kalle winkt Erholung. Der Männergesangs-verein ihrer Kleinstadt gibt sein traditionelles Jahreskonzert, diesmal im Rahmen eines Heimatabends auf Mallorca. Sigi und Kalle samt Kumpels und Bürgermeister mittendrin. Der Flug an Bord der „Dülmen-Air“-Maschine in Richtung Baleareninsel beginnt heiter. Doch für Sigi wird der Trip alles andere als eine Traumreise. Schon im Flieger hat er Ärger mit seiner Freundin Gabi, der Kommissarin aus Köln. Nach Ankunft der Truppe in Palmas Innenstadt brennt nach einem Anschlag das „Dülmen-Air“-Büro, und so warten die Sänger vergeblich auf ihren Transport ins Hotel. Aber es kommt noch schlimmer. Nach der feucht-fröhlich durchzockten Konzert-Nacht steht Sigi plötzlich unter Mordverdacht, denn Spielclubbesitzer Rolf Radic wird tot aufgefunden - ertränkt in seinem Pool. Der örtliche Kommissar Miguel Flexas nimmt die Ermittlungen auf. Sigi war der letzte Mensch, mit dem das spätere Opfer noch lebend gesehen wurde. Zudem hatte der Dorfpolizist ein Mord-Motiv: Er verlor beim nächtlichen Kartenspiel an Radic viel Geld.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 07.06.1998


202. Katz und Kater

Ein tödliches Gift rafft die Hauskatzen von Schweriner Politessen dahin. Was für die Kommissare Hinrichs und Groth zunächst nach einem Racheakt entnervter Autofahrer aussieht, nimmt bald größere Dimensionen an: Der Katzenkiller erpresst den amerikanischen Branchenriesen „Catfresh“, indem er Katzenfutterdosen Gift beigemischt hat. Ein prekäres Detail halten die Herren des deutschen Firmenvorstandes jedoch vor der Polizei geheim. Der Erpresser hat es nicht auf Geld abgesehen, sondern auf das Model Caroline Petersen, das im „Catfresh“-Werbespot den vierbeinigen Liebling lasziv krault. Ein Perverser? Der Firmenvorstand ist bereit, das Leben des Models aufs Spiel zu setzen. Bei einer fingierten Geldübergabe, über die Hinrichs und Groth nicht informiert sind, soll ein dubioser Sicherheitsdienst den Verbrecher fassen. Caroline ahnt nicht, auf was sie sich als Geldbotin und Lockvogel einlässt. Der Erpresser zeigt sich cleverer als erwartet. Er entkommt seinen Beschattern; Caroline ist in seiner Gewalt. Was will der schweigsame Mann, der sich als Max vorstellt? Er verschleppt das Model auf eine abgelegene Hallig, in die Eiswüste des gefrorenen Wattenmeeres. Dort haust der Kidnapper einsam auf einem kleinen Bauernhof. Max, der alle Spots mit Caroline kennt, ist glücklich, dass er sie aus ihrer „Lügenwelt“ entführt hat. Mit der Zeit werde sie ihn schon lieben lernen. Als Caroline erfährt, dass nicht nach ihr gefahndet wird, weil die „Catfresh“-Bonzen ihre Entführung vertuschen, wird der Verzweifelten klar, dass sie zum Schein auf Max eingehen muss. Groth und Hinrichs bleiben inzwischen aber nicht untätig. Bald sind sie dem Entführer auf der Spur; doch der – in die Enge getrieben – verhält sich unberechenbar.

Text: NDR

Deutsche Erstausstrahlung: 14.06.1998


203. Rot ist eine schöne Farbe

Mit einem Polizistenmord und üblen Intrigen hinter ehrbaren Fassaden müssen sich Schmücke und Schneider beschäftigen. Und das an einem ungewohnten Ort: Sie sind diesmal nicht in Halle, sondern in Erfurt im Einsatz. Dort misstraut die junge Staatsanwältin Cordes den eigenen Ermittlern. Sie hat den Verdacht, der Erfurter Polizeiapparat könnte bis in die höchsten Spitzen korrupt sein. Deshalb bittet sie die beiden Hallenser Kommissare um Amtshilfe. Sie sollen den Tod eines jungen Polizisten aufklären, der bei der Explosion seines Autos ums Leben kam. Dabei stoßen Schmücke und Schneider auf ein Dickicht aus Menschenhandel, Prostitution und Korruption.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 19.07.1998

nächste Ausstrahlung mdr: am 29.09.2010 um 22:05 Uhr


204. Discokiller

Ein rätselhafter Fall führt die beiden Kommissare Schmücke und Schneider in die Hallenser Diskothekenszene. Auf die 17-jährige Kim Kober wurde beim Besuch einer Diskothek geschossen. Die Polizei findet bei ihr eine größere Menge Ecstasy. Erste Vermutungen, dass die junge Frau das Opfer in einem Verteilungskampf der Drogenszene wurde, werden auch von Bastian bestätigt, der als Augenzeuge mit seiner Aussage einen stadtbekannten Drogendealer belastet. Es gelingt der Polizei, den Mann bei der Übernahme einer größeren Menge Ecstasy zu verhaften, doch den Mordanschlag können ihm Schwarz und Winkler nicht nachweisen. Dafür gerät ihr Belastungszeuge in Lebensgefahr und kann nur knapp einem Mordanschlag entgehen. Unter Tatverdacht steht aber auch Willi Löwe, der zwielichtige Inhaber eines Sicherheitsunternehmens, der sich immer stärker in der Diskothekenszene der Saalestadt breit macht. Schon kurz nach der Tat wird er von Diskothekenbetreiber Schuwitt mit der Überwachung seines Lokals beauftragt. Zudem kann er für die Tatzeit nur ein sehr zweifelhaftes Alibi vorweisen. Auch als Schmücke im Laufe der Ermittlungen seine alte Schulfreundin Ulrike Blix wieder trifft, die Besitzerin einer anderen großen Diskothek in Halle ist, wird der Fall nicht durchsichtiger. Dafür reagiert Freundin Edith wenig begeistert über das Auftauchen der alten Liebe.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 04.10.1998


205. Spurlos verschwunden

In einem Münchner Einkaufszentrum ist die sechsjährige Melanie plötzlich spurlos verschwunden. Die Eltern sind verzweifelt. Die Polizeipsychologin Silvia Jansen nimmt sich ihrer an. Zwar liegt die Vermutung nahe, dass das Mädchen entführt wurde, doch Hauptkommissar Tauber und sein Team finden anfangs kaum Hinweise auf den oder die Täter. Der Presse eröffnet sich ein lukratives Feld für wildeste Spekulationen. Da meldet sich der angebliche Entführer und fordert eine Million Mark. Nur ein Trittbrettfahrer? Bald gibt es noch eine zweite, heißere Spur: Sie führt zu einem Mann, der wegen Kindesmissbrauchs vorbestraft ist. Vorzeitig entlassen wurde er damals aufgrund eines Gutachtens - von Dr. Silvia Jansen ... Dann wird Melanie gefunden - tot. In diesem Fall ist die Suche nach dem Mörder für die Polizeipsychologin zugleich eine Suche nach der eigenen Schuld. Sie und die Ermittler werden auf eine viel versprechende Spur gelenkt. Doch ist es wirklich die richtige?

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 18.10.1998


206. Tod und Teufel

Die 19-jährige Marie Eder wird tot und in zerschundenem Zustand in ihrem Elternhaus aufgefunden. Ihr Tod beschäftigt zunächst nur die Beamten der Münchner Mordkommission. Die Spurensicherung findet Hinweise auf einen Einbruch und Fingerabdrücke eines jungen Mannes namens Rezzo, einem kleinen drogenabhängigen Dealer. Alle Indizien deuten darauf hin, dass er der Mörder ist. Polizeipsychologin Dr. Silvia Jansen bremst die Ermittler. Das tote Mädchen ist für sie keine Unbekannte. Marie Eder war vor einiger Zeit bei ihr wegen schwerer schizoider Symptome in Behandlung. Ihre Eltern bestanden aber auf den Abbruch der Psychotherapie. Bei ihren Recherchen um die mysteriösen Umstände, die zum Tod des Mädchens geführt haben, deckt Silvia Hansen überraschende und unheimliche Hintergründe im Elternhaus der Toten auf, die exorzistische Handlungen vermuten lassen. Der Filmhandlung liegen zwei authentische Fälle zugrunde.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 29.11.1998


207. Sumpf

Der Journalist Jürgen Loock kommt durch die Explosion einer Autobombe ums Leben. Seine Tochter Meike ist dem Anschlag nur knapp entgangen. Fast zeitgleich mit dem Attentat wurde auch in Loocks Wohnung und in seinen Büroräumen eingebrochen. Der Erfolgsjournalist war vor allem mit Enthüllungen über Skandale in Politik und Wirtschaft bekannt geworden. Ist Rache das Motiv für den tödlichen Anschlag, oder musste der Journalist sterben, weil er einem brisanten Fall auf der Spur war? In den letzten Jahren hatte Jürgen Loock jedoch kaum noch veröffentlicht. Als Meike dann entdeckt, dass ihr Vater ihr dennoch ein beträchtliches Vermögen hinterlassen hat, bekommt der Fall eine unerwartete Wendung. War Jürgen Loock doch nicht so unbestechlich wie sein Ruf? Meike ist über die Vermutung der Kommissare empört. Eine Diskette mit einem verschlüsselten Text, die Jürgen Loock für seine Tochter in einem Bankschließfach hinterlegt hat, könnte Aufklärung in dem Fall bringen. Doch bevor es der Polizei gelingt, diesen Text zu entschlüsseln, werden diese Daten durch einen merkwürdigen Zwischenfall vernichtet. Meike beschließt deshalb, auf eigene Faust zu recherchieren. Mit ihrer Hilfe gelingt es den Kommissaren, die Hintergründe des Falls aufzuklären und den Mörder ihres Vaters zu überführen. Der Journalist Jürgen Loock musste sterben, weil er zum Erpresser wurde.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 21.02.1999


208. Schellekloppe

Ein Rollstuhlfahrer beobachtet am Eingang eines Hochhauses eine Gruppe von Schülern beim „Schellekloppe“: Sie drücken auf mindestens 20 Wohnungsklingeln und laufen davon. Unmittelbar danach hört der Rollstuhlfahrer aus der Gegensprechanlage des Hauses heftige Schreie und dann den Knall eines Pistolenschusses. Der Mann verständigt die Polizei. Hauptkommissar Grosche und Kommissarin Carol Reeding stoßen bei der Befragung der Hausbewohner auf keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen. Die einzige Überraschung für sie: Auch ihr Kollege Schlosser wohnt in dem Haus. Die Polizisten lassen die Angelegenheit mehr oder weniger auf sich beruhen, zumal sie im Augenblick vollauf damit beschäftigt sind, einem Erpresser auf die Spur zu kommen, der einen Supermarkt mit vergifteter Hundenahrung unter Druck setzt. Als wenig später in einem Wald unweit des Hochhauses Teile einer menschlichen Leiche aufgefunden werden, fangen sie an, sich gründlicher mit den Bewohnern des Hauses zu beschäftigen und geraten dabei an allerlei merkwürdige Figuren. Noch merkwürdiger indessen ist das Verhalten, das bei diesen Ermittlungen Hauptkommissar Schlosser an den Tag legt. Als zu diesem Verhalten noch einige befremdliche Fakten hinzukommen, müssen Grosche und Reeding sich mit dem Gedanken abfinden, dass ihr Kollege Schlosser in dem Mordfall zu den Tatverdächtigen zu zählen ist. Derweil hält der Supermarkterpresser die Polizisten mit einem ausgeklügelten Plan zur Geldübergabe in Atem ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 28.02.1999


209. Mörderkind

Die 15-jährige Jennifer wird in ihrem Heimatdorf tot aufgefunden. Neben der Leiche des Mädchens liegt ein Stein mit Blutspuren. Die Ermittlungen in ihrem ersten Fall führen Hauptkommissarin Wanda Rosenbaum zu Mark. Der Junge, der im selben Ort lebt, gesteht den Mord. Er ist 13 Jahre alt. - Ein Kind mordete ein Kind? Weder die erfahrene Polizistin noch die Bewohner des Dorfes wollen an diese Möglichkeit glauben. Mark, der seine Tat ohne Mitleid oder Schuldgefühl beschreibt, ist noch nicht strafmündig. Nachdem er das Protokoll unterschrieben hat, darf er nach Hause gehen. Weder Kripo noch Justiz sind für ihn zuständig. Doch ein Zuhause gibt es für den Jungen nicht mehr. Das Dorf begegnet ihm und seiner Familie mit offener Ablehnung. Wanda Rosenbaum überzeugt die Eltern, den Jungen in die Obhut eines Psychologen zu geben. Dann erbringt die Obduktion des toten Mädchens einen neuen Verdacht: An Jennifers Kleidung sind Spermaspuren gefunden worden, die nicht mit Marks genetischem Fingerabdruck übereinstimmen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren versammelt sich das ganze Dorf. Unter Anleitung der Polizei sind die Männer zur Spermaprobe gebeten. Die Untersuchungsergebnisse belasten den Tierarzt des Dorfes. Kurz darauf begeht er Selbstmord - für die Leute im Ort ein klares Geständnis. Mark dagegen widerruft sein Geständnis und wird daraufhin wie ein Held im Ort empfangen. Auch die Kommissarin ist erleichtert. Schließlich möchte sie doch an die Unschuld des Kindes glauben können. Aber die Wahrheit, die sie schließlich herausfindet, ist eine andere ...

Text: RBB

Deutsche Erstausstrahlung: 14.03.1999


210. Rasputin

Obwohl ein Serienmörder, der es auf Prostituierte abgesehen hat, schon drei Jahre sein Unwesen treibt, tappt die zuständige Sonderkommission in Berlin noch immer im Dunkeln. Darum fühlt sich Hauptkommissar Hinrichs berufen, halb beruflich, halb privat, in der Sache zu ermitteln. Mit modernstem Know-how aus Amerika will er ein Täterprofil erstellen und so den Gesuchten zur Strecke bringen. Die Prostituierte Nina soll ihm die entscheidenden Hinweise geben, denn ihre Freundin war sein letztes Opfer. Also trifft er sich privat mit ihr und gibt sich als Ermittler mit eigenem Team aus - nicht nur aus beruflichem Ehrgeiz. Oberkommissar Groth begegnet Hinrichs Übereifer mit leisem Spott, unterstützt ihn aber dennoch. Was beide nicht wissen: Nina arbeitet auch für die SOKO als Lockvogel, und die ist bei der Wahl ihrer Mittel weniger zimperlich. Die Ermittlungen führen bald zu zwei Verdächtigen: dem niedergelassenen Arzt Dr. Langer, der seine Spechstundenhilfen terrorisiert und ziemlich merkwürdige Behandlungsmethoden an den Tag legt, und dem selbsternannten „Handy-Künstler“ Daniel Blind, der sich auffällig für Nina interessiert. Als es aber darum geht, wer der Täter sein könnte, bringt Hinrichs auch das modernste Know-how aus Amerika nicht weiter. Da muss erst sein Kollege Groth einen entscheidenden Hinweis aus Hinrichs Akte fischen. Doch als die beiden sich ganz nah an der Lösung des Falls wähnen, stellt die SOKO die Schweriner Kommissare kalt, und plötzlich befindet sich Nina in größerer Gefahr, als alle ahnen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 11.04.1999


211. Mordsfreunde

Der Tenor Austen wird während der "Tosca"-Premiere vor den Augen der Zuschauer auf der Bühne erschossen. Die beiden Kommissare Herbert Schmücke und Herbert Schneider, selbst im Publikum, stoßen bei den Ermittlungen auf den jungen Komparsen Robert, der ein Motiv und auch die Möglichkeit gehabt hätte, Austen zu töten. Doch Robert bleibt verschwunden. Eine zweite Spur führt zu dem angesehenen Bürgermeisterkandidaten Löbel, der aber für den Mord an seinem Freund Austen ein Alibi hat, ebenso für den folgenden zweiten Mord an seinem ehemaligen Chauffeur Quast. Schmücke und Schneider gelingt es schließlich, Robert aufzuspüren, sein Vertrauen zu gewinnen und mit seiner Hilfe den Mörder zu überführen. Damit wird auch ein zehn Jahre zurückliegendes Verbrechen aufgedeckt und doch noch gesühnt.

Text: HR

Deutsche Erstausstrahlung: 11.07.1999


212. Über den Dächern von Schwerin

Der Schornsteinfeger Jens Meister ist ein leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Doch leider will kein Verlag seine Fotos aus der Vogelperspektive von den Dächern von Schwerin haben. Jens Meister ist in finanziellen Schwierigkeiten. Er versucht daher, den Politiker Dr. Schwedler mit Aufnahmen zu erpressen, die ihn zusammen mit einem knapp bekleideten Callgirl zeigen. Mit der Bearbeitung der peinlichen, diskret zu behandelnden Affäre wird Kommissar Jens Hinrichs betraut. Sein Kollege Kurt Groth ermittelt derweil in einem Routinefall, dem Brand in einer Videothek. Erstaunlicherweise ergibt sich bei den Ermittlungen zwischen dem Videothek-Brand und dem Erpressungsfall ein Zusammenhang ...

Text: HR

Deutsche Erstausstrahlung: 18.07.1999


213. Kopfgeldjäger

Dr. Klaus-Peter Reck war einer der Topmanager einer Münchner Softwarefirma. Firmenchef Hagen Beersdorf vermutete Reck im Urlaub. Aber statt die Seele baumeln zu lassen, setzt sich Reck einem Nervenkrieg aus. Um nicht nur die Wirtschaft anzuheizen, sondern auch sich selbst, hatte Reck im Chiemgau in Oberbayern an einem mehrtägigen Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung von Managern teilgenommen. Von diesem Kurs kehrt Reck nicht zurück: Mit einer Kugel im Kopf wird er von einem Bauernehepaar tot im Chiemsee aufgefunden. Kommissar Jürgen Tauber und Polizeipsychologin Dr. Sylvia Jansen beißen während ihrer Recherche bei dem Leiter dieses Seminars, Max Ortheil, auf Granit. Wo er nur kann, versucht Ortheil die Ermittlungen zu boykottieren. Um alles in der Welt will er verhindern, dass die anderen Seminarteilnehmer erfahren, was in der vorangegangenen Nacht passiert ist. Als die Seminarteilnehmer aber doch herausbekommen, dass Reck vermutlich ermordet wurde, bricht unter den Managern Panik aus. Jeder bangt um sein Leben und einer verdächtigt den anderen, der Mörder zu sein. In einer von Ortheil geleiteten Übung eskaliert die Hetzjagd. Die Männer rotten sich zusammen und beschuldigen Krista Vitzthum, die einzige Frau im Kurs, Reck getötet zu haben. Krista flieht, aber sie hinterlässt für Tauber und Jansen einen Hinweis in einem geheim installierten Videoraum, in dem sich illegale Mitschnitte der Seminarsitzungen befinden. Eines der Videos bringt die überraschende Wahrheit, die zum Tode von Reck führte, ans Tageslicht.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 21.11.1999


214. Blutiges Eis

Ein Mordversuch an einem Spieler des Hallenser Eishockeyclubs „Penguins“? Kommissar Schneider kann das nicht glauben, ist er doch eingetragenes Mitglied in diesem Verein. Nur durch einen Zufall wurde der schwer verletzte Oetzmann gefunden. Für Kommissar Schmücke ist das ein klarer Fall. Oetzmann sollte im Eisstadion erfrieren. Während der Eishockeystar auf dem Krankenbett einer Intensivstation seinen letzten einsamen Kampf vergeblich führt, begibt sich das Kommissarsduo auf das Glatteis des Stadions, in dem auch Lisa, eine litauische Eiskunstläuferin, trainert. Mit einem Dopingfund in der Tasche des Opfers tut sich eine erste Spur in diesem Fall auf. Bei ihren Ermittlungen geraten Schmücke und Schneider mit den Spielern des Clubs und deren Fans aneinander. Beide Parteien sehen es gar nicht gern, dass die „Bullen“ in ihrem Verein Staub aufwirbeln. Und auch untereinander fechten der Sportmuffel Schmücke und der begeisterte Fernseh-Sportler Schneider so manchen Strauß aus ... Doch ist Oetzmanns Dopinghandel wirklich der Grund für den Mordversuch? Erst als die beiden Kommissare hinter das Geheimnis der Traurigkeit der fünfzehnjährigen Eiskunstläuferin Lisa kommen, gelingt es ihnen, den Fall zu klären und Lisa im letzten Moment das Leben zu retten.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 23.01.2000


215. Totenstille

Auf dem Flughafen Rhein-Main landet ein Flieger aus L. A. An Bord befindet sich Robert Sennefeld, genannt Snuff Bobby G. Er ist ein Star in der Technoszene, der aus Amerika in seine Heimatstadt Offenbach zurückkehrt, um den Geburtstag seiner Mutter Martha zu feiern. Bei seiner Ankunft stehen alle Kopf, die Fans, die Presse und die alten Freunde. Zur gleichen Zeit wird in einem Offenbacher Hinterhof ein Musikstudio zerlegt. Der Besitzer Charly wird tot aufgefunden, ebenso sein Kompagnon Mick, mit dem Snuff Bobby G. neue Musiknummern aufnehmen wollte. Der Star aus Amerika, der eigentlich nur seine Mutter, eine Kioskbesitzerin, überraschen wollte, gerät in dringenden Tatverdacht. Kommissarin Carol Reeding befindet sich zu dieser Zeit in Mutterschaftsurlaub und überlegt, ob sie wieder an ihre alte Karriere als Sängerin anknüpfen könnte. Den ermordeten Charly kannte sie gut und wollte mit ihm ein Musiktape aufnehmen. Sie setzt ihre Kollegen Schlosser und Grosche auf den Fall an, recherchiert aber auch auf eigene Faust. Die beiden Kommissare tun sich am Anfang schwer mit dieser für sie ungewohnten Szene, weil alle Beteiligten dicht halten und kein Aufsehen wollen. Grosche kommt bei seinen Ermittlungen aber nicht nur seiner Kollegin Carol näher, er findet auch das Geheimnis des Vaters von Carols Baby heraus. Noch weiß er nicht, was er damit anfangen soll, da werden alle drei Kommissare und Snuff Bobby G. auf das Dach eines Hochhauses bestellt, wo Alida, die Ex-Freundin von Charly, vor einer folgenschweren Entscheidung steht.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 06.02.2000


216. Ihr größter Fall

Während Kommissar Hinrichs' stilvoller Hochzeit mit seiner hochschwangeren Verlobten Nina wird der Privatwagen seines Chefs Dr. Stuber gestohlen. Ninas Wehen setzen ein, die Hochzeit platzt, und ein in seiner persönlichen Polizeiehre gekränkter Kriminaloberrat Stuber macht den Kommissaren die Hölle heiß: Sie sollen sofort seinen gestohlenen Wagen wieder finden.

Text: WDR

Deutsche Erstausstrahlung: 27.02.2000


217. Böse Wetter

In einem Dorf in Sachsen-Anhalt kommt es zu mysteriösen Todesfällen, die im Zusammenhang mit der Verfüllung des Bergwerkes im Ort stehen. Handelt es sich um einen Giftmüllunfall oder um ein privates Drama? Diese Frage stellen sich die beiden Kommissare Schmücke und Schneider, und sie müssen tief graben, um eine Antwort zu bekommen.

Text: HR

Deutsche Erstausstrahlung: 19.03.2000


218. La Paloma

Eine Reihe ungeklärter Zugunglücke und ein raffinierter Bahn-Erpresser beschäftigen die Polizei. Die Indizien weisen auf einen Serientäter, der sich im Bergischen bzw. im Sauerland aufhält. Eine eilig zusammengestellte Sonderkommission des BKA legt ihren Sitz nach Volpe, wo die Landpolizisten Siggi Möller und Kalle Küppers im Einsatz sind.

Text: WDR

Deutsche Erstausstrahlung: 07.05.2000


219. Bruderliebe

Durch der Eingemeindung einiger stillgelegter Kiesgruben ist Volpe zur Kreisstadt aufgestiegen. Als auf dem angeblich verlassenen Gelände auf einen Vermessungstrupp geschossen wird, ruft das Sigi Möller (Martin Lindow) und Kalle Küppers (Oliver Stritzel) auf den Plan.

Text: WDR

Deutsche Erstausstrahlung: 17.09.2000


220. Bis zur letzten Sekunde

Ein spektakulärer Fall hält die Kommissare Schmücke und Schneider in Atem: Während einer Hochzeitsfeier wurde die Braut entführt. Sie ist die Tochter von Oberstaatsanwalt Baumann, mit dem Schmücke seit Jahren befreundet ist. Die Entführer fordern die Freilassung von Karl Hrulitschka. Der sitzt eine lange Haftstrafe ab, zu der er nach einem Raubüberfall auf einen Geldtransporter, bei dem zwei Wachmänner getötet wurden, verurteilt wurde. Schmücke kennt Hrulitschka und weiß, wie gefährlich und trickreich dieser Mann ist. Die Geisel schwebt in äußerster Lebensgefahr! Schmücke hat keine andere Wahl, als zum Schein auf die Forderungen der Geiselnehmer einzugehen. Doch Hrulitschka durchkreuzt Schmückes Plan: Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen gelingt ihm eine spektakuläre Flucht aus dem Gefängnis. Er beginnt mit der Polizei ein Katz-und-Maus-Spiel. Jeder seiner Schritte zeigt, dass Hrulitschka aus der Haftanstalt heraus seine Flucht minutiös vorbereit hat. Doch wer sind seine Helfer? In einem dramatischen Showdown gelingt es den Kommissaren, in letzter Sekunde Hrulitschkas Plan zu durchschauen.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 08.10.2000


221. Verzeih mir

Es sieht so aus, als würde das Leben von Gerda Stadler zu einer Katastrophe werden. Zuerst muss sie von Bastian, einem Angestellten, erfahren, dass ihre über alles geliebte Tochter Marianne sie verlassen will. Bastian, der Marianne seit Jahren unglücklich liebt, erzählt ihr, dass Marianne keine Lust mehr hat, in der Kfz-Werkstatt ihrer Mutter zu arbeiten und plant, mit ihrem Geliebten in einem anderen Land eine neue Existenz aufzubauen. Aber es kommt noch schlimmer. Um Trost zu suchen, flieht Gerda zu ihrem Geliebten Jogi, der auch bei ihr in der Werkstatt arbeitet. In dessen Bett findet sie ihre Tochter Marianne. Sowohl für die Tochter als auch für die Mutter bricht eine Welt zusammen. Kurze Zeit danach wird Jogi tot aufgefunden. Doch das Unglück reißt nicht ab. Nach einem Motorradunfall wird Marianne schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. War es kein Unfall, sondern ein Selbstmordversuch? Polizeipsychologin Dr. Sylvia Jansen kümmert sich um die junge Frau. Als für Kommissar Jürgen Tauber Marianne zunehmend mehr unter Tatverdacht gerät, erscheint Gerda Stadler bei ihm und gesteht den Mord. Tauber glaubt ihr nicht, aber er muss sie in Haft nehmen. Sylvia Jansen vermutet, dass die Mutter die Schuld der Tochter auf sich nehmen will. Das leuchtet sogar Tauber ein. Nach weiteren Recherchen kann Gerda eindeutig entlastet werden. Die Mutter jedoch hält weiter daran fest, dass sie zu Recht im Gefängnis sitzt. Nun fällt auch Sylvia Jansen nichts mehr ein. Ein dunkles Geheimnis, das nicht in Zusammenhang mit dem aktuellen Fall steht, scheint mit in diese Geschichte hineinzuspielen. Schatten aus der Vergangenheit?

Text: RBB

Deutsche Erstausstrahlung: 22.10.2000


222. Die Macht und ihr Preis

Hauptkommissar Jens Hinrichs soll den aus dem Schweriner Gefängnis getürmten Betrüger Tänzer aufspüren. Tänzers Spur führt Hinrichs nach Grimnitz, einen idyllischen Ort, der durch ein ehrgeiziges Stauseeprojekt seine touristische Infrastruktur zu verbessern hofft. Das Erste, was Hinrichs ins Auge sticht, sind die Wahlplakate für eine Nachwahl in Grimnitz. Kein anderer als Lacleur, jetzt Kommunalpolitiker und ehemals Verbündeter im "aufrechten Geist" von Hinrichs Kollege Groth, tritt hier als Spitzenkandidat an. Während Hinrichs Ermittlungen im Fall Tänzer erstmal ergebnislos bleiben, stellt er mit Erstaunen fest, welch engmaschiges Netz von Beziehungen der Politiker Lacleur in Grimnitz geknüpft hat. Hier scheint es weniger um politische Ziele als um handfeste Bereicherung zu gehen. Verstärkt wird Hinrichs Verdacht durch einen Brandanschlag auf Lacleurs Wahlkampfbüro und einen gezielten Sabotageakt auf dessen Renommierprojekt, den Stauwehr. Da Groth verhindert ist und Hinrichs neben der Suche nach dem Ausbrecher auch noch familiär eingebunden ist, wird Hauptkommissar Robert Dieckmann, der eigentlich die Schweriner Behörde untersuchen sollte, nach Grimnitz geschickt, um bei den Ermittlungen behilflich zu sein. Gemeinsam fahnden sie weiter: Wer ist der junge charismatische Mann auf den Fotos im Gasthof, der mit dem Politiker Lacleur ebenso freundschaftlich vertraut ist wie mit Beatrice, der Freundin des flüchtigen Betrügers Tänzer? Als im See ein Totenschädel gefunden wird, kommt richtig Arbeit zu auf die Kommissare. Hat der ehrgeizige Kommunalpolitiker etwa Leichen im Keller - und ist das der Preis der Macht?

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 05.11.2000


223. Tote erben nicht

Bereits nach den ersten Untersuchungen am Tatort steht fest, dass der Unfall nur vorgetäuscht war. Der Tote war offensichtlich in den Schmuggel mit gefälschten Ersatzteilen verstrickt. Für die Hinweise, dass der Autohändler Lindner der Täter ist, finden die Kommissare jedoch keine Beweise. Und da ist auch noch die liebenswürdig verrückte Waltraud Mengelmann. Die alte Dame steht plötzlich mit ihrem Anwalt in Schmückes Büro und ist felsenfest davon überzeugt, dass ihre Schwester ermordet wurde, auch wenn der Stümper von Arzt behauptet, sie sei eines natürlichen Todes gestorben. Der Grund für den Mord liegt für Waltraud Mengelmann auf der Hand: Erbschleicherei! Als sie merkt, dass die Kommissare ihre Anzeige nicht ernst nehmen, beginnt Waltraud selbst mit den Ermittlungen, schließlich weiß die leidenschaftliche Leserin von Kriminalromanen ja, wie das so geht. Technisch gerüstet, startet Waltraud ihren "großen Lauschangriff" und versucht hartnäckig, die Kommissare von ihrer Mordtheorie zu überzeugen. Schmücke, der bei seinem Fall nicht so richtig weiter kommt, geht sie damit mächtig auf die Nerven. Und als sie sich dann auch noch in sein Privatleben einmischt und ihm immer wieder bei seinem Fall in die Quere kommt, wird Schmücke das zu bunt. Doch dann stellt er fest, dass sein Hauptverdächtiger Lindner in beide Fälle verstrickt zu sein scheint. Schmücke beginnt, sich nun für die Geschichten der alten Dame zu interessieren und stößt auf interessante Tatsachen. Der Leichnam von Waltrauds Schwester wird exhumiert. Und Waltraud hat tatsächlich Recht. Es war Mord. Nur in einem hat sich die alte Dame geirrt: Nicht ihre Schwester, sondern sie sollte ermordet werden. Im letzten Moment gelingt es den Kommissaren, Waltraud vor einem erneuten Mordanschlag zu retten.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 19.11.2000


224. Gelobtes Land

Klein und harmlos soll er sein, der erste gemeinsame Fall der beiden Kommissare Jo Obermaier und Jürgen Tauber. Doch weit gefehlt. Zum Einen muss Tauber erst einmal verkraften, dass der neue Kollege „Jo“ eine Frau ist, noch dazu Mutter, die es mit unglaublicher Energie schafft, zwischen Fertigmenüs und Kindererziehung eine vorzügliche Kripobeamtin zu sein. Und zum anderen entpuppt sich der Fall um den spurlos verschwundenen Lastwagenfahrer Holger Wennisch keineswegs als „leicht“. Je weiter Obermaier und Tauber ermitteln, umso komplizierter und brisanter entwickelt sich die Angelegenheit: Es geht um Menschenschmuggel. Der arbeitslose Wennisch, der bis vor kurzem noch bei der Tiefkühlkost-Firma „Frische aus Bayern“ beschäftigt war, verdient inzwischen seinen Lebensunterhalt als Schlepper. Sein letzter Auftrag: Er sollte die beiden Töchter des afrikanischen Ingenieurs und Asylbewerbers Jonah Dibango, Lineo und Thula illegal über die tschechische Grenze nach Bayern holen. Doch diesmal ging alles schief. Bei der nächtlichen Tour glaubte Wennisch irrtümlicherweise, er sei von BGS-Beamten entdeckt worden. Auf der rasanten Flucht geriet sein Lieferwagen plötzlich außer Kontrolle, und es kam zu einem schweren Unfall: Lineo wurde getötet, die kleine Thula ist spurlos verschwunden. Auch Wennisch ist auf mysteriöse Weise unauffindbar, nachdem er sich noch einmal kurz bei seiner hochschwangeren Frau Sarah und seiner Tochter Charlotte gemeldet hatte. Nur seine Kleidung wird auf der Isarbrücke gefunden. Selbstmord? Pränatale Vaterflucht? Die Polizei steht vor einem Rätsel. Während Obermaier und Tauber fieberhaft die letzten Stationen vor Wennischs Verschwinden zu rekonstruieren versuchen, bekommt Sarah, die nichts von dem illegalen Treiben ihres Mannes weiß, ungebetenen Besuch: Jonah Dibango will etwas über den Verbleib seiner beiden Töchter erfahren. Die beiden verbünden sich schließlich und versuchen auf eigene Faust, Licht in das Dunkel zu bringen. Doch Dibango gerät selbst in den Verdacht, etwas mit Wennischs Verschwinden zu tun zu haben - aus Rache über den Tod seiner Tochter. Aber da gibt es noch die geheimnisvolle farbige Prostituierte Enuma, eine gute Bekannte von Tauber. Sie versteht sich auf alte afrikanische Magie, und bald gerät auch Wennischs Tochter Charlotte in ihren Bann.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 14.01.2001


225. Jugendwahn

Die Kommissare Schmücke und Schneider ermitteln den Mord an einem erfolgreichen Architekten. Dieter Fritsch wurde in seiner Wohnung erschlagen. Augenscheinlich deutet nichts auf einen Einbruch hin, und alle Indizien sprechen dafür, dass er seinen Mörder gekannt haben muss. Verdächtig ist zunächst Mira Bruns, die den Toten gefunden hat. Die einstmals bekannte und erfolgreiche Schauspielerin lebt heute mit ihrer Tochter Anna und ihrem jugendlichen Liebhaber Lukas Stelzer in finanzieller Abhängigkeit von ihrem Ex-Mann. Aber auch Claudia Fritsch, die am Mordtag einen heftigen Streit mit ihrem Mann hatte und seitdem verschwunden ist, steht zunächst unter Tatverdacht. Widersprüche in der Aussage von Mira Bruns erschweren die Aufklärung des Falls erheblich. Erst eine Aussage von Claudia Fritsch und eine erneute Untersuchung des Tatorts gibt dem Fall dann eine unerwartete Wendung. Aus der Wohnung des Toten wurde wertvoller Schmuck gestohlen. Ein Fremder scheidet aber als Täter aus. Der Verdacht erhärtet sich, dass Miras jugendlicher Liebhaber den Schmuck gestohlen hat. Von den Kommissaren in die Enge getrieben, gesteht er den Einbruch. Den Mord an Dieter Fritsch streitet Lukas Stelzer aber vehement ab. Sollte es tatsächlich zwei Täter in diesem Fall geben? Lukas Stelzer versucht verzweifelt zu beweisen, dass er Dieter Fritsch nicht erschlagen hat. Eine zufällige Beobachtung wird dabei zum entscheidenden Indiz bei der Aufklärung des Mordes. Als Schmücke und Schneider dann auf die Spur des tatsächlichen Täters kommen, werden sie Zeuge einer menschlichen Tragödie, die auch die beiden Kommissare zutiefst berührt.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 21.01.2001


226. Bis unter die Haut

Im Offenbacher Ledermuseum wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Edgar Götz, vorbestraft wegen Diebstahl und ein guter Freund des Täschnermeisters Rickert, einem so genannten "Babscher". Rickert, so findet das Ermittlerteam Schlosser, Grosche und Carol heraus, war der Letzte, der Götz lebend gesehen hat. Doch Rickert war zum Zeitpunkt der Tat angeblich bei Isadora, einer Domina, was diese Kommissar Schlosser auch bestätigt. Dennoch fragt sich Schlosser, in welchem Verhältnis die Drei zueinander standen und was Edgar Götz mit den Leuten des Sportstudios zu tun hatte, das von Rickert erwähnt wird. Der Besitzer des Studios, Sattmann, und sein Mitarbeiter Korneck scheinen unserem Ermittlerteam jedenfalls ausgesprochen zwielichtig. Und zu allem Überfluss findet Schlosser wenig Unterstützung bei den Kollegen Grosche und Carol. Die sind offensichtlich mehr mit ihrer auf Eis gelegten Beziehung beschäftigt als es Schlosser lieb ist.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 04.02.2001


227. Bei Klingelzeichen Mord

Hauptkommissarin Wanda Rosenbaum ermittelt in Brandenburg: Eine Lehrerin wir während des Unterrichts niedergestochen. Für ihren Tod gibt es 28 Zeugen, doch keiner will den Mörder preisgeben. Bei ihren Ermittlungen stoßen Wanda Rosenbaum und Revierpolizist Krause auf eine Mauer des Schweigens. Als sie die letzten Stunden im Leben des Opfers rekonstruieren, entdecken sie, welch unerträgliche Spannung zwischen den Schülern und ihrer Lehrerin herrschte. Ein aufgeladenes, explosives Gemisch aus Gleichgültigkeit, Verzweiflung, Rache und offenem Hass.

Text: WDR

Deutsche Erstausstrahlung: 18.02.2001


228. Zerstörte Träume

Der Mordfall Solms droht die Freundschaft zwischen Schmücke und Schneider zu belasten. Hat Herbert Schmücke zu Beginn der Ermittlungen wirklich nicht gewusst, dass der Tatverdächtige der Sohn seiner Schwester ist? Alle Indizien sprechen gegen den jungen erfolgreichen Sänger: Daniel Cross wurde in seiner Garderobe mit einem blutigen Messer in der Hand neben der Leiche eines Unbekannten überrascht. Doch er bestreitet die Tat und behauptet den Ermordeten nicht gekannt zu haben. Auch sein Manager, Peter Flemming, hält ihn für unschuldig. Der Tote kann als Marc Solms, ein Hallenser Dealer, identifiziert werden. Als die Kommissare herausfinden, dass er auch Daniel Cross mit Rauschgift beliefert hat, scheint der Fall gelöst zu sein. Überraschend wird Daniel Cross jedoch durch seine Mutter entlastet, die sich selbst des Mordes bezichtigt. Hat sie Solms wirklich getötet oder will sie so nur ihren Sohn schützen? Herbert Schmücke hatte seine Schwester Gabriele zuletzt vor 30 Jahren gesehen. Seit ihrer Flucht in den Westen hatten die Geschwister keinen Kontakt mehr zueinander. Am Tag nach dem Mord stand sie plötzlich in Schmückes Büro und verlangte von ihrem überraschten Bruder, dass er die Unschuld ihres Sohnes beweisen soll... Eigentlich müsste Herbert Schmücke den Mordfall Solms wegen Befangenheit abgeben. Aber genau das kann er nicht. Herbert Schneider versteht seinen Freund und gibt ihm noch einmal 24 Stunden Zeit für die Aufklärung des Falls.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 18.03.2001


229. Seestück mit Mädchen

Ein Umzug ist immer ein heikles Unternehmen, aber Holm Diekmann und seine Familie sind bei ihrem Ortswechsel von Hamburg nach Schwerin wirklich vom Pech verfolgt. Vor den Augen des Kommissars wird ihnen der Möbelwagen geklaut. Die erste Begegnung mit dem neuen Schweriner Kollegen Hinrichs, der Diekmann schon voll eifersüchtiger Spannung erwartet, findet vor dem wiedergefundenen Mobiliar statt - das allerdings inzwischen von Kugeln durchsiebt ist. Löcher hat auch das Dach im neuen Haus, es regnet durch. Und Diekmanns Frau Ellen und Tochter Jessica sind traurig, weil Ellens betagte Tante gestorben ist. Sie ahnen nicht, dass die alte Dame ermordet wurde und dass ihr wertvolles Erbe noch Schwierigkeiten bringen mit sich wird. Die Erbtante hat Ellen das kostbare Gemälde eines Rembrandt-Schülers hinterlassen: "Seestück mit Mädchen". Ellen weigert sich, das Andenken zu verkaufen. Dabei könnte man, denkt sich Holm, damit gut ein neues Dach finanzieren. Der solidarische Kollege Hinrichs weiß auch hier Rat: Er bringt Holm Diekmann mit einem Kunstfälscher in Kontakt, der das Original kauft - unter Wert natürlich - und eine perfekte Kopie malt. Prompt wird die Kopie gestohlen. Ein Glück, dass es nur die Kopie war, könnte man denken. Doch zu früh gefreut. Irgendjemand will das geheimnisvolle Bild um jeden Preis. Die Drahtzieher lassen Jessica durch einen brutalen Handlanger entführen und verlangen das Original im Austausch gegen das Mädchen. Holm muss der verzweifelten wütenden Ellen seinen Betrug eingestehen und das Original besorgen. Das vermeintliche Original vielmehr, denn es stellt sich nun heraus, dass auch das ursprüngliche Bild nur eine Kopie war. Aber wo ist nun das echte Kunstwerk? Es geht um Jessicas Leben...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 08.05.2001


230. Die Frau des Fleischers

Kommissar Hinrichs und Frau Nina kaufen bei dem Schweriner Qualitätsfleischer Gunther Cordes ein. Sie ahnen aber nichts von dem Drama, das sich in seiner Familie abspielt. Cordes' Frau Isolde leidet unter einer qualvollen, unheilbaren Hirnkrankheit. In Absprache mit den Angehörigen injiziert Dr. Hans Fürst, Isoldes Bruder, der Kranken eine erlösende Spritze. Die Todesursache soll nicht nur wegen der illegalen Sterbehilfe geheim bleiben. Denn Dr. Fürst glaubt, dass es sich bei Isoldes Erkrankung um die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit gehandelt hat. Würde das bekannt, wäre die Existenz seines Freundes Cordes zerstört, der bei Bauern hoch verschuldet ist. Bei Isoldes Begräbnis jedoch plagt Dr. Fürst das Gewissen, unwissende Menschen selbst nach der Beerdigung der Ansteckungsgefahr auszusetzen. Verfolgt von Cordes, bricht der alkoholisierte Arzt auf, um das Gesundheitsamt zu informieren. Doch er kommt nie an. Sein Wagen stürzt in den Fluss, er selbst verschwindet. Hinrichs zweifelt an der einfachen Erklärung, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. Bald kann er Diekmann, der sich zunächst mehr mit seinem neuen Jaguar, als mit dem Fall beschäftigt, davon überzeugen, dass Fürst wahrscheinlich ermordet wurde. Ihr Verdacht bestätigt sich, als sie herausfinden, dass der Verschwundene Forschungen über die tödliche Krankheit angestellt hat. Außerdem taucht Fürsts Geliebte auf, mit der er nach Kuba ausreisen wollte - und diese Geliebte ist niemand anderes als die Frau von Cordes' Sohn Jan. Während in Schwerin Seuchenpanik ausbricht, nehmen die Kommissare Gunther und Jan Cordes als mögliche Mörder ins Visier. Doch nichts ist in diesem Fall so, wie es scheint.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 03.06.2001


231. Kurschatten

Herbert Schmücke führt seine Ermittlungen in diesem Fall undercover als Kurpatient. In einer Kurklinik in Bad Kösen sind raffinierte Erpresser am Werk. Ein Seitensprung während der Kur dort kann ahnungslosen Patienten zum Verhängnis werden. Mit heimlichen Videoaufzeichnungen der Schäferstündchen werden die Treulosen anschließend erpresst. Die Hauptkommissare Schmücke und Schneider sind sich sicher, dass sie die Erpresser unter den Mitarbeitern der Kurklinik suchen müssen. Statt eines gemütlichen Kurpatientendaseins erwartet den Kommissar ein ziemlich hartes Leben in der Kurklinik. Als Patient wird der "verheiratete Restaurantbesitzer" Schmücke gnadenlos auf Diät gesetzt. Da hilft ihm auch nicht, dass er im Diät-Kochzirkel der Klinik mitwirkt. Nach seinen anstrengenden Therapieanwendungen ist Schmücke auch noch nachts auf Beobachtungsposten und hält Ausschau nach verdächtigem Treiben. Bei so viel Einsatz findet auch Schmücke schnell seinen "Kurschatten" und hofft, sich damit den Erpressern als Köder anzubieten. Und es gibt ja auch noch Schmückes zuverlässigen Gefährten, Kommissar Herbert Schneider. Der versorgt Schmücke nicht nur mit modernster Überwachungstechnik, sondern recherchiert intensiv außerhalb des Klinikgeländes. Erst der Mord an einer sympathischen Krankenschwester bringt Schmücke und Schneider auf eine heiße Spur. Über das Ausmaß der dreisten Erpressungen können die beiden Kommissare jedoch nur noch staunen.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 24.06.2001


232. Fluch der guten Tat

Bei ihrem zweiten gemeinsamen Fall müssen Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier und ihr Kollege Jürgen Tauber einen Mord unter Jugendlichen aufklären: Der junge Roma Arpad Nagy ist mit einem Messerstich in die Halsschlagader getötet worden. Zur selben Zeit, als Arpad stirbt, veranstaltet Marlene Oppenrieder gerade eine Wohltätigkeitsparty zugunsten von „Integra“, bei der der berühmte Autor Axel Hacke liest. „Integra“ ist eine private Initiative, die sich um Jugendliche in sozialen Brennpunkten kümmert und ihnen unter anderem zu Ausbildungsplätzen verhilft. Marlene Oppenrieder leitet dieses Förderprojekt mit großem persönlichem Engagement. Auch Arpad gehörte zu diesem Kreis. Nach ersten Vermutungen von Obermaier und Tauber soll der Täter aus diesem sozialen Umfeld stammen, doch es ist nicht leicht, aus den verschlossenen Jugendlichen etwas herauszubringen. Hat es Streit gegeben? Ging es vielleicht um Drogen? Oder bahnt sich ein Bandenkrieg an? Während Obermaier und Tauber fieberhaft nach dem Täter suchen, bereitet Marlene Oppenrieder gemeinsam mit den Jugendlichen eine aufwendige Spendenshow für das Fernsehen vor, die die finanzielle Zukunft von „Integra“ sichern könnte. Oppenrieder ist ziemlich beunruhigt über Arpads Ermordung, sie fürchtet negative Schlagzeilen, die das Projekt gefährden könnten. Da sie Tauber sehr gut kennt, versucht sie immer wieder, ihn davon abzubringen, die Presse zu informieren. Auch Vladi und seine Freundin Biljana gehören zum „Integra“-Kreis und kannten Arpad. Wissen sie etwas über den Tod des Außenseiters? Obermaier und Tauber werden schnell misstrauisch, denn Vladi ist seit den Ermittlungen spurlos verschwunden. Erst als das Kommissar-Duo herausfindet, dass Arpad eine Lehrstelle bei einer renommierten Event-Agentur in Aussicht hatte, erscheint der Fall plötzlich in einem ganz anderen Licht: Es gab noch einen Bewerber für die lukrative Stelle und das war Vladi. Doch der ist angeblich in die Slowakei zurückgekehrt - das behauptet zumindest Biljana. Als sich Marlenes Neffe Rainer in das hübsche Mädchen verliebt, droht die Situation zu eskalieren.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 01.07.2001


233. Angst

Mit einer spektakulären Aktion versucht sich der verzweifelte Martin Claussen das Leben zu nehmen. Kurze Zeit später findet man seine Frau Andrea tot auf. Dann erschüttert eine Explosion die friedliche Gegend. Kommissarin Wanda Rosenbaum beschäftigt die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen drei Ereignissen gibt. Bei ihren Ermittlungen wird sie wieder von Revierpolizist Krause unterstützt. Die beiden stoßen auf einen Vorgang, der auch Wanda Rosenbaum ganz persönlich betrifft: Anonyme Täter bedrohen den Castor-Transport, der durch Brandenburg rollt. Und ihre Tochter Annette ist als Aktivistin dabei ...

Text: RBB

Deutsche Erstausstrahlung: 16.12.2001


234. Fliegende Holländer

Polizeiobermeister Kalle Küppers (Oliver Stritzel) ist auf den Hund gekommen. Der Straßenköter Strolchi soll seinen Kollegen Sigi Möller (Martin Lindow) auf andere Gedanken bringen, weil Gabi ihn verlassen hat. Doch das Geschenk kommt ungelegen. Bei seinem Bemühen, den Vierbeiner irgendwo unter zu bringen, lernt Kalle die Bio-Bäuerin Luzy May (Mariella Ahrens) kennen - und verknallt sich heftig. Pech für ihn, dass die Angebetete im Visier des LKA ist. Polizeirat Gisbert Driesbach (Pascal Ulli) vermutet auf dem Hof einen Drogen-Umschlagplatz und in Udo Hackenberg (Sol Bondy), der ebenfalls auf dem Hof lebt, einen Dealer großen Stils. Das LKA hat sich mit einer kompletten Einheit rund um den Hof postiert und ermittelt dort verdeckt. Man wartet auf eine Drogenlieferung, die aus Holland kommen soll. Kalle und Sigi werden dazu abgestellt, alle Wagen mit niederländischem Kennzeichen zu notieren. Da wird Hackenberg, der als Fahrer in der Groß-Wäscherei Lohse angestellt ist, tot aufgefunden. War es Mord, ein Unfall? Driesbach tippt auf einen Bandenkrieg. Kalle und Sigi kennen jedoch ihren Pappenheimer und vermuten, dass der junge Mann Opfer eines eifersüchtigen Ehemanns geworden sein könnte. Und noch etwas gibt den beiden Ordnungshütern zu denken: Der Architekt Hartmut Lamprecht (Hubert Mulzer), ein Freund des Wäscherei-Besitzers Ralf Lohse (Bernd Stegemann), ist seit dem Tod seiner achtjährigen Tochter ein Nervenbündel. Irgendetwas will der den Polizisten sagen, doch Lohse hindert ihn daran. Unterdessen spitzt sich die Lage auf dem Biohof dramatisch zu. Die Drogenlieferung aus Holland rollt an, und es kommt zu einem regelrechten Showdown ...

Text: WDR

Deutsche Erstausstrahlung: 30.12.2001


235. Grauzone

Grosche und Carol scheinen endlich zueinander gefunden zu haben, da passiert eine Tragödie. Es klingelt an der Tür, die Grosche auf Carols Bitte hin öffnet und dabei von einem Unbekannten erschossen wird. Wie konnte das geschehen und vor allem warum? Carol und Schlosser verstehen die Welt nicht mehr. Hatte Grosche ein Doppelleben geführt? Unter anderem, um das herauszufinden, kommt eine neue Kollegin aus Köln, Simone, die zunächst kritisch beäugt wird. Carol wird als Tatzeugin und emotional Betroffene vom Dienst suspendiert. Als ob das nicht schon genug wäre, meldet sich, wie aus heiterem Himmel, ihr Vater bei ihr, der die Familie vor 20 Jahren verlassen hat und nach Amerika gegangen ist. John Reeding war in den 70-ern auf der US-Airbase stationiert und dort in Schmuggelgeschäfte involviert. Er kommt nach Deutschland zurück, weil er mit seinem Vorleben erpresst wird. Er soll noch einmal den so genannten "Ameisenpfad" aktivieren. Die Familienzusammenführung zwischen Carol und ihrem Vater verläuft alles andere als glücklich, zumal John ihr gesteht, dass der Mord an Grosche eventuell etwas mit seiner Geschichte zu tun haben könnte. Derweil erforschen Schlosser und Simone das Vorleben Grosches und erfahren, dass er den Dienst quittieren und bei der Sicher-heitsfirma seines Ex-Kollegen Mertens anheuern wollte. Einem zwielichtigen Charakter, der sicherheitsrelevante Unterlagen auch schon einmal an den Meistbietenden verkauft. Ein riskantes Spiel, das Grosche augenscheinlich nicht mitspielen wollte...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 03.02.2002


235. Um Kopf und Kragen

Diesmal wird es besonders brenzlig für die Kriminalhauptkommissare Jo Obermaier und Jürgen Tauber. Es geht um Mord in den eigenen Reihen. Die junge Streifenpolizistin Mary Mitterer-Sanchez wird erschossen in ihrem Auto auf einem Autobahn-Parkplatz gefunden. Mary, Polizistin mit Leib und Seele, war in ihrer Dienststelle nicht besonders beliebt. Wegen ihres ausgeprägten Gerechtigkeitssinns war sie den Kollegen Andreas Herting und Josef Niederer ein Dorn im Auge, und wegen ihres guten Aussehens hatte ihre Kollegin Sabrina sie zusätzlich auf dem Kieker. Einzig Markus Nennhofen schätzte sie zwar, traute sich aber nicht, sie offen zu verteidigen. Auch Marys Mann Juan Sanchez, der selber bei der Polizei im Drogendezernat arbeitet, konnte ihr wenig helfen.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 13.01.2002


237. Henkersmahlzeit

Aufgeregt erscheint der Edelgastronom Marco Witte bei der Polizei, um die Entführung seiner Frau Laura anzuzeigen. Kurze Zeit später wird ihre übel zugerichtete Leiche gefunden. Seitens der Entführer sind bei Marco Witte keine Forderungen eingegangen, und auch Schutzgeld habe das Lokal nicht gezahlt, versichert Witte gegenüber der Polizei. Welches Motiv könnte es sonst noch für den Mord geben?

Text: HR

Deutsche Erstausstrahlung: 17.03.2002


238. Der Spieler

Christian Dietzel ist Mitinhaber einer kleinen Firma und seit Jahren der Spielsucht verfallen. Nur noch mühsam war es ihm in der letzten Zeit gelungen, die Fassade einer gutbürgerlichen Existenz aufrecht zu halten. Er machte Spielschulden und manipulierte Geschäftsabrech-nungen. Seiner Firma droht der finanzielle Ruin und seine Familie leidet unter den Folgen seiner Sucht. Als Dietzel eines Tages plötzlich spurlos verschwunden ist, können Schmücke und Schneider nicht ausschließen, dass Dietzel das Opfer eines Verbrechens geworden ist. Blutspuren auf einem Parkplatz, ein Einbruch in Dietzels Firma und angebliche Lebenszeichen erhärten den Verdacht, dass eine Flucht nur vorgetäuscht ist. Ist Dietzel das Opfer seiner Spielsucht geworden oder hat sich im Haus der Dietzels eine Familientragödie abgespielt, wie Kommissar Schmücke vermutet? Geschädigt hat Dietzel viele. Doch wer hat ihn getötet?

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 12.05.2002


239. Silikon Walli

In den frühen Morgenstunden finden Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber und seine Kollegin Jo Obermaier das stadtbekannte Starlet und Busenwunder Lo tot aber seltsam dekorativ im Daphne-Tempel des Münchner Hofgarten. Alles weist darauf hin, dass Lo an dieser Stelle nicht gestorben sein kann. Schnell führen die Spuren zu ihrem Manager Fred Fink und dessen Freundin Walli, die wegen ihrer ebenfalls mehrfachen Brustvergrößerungen von der Münchner Szene "Silikon Walli" genannt wird. Beide Frauen arbeiteten in Freds "Eventagentur". Sie waren Freundinnen und Konkurrentinnen zugleich. Bei der ersten Vernehmung durch die beiden Kommissare zeigen sich jedoch weder Walli noch Fred besonders überrascht oder betroffen von Los Tod. Leider stagnieren die polizeilichen Ermittlungen um Los Tod vorübergehend komplett, da bei der Polizei sowohl die Spurensicherung als auch die Pathologie streikt. Zeit genug für Tauber, sich weniger um Fingerabdrücke und Blutgruppen zu kümmern als vielmehr um Walli. Ist sie wirklich so zart, verletzlich und naiv wie sie sich gibt oder verbirgt sich hinter ihrer sanften Maske ein neidisches, berechnendes Wesen, das mit Lo einen erbitterten Kampf um den Platz Nummer Eins unter den Sensationserscheinungen der Busenwunder geführt hat? Wäre sie aus diesem Motiv zu einem Mord fähig? Auf dem Weg, die Antworten dafür zu finden, stehen sich in Tauber und Walli zwei körperlich Versehrte gegenüber, die zum ersten Mal einem anderen Menschen ihre Hilfsbedürftigkeit und Einsamkeit zeigen können. Erst durch Tauber bekommt Walli wenigstens für einen Moment das Gefühl, als Mensch und nicht nur als Verkaufsobjekt wahrgenommen zu werden. So findet sie - mit Taubers Hilfe - wenigstens ab und zu den Mut, sich gegen Fred zu wehren und sich für das stark zu machen, was sie eigentlich will, nämlich singen. Klar, dass Tauber bald davon dazu neigt zu glauben, dass Walli nie und nimmer die Täterin sein kann. Kollegin Obermaier, die weniger von Wallis charakterlichen Qualitäten überzeugt ist, sieht das allerdings ganz anders. Die etwas schleppend voranschreitenden Untersuchungen haben bisher zwar ergeben, dass Lo möglicherweise an einem Blutgerinnsel im Gehirn gestorben ist. Aber Lo musste so viele Tabletten schlucken, um die schmerzhaften Auswirkungen ihrer zahlreichen Schönheitsoperationen zu unterdrücken, dass ein Giftmord an ihr eine durchaus unauffällige Möglichkeit gewesen sein könnte, sie aus dem Weg zu räumen. Tauber entdeckt, dass sich unter den zahlreichen Tabletten, die Lo eingenommen hat, illegale befanden. Daraufhin gerät auch Dr. med. Mirko Storkic, der beide Frauen mehrmals operiert hat, unter Verdacht. Aber zu diesem Zeitpunkt findet Tauber noch ein weiteres Mordmotiv: Lo, die Freds lukrativste Einnahmequelle war, wollte dessen Agentur verlassen.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 26.05.2002


240. Memory

Direkt vor dem Schweriner Landgericht wird Richter Gotthold eine Kugel in den Allerwertesten gejagt. Die Spuren führen die beiden Kommissare Diekmann und Hinrichs schnell zur Freundin eines von Gotthold verurteilten Skins. Die Tatwaffe soll laut Projektilvergleich in der Asservatenkammer der Polizei liegen. Und deren Verwalter ist der Vater des Mädchens.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 23.06.2002


241. Wandas letzter Gang

Vor den Augen seiner Kinder Theresa und Enrico soll Paul K. seine Frau Maria niedergestochen haben. Das Mädchen bestätigt die Aussage der schwer verletzten Mutter, doch der Junge schweigt. Paul K. selbst erinnert sich nicht an den Tathergang, er war zu betrunken. Als der Prozess beginnt, ist der Fall für Kommissarin Wanda Rosenbaum eigentlich abgeschlossen. Im Gerichtssaal begegnet sie auch Enrico. Und wieder verweigert der verängstigte Junge die Aussage gegen seinen Vater. Wanda und ihrer Mitarbeiterin Tamara kommen Zweifel an der eigenen Arbeit: Haben sie sich geirrt und ist Paul K. doch unschuldig? Wanda Rosenbaum setzt sich über alle Dienstvorschriften hinweg und fährt mit dem Angeklagten nicht zurück in die Haftanstalt. Sie riskiert den Umweg über die Sporthalle, in der Enrico trainiert, denn Paul K. hofft, dass er seinen Sohn zum Reden bringen wird. Aber Enrico hat das Handballtraining vorzeitig verlassen. Paul K. verliert die Nerven und bringt die Kommissarin, die Kinder und ihre Trainerin in seine Gewalt.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 30.06.2002


242. Braut in Schwarz

Als Arndt nach zwei Jahren Haft in sein Heimatdorf zurückkehrt, wird dort gefeiert: Maja, Arndts große Liebe, heiratet René. Aus einem Schulfreund ist ein Rivale geworden! Wütend und enttäuscht schlägt ihn Arndt zusammen. Am nächsten Tag wird Arndt gesucht - als Mörder, denn in der Ruine des abgebrannten Gemeinde-Kindergartens ist Renés Leiche gefunden worden. Niemand will etwas gesehen haben, das ganze Dorf hat mitgefeiert. Auch die Bürgermeisterin Thea weiß nicht, wo sich Arndt versteckt hält - und dabei ist sie seine Mutter. Alle Fakten sprechen gegen ihren Sohn: Die Beute seiner früheren Raubzüge ist nie gefunden worden, und auch seinen Komplizen hat er nicht verraten - trotzdem beharrt die Bürgermeisterin darauf, dass Arndt unschuldig ist. Ein brennendes Haus in Brandenburg. Dorfbewohner, die nichts gesehen oder gehört haben wollen. Eine Mutter im Gewissenskonflikt. Was hat es damit auf sich? Bei ihrem ersten gemeinsamen Fall erwartet Hauptkommissarin Johanna Herz und Revierpolizist Horst Krause ein hartes Stück Arbeit. Und Johanna Herz hat nicht nur im Dienst Probleme zu lösen, sondern auch zu Hause: Ihrer Tochter Leonie ist gerade fristlos gekündigt worden.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 21.07.2002


243. Vom Himmel gefallen

Aus einem Schweriner Firmengebäude werden über Nacht wertvolle Computer gestohlen; ein Wachmann wird im Kampf mit den Dieben getötet. Handelt es sich bei den Tätern um die in der Gegend schon länger aktive Einbrecherbande, die der Polizei bislang immer entwischen konnte? Einige Indizien sprechen dafür, doch die Kommissare Hinrichs und Diekmann sind, wie so häufig, verschiedener Meinung. Während Diekmann dafür plädiert, einen V-Mann einzusetzen, um an die Einbrecherbande heranzukommen, wittert Hinrichs einen skrupellosen Fall von Versicherungsbetrug, hinter dem der Firmeneigner Krummbiegel selbst stecken könnte; verdeckte Ermittlungen sind ihm suspekt. Aber das hält Diekmann ebenso wenig davon ab, den jungen Buddy als V-Mann anzuwerben, wie die Zögerlichkeit seines Chefs Dr. Stuber. Buddy ist gerade aus der Haft entlassen worden und erfreut über die Chance, sich bewähren zu können. Als Gegenleistung für seine Dienste bittet er Diekmann, seine leibliche Mutter ausfindig zu machen, die Buddy vor 20 Jahren zur Adoption freigegeben hat. Sie zu finden liegt Diekmann umso mehr am Herzen, als er frühmorgens beim Joggen ein ausgesetztes Baby im Park gefunden hat. Noch ahnt er nicht, dass seine Recherchen ihn in dieselben zwielichtigen Kreise führen werden, in die er Buddy einschleust.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 04.08.2002


244. Angst um Tessa Bülow

Die 15-jährige Tessa wird vermisst. Erste Indizien sprechen für ein Gewaltverbrechen. Schmücke und Schneider werden bei ihren Ermittlungen von Polizisten der örtlichen Dienst-stelle unterstützt. Der Täter scheint mit den Kommissaren "Katz und Maus" zu spielen. Mehrfach gibt er anonyme Zeichen, die zunächst die Hoffnung nähren, das Tessa noch lebt, doch dann führt er die Kommissare mit seinen Hinweisen Schritt für Schritt zum Versteck der Leiche. Nach einer letzten Nachricht, dass das Mädchen nicht gelitten hat, schweigt der Täter. Die Erkenntnis ist schockierend: Eine Analyse der anonymen Hinweise ergibt zweifelsfrei, dass der Täter über Insiderwissen aus dem Ermittlungsteam verfügt und über jeden Schritt der Kommissare informiert gewesen ist. Wem können Schmücke und Schneider jetzt noch vertrauen?

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 15.09.2002


245. Tiefe Wunden

Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber steht auf dem glanzvollen Höhepunkt seiner Karriere: In Kürze soll ihm von Oberbürgermeister Christian Ude die Medaille der Landeshauptstadt München für herausragende Leistungen - sprich: für seine überaus erfolgreiche Arbeit im Dienste der Verbrechensaufklärung - überreicht werden. Die Vorbereitungen für diesen großen Tag sind in vollem Gange, als Tauber und seine Kollegin Jo Obermaier zu einer Leiche gerufen werden. Ein Juweliergeschäft ist überfallen und die Besitzerin Theresa Lutz erschossen worden. Im wahrsten Sinne des Wortes stehen Tauber und Obermaier im Wald. Es gibt kaum auswertbare Spuren, ein angerauchtes Zigarillo einer sehr außergewöhnlichen Marke in der Hand der Toten, die aber Nichtraucherin war, gibt allen ein großes Rätsel auf. Nur Tauber allein könnte das Geheimnis lüften: Er versteht das Zeichen, das für ihn am Tatort drapiert wurde. Aber er behält sein Geheimnis für sich. Diese Spur führt ihn zurück an die schmerzlichste Erinnerung seines Lebens. Einige Jahre ist es her, dass Jürgen Tauber seinen Arm bei einem Einsatz verloren hat. Damals jagte er drei Bankräuber über die Dächer Münchens. Einer der Bankräuber allerdings war eine wunderschöne Frau: Katja Trenk, die eben nicht nur in Sekundenschnelle das Geld aus dem Tresor des Hotels, sondern auch Tauber das Herz und den Verstand geraubt hatte. Nach einem lebensgefährlichen Kampf mit den beiden anderen Bankräubern Jako (Thure Riefenstein) und dessen Bruder Zach Brenner (Wolfgang Maria Bauer), die Katja aus Taubers Armen rissen, hat Tauber nicht nur seine große Liebe, sondern auch einen Arm verloren. Sein fehlender Arm bleibt für immer das Symbol für seine verlorene Liebe und der Phantomschmerz auch ein Ausdruck seiner seelischen Qualen. Gerade als sich diese tiefen Wunden zu schließen beginnen, findet Tauber die Spur, die Katja ihm gelegt hat und die ihn zu ihr bringen soll. Tauber wehrt sich vehement dagegen, jemals wieder in ihre schönen Augen blicken zu müssen. Er ahnt, dass er wieder hoffnungslos verloren wäre. Aber dann steigt in Tauber die Rachelust an demjenigen auf, der ihm damals auf dem Dach den Arm abgeschlagen hat. So beschließt Tauber trotz des amputierten Arms ein ganzer Mann zu sein und trifft sich heimlich mit Katja, um über sie an die Räuberbande zu kommen. Da allerdings hat der Kommissar die Rechnung ohne sein Herz gemacht. Ehe er sich versieht, reißt ein Strudel der Gefühle Tauber in den Abgrund. Auf ein Fingerschnippen von Katja scheint Tauber bereit, sein Leben und seine Karriere aufs Spiel zu setzen. Denn seit einiger Zeit versucht Katja, dem immer gefährlicher und brutaler werdenden Jako zu entkommen. Da Jako und sein Bruder jedoch noch immer nicht bereit sind, Katja kampflos aufzugeben, beginnt für Katja und Tauber wieder ein Spiel auf Leben und Tod. Die einzige Möglichkeit, Katja aus den Fängen dieser Gang zu befreien, wäre, beide hinter Schloss und Riegel zu bringen. Aber dafür reichen die Beweise nicht. Blind vor Liebe und von dem einzigen Ziel getrieben, Katja allein für sich zu haben, geht Tauber so weit, die Beweise zu fälschen. Zum Glück hat wenigstens Jo Obermaier die Situation mit Herz und Verstand im Griff. Als jedoch auffliegt, dass Tauber Beweise manipuliert hat, kann selbst Jo Obermaier ihrem Kollegen nicht mehr helfen. Als dann auch noch Jako und Zacharias eines Nachts trotz Polizeibewachung in Taubers Wohnung eindringen, um Katja Tauber noch einmal zu entreißen, scheint sein Untergang besiegelt zu sein.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 19.01.2003


246. Die Schlacht

Johanna Herz hatte sich ein romantisches Wochenende vorgestellt, aber was erwartet sie?! Eine Schlacht. Genauer gesagt die Schlacht von Großbeeren 1813. Hier wurde Napoleon zum ersten Mal geschlagen, die siegreichen Preußen feiern dieses historische Ereignis noch heute, indem sie Leben und Sterben der Soldaten nachstellen. Johanna ist genervt - ihr Freund Robert Beck begeistert, ist der Historiker doch einer Sensation auf der Spur: Napoleon soll den Kampf benutzt haben, um den Geliebten seiner Geliebten aus dem Weg zu räumen. Gefunden hat diese unglaubliche Geschichte Amelie Wieland, die als Bibliothekarin im Ort arbeitet. Johanna Herz ist davon wenig beeindruckt: ein Mord, der fast 200 Jahre zurückliegt, in Auftrag gegeben von einem Mann, der in ihren Augen ein Massenmörder ist. Als sie am Abend am Feuer sitzt und Suppe aus einem Blechnapf löffeln muss, will sie abreisen. Da passiert ein Mord ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 02.02.2003


247. Abseitsfalle

Im Offenbacher Stadtwald am frühen Samstagmorgen. Regen peitscht durch die Bäume, Scheinwerfer beleuchten eine gespenstische Szenerie. Sanitäter heben gerade eine Trage in den Rettungswagen, auf der ein junges Mädchen liegt. Kommissar Schlosser hat auf die flüchtige Verdächtige geschossen. Am Nachmittag desselben Tages wird nach dem Lokal-Derby zwischen Kickers Offenbach und Darmstadt 98 ein Toter gefunden. Vier treue Kickers-Fans haben die Leiche entdeckt und anonym der Polizei gemeldet. Sie haben in unmittelbarer Nähe des Toten ihr Fußballidol Frank Matthias getroffen. Ein tragischer Held: Mit zwanzig Jahren hat er für die Kickers das legendäre Aufstiegstor gegen Osnabrück geschossen, ist aber direkt danach so böse gefoult worden, dass er nie wieder spielen konnte. Die Ermittlungen stagnieren. Fußballfans halten zusammen - besonders gegen die Polizei. Schlosser quält derweil sein Gewissen, er hat Probleme, seinen Job normal zu erledigen. Gleichzeitig läuft die obligatorische interne Ermittlung gegen ihn. Erst im Umgang mit der Schwester des Toten und einer Seelsorgerin gelingt es ihm, das Trauma zu verarbeiten. Simone Dreyer und Carol Reeding stoßen im Rahmen ihrer Untersuchungen schließlich auf die Freundin des Toten, die ihnen Interessantes zu erzählen weiß...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 23.02.2003


248. Kopf in der Schlinge

Eine alte Frau wurde ermordet. Als Schmücke und Schneider am Tatort eintreffen, werden sie dort schon von Maria Steinert erwartet. Die junge Frau ist Profilerin und soll die Kommissare bei ihren Ermittlungen unterstützen. Sie entwirft ein Täterprofil, welches den beiden Ermittlern ermöglicht, den Mörder in sehr kurzer Zeit zu fassen. Maria Steinert bewohnt ein Haus auf dem Lande. Schmücke fährt zu ihr, um sich für die Unterstützung zu bedanken. Dabei lernt er Lars Köhler und Rainer Münster kennen. Letzterer hat wegen Mordes in einer Anstalt gesessen, wo er von Maria Steiner therapeutisch betreut, später dann als geheilt entlassen wurde. Lars Köhler wird Schmücke als Architekt vorgestellt, doch es ist nicht zu übersehen, dass Köhler im Leben von Maria Steiner eine größere Rolle spielt. Wenige Tage danach ist Köhlers Sohn Jonas verschwunden und wird kurz darauf schwer verletzt im Wald gefunden. Münster gerät unter Verdacht. Als Köhler erfährt, wer dieser Rainer Münster ist, mit dem sein Sohn gespielt hat, rastet er aus und bedroht Maria Steinert. Als Jonas stirbt, spitzt sich die Situation zu. Doch Münster ist nicht der Täter. Nach dem von Maria Steiner erstellten Täterprofil fahndet die Polizei nun nach dem Mann, der Jonas in den Wald verschleppt hat. Die Psychologin erhält eine Morddrohung. Schmücke kann das Schlimmste nicht verhindern: Maria Steiner wird tot in ihrem Landhaus gefunden...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 16.03.2003


249. Pech und Schwefel

Pepe Seibt und Leo Gassner sind allerbeste Freunde, wie Pech und Schwefel halten die zwei zusammen. Eines Tages hecken die unzertrennlichen 14-jährigen Jungen einen verbotenen Kinobesuch aus: Sie wollen spätabends ausbüxen, um sich heimlich einen Horrorfilm für Erwachsene anzuschauen. Und tatsächlich: Beide täuschen Bauchweh vor, um früh schlafen gehen zu können. Gegen Mitternacht findet Pepes Großmutter Paula Seibt ihren Enkel jedoch schweißgebadet in seinem Bett und lässt ihn besorgt von ihrem Mann Justus, einem pensionierten Arzt, untersuchen. Am nächsten Morgen werden die beiden Kriminalhauptkommissare Jo Obermaier und Jürgen Tauber alarmiert. In der Nacht gab es einen Großbrand auf einer Baustelle, und die Feuerwehr hat eine grausige Entdeckung gemacht: Sie fand die verkohlte Leiche eines Jungen. Es ist Leo. Erste Ermittlungen deuten auf eine heftige Explosion hin. Diese war so stark, dass sich durch die Hitze die Tür verzogen hat und Leo nicht mehr fliehen konnte. Zu aller Verwunderung kann Pepe nichts über das Verschwinden seines Freundes sagen. Seine Großmutter kann zudem beweisen, dass Pepe in der fraglichen Zeit im Bett gelegen hatte. Dennoch haben Obermaier und Tauber das Gefühl, dass Pepe mehr weiß, als er zugibt. Was verheimlicht er ihnen? Pepe schweigt eisern weiter, er vertraut sich weder seiner Mutter Katharina und seinen Großeltern an noch den verzweifelten Eltern von Leo, Karl und Lisa Gassner. Stück für Stück versuchen Obermaier und Tauber die Wahrheit herauszufinden. Zu Obermaiers Überraschung scheint Tauber einen besonderen Draht zu Pepe zu haben. Behutsam nähert er sich dem Jungen, der nie seinen Vater kennen gelernt hat, und allmählich entwickelt sich so etwas wie Vertrauen zwischen Pepe und Tauber. Während Tauber sich beinahe wie ein Vater um den Jungen kümmert, plagen Obermaier familiäre Sorgen: Ihre Tochter Christine ist mit einem Joint erwischt worden, und ihre Aussprache endet in einem handfesten Krach. Um ihren Sohn, der sich mehr und mehr abkapselt, auf andere Gedanken zu bringen, fährt Katharina mit Pepe ein paar Tage in die Berge. Aber Pepe wird immer verschlossener und verzweifelter. Während einer Bergtour verschwindet er plötzlich. Als Katharina ihn findet, steht Pepe dicht an einem Abgrund.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 04.05.2003


250. Doktorspiele

Als der Journalist Leo Preiss überraschend im Krankenhaus stirbt, ist seine Praktikantin sicher, dass ihr Mentor einem Komplott der Ärzte zum Opfer gefallen ist - denn Leo Preiss war nicht krank: Er hatte sich ins Krankenhaus einweisen lassen, da er einen Klinikskandal mit tödlichen Folgen recherchieren wollte. Hatte Leo Preiss bei seinen Recherchen tatsächlich Beweise für die Schuld der Ärzte am plötzlichen Tod mehrerer Patienten gefunden, wie seine Praktikantin vermutet? Auch Schmücke und Schneider haben bald berechtigte Zweifel an der Todesursache des Journalisten. Die Leiche des Mannes ist nicht auffindbar und sein Laptop mit brisanten Rechercheergebnissen ist verschwunden. An so viele Zufälle kann Schmücke nicht glauben. Nur mühsam gelingt es den beiden Kommissaren die geschlossene Front der Ärzte aufzubrechen - zu viele von ihnen sind in den Klinikskandal verwickelt.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 29.06.2003


251. Mama kommt bald wieder

Ein Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Halle. Hinter einem der Fenster ist für einen Moment ein Kind zu sehen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr rettet Hauptkommissar Schneider zwei kleine Jungen aus der brennenden Wohnung. Für den dreijährigen Mike kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Hauptkommissar Schneider konnte ihn nur noch tot aus den Flammen bergen. Das Ergebnis der Obduktion erschüttert die Hauptkommissare Schmücke und Schneider zutiefst. Der kleine Junge ist qualvoll verhungert. Mike und Torsten waren mindestens zwei Wochen in der Wohnung eingesperrt gewesen - und das mit zu wenig Lebensmitteln. Wie kann eine Mutter nur so etwas tun? Wollte sie ihre Kinder auf so grausame Weise loswerden? Und warum hat keiner der Nachbarn etwas bemerkt? Die Fahndung nach der alleinerziehenden Mutter läuft auf Hochtouren. Doch dann kommt die schockierende Überraschung: Die junge Frau wird tot aufgefunden, nach einem tödlichen Verkehrsunfall im Wald verscharrt. Mike könnte noch leben, wenn der Fahrer des Unfallwagens sich zu seiner Schuld bekannt hätte.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 07.09.2003


252. Verloren

Regelrecht aufgebahrt treibt eine Frauenleiche in einem herrenlosen Boot. Ein Hinweis führt die Kommissare Hinrichs und Törner zum Hof des Einsiedlers Klasen, der seine Tiere auf eine ebensolche Weise bestattet. Auch ist er als Voyeur aktenkundig. Zugleich entscheidet die kleine Kim Krinowsky, dass sie ihre Eltern sofort verlassen muss. Sie hat gehört, dass keiner von beiden sie am Wochenende haben will. Mit einem Trick gelingt es ihr, dass die Eltern ihr Verschwinden nicht bemerken. Sie sucht Unterschlupf in einer Scheune, die Klasen gehört, der das Mädchen schnell findet. Als Hinrichs und Törner auf dem Hof auftauchen, ahnen sie nicht, dass Klasen den Schlüssel zu beiden Fällen in den Händen hält, aber noch vermisst niemand das Kind ...

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 21.09.2003


253. Das Zeichen

Zwei ehemalige Freundinnen bitten Leonie, die Tochter von Kommissarin Johanna Herz, voller Panik sie in der Gärtnerei übernachten zu lassen, in der Leonie während des Sommers jobbt. Nachts dringen ein paar junge Männer, auf der Suche nach den beiden jungen Frauen, gewaltsam in das Gewächshaus ein. Sandra kann entkommen. Doch ihre Freundin Amanda Leupold wird am nächsten Tag tot aus der Havel gefischt. Zwei Hinweise führen Kommissarin Herz auf eine heiße Spur: zum einen die düsteren Zeichnungen von Amandas sechsjähriger Tochter Mona, die unter einem schrecklichen Trauma leidet, und zum anderen eine Tätowierung auf dem Körper der Toten. Durch den Kontakt zur Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Aussteiger aus religiösen Gruppierungen kommt Johanna Herz allmählich hinter die düsteren Dimensionen des Falles. Amanda war eine so genannte Satansjüngerin und wollte aus der Sekte "Dark Merkurius" aussteigen.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 15.02.2004


254. Barbarossas Rache

Da thront er, in Stein gehauen und sechseinhalb Meter hoch: Kaiser Friedrich I. Er war es, der im 12. Jahrhundert erstmals die Zentralgewalt in Deutschland einführte. Über ihm, hoch zu Pferde, sitzt Kaiser Wilhelm I., der Preußenkönig, der 1871 das zweite deutsche Kaiserreich begründete: Das Sandsteindenkmal auf dem Kyffhäuser, dem mit 60 Quadratkilometer kleinsten deutschen Mittelgebirge, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es sind natürlich keine touristischen Motive, die die beiden Hallenser Kommissare zum Kyffhäuser führen. Das Denkmal ist der Tatort eines Verbrechens. Im Schoß des Kaisers Barbarossa liegt eine männliche Leiche. Schnell lässt sich die Identität des Toten feststellen. Prof. Welfen, Dekan der medizinischen Fakultät von Halle, wurde die Kehle durchgeschnitten. Obwohl Papiere, Geld und Autoschlüssel gestohlen wurden, glauben die Kommissare keine Sekunde, dass sie es mit einem Raubmord zu tun haben, denn nichts lässt auf einen Kampf schließen und zu ungewöhnlich ist der Fundort. Welfen war in der Uni nicht unumstritten, also beginnen die Kommissare ihre Ermittlungen im Arbeitsumfeld des Professors. Und wie es scheint, lebte Welfen ein Parallelleben - und nicht nur in Bezug auf seine Geliebte -, denn der honorable Professor betrieb nebenher eines der ältesten Gewerbe: Grabräuberei. Wurde Welfen von einem Konkurrenten getötet? In welchem Zusammenhang steht der Sohn mit dem Tod seines Vaters? Warum hat er einen Mann beauftragt, der den Professor beschatten soll? Es ist ein Puzzlespiel, in welches sich die Kommissare hineinarbeiten müssen.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 07.03.2004


255. Rosentod

Durch eine Gasexplosion fliegt das Einfamilienhaus des Ehepaares Wolter in die Luft. Als Schmücke und Schneider an den Tatort kommen, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens, denn in den Trümmern liegt die Leiche einer Frau. Es ist die Hausbesitzerin Stefanie Wolter. Allerdings hätte sie sich gar nicht im Haus befinden dürfen, sondern auf einem Kurzurlaub am Süßen See mit ihrem Mann Karl, wie Schmücke und Schneider vom Klempnermeister Grande erfahren. Karl Wolter wird zur Fahndung ausgeschrieben und schließlich in Seeburg gefunden. Er gibt zu, sich mit seiner Frau gestritten zu haben, die deshalb zornig abgefahren sei. Bei einer Ortsbegehung im zerstörten Haus, bei der auch Wolters Stieftochter Carola anwesend ist, stellt sich heraus, dass wertvolle Ikonen fehlen. Schmücke und Schneider gehen von Einbruch mit Todesfolge aus, denn Stefanie Wolter starb nicht durch Gas oder Feuer, sondern wurde vorher erschlagen. Allerdings wurde an der Gasleitung manipuliert. Als die Diebe Erik Vesper und Martin Sander schließlich gefasst werden, stellt sich heraus, dass sie mit dem Mord an Frau Wolter nichts zu tun haben. Auch die gestohlenen Ikonen werden nicht bei ihnen gefunden. Erik Vesper lenkt den Verdacht auf Thomas Neumann, der seine Entlassung beim Klempnermeister Grande Stefanie Wolter zu verdanken hat. Doch Neumann hat ein Alibi. Schmücke und Schneider müssen bei ihren Ermittlungen noch einmal neu ansetzen. Als sie die Vermögensverhältnisse des Ehepaares Wolter recherchieren, stellt sich heraus, dass Karl Wolter von seiner Frau finanziell völlig abhängig war und bei deren Tod, aber auch bei einer Scheidung vollkommen leer ausgegangen wäre. Stieftochter Carola bestätigt, dass die beiden kurz vor der Trennung standen. Karl Wolter hat zwar kein materielles Motiv für den Mord an seiner Frau, aber ein starkes emotionales, und sein Alibi ist wackelig. Der Fall erhält jedoch eine überraschende Wendung, als die Kommissare der Spur des Rosenstraußes nachgehen, der am Tag nach Stefanie Wolters Tod für sie abgegeben wurde ...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 21.03.2004


256. Dumm wie Brot

Alles scheint ruhig zu sein in Schwerin. Die Kommissare Hinrichs und Törner vertreiben sich die Zeit, indem sie am Bildschirm Schiffe versenken spielen. Morgens hat Hinrichs auch seine Tochter erstmals vor einen Computer gesetzt; im Kindergarten wird sie an die moderne Technik herangeführt, nachdem die Schweriner Firma CU.East mehrere Geräte gespendet hat. Und da selbst die Kleine nun bald mit Computern umgehen kann, will auch Hinrichs Frau Nina nicht nachstehen. Sie kauft sich einen Laptop - und braucht nun alle naselang Hilfe. Doch Hinrichs hat schon bald wieder alle Hände voll zu tun. Die Reisenden eines Regionalzugs sind Opfer eines Raubüberfalls geworden. Und kaum haben Hinrichs und Törner die Betroffenen vernommen, wird auch schon der nächste Überfall gemeldet. Diesmal ist der Fahrer eines LKW das Opfer. Ihm wurde ein kompletter Container mit teuren Computerchips gewaltsam entwendet. Die Lieferung kam aus Taiwan und war für die Firma CU.East bestimmt. Hinrichs und Törner sind zuversichtlich, den Überfall auf den LKW rasch aufklären zu können. Der Fahrer kann detaillierte Angaben über eine moderne Zugmaschine machen, die in der Nähe des Tatorts geparkt und mit Sicherheit für den Abtransport der Beute bestimmt war. Was den Überfall in der Bahn angeht, tappen die Kommissare jedoch im Dunkeln, da widersprüchliche Täter-Beschreibungen eingegangen sind. Dann kommt alles ganz anders alles erwartet. Die Prozessoren im Wert von fast sieben Millionen Euro bleiben unauffindbar und der Firma CU.East droht die Schließung wegen Lieferschwierigkeiten. Der Zugraub klärt sich dagegen beinahe von selbst auf, als der - offenbar reichlich dumme - Täter seine Beute auf einer Auktions-Plattform im Internet anbietet. Bei seiner Festnahme stellt sich heraus, dass der Räuber, ein arbeitsloser Familienvater, sein Vergehen für eine absolute Bagatelle hält. Seine ehemaligen Chefs bei der CU.East dagegen, so meint er ganz sicher zu wissen, wirtschaften im großen Stil in die eigene Tasche, ohne dass es jemand merkt. Für die Kommissare sprechen aus seinen Äußerungen nichts als tiefer Sozialneid und der Wunsch, von der eigenen Schuld abzulenken. Da sie im Fall der geraubten Computerchips jedoch partout nicht weiterkommen, macht sich ungeduldige Ratlosigkeit bei ihnen breit. Der korrekte Hinrichs versucht, ganz systematisch an die Sache heranzugehen, aber davon will Törner nichts wissen. Er lässt sich lieber von seinem Instinkt leiten und mischt sich nachts unter die LKW-Fahrer in einer Raststätte. Mit Hilfe der hübschen Russin Vica macht er dabei bald überraschende Entdeckungen, die die Firma CU.East in einem neuen Licht erscheinen lassen. Als Hinrichs überdies herausfindet, dass die verschwundene Lieferung in Wahrheit gar keine hochwertigen Prozessoren enthielt, dämmert es auch ihm allmählich, dass der Zugräuber so dumm vielleicht gar nicht war...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 23.05.2004


257. Mein letzter Wille

"Als Gott das Paradies erfand, dacht' er an Volpe, Bergisch` Land." Doch auch des schönsten Landlebens wird man einmal überdrüssig. Wenigstens, wenn man wie Oma Kampnagel (Inge Meysel) die 90 weit hinter sich gelassen hat und die Doors mit ihrem Songklassiker "The End" im Radio laufen. Oma Kampnagel rüstet sich zum stilvollen Abgang. Im offenen Oldtimer geht es noch einmal auf große Fahrt - in rasantem Tempo geradewegs in Richtung der noch unfertigen Autobahnbrücke. Doch der liebe Gott denkt einfach nicht daran, Oma Kampnagel so einfach gehen zu lassen. Ein Passant (Francesco Salvi), der ihr vors Auto läuft, ist ihre Rettung. Um sich bei ihrem unfreiwilligen Schutzengel, der durch den Schock sein Gedächtnis verloren hat, zu bedanken, ersinnt sie einen letzten Willen, der es in sich hat. Und wer ihn ausführen soll, das weiß sie auch schon längst. An die neun Jahre ist es her, dass Oma Kampnagel alias Inge Meysel mit der Polizei zu tun bekam. "1 A Landeier" hieß der mehrfach ausgezeichnete erste WDR-Beitrag zur Reihe "Polizeiruf 110": Ein toter Hund war damals für die Gesetzeshüter Anlass für einen denkwürdigen Besuch der alten Dame. Und bei einem toten Hund sollte es nicht bleiben. Dass die Polizisten damals zum Schutz ihrer Informantin Fünfe gerade sein ließen, soll ihnen nun zum Verhängnis werden. Kurzerhand erpresst Frau Kampnagel ihre alten Bekannten, um ihren letzten Willen in die Tat umzusetzen. Und das heißt: Die Identität ihres Retters zu klären. Dabei sind besagte Bekannte eigentlich mittlerweile in alle Winde verstreut. Kalle Küppers (Oliver Stritzel) hält als Einziger in Volpe die Stellung - der Frauenheld von einst ist zum Vater von Zwillingen geworden und hat es ansonsten beruflich nicht zu wirklich viel gebracht. Sigi Möller (Martin Lindow) hingegen ist inzwischen Hauptkommissar in der Metropole Wuppertal. Und Gabi (Andrea Sawatzki) steht sogar gerade vor dem Aufstieg ins BKA. Ausgerechnet jetzt werden sie von Oma Kampnagel unangenehm daran erinnert, dass sie ihr einst mit der Vertuschung einer Straftat aus der Klemme halfen. Keine Frage: An Volpe führt in dieser Situation wohl kein Weg vorbei. Schnell wird klar, dass Omas italienischer Engel ohne Gedächtnis einiges auf dem Kerbholz hat. Derweil hindert auch ein Gefängnisaufenthalt den italienischen Mafioso Michele Potazzi (Giancinto Ferro) nicht daran, seinen üblichen Geschäften nachzugehen. Es liegt Mord in der Luft. Bloß: Wer ist der Killer, wer das Opfer? Und liegt Palermo am Ende gar mitten im Bergischen Land? Gabi entgeht nur knapp einem Attentat, das in Wahrheit auf Oma Kampnagels Nachbarin Amelie Neumann (Charlotte Schwab) zielte. Auch Gabis Freund und künftiger BKA-Chef Dissner (Drago Ragutin) taucht wenig später auf der Suche nach dem Mafiakiller in Volpe auf - und hat in Wahrheit selber eine Menge Dreck am Stecken. Kein Wunder, dass die Ermittlerin sein Bild vom Schreibtisch in den Papierkorb befördert und sich auf ihre alte Liebe zu Sigi besinnt. Besser zu dritt als "allein gegen die Mafia" sagen sich die alten Freunde - und müssen doch wieder einmal gewaltig an der Wahrheitsschraube drehen. Oder wäre es etwa im Sinne von Oma Kampnagels letztem Willen, dass es sich ihrem geläuterten Retter ohne Gedächtnis um einen ehemaligen Mafioso handeln soll? Ein Schurke ist für das verschlafene Volpe schließlich mehr als genug...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 31.05.2004


258. Vater unser

Als Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber drei mysteriöse Holzkisten aus Montevideo erhält, ahnt er noch nicht, in welch verzwickten Fall er verwickelt wird. Die Kisten enthalten unzählige Mengen an Material aus dem Zweiten Weltkrieg - darunter auch Militaria-Pretiosen. Absender ist ein gewisser Ferdinand Wittlich, der Tauber völlig unbekannt ist. Nicht nur, dass der Kripo-Mann seitdem mit Anrufen von Militaria-Sammlern bombardiert wird. Unerwartet steht auch Taubers Schwester Eva vor der Tür, mit der er seit Jahren kein Wort mehr gewechselt hat. Schuld an ihrem Zerwürfnis ist die ungeklärte Rolle, die ihr Vater, ein Pfarrer, während der nationalsozialistischen Herrschaft gespielt hat. Wider Willen muss sich Tauber unausweichlich mit der ängstlich verdrängten Vergangenheit auseinander setzen, während er immer mehr von interessierten Sammlern belästigt wird. Vor allem ein Aquarell vom Walchensee ist in kundigen Sammlerkreisen wohl von besonders großer und geheimnisvoller Bedeutung. Allen voran jagen Anwalt Thiel und der Journalist Schmitt mit allen Mitteln diesem rätselhaften Gemälde hinterher. Eines Nachts lauert Schmitt deswegen sogar Tauber auf einer Eisenbahnbrücke auf. Als Schmitt am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, gerät Tauber selbst unter Mordverdacht: Er wurde am Tatort beobachtet. Jo Obermaier möchte ihrem Kollegen helfen, aber Tauber schaltet auf stur...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 22.08.2004


259. Winterende

Der Bestattungsunternehmer Hartmut Preusler stirbt, eingesperrt in seiner eigenen Sauna, einen qualvollen Tod. Für die Kommissare Törner und Hinrichs bietet sich lange Zeit kein Motiv für den Mord an: Preuslers Geschäft lief gegen den Trend der Branche gut, sein Umfeld scheint aufrichtig von seinem Tod betroffen zu sein. Auch die von Preusler in seinem Todeskampf ins Holz geritzte Initiale ®J' bringt keine verwertbare neue Erkenntnis: Verdächtig könnten demnach viele in seinem Umfeld sein. Als Preuslers Ehefrau Johanna einen Drohanruf erhält, überredet die Hausherrin Törner, zu ihrem Schutz zu sich aufs Anwesen zu ziehen. Dort findet er heraus, dass die Hausangestellte Jelena die Geliebte Preuslers war und Johanna davon wusste - endlich ein Motiv? Hinrichs deckt derweil etwas ganz anderes auf: Jelenas Mann Pavel Jawlenski arbeitet nicht nur als Hausmeister im Hause der Preuslers, sondern auch im Altenheim von Hinrichs Vater. Er hatte zudem Schulden bei dem Bestattungsunternehmer. Um sie abzuarbeiten, hat er Preusler regelmäßig Informationen über im Sterben liegende Patienten übermittelt. Liegt hier der Schlüssel zur Aufklärung des Mords an Preusler? Und welche Rolle spielt die schöne Grabrednerin Marianne Dammers, deren Firma nach Preuslers Tod wieder komplett in ihre Hände zurückfällt?

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 12.09.2004


260. Der Prinz von Homburg

Keller, in Berlin als Kommissar tätig, erhält während eines brisanten Einsatzes die Mitteilung, dass sein Vater in Bad Homburg gestorben sei. Die Fahrt nach Bad Homburg wird für den Kommissar gleichzeitig eine Reise in seine Vergangenheit. Hier ist er geboren und aufgewachsen, und hier hat er, unterstützt von seinem Mentor Kommissar Meister (Jürgen Schornagel), auch seine ersten Schritte in den Polizeialltag unternommen. Schnell findet Keller heraus, dass sein Vater keines natürlichen Todes gestorben ist und beginnt zu ermitteln. In seinem Elternhaus trifft er auf den mysteriösen André Bijou (Jürgen Tarrach), der seinen Vater gefunden hat und vorher offenbar geschäftlich mit ihm zu tun hatte. Bijou ist Koch im Restaurant Stein, mit dessen Besitzerin Sophie Stein (Inga Busch) sich Keller anfreundet und die ihm fortan seine kulinarischen Wünsche befriedigt und ihm auch sonst mit Rat und Tat zur Seite steht. Durch den Anruf einer älteren Dame erfährt Keller außerdem, dass sein Vater vor seiner Zeit eine Affäre hatte, aus der ein Sohn hervorgegangen ist. Im Laufe der Ermittlungen gerät Keller aufgrund der Übereinstimmung des genetischen Fingerabdrucks schließlich selbst in Verdacht, seinen Vater getötet zu haben ...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 26.09.2004


261. Die Maß ist voll

Kaum ist Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier mit ihrer Familie in den wohlverdienten Sommerurlaub abgereist, sieht sich ihr Kollege Jürgen Tauber einer mysteriösen Mordserie gegenüber: Ein Unbekannter bringt auf grausame Weise Biergartenbedienungen um, drapiert deren Dirndl jeweils neben dem Bett der Toten und verlässt spurlos den Tatort. Nach längerer vergeblicher Ermittlungsarbeit bildet Kriminalhauptkommissar Tauber eine Sonderkommission und überredet seinen Chef zu einer riskanten Vorgehensweise: Seine Kollegin Jo Obermaier soll als Lockvogel in einem Biergarten arbeiten. Als sich Jo, wieder zurück aus dem Urlaub, schließlich auf den gefährlichen Einsatz einlässt, bereut sie ihren Entschluss schnell. Denn zum einen macht ihr Ehemann Tarik die Hölle heiß, weil sie längere Zeit weg ist und ihm über ihren geheimen Einsatz nichts erzählt. Zum andern stellt sich die Arbeit unter der Fuchtel der erbarmungslosen Biergartenwirtin Traudl Säbener als ausgesprochen anstrengend und quälend heraus. Ob das Ermittlerteam um Kommissar Tauber wirklich für die Sicherheit der Kollegin garantieren kann, wird sich erst zeigen, wenn es ernst wird und der Täter auf den Lockvogel anspringt...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 03.10.2004


262. Ein Bild von einem Mörder

Der Winzer Werner Braumüller wird erschossen aufgefunden. Die Kommissare vermuten den Täter oder die Täterin im privaten Umfeld des Toten. Seine Witwe Margot hat ein starkes Motiv, aber auch ein Alibi. Die Ermittlungen führen Schmücke und Schneider zu Eva Brenner, der jungen Geliebten von Braumüller. Sie halten es nicht für ausgeschlossen, dass Malte Brenner, der kurz vor der Insolvenz steht, im Auftrag von Margot Braumüller deren Mann erschossen hat. Doch dann wird Malte tot aufgefunden, und die Kommissare müssen neu ansetzen. Die These vom Auftragsmord erweist sich dennoch als richtig.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 19.12.2004


263. Der scharlachrote Engel

Eine seiner schlaflosen Nächte verbringt Hauptkommissar Jürgen Tauber wieder einmal im Büro und baut zum Zeitvertreib Eisenbahnerhäuschen. Da klingelt das Telefon und eine junge Frau namens Flo klagt sich selbst an, möglicherweise einen gewissen Will Gérard tödlich verletzt zu haben. Als Tauber und seine Kollegin Jo Obermaier die Wohnung der Anruferin durchsuchen, finden sie zwar eine Blutspur, aber diese verliert sich im Nichts. Und eine Leiche kann nicht gefunden werden. Hat Floriane Engelhard - so der bürgerlicher Name der Jurastudentin - alles nur erfunden? Während Tauber sein wachsames Auge auch auf die Schönheit von Flo richtet, entgeht dem kriminalistischen Blick von Jo Obermaier nicht, dass in Flos Wohnung eine Webcam über dem PC installiert ist. Im Laufe der Recherchen stoßen Tauber und Obermaier auf weitere Überraschungen in Flos Leben. U.a. jobbt Floriane Engelhard nicht als Fremdenführerin bei der Firma "Munich Travelgroup", sondern als geheimnisvoller "Angel". Und das Verhältnis zwischen Flo und ihrem Chef Hendrik Elling und ebenso zur eigenen Mutter scheint jeweils mehr als kompliziert zu sein. Als dann der für tot gehaltene Will Gérard wieder auftaucht, sorgt er in einer Gerichtsverhandlung - mit Unterstützung seiner Anwältin von Martens und dank der Aussagen der Mutter seines Kindes, Marie Böhm, - für eine unerwartete Wende des Falles. Staatsanwältin und Richterin sind ratlos. Und das Urteil zieht für Tauber und Obermaier eklatante Folgen nach sich.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 20.02.2005


264. Dettmanns weite Welt

Lansky und Dettmann montieren im Rahmen einer ABM-Maßnahme die Gleise von Wustermark ab. 30 Jahre ist Lansky die Strecke abgelaufen, jetzt kommt es ihm vor, als schmeiße er sein Leben auf den Müll. Dettmann dagegen blickt optimistisch in die Zukunft: Sein Bausparvertrag läuft aus. Lansky und seine Frau Maria raten ihm dringend zum Kauf des Reihenhauses, seine Frau Sabine freut sich auf den bevorstehenden Umzug, aber Dettmann erfüllt sich einen Kindheitstraum und kauft einen Truck. Er unterschreibt einen Vertrag mit der Fuhrunternehmerin Frau Pelzer. Ihn stört auch nicht, dass das Traumauto seinem Freund Herbert Herbst gehörte, der kurz zuvor von der resoluten Geschäftsführerin entlassen wurde. Dettmanns Leben on the road könnte beginnen. Doch als er seine erste Fahrt nach Stettin antreten will, wird er von Kommissarin Johanna Herz verhaftet. Seine Auftraggeberin ist tot! Fanny Pelzer, die nach dem Tod ihrer Mutter die Spedition übernimmt, sagt aus, dass der neue Fahrer ihre Mutter als Letzter gesehen hat. Dettmann kommt unter Mordverdacht ins Gefängnis. Die Ermittlungen führen die Kommissarin bis nach Polen und halten einige Überraschungen für sie bereit: Polizeihauptmeister Krause ist samt Hund und Motorrad verschwunden.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 27.02.2005


265. Heimkehr in den Tod

Die Ehe von Christina Wengler ist gescheitert. Mit ihrer siebenjährigen Tochter wollte sie einen privaten Neuanfang in ihrer Heimatstadt Halle wagen, doch schon wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird die junge Frau tot aufgefunden. Zwei handschriftliche Namen auf einer Visitenkarte könnten ein Hinweis auf den Täter sein, doch im Bekanntenkreis der Toten können Schmücke und Schneider keine Personen ermitteln, die Maybach und Monte heißen. Auch Christina Wenglers Freunde, die sie in Halle erwartet haben, behaupten, dass sie nicht wissen, wer sich hinter diesen Namen verbirgt. Erste Ermittlungen ergeben jedoch, dass der gewalttätige Ehemann der Toten zur Tatzeit in Halle gewesen ist. Ist er der Täter? Hat er seine Frau getötet, weil sie ihn verlassen hat? Dass er in München seine Frau von einem Privatdetektiv beschatten ließ, scheint den Verdacht zu bestätigen. Widersprüchliche Spuren am Tatort geben den Kommissaren jedoch Rätsel auf. Erst als die Kommissare Christina Wenglers streng gehütete Zukunftspläne ermitteln, können sie die Tragödie klären, die zum Tod der jungen Frau geführt hat.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 01.05.2005


266. Resturlaub

Kommissar Törner kommt unerwartet zu einem Pflegekind. Ein Häftling, bittet ihn kurz vor seinem Freitod darum, sich seiner achtzehnjährigen Tochter anzunehmen. Törner reagiert genervt. Da Kollege Hinrichs jedoch im Fall eines gestohlenen Koi-Karpfens ermittelt, verabredet er sich dennoch mit Lilly und entdeckt zu seiner eigenen Verblüffung so etwas wie Vatergefühle für das Mädchen. Doch Lilly betreibt ein doppeltes Spiel. Unbemerkt klaut sie seine Schlüssel und macht sich sofort auf, seine Wohnung nach Geld zu durchsuchen. Als sie ihm danach begegnet, gelingt es ihr erneut, ihn an der Nase herumzuführen. Sie steckt ihm seinen Schlüssel wieder unauffällig zu und mimt die Hilfsbedürftige. Törner beschließt arglos, ihr unter die Arme zu greifen. Kommissar Hinrichs wird unterdessen ins Innenministerium vorgeladen. Törner hat sich durch sein unsanftes Vorgehen gegen einen verhafteten Neonazi des Amtsmissbrauchs verdächtig gemacht und Hinrichs soll dazu Stellung beziehen. Zwar kann er dem Kollegen nichts nachsagen, aber er fängt an Törner nachzuspionieren. Törner hilft Lilly einen Job als Kurierfahrerin zu finden und nimmt sie sogar vorübergehend bei sich auf. Als Lilliy eines Tages ankündigt , unentgeltlich Kleiderspenden in ein Waisenhaus nach Litauen fahren zu wollen, ist Törner überzeugt, dass Lilly auf einem guten Weg ist. Der Schock ist umso größer, als er zufällig entdeckt, dass ihre Reise keineswegs einem guten Zweck dient: Lilly überführt heimlich für einen Autoschieberring gestohlene Limousinen nach Litauen. Törner ist tief enttäuscht. Er stellt Lilly zur Rede.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 16.05.2005


267. Die Prüfung

Ein Alphornbläser wurde brutal erstochen. Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier und Kollege Jürgen Tauber stellen rasch fest, dass es sich bei der Leiche um den Steuerprüfer Paul Wegemann handelt. Doch die Ermittlungen im Privatbereich des Toten fördern nichts zutage. Die rührige Rita Weigl vom Alphornverein beschreibt den Ermordeten bestenfalls als "muffigen Außenseiter”. Obermaier bezeichnet Rita als "Gschaftlhuberin", während Tauber zumindest die sphärisch anmutenden Klänge der Alphörner beflügeln. Den Fall weiter bringen dagegen Untersuchungen im beruflichen Umfeld Wegemanns: Sein Leben scheint nur aus Akten, Pflichten und Zahlen bestanden zu haben. Auf seiner gnadenlosen Hatz nach Steuersündern hat sich Wegemann eine Reihe massiver Feinde gemacht. Sie alle kommen als Täter in Betracht. Darunter der durch eine absurde Steuerregelung ruinierte Fahrschullehrer Harry Schlögl mitsamt Frau, der in Monaco steuerfrei residierende Tennisprofi Gregor Sertel und "Nobelpuffmutter" Andrea Aschberg: Trickreich aber legal hat sie ihr Luxusleben bisher steuerlich "abgesetzt" oder, wenn nötig, Geld an Amnesty oder Unicef "gespendet". Zudem ist die junge Lady ausgesprochen attraktiv und Chefin eines so genannten "Wellness- und Erotik-Etablissements". Für ihre Entspannungsangebote ist der einarmige Kommissar in diesem Fall besonders empfänglich. Denn noch vor Beginn der Ermittlungen hatte sich bei einem abendlichen "Haushaltsunfall" der Splitter eines zerborstenen Rotweinglases tief in Taubers noch verbliebene Hand gebohrt und diese schwer verletzt. So gebärdet sich der Leid geprüfte und einsame Wolf schmerzverzerrt und hilflos wie ein kleines Kind. Während der gesamten Mörderjagd versprüht er nicht gerade Charme "aus vollen Händen"! Um sein und ihr Leben zu erleichtern, fordert Jo für Tauber einen Assistenten an, Polizeioberkommissar Charly Hübner. Als sich Jo Obermaier auf Recherchen im Finanzamt mit dem Kollegen des Mordopfers, Steuerprüfer Heinz Prebeck anlegt, muss sie leidvoll erfahren, was es heißt, selbst auf Euro und Cent geprüft zu werden: Wochenlang schnüffelt Prebeck in der Autorwerkstatt ihres Ehemanns Tarik Yilmaz und findet, was er sucht: gravierende finanzielle Ungereimtheiten! Außerdem stellt ein Beleg aus einem Vier-Sternehotel in Salzburg Jos Ehe auf eine harte Probe.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 03.07.2005


268. Vergewaltigt

Ein Dorffest in Brandenburg. Es wird getrunken und getanzt. Claudia amüsiert sich - zu viel, wie ihr Freund findet. Das Paar streitet sich, Claudia geht allein nach Hause. Zum Glück hält ein Wagen. Zwei Männer nehmen das junge Mädchen mit. Die Fahrt endet in einem Wald. Claudia wird von dem Bauunternehmer Frank Göber vergewaltigt. Bevor auch sein Kumpel Alex Kohler sich an Claudia vergehen kann, gelingt ihr die Flucht. Hauptkommissarin Johanna Herz kann die beiden Täter noch in derselben Nacht verhaften. Doch zu ihrer Überraschung lässt der Haftrichter die beiden Männer schon am nächsten Tag wieder frei. Es wird kein Verfahren geben, aus Mangel an Beweisen. Der Fall nimmt eine jähe Wendung, als Kohler tot aufgefunden wird, kastriert und verblutet. Fieberhaft ermitteln Johanna Herz, Katrin Schubert und Horst Krause, denn auch Frank Göbers Leben ist nun in Gefahr...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 17.07.2005


269. Vollgas

Nach einem schweren Autounfall wird Edith Reger mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die junge Fahrerin des gegnerischen Autos verstirbt noch am Unfallort. Die Ermittlungen der Unfallursache ergeben, dass zu diesem Unglück der Einbau eines minderwertigen Ersatzteilplagiats geführt hat. Aber hinter dem Handel mit technisch minderwertigen Ersatzteilen steckt auf den zweiten Blick mehr, als Schmücke und Schneider anfänglich vermuten. Als die Leiche des Werkstattbesitzers aufgefunden wird, in dem das Unfallauto repariert wurde, ahnen die Kommissare, welchen Umfang der Handel mit gefälschten Ersatzteilen hat. Musste der Werkstattbesitzer sterben, weil er wusste, wer die Hintermänner des lebensgefährlichen Geschäfts sind? Je intensiver die Kommissare die Spur der gefälschten Ersatzteile verfolgen, umso häufiger laufen ihre Polizeiaktionen ins Leere. Schmücke und Schneider vermuten, dass die Täter einen Mitwisser beim Zoll haben. Doch allen Rückschlägen zum Trotz verfolgt Herbert Schmücke den Fall hartnäckig. In einer groß angelegten Polizeiaktion gelingt es, den Fall zu klären.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 11.09.2005


270. Die Tote aus der Saale

Eine weibliche Wasserleiche wird in der Saale gefunden. Die junge Frau wurde vor über zwei Monaten erschossen. Eine Vermisstenanzeige liegt jedoch nicht vor. Nur mühsam gelingt es den Hauptkommissaren Schmücke und Schneider die Identität der unbekannten Toten zu ermitteln. Was ist geschehen, dass angeblich weder der Verlobte, noch die Mutter der Toten und auch nicht die ehemaligen Arbeitskollegen Sophie Kehler vermisst haben? Wer hatte einen Grund die junge Frau umzubringen? Die Ermittlungen im privaten Kreis bringen kein Ergebnis. Auffällig ist jedoch, dass Sophie Kehler über sehr viel mehr Geld verfügte, als sie als Buchhalterin verdient hat. Erst als Schmücke und Schneider ihre Recherchen auf die letzte Arbeitsstelle der Toten ausdehnen und ermitteln, dass die junge Frau mit ihrer Vergangenheit brechen wollte, stoßen sie auf eine heiße Spur. Sophie Kehler wurde von ihrem Komplizen ermordet, weil sie nicht länger mit ihm gemeinsam ihre Firma betrügen wollte.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 04.12.2005


271. Vorwärts wie rückwärts

Tobias Törner bietet einem Indianer im Schweriner Kommissariat Unterkunft, den er bei einer Fortbildung kennen gelernt hat. Hinrichs hat wegen seiner Schwierigkeiten zu Hause eine Ehe-Beraterin aufgesucht und grübelt im Stillen über einen Sinnspruch nach, den sie ihm mitgegeben hat. Als die Nachricht vom Tod eines Synchronspringers ins Haus flattert, ist Teamarbeit angesagt. Sven Kröger starb durch eine Vergiftung mit Pseudo-Chlor, einer im Schweriner Schwimmbad an leicht zugänglicher Stelle aufbewahrten Chemikalie. Mord kommt also ebenso in Frage wie ein Freitod. Manches deutet darauf hin, dass Kröger sich das Leben nahm. Kurz vor seinem Tod verlor er seinen Synchron-Partner durch einen Autounfall und seine Karriere stand vor dem Aus. Als Hinrichs eine rätselhafte SMS bekommt, hält er sie für einen weiteren Denkspruch seiner Therapeutin und kümmert sich nicht weiter darum. Ein Hinweis führt die Kommissare nach Berlin. Dort wurde im Vorjahr ein Mordanschlag auf zwei Synchronspringerinnen verübt, nachdem sie öffentlich ihre Trennung verkündet hatten. Das Gespräch mit den ehrgeizigen Sportlerinnen verläuft jedoch enttäuschend: Die Ankündigung ihrer Trennung war nur ein PR-Gag gewesen. Da die beiden jungen Frauen nur auf ihren Erfolg fixiert waren, hatten sie den missglückten Anschlag nicht weiter untersuchen lassen. Da kommt Hinrichs zufällig darauf, dass der SMS-Text an seiner Pinnwand vorwärts und rückwärts gelesen werden kann; es handelt sich um ein so genanntes Palindrom. Und der Text stammt keineswegs von seiner Therapeutin, sondern es muss sich um eine versteckte Botschaft handeln. Gibt es also doch einen Täter im Fall Kröger? Denn Symmetrie spielt auch beim Synchronspringen eine bedeutende Rolle. Langsam dämmert es den Kommissaren, dass sie einem gefährlichen Psychopathen auf der Spur sind. Um an ihn heranzukommen, entwickeln sie einen riskanten Plan...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 11.12.2005


272. Kleine Frau

Schon lange hat sich Hauptkommissarin Johanna Herz (Imogen Kogge) auf diesen Abend gefreut. Nach elf Jahren trifft sie in Brandenburg ihre Abiturklasse wieder. Die Wiedersehensfreude ist entsprechend groß, doch das Fest endet mit einer Katastrophe: Johannas Schulfreundin Lisa Schneider (Johanna Gastdorf) soll ihren Sohn Dirk (Hannes Wegener) erschlagen haben. Polizeihauptmeister Krause (Horst Krause) hatte die Frau zufällig entdeckt, als sie verstört und mit blutverschmiertem Kleid durch die Straße irrte. Lisa legt ein Geständnis ab, doch Johanna glaubt ihr nicht. Der Junge wurde von hinten mit einem schweren Gegenstand am Kopf getroffen. Er ist langsam verblutet. Würde Lisa es fertig bringen zuzusehen, wie ihr Sohn stirbt? Außerdem weisen Indizien darauf hin, dass sie die Tat nicht allein begangen hat. Lisa redet nicht. Die Kommissarin sieht sich gezwungen, in der Vergangenheit ihrer alten Schulfreunde zu recherchieren. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens: Birte (Steffi Kühnert), Iris (Pamela Knaack) und Lisas Bruder Michael (Karl Kranzkowski), der früher einmal in Johanna verliebt war, helfen ihr nicht. Trotzdem kommt ans Tageslicht, was die Freunde gern verborgen hätten: Dirk war kein einfacher Mensch. Er war hitzköpfig und konnte sich nicht damit abfinden, dass der Vater die Familie verlassen hat. Er gab seiner Mutter die Schuld, seine Ablehnung steigerte sich in Hass, als sie ihm die Beziehung zu Svenja (Pauline Knof) ausreden wollte. Aber Dirks ebenso attraktive wie kostspielige Freundin hat nicht nur ihm den Kopf verdreht, sondern auch Kai (Marlon Kittel), Birtes Sohn. Deckt Lisa einen Streit unter Freunden, der tödlich ausging? Horst Krause soll es herausfinden. Als vorgeblicher Kunde kommt er zu Svenja in ein Friseurgeschäft, in dem es nicht nur ums Haareschneiden geht. Svenja hat Dirk geliebt. Gemeinsam mit Krause und ihrer Assistentin Katrin (Anja Franke) findet Johanna Herz schließlich die Wahrheit heraus - bitterer als die Lüge.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 08.01.2006


273. Die Mutter von Monte Carlo

In seinem zweiten Fall beginnt für Kommissar Keller eigentlich alles recht beschaulich: Eines Morgens sitzt ein kleiner Hund im Restaurant von Sophie Stein (Inga Busch). Als der Kommissar - immer im Amt - den entlaufenen Hund zurückbringen möchte, erfährt er, dass dessen Frauchen vermisst wird. Es ist die Mutter von Peter Karlow, genannt „Monte Carlo“, einem bei einem tragischen Unglück verstorbenen Schulfreund Kellers. Die Mutter hat den Jackpot im Casino von Bad Homburg geknackt und ist danach verschwunden. Am selben Abend holt Keller Sophie von einer Chorprobe ab und trifft dabei auf seinen alten Jugendfreund Paul Bertram (Gustav Peter Wöhler), der den Chor leitet. Während der großen Wiedersehensfeier erfährt Keller, dass es seinem Freund finanziell nicht besonders gut geht, und dass er nach dem tragischen Tod von Karlow dessen schwangere Freundin geheiratet hat. Sophie wittert hinter dem Verschwinden der alten Frau Karlow ein Verbrechen. Bei ihrer eigenmächtigen Recherche trifft sie im Casino auf Edgar Dobler (Rüdiger Vogler), einen ehemaligen Polizei-Kollegen ihres ermordeten Vaters und Freund der Familie, der sich mit der verschwundenen Helene Karlow angefreundet hatte. Eifersüchtig beäugt Keller das vertraute Verhältnis zwischen Sophie und Dobler. Als Keller bei seinem Frankfurter Kollegen Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) in Doblers Polizeiakte stöbert, stößt er auf einige Ungereimtheiten. Und dann wird auch noch eine Leiche aus dem Schlossteich von Bad Homburg gefischt...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 29.01.2006


274. Schneewittchen

Die 16-jährige Anja Wilke wird von der Polizei in einem desolaten Zustand aufgegriffen. Die ärztliche Untersuchung ergibt, dass das Mädchen offensichtlich vergewaltigt worden ist. Doch Anja Wilke kann sich an nichts erinnern, weiß angeblich nicht, wo sie die Nacht verbracht hat. Das Drogenscreenring ist negativ. Eine Erklärung für Anja Wilkes Zustand gibt es nicht. Schweigt sie aus Scham, weil sie den Täter kennt? Oder wurde ihr eine Droge verabreicht, die schon nach wenigen Stunden nicht mehr nachweisbar ist? Als dann die Leiche des jungen Mädchens gefunden wird, mit der Anja Wilke am Abend eine Diskothek besucht hat, bestätigt sich der Verdacht. Im Körper der Toten finden sich Überreste der Droge GHB, die willenlos macht und das Erinnerungsvermögen ausschaltet. Junge Mädchen werden so zu ahnungslosen Opfern gewissenloser Vergewaltiger. Schmücke und Schneider geraten im Zuge der Aufklärung des Verbrechens in ein Milieu von scheinbar ehrbaren Geschäftsleuten, die hinter ihrer bürgerlichen Fassade so einiges zu verbergen haben.

Text: MDR

Deutsche Erstausstrahlung: 12.02.2006


275. Tod im Ballhaus

Die Tänzerin in einem Tanzsportverein Isabel Rösler wird nach dem abendlichen Training im Tanzsaal des Ballhauses erschlagen aufgefunden. Den herbeigerufenen Kommissaren Schmücke und Schneider geben unter anderem die Spuren von Krücken am Tatort Rätsel auf. Außerdem hatte Isabel eine ganze Menge Bargeld in ihrer Tasche. Ist Eifersucht das Motiv für die Tat? Die Tänzerin hatte ein heimliches Verhältnis mit ihrem verheirateten Tanzlehrer Guido Schmidt. Doch der Verdacht gegen ihn bestätigt sich nicht. Dann aber geschieht ein weiterer Anschlag - diesmal auf Frank Ulich, der auch Mitglied der Tanzgruppe ist. Wieder finden die Kommissare Krückenspuren am Tatort. Von nun an geht im Ballhaus die Angst um. Die Aussage der Tänzerin Sandra lenkt die Ermittlungen schließlich in eine neue Richtung. Aber erst als die Kommissare begreifen, dass der Täter am Tatort bewusst Spuren gelegt hat, um den Verdacht in die falsche Richtung zu lenken, kommen sie auf die richtige Spur. Jetzt gesteht Sandra auch den Kommissaren, was Isabel ihr anvertraut hat und woher das Geld stammt. Den Kommissaren Schmücke und Schneider bleibt nicht viel Zeit, denn der Täter ist zu allem entschlossen.

Text: RBB

Deutsche Erstausstrahlung: 09.04.2006


276. Matrosenbraut

Tobias Törner hat sich verdrückt. Als Jens Hinrichs eines Morgens ins Büro kommt ist Törners Schreibtisch leer. Auf der blank gewienerten Tischplatte steht ein Aquarium, geschmückt mit einer blauen Schleife. "Ich habe Sie verlassen ... wahrscheinlich für immer", steht in dem beigefügten Abschiedsbrief, der Hinrichs schon etwas melancholisch stimmt. Glücklicherweise ist gerade nichts los in Schwerin und so kann sich Kommissar Hinrichs der Pflege der Büropflanzen widmen und erste zaghafte Bande zu seinem neuen Schutzbefohlenen, einem einsamen Goldfisch, knüpfen. Weiter nördlich in der alten Hansestadt Wismar macht sich Ronny Sorgen über den Verbleib seiner Freundin Caroline. Markus Tellheim, ehemals bei der Wasserschutzpolizei, jetzt Kommissar auf dem Land, kann nicht wirklich helfen. Andererseits hat er auch an seinen eigenen Problemen zu beißen. Er will sich nicht wirklich um etwas kümmern, was er nicht zwingend muss. Überdies erfüllt das Verschwinden von Ronnys Freundin die Kriterien nicht, die Voraussetzungen für eine Vermisstenanzeige sind. Das bekommt Ronny später auch von Jens Hinrichs zu hören. Unglücklicherweise hat Ronnys Gespür ihn nicht betrogen und Carolines Leiche wird kurz darauf in Wismar gefunden. Kommissar Hinrichs wird nach Wismar geschickt, um den Kollegen vor Ort zu unterstützen - es ist Tellheim. Die beiden werden nicht so richtig warm miteinander. Hinrichs hat keine große Lust sich mit Tellheim abzugeben. Tellheim trauert um seine kürzlich verstorbene Schwester, ist verschlossen und lässt niemanden näher an sich heran als unbedingt nötig. Alle Indizien deuten darauf hin, dass Caroline einen anderen Freund hatte und Ronny ihre Liebe zu ihm nur vorgegaukelt hat. Eine Konstellation, die Ronny als völlig absurd ins Reich der Legenden verweist. Hinrichs und Tellheim wissen nicht so recht in welche Richtung sie ermitteln sollen. Routine-Untersuchungen und -Befragungen werden durchgeführt, doch ohne wirkliches Ergebnis. Hinrichs beisst sich an einem Klebestreifen fest, den die Tote am kleinen Finger hatte. Er findet heraus, dass sich ein paar Tage vorher eine "Matrosenbraut" - eine Sexpuppe - in einem Fischernetz verfangen hatte, an deren kleinen Finger sich ebenfalls ein Klebeband befand. Tellheim sieht keinen Zusammenhang, doch Hinrichs will es wissen. Er stellt zur Irritation von Passanten Versuche mit Sexpuppen an der Hafenmole an, weil er sich fragt, warum die Puppe nicht an der Oberfläche schwamm, sondern in einer bestimmten Tiefe. Der Zusammenhang zwischen der Matrosenbraut und der Toten bestätigt sich schon bald. Die Puppe ging dem falschen Fischer ins Netz. Eigentlich trieb sie in Ronnys Fanggebiet, der am Tag des Fundes aber nicht raus gefahren war. Eine Warnung? Aber von wem? Wem nutzt der Mord? Was könnte das Motiv sein? Eifersucht?! - So wirklich findet sich in Carolines Umgebung weder das passende Motiv noch scheint der Mord jemandem zu nutzen. Bis Tellheim Ada, Ronnys beste Freundin seit Kindesbeinen, im Ozeanografischen Institut Wismar besucht und dabei die interessante Entdeckung macht, dass ein Computer schreiben kann wie ein Mann.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 30.04.2006


277. Er sollte tot

Da fährt Tauber, der ja sonst Tag und Nacht nur arbeitet, einmal aufs Land nach Erding, um dort mit seinem früheren Chef Kruppke in Ruhe eine Partie Billard zu spielen, dann setzt sich das Verbrechen auch noch über die ländliche Mai-Idylle hinweg: Johannes Waller, ein einsamer alter Mann, wird in Erding erwürgt aufgefunden. Zunächst fühlt sich Tauber zur Arbeit überhaupt nicht animiert. Aber schnell stellt sich heraus: Die Leiche liegt im Zuständigkeitsbereich von Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber und seiner Kollegin Jo Obermaier (Michaela May). Das Haus des Ermordeten gehört jedoch zu Kruppkes Bereich in Erding. Wer also macht was? Nach kurzen Kompetenz-Rangeleien einigen sich Tauber und Kruppke auf das Vernünftigste, nämlich zusammenzuarbeiten. Das ist schon deshalb sinnvoll, weil Kruppke sofort zu wissen glaubt, wer als Täter in Frage kommt: Maria Lorenz. Das kurze, heftige Verhör des alten Kriminalhauptkommissars Kruppke mit dem jungen Mädchen aus dem Nuttenmilieu bringt nicht die gewünschten Ergebnisse; dafür allerdings unerwünschte, und Tauber vermutet nun, dass sein früherer, einst von ihm angehimmelter Chef in dieser Sache Dreck am Stecken hat. Woher kannte Kruppke diese Nutte? Warum hatte er sie seinerzeit laufen lassen, als sie von dem nun ermordeten Waller angezeigt worden war? Hatte Kruppke etwa was mit ihr? Doch bevor die Wahrheit ans Tageslicht kommt, stirbt Kruppke. Tauber und Obermaier stehen im Dunkeln: Gegen Maria Lorenz, die - schon wieder frei auf Freiersfüßen - anderen alten, einsamen Männern auf die Pelle rückt, gibt es keine Beweise, den Mord begangen zu haben. Deshalb könnte nur ein Geständnis von Maria den Fall beenden. Wer aber sollte Zugang zu dieser extrem verschlossenen, verletzbaren, wirren und misstrauischen Person finden? Da kehrt Tauber sein reiferes Alter, seine Einsamkeit und seine Hilfsbedürftigkeit hervor - und schon passt er voll in Marias Beuteschema. Auf Kruppkes Spuren geht Tauber seinen eigenen gefährlichen Weg. Souveräne, intensive, langwierige Verhöre wird es brauchen, um aus Maria herauszuholen, was in jener Mordnacht wirklich geschah. Wird es Tauber während der langen, schweißtreibenden Tage und Nächte, die er zur Befragung mit der jungen Maria alleine verbringt, gelingen, ihr einerseits sein Ohr zu leihen, aber andererseits nicht sein Herz zu verlieren? Da muss Tauber allein durch. Einrenken kann Jo dieses Mal nämlich nicht Taubers Probleme, sondern bestenfalls ihren eigenen Hals. Den hatte sie sich während einer Verfolgungsjagd im Auto verknackst. Nach ihrer Genesung hat Jo alle Hände voll damit zu tun, die Vorgänge zu überprüfen, die vielleicht doch die Schuld von Maria auch auf rein faktischer Ebene belegen könnten. Das scheint zunächst auch viel erfolgreicher zu sein als Taubers Seelenwühlereien. Schließlich findet Jo heraus, dass Maria versucht hat, einen Mörder für Waller zu finden, um an dessen Geld heranzukommen, damit sie sich endlich von ihren äußerst brutalen Zuhältern freikaufen kann. Als der mutmaßliche Mörder dann auch noch gefunden werden kann, leugnet der aber ebenso wie Maria die Tat, und ebenso wenig ist ihm etwas nachzuweisen. Nun zielt wieder alle Hoffnung auf Taubers nüchterne Sichtweise. Doch auch mit Kreuzverhör und angezogenen Daumenschrauben kommt er keinen Millimeter weiter. So muss sich der zynische Einzelgänger der Kunst des sensiblen Dialogs und der aufmerksamen Zuwendung annähern. Ein hartes Stück Arbeit. Und am Ende liegt zwar die Wahrheit auf dem Tisch, aber Tauber auf dem Boden.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 06.08.2006


278. Bis dass der Tod euch scheidet

Zwei Stunden nach seiner Trauung wird der Dessauer Bauunternehmer Michael Granzkow vor den Augen seiner jungen Braut auf offener Straße erschossen. Aufgrund ihrer Aussage glauben Schmücke und Schneider zunächst an einen Raubmord. Doch schon bald vermuten die Kommissare, dass der Raub vorgetäuscht gewesen ist und das Opfer seinen Mörder gekannt haben muss. Wer aus Granzkows Umgebung hat ein Motiv für die Tat? Ist es der Ehemann jener Frau, die seit dem Unfall, an dem Granzkow beteiligt war, querschnittsgelähmt ist? Oder wurde Granzkow von einem Opfer seiner nicht immer feinen Geschäftsmethoden getötet? Unter Mordverdacht gerät auch Heiko, der Bruder der Braut, den Granzkow bei einem Grundstücksverkauf offensichtlich betrogen hat. Doch als die Kommissare Heiko erneut befragen wollen, ist er verschwunden. Wenig später wird seine Leiche in der Elbe gefunden. Die Analyse der Tatortspuren weist auf den gleichen Täter hin. Musste Heiko sterben, weil er Granzkows Mörder kannte? Erst als die Kommissare das Undenkbare denken und die Widersprüche in der Aussage der Braut erkennen, kommen sie einer kalt geplanten Intrige auf die Spur und begreifen, warum Granzkow am Tag seiner Hochzeit sterben musste.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 13.08.2006 Das Erste


279. Traumtod

Die morgendliche Ruhe, in der Hauptkommissar Jens Hinrichs beim Rudern Eisvögel beobachtet, wird von Schüssen gestört. Noch ahnt er jedoch nicht, dass diese mit seinem nächsten Fall zusammenhängen. Zunächst gibt es auch keine Leiche, sondern nur einen vermissten Ehemann. Sein neuer Kollege Markus Tellheim hält es für nicht weiter bemerkenswert, dass Ehemänner verschwinden, doch Hinrichs Intuition und Sympathie für die Ehefrau folgend beginnen die beiden mit Nachforschungen. Bei ihren Ermittlungen treffen sie auf Kunsthändler und Kunstsammler, die mit einer schon fast beängstigenden Leidenschaft den begehrten Objekten hinterher jagen. Tellheims frühere Freundin, Paulina Meier, die überraschend wieder in seinem Leben aufgetaucht ist, verkehrt ebenfalls in diesen Kreisen und ihre Beziehung zum Kunsthändler Wölflein scheint mehr als nur eine professionelle zu sein. Tellheims Beobachtungen während einer Party im Hause von Wölflein machen ihn misstrauisch. Als er am nächsten Morgen schweißgebadet nach dem Alptraum, in dem er zum Mörder geworden war, aufwacht und keine Erinnerung an die letzte Nacht hat, setzt er alles daran, die Wahrheit heraus zu finden. Hinrichs ist von den Alleingängen des ®Neuen' alles andere als begeistert, doch als eine Tote aus dem See geborgen wird, müssen die beiden mit vereinten Kräften arbeiten, um den Mörder zu finden.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 03.09.2006


280. Die Lettin und ihr Lover

In seinem dritten Fall kommt es für Kommissar Thomas Keller knüppeldick. Eines Morgens erwacht er mit furchtbaren Rückenschmerzen in einer fremden Wohnung und kann sich an nichts erinnern. In der Badewanne liegt eine bewusstlose Frau... „Die Lettin und ihr Lover“ heißt die neue Folge der beliebten ARD-Krimireihe „Polizeiruf 110“ mit Jan-Gregor Kremp als Bad Homburger Kommissar Keller. Inhalt: Das Unheil begann, als Keller sich entschloss, Sport zu machen, und sich dabei prompt den Ischias einklemmte. Die unerträglichen Schmerzen führten ihn zu seinem alten Bekannten Dr. Gríns (Christoph Waltz), der ihm heimlich Morphium spritzt - ein Heilmittel, zu dem er sich selbst hingezogen fühlt. Während Keller noch damit beschäftigt ist, die Bruchstücke seiner Erinnerung zusammenzusetzen, wird er zu einem weiteren Fall gerufen: Sophies Weinhändler liegt mit gebrochenem Genick in seinem Laden. Die Spur führt Keller zu der jungen Lettin Laima (Rezija Kalnina), die auf der Suche nach einem Mann in Bad Homburg gelandet ist. Zu Kellers großer Überraschung ist Laima die Frau aus der Wanne. Doch es kommt noch schlimmer: Kommissar Keller wurde von Zeugen gesehen und hat nur eine Möglichkeit: Er muss untertauchen und gegen sich selbst ermitteln. Das ist die Chance für den ehrgeizige Polizist Norbert (Felix Vörtler), der ab sofort Jagd auf seinen Chef macht. Und auch Kellers Freundin Sophie (Inga Busch) zweifelt langsam an ihrem Freund und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Auf Laimas Spur gelangen Keller und Sophie schließlich bis nach Lettland. In einem altem Hotel am Ostseestrand wartet eine überraschende Lösung auf sie...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 17.09.2006


281. Mit anderen Augen

Serienmorde halten bei der Mordkommission seit Monaten alle in Atem und es gibt nicht den kleinsten Hinweis auf den Täter. Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier ist am Ende ihrer Kräfte, sowohl körperlich als auch psychisch. Ihr Kollege Jürgen Tauber versucht, Haltung zu bewahren und Stärke zu zeigen, aber sein Weltbild hat einen Riss bekommen. Taubers Selbstbewusstsein gerät schwer ins Wanken, als sein Chef beschließt, einen Profiler zu den Ermittlungen heranzuziehen: Heinrich Zermahlen ist ein Koryphäe auf seinem Gebiet, weil er mit völlig anderen Methoden als seine Kollegen arbeitet. Diese Methoden sind Tauber unverständlich und suspekt, erinnern ihn eher an Zirkustricks. Allmählich wächst in Tauber der Verdacht, dass Zermahlen mehr mit den Morden zu tun hat, als es scheint. Er weiß Dinge, die eigentlich außer dem Mörder niemand wissen kann. Obermaier akzeptiert Zermahlens Vorgehensweise. Sie interessieren nur Ergebnisse. Sie will den Mörder fassen, egal wie. Hauptsache, sie kann wieder ruhig schlafen und muss sich um ihre Familie, insbesondere um ihre Tochter Christine keine Sorgen mehr machen. Zwischen Tauber und Zermahlen bahnt sich ein Duell an, in dem es für Tauber um seinen Stolz als guter Polizist und für Zermahlen um seinen Seelenfrieden geht. Es bedarf des Verständnisses von Tauber, um die Energie nicht mit Revierkämpfen zu verschwenden. Denn der Kreis der Opfer scheint sich um Jo Obermaier zu ziehen. Ihr Tod wäre der absolute Machtbeweis des Mörders und die endgültige Niederlage Taubers.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 22.10.2006


282. Dunkler Sommer

Ein wegen wiederholter Körperverletzung verurteilter Familienvater wird frühzeitig aus der Haft entlassen und bedroht erneut seine Familie. Doch dann wird er in einem nahegelegenen Waldstück tot aufgefunden, begraben unter einem Haufen Steine. Die Kommissare Jens Hinrichs und Markus Tellheim stehen vor einem Rätsel. Wer begräbt so einen Menschen? Sein Mörder? Keiner mochte diesen Udo Rascher. Weder seine Schwiegereltern noch seine beiden Kinder noch seine Ehefrau, die ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hat, scheinen traurig über seinen Tod zu sein. Wollte die Familie sich von dem gewalttätigen Vater befreien? Oder hat vielleicht doch dessen Mithäftling Boris Bobin etwas mit dem Mord zu tun? Die Spuren führen die Kommissare zurück zur Familie, doch die hält zusammen. Einer scheint den anderen schützen zu wollen. Schließlich führen Instinkt und der richtige Blick fürs Detail die Kommissare zur Lösung des Falls, und die verlangt von ihnen ein besonderes Gespür für Recht und Gerechtigkeit.

Text: NDR

Deutsche Erstausstrahlung: 14.01.2007


283. Taubers Angst

Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier und ihr Ehemann Tarik sind privat unterwegs zu einer Hochzeit auf dem Land. Da klingelt das Handy, und Kollege Jürgen Tauber teilt Obermaier mit, dass eine Wasserleiche an der Isar gefunden wurde - die ukrainische Edelprostituierte Zusana Lebedova. Alle Spuren führen zum Geschäftsmann Hermann Denninger. Doch dieser ist nicht bereit, ein Geständnis abzulegen. Verärgert versucht Tauber, Denninger auszutricksen. Damit wird der Fall, den Tauber im "Handumdrehen" lösen wollte, für ihn zum Albtraum: Aus Wut darüber, dass er an der Nase herumgeführt wurde, würgt Denninger Tauber bis zur Bewusstlosigkeit. Zwar überlebt Tauber die Attacke, aber psychisch ist er nicht mehr der Alte. Denninger nutzt Taubers Schwäche, um ihn noch mehr in die Enge zu treiben.

Text: 3sat

Deutsche Erstausstrahlung: 04.02.2007


284. Tod in der Bank

Im Vorraum einer Bank wird eine Leiche gefunden. Der Tote, Heinz Markowski, war Mitinhaber der Firma, die das Sicherheitssystem der Bank installiert hat. Alles deutet darauf hin, dass der Mann von seinem Komplizen erschlagen wurde. Warum die Täter in die Bank eingebrochen sind, ist zunächst völlig unklar. Ebenso, warum das Alarmsystem auf das nächtliche Eindringen der Täter nicht reagiert hat und aus welchem Grund es zum tödlichen Streit gekommen ist. Eine erste Überprüfung ergibt zur Überraschung der Kommissare, dass nichts gestohlen wurde. Unter Verdacht gerät zunächst Rainer Hentschel, der als früherer Angestellter der Sicherheitsfirma Zugang zu den Daten für die Deaktivierung des Sicherheitssystems der Bank hatte. Doch auch die Mitarbeiter der Bank sind verdächtig, da die Spuren am Tatort eindeutig auch auf Insiderwissen hinweisen. Als die Kommissare mit Hilfe der Spurensicherung entdecken, dass der Einbruch dem Inhalt eines Schließfachs galt, kommen sie den Betrügereien eines Bankmitarbeiters auf die Spur. Unklar bleibt aber, woher die Einbrecher von der Existenz des illegalen Gelddepots wussten. Auch der bestohlene Betrüger weiß auf diese Frage keine Antwort.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 13.05.2007


285. Gefährliches Vertrauen

Auf der Großbaustelle im Brandenburgischen Mittwitz wird eine Journalistin tot aufgefunden. Wurde sie ermordet weil sie einem Bauskandal auf der Spur war? Diese Frage stellt sich für Hauptkommissarin Johanna Herz. Die Beteiligten an dem Bauprojekt sind schnell gefunden. Einen Mord allerdings streiten alle ab und schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Polizeihauptmeister Krause, sonst bei den Ermittlungen der Hauptkommissarin durchaus hilfreich, ist bei diesem Fall nicht ganz bei der Sache. Zeitgleich mit dem Mord ist seine zwölfjährige Nichte Laura spurlos verschwunden. Krause gerät in Panik, da er seiner Schwester versprochen hat, während ihrer Abwesenheit auf das Mädchen aufzupassen. Was er nicht weiß: Laura will Model werden und ist zu einem Mann gefahren, der ihr im Internet-Chat eine Model-Karriere versprochen hat. Das Büro des Unbekannten befindet sich in einem leeren Gebäude auf dem Gelände der Großbaustelle.

Text: RBB

Deutsche Erstausstrahlung: 03.06.2007


286. Verstoßen

Auf einem Schrottplatz bei Halle wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Als die Kommissare Schmücke und Schneider die Eltern des Toten aufsuchen, sind sie schockiert, denn sie treffen auf eine Familie, die um ihr siebenjähriges Enkelkind trauert, das wenige Tage zuvor ums Leben gekommen ist. Zu ihrem Sohn Matthias kann die Familie kaum Auskunft geben, denn sie hatten angeblich schon seit Jahren keinen Kontakt zu dem auf die schiefe Bahn geratenen Sohn. Nicht nur deshalb vermuten Schmücke und Schneider den Mörder zunächst in dessen kriminellem Umfeld. Der Bewährungshelfer bezweifelt aber, dass Matthias wieder rückfällig geworden ist. Er wollte mit seiner schwangeren Freundin neu anfangen und mit seiner kriminellen Vergangenheit brechen. Die Vermutungen, dass Matthias Opfer einer Auseinandersetzung mit seinen ehemaligen Kumpanen geworden ist, bestätigen sich nicht. Durch die Ermittlungen der Kommissare verdichten sich jedoch die Hinweise darauf, dass der Mörder aus dem Kreis der Familie des Toten kommen muss. Die Kommissare werden mit einer Familie konfrontiert, die den Täter durch eine Mauer des Schweigens zu schützen sucht. Erst als sie erfahren, warum Matthias als Kind ins Heim gegeben wurde, kommen Schmücke und Schneider hinter den tragischen Irrtum, der zum Mord an Matthias geführt hat.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 17.06.2007


287. Tod eines Fahnders

Schmücke und Schneider werden zu einem neuen Einsatz gerufen. In Halle wurde ein Zivilfahnder der Polizei erschossen. Stefan Häfner hatte verdeckt ermittelt. Er war auf der Suche nach einem aus der Haft entflohenen Gewalttäter. Mit hohem Einsatz und Geschick hatte der erfahrene Zivilfahnder eine Falle für den flüchtigen Raubmörder vorbereitet. Die Fahndung wurde scheinbar eingestellt, damit Sakowski sich in Sicherheit wiegen konnte. Häfner war es gelungen, das Vertrauen der Ehefrau Sakowskis zu gewinnen. Mit ihrer Hilfe sollte die Verhaftung des Flüchtigen erfolgen. Nach ersten Ermittlungsergebnissen deutet alles darauf hin, dass Sakowski von seiner bevorstehenden Verhaftung erfahren hat und Häfner erschoss, nachdem er zuvor seine Ehefrau zur Rede gestellt und verprügelt hat. War Häfner bei seinen verdeckten Ermittlungen zu unvorsichtig, oder wurde der Plan für Sakowskis Verhaftung verraten? Der Vorgesetzte Häfners hält das für unwahrscheinlich. Schmücke und Schneider stehen unter Druck. Die Fahndung nach Sakowski läuft auf Hochtouren. Doch nur durch einen Zufall gelingt der Polizei die Verhaftung des Gesuchten. Aber Sakowski hat Häfner nicht erschossen. Bei ihren Ermittlungen nach Häfners Mörder werden die Kommissare mit dessen zweifelhaften und nicht immer ganz legalen Ermittlungsmethoden konfrontiert. Ist Häfner das Opfer seiner Fahndungsmethode geworden? Und warum verraten sein Vorgesetzter und seine Kollegen nur schrittweise, was sie davon wissen?

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 19.08.2007


288. Farbwechsel

"Bagatellschäden" heißt es, als die Kommissare Jens Hinrichs und Markus Tellheim sich auf den Weg zu zwei türkischen Imbissbuden in einer Kleinstadt nahe Schwerins machen. Dort hat es gebrannt, doch die Besitzer bringen nur wenig überzeugende Erklärungsversuche vor. Eine frustrierende Angelegenheit für die Kommissare, denn: keine geklärte Ursache, keine Anzeige, kein Fall. Das ändert sich, als am nächsten Tag ein Lieferant der örtlichen Gastronomie-Betriebe in seiner Lagerhalle tot aufgefunden wird. Es soll wie ein Unfall aussehen, doch die Kommissare kommen schnell dahinter, dass er ermordet wurde. Vielleicht war es dessen ehemaliger Lagerhelfer Joku, der gefeuert wurde und nun spurlos verschwunden ist. Tellheim findet allerdings Hinweise, die zu einem osteuropäischen Schutzgeld-Erpresserring führen, den er noch aus seiner Rostocker Amtszeit kennt. Hinrichs kümmert sich währenddessen um eine alte Bekannte seines Vaters. Lisa Böhn hat in der Kleinstadt eine gut gehende Konditorei und will Hinrichs als vogelkundlichen Referenten für ihren Heimatverein anwerben. Doch bevor er zusagen kann, findet Hinrichs heraus, dass ein vietnamesischer Junge aus dem Ort überfallen und verprügelt wurde. Minh hat offenbar große Angst und will nicht verraten, wer ihm das angetan hat. Wie hängen diese Verbrechen zusammen? Keine leichte Aufgabe für die Kommissare, zumal seit dem Amtsantritt ihrer neuen Chefin, Kriminalrätin Carla Knechthammer, ein anderer Wind weht in der Schweriner Polizeidirektion. Schließlich versucht Hinrichs, über Lisa Böhn einen Blick hinter die Kulissen des Städtchens zu werfen. Was er da sieht, ist ein Heimatverein, der seit einiger Zeit von dem Immobilienmakler Ommer geführt wird. Der gibt vor, den Ort mit einer selbst aufgebauten Bürgerwehr gegen die osteuropäische Erpresserbande schützen zu wollen. Doch bald wird klar, dass Ommer sich nur hinter einer perfiden Argumentation versteckt. Um ihn überführen zu können, müssen die Kommissare alle Puzzle-Teile zusammenfügen. Am Schluss fehlt ihnen noch ein Stein, und der scheint der Lagerhelfer Joku zu sein.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 02.09.2007


289. Jenseits

Die alleinerziehende Mutter Nina Hausner sorgt sich um ihren Sohn: Tim müsste längst von der Schule zurückgekommen sein. Nina wird immer nervöser. Dann bemerkt sie das Blaulicht, das sich in den Fenstern ihrer Wohnung spiegelt. Allem Anschein nach wurde ein Junge von einem Auto überfahren. Doch die Spurensicherung vermutet, dass der Bub wahrscheinlich schon tot war, bevor er von dem Auto überrollt wurde. Als Nina am Unfallort ankommt, kann sie nur erkennen, dass es sich um ein Kind handelt. Gewissheit, dass es tatsächlich ihr Sohn ist, erhält Nina von der Polizei nicht. Sie wird sogar daran gehindert, sich dem Unfallort zu nähern. Wenig später erfährt sie die bittere Wahrheit: Der tote Junge ist ihr Sohn Tim. Die Kriminalhauptkommissare Jürgen Tauber und Jo Obermaier ermitteln nach dem wahren Hergang der Tragödie. War es Totschlag oder Mord? Sie suchen den Kontakt zu Bekannten und Angehörigen von Nina und Tim Hausner, die zur Aufklärung beitragen könnten. Die Nachbarn wissen jedoch nicht viel über Mutter und Kind, da diese erst kürzlich nach der Trennung von Tims Vater Manfred eingezogen sind. Tims Vater ist Lkw-Fahrer und seit Tagen auf einer Tour im Baltikum unterwegs. Und auch der Bruder des Vaters, Erwin Hausner, kann den Kommissaren nicht weiterhelfen. Dabei berührt Tims Tod die Kommissare emotional sehr: Obermaier lässt der Gedanke nicht mehr los, dass es sich bei dem Kind um einen Jungen im Alter ihres eigenen Sohnes handelt. Tauber ist vor allem im Umgang mit der trauernden Mutter überfordert. Denn diese kann nicht begreifen, warum man sie nicht zum Leichnam ihres Sohnes lässt, um von ihm Abschied nehmen zu können. Auch wenn Tauber versteht, was in der Mutter vorgeht, steht es nicht in seiner Macht, ihr zu helfen. Schließlich sind die rechtsmedizinischen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 04.11.2007


290. Kellers Kind

Der Künstler P. W. Klenk (Martin Feifel) will es abends mit seiner jungen Freundin Aglaia (Birgit Minichmayr) bei einem AC/DC-Konzert noch einmal so richtig krachen lassen. Um Jonathan, seinen Sohn aus erster Ehe, kümmert sich dessen heiß geliebte Nanny Mona (Inka Friedrich). Zur gleichen Zeit sitzt Kommissar Keller (Jan-Gregor Kremp) im Wartezimmer einer Entbindungsstation: Es gibt Komplikationen bei der Schwangerschaft seiner Freundin Sophie (Inga Busch). Sie erleidet eine Fehlgeburt. Während er vergeblich versucht, Sophie zu trösten, wird er zu einem Einsatz gerufen. Aufgewühlt erscheint er am Tatort. Im Hause Klenk ist eingebrochen worden; jemand hat Mona niedergeschlagen und den kleinen Jonathan entführt. Mona kann sich an nichts erinnern, doch ihr Verhalten kommt Keller komisch vor. Sie lebt mit ihrer alten Mutter (Helmy Schneider) und ihrem latent gewalttätigen Bruder Louis (Frank Giering) auf einem Aussiedlerhof, wo sie eine Fischzucht betreiben. Der entführte Junge bleibt unauffindbar. Auch Ursula (Juliane Köhler), die leibliche Mutter von Jonathan, die es nicht verwinden kann, dass ihr nicht das Sorgerecht zugesprochen wurde, spielt eine undurchsichtige Rolle. Da taucht zu allem Überfluss auch noch Kellers Ex Laura (Catrin Striebeck) in Bad Homburg auf. Keller hat nur eine Chance, um seiner eigenen Trauer Herr zu werden: Er muss den kleinen Jonathan retten. Ein dramatischer Wettlauf um das Leben des Jungen beginnt ...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 13.01.2008 Das Erste


291. Geliebter Mörder

Als die zwölfjährige Marie verschwindet, verdächtigt Hauptkommissarin Herz (Imogen Kogge) den Sexualverbrecher Jens Schrader (Stephan Grossmann), der vor acht Jahren im gleichen Waldstück ein Mädchen vergewaltigt und ermordet hat. Johanna Herz traut ihren Ohren nicht, als sie hört, dass der Mörder eine Verlobte hat. Die attraktive Heilpraktikerin Martha Werle (Naomi Krauss) ist empört über die Verdächtigung, denn sie glaubt fest daran, dass ihre Liebe Jens Schrader geheilt hat. Nach acht Jahren Maßregelvollzug in der Psychiatrie bereitet er sich auf seine endgültige Entlassung vor. Er will Martha heiraten und in Frieden mit ihr leben. Sollte nicht jeder Mensch ein Recht auf eine zweite Chance haben? Da Jens Schrader außerdem ein Alibi für die Tatzeit hat, beginnt Johanna Herz zu zweifeln: Hat sie sich von ihren Vorurteilen und der verzweifelten Mutter (Gabriela Maria Schmeide) des entführten Mädchens verleiten lassen, einer falschen Spur zu folgen? Dann wäre wertvolle Zeit vertan. Diesen Vorwurf bekommt Johanna Herz von ihrer Assistentin Katrin Schubert (Anja Franke) zu hören. Zum ersten Mal in ihrer Zusammenarbeit gibt es handfest Streit zwischen den beiden Frauen. Als Polizeihauptmeister Horst Krause (Horst Krause) einen neuen Tatverdächtigen präsentiert, begreift Johanna Herz, dass sie einen dramatischen Fehler begangen hat. Auch Frank Tornow (Dirk Borchardt), der neue Lebensgefährte von Maries Mutter, hätte ein Motiv, das Mädchen aus dem Weg zu schaffen: Marie hasst Tornow und hat mit allen Mitteln versucht, den neuen Partner ihrer Mutter aus dem Haus zu ekeln. Tornow hat kein Alibi und lügt. Und es gibt noch jemanden, der sich in Lügen verstrickt: Maries leiblicher Vater (Oliver Breite) ... Johanna Herz durchlebt ihren emotionalsten Fall und auch privat wird sie gefordert: Ihre Tochter Leonie (Luise Helm) bekommt ihr erstes Kind.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 03.02.2008 Das Erste


292. Wie ist die Welt so stille

Am Ortsrand von München wurden das Ehepaar Lilly und Werner Harms sowie ihr 26-jähriger Sohn Holger nachts in ihrem Einfamilienhaus grausam erschlagen. Der Mörder hat ein Schlachtfeld hinterlassen. Am Tatort sind die beiden Kriminalhauptkommissare Jürgen Tauber und Jo Obermaier entsetzt über die Brutalität, mit der die Familie regelrecht hingerichtet wurde. Die 20-jährige Tochter Maren hat die Mordnacht nur deshalb überlebt, weil sie zur Tatzeit zufällig bei einer Freundin übernachtete. Sie erleidet einen Schock, als sie am Morgen ins Elternhaus zurückkehrt. Tauber verspricht der verzweifelten Tochter, den Fall so rasch wie möglich aufzuklären und bittet ihren Verlobten, Thomas Rösch, sich verstärkt um Maren zu kümmern. Tauber hat Sorge, dass sie möglicherweise in Lebensgefahr schwebt, solange der Täter nicht gefasst ist. Sowohl Maren Harms als auch die Presse und Staatsanwalt Voss setzen die Kommissare fortan unter Druck. Aber schon nach den ersten Verhören muss sich Tauber eingestehen, dass er das Versprechen, das er Maren gab, nicht so zügig wie erhofft einlösen kann: Der Kreis der möglichen Täter ist zwar groß, doch letztlich können er und Kollegin Obermaier keinem und keiner der Verdächtigen etwas nachweisen. Damit steigt der Druck auf die Kommissare und ihre Ermittlungsmethoden werden härter. Zudem beobachtet Jo Obermaier besorgt, wie sehr diese Ermittlungen Tauber zusetzen. Als einer der Hauptverdächtigen Selbstmord begeht, bricht er schließlich zusammen und wird auf Kur geschickt. Der Fall wird zu den Akten gelegt. Erst viel später, beim herbstlichen Pflügen eines Ackers, entdeckt ein Bauer die Tatwaffe - einen Baseballschläger, und an ihm haften noch immer die DNA-Spuren des Mörders.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 13.04.2008 Das Erste


293. Keiner schreit!

Beim Motocross-Training verunglückt der 15-jährige Jonas mit dem Motorrad seines Trainers schwer. Manipulationen an der Maschine haben zu dem Unfall geführt. Galt der Anschlag dem Jungen oder hatte es der Täter auf den Trainer Raake abgesehen? Maik Raake war in seiner Jugend auf die schiefe Bahn geraten. Kurz vor dem Anschlag hatte sich bei ihm wieder ein alter Freund gemeldet, der aus der Haft entlassen wurde. Der Trainer weist diesen Verdacht vehement zurück. Doch wie bezahlt er seinen teuren Sport, und wie finanziert er den Bau seines schicken Hauses? Die Kommissare ermitteln, dass Raake mehrmals vom Vereinsvorsitzenden Bachmeier mit größeren Beträgen finanziell unterstützt wurde. Handelt es sich bei den Zahlungen wirklich um einen großzügigen Kredit unter Freunden, oder hat Maik Raake Bachmeier erpresst, wie Hauptkommissar Schneider vermutet? Als Hauptkommissar Schmücke auf Verhaltensauffälligkeiten einiger Jungen aus dem Motocross-Club stößt, erscheint der Fall in einem neuen Licht ...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 01.06.2008 Das Erste


294. Rosis Baby

Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber und seine Kollegin Jo Obermaier lernen unter dramatischen Umständen die behinderte Rosi Drechsler kennen: Rosis Mutter, Judith Drechsler, war nach einem schweren Überfall auf einem Rastplatz ins Koma gefallen. Niemand will von dem folgenschweren Überfall etwas gesehen haben, auch Rosi nicht, obwohl sie sich noch kurz zuvor in der Raststätte mit ihrer Mutter gestritten hatte. Auch ein Video, das eine Überwachungskamera aufgenommen hat, hilft nicht weiter, denn die entscheidenden Minuten fehlen. Tauber und Obermaier finden rasch heraus, dass die 19-jährige Rosi schwanger ist und dass ihre Mutter mit ihr offenbar auf dem Weg zu einer Abtreibungsklinik war. Über den Vater ihres Kindes schweigt Rosi beharrlich. Auch Rosis eigener Vater, Michael Drechsler, der zwar nach der Scheidung von Judith noch Kontakt zu seiner Exfrau und zu seiner Tochter Rosi hat, aber mittlerweile mit Andrea verheiratet ist, kann den Kommissaren nicht weiterhelfen. Dann deutet alles darauf hin, dass Claus Born, der behinderte Sohn des Zahnarztes Dr. Robert Born, der Vater von Rosis Baby sein könnte. Auch weil Claus zu Aggressionen neigt, kommt er als Täter in Frage. Der Verdacht spitzt sich zu, zumal es gelingt, die fehlenden Minuten auf dem Videoband zu rekonstruieren. Nur eines wird deutlich: Rosi kennt den Täter.

Text: EinsFestival

Deutsche Erstausstrahlung: 03.08.2008 Das Erste


295. Verdammte Sehnsucht

Der neue Fall für das Ermittlerteam um Kommissarin Johanna Herz (Imogen Kogge) führt in ein Elite-Internat in Brandenburg. Dort lernen überwiegend Kinder wohlhabender Eltern. Als der 18-jährige Diplomatensohn Felix Preyer (Eduardo Großmann De la Torre) mit einem Alkoholgehalt von 2,4 Promille tot im Wald aufgefunden wird, fürchtet Direktor Palm (Alexander Held) um den guten Ruf seiner Schule. Johanna Herz versucht, über Rainer Metz (Oliver Stokowski), den Klassenlehrer von Felix, mehr über die Jugendlichen herauszubekommen. Sie muss aber erkennen, dass der Lehrer entweder befangen ist oder das Vertrauen seiner Schüler doch nicht in dem Maße genießt, wie er behauptet. Die scheinbar heile Welt des Elite-Internats bekommt zunehmend Risse, als Polizeihauptmeister Krause (Horst Krause) den Hinweis liefert, dass die Kantinen-Angestellte Margot Kollmar (Inka Friedrich) verschwunden ist. Zunächst deutet nichts auf eine Verbindung zwischen den beiden Fällen hin ...

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 24.08.2008 Das Erste


296. Taximord

Eine Hallenser Taxifahrerin wird ermordet. Schmücke und Schneider beginnen ihre Ermittlungen in einer Atmosphäre der Angst und aufgeladener Spannung unter den Taxifahrern. Unschuldige geraten unter Verdacht, vage Verdächtigungen führen fast zu einem Totschlag. Auch wenn viel für einen Raubmord spricht, haben Schmücke und Schneider doch erhebliche Zweifel, dass die junge Frau Opfer eines Raubmordes geworden ist. Der Fall nimmt eine überraschende Wendung, als Rosamunde Weigand nach einem Hinweis der Drogenfahndung im Wagen der Ermordeten Partydrogen entdeckt. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass Julia Richter nicht nur gedealt, sondern auch als Kurierfahrerin Drogen mit ihrem Taxi transportiert hat. Neue Fragen stellen sich für die Kommissare Schmücke und Schneider: Wer waren ihre Auftraggeber? Hatte Julia Richters Tod etwas mit diesen Kurierfahrten zu tun? Und welche Rolle spielte bei alledem die Familie Sendler, für deren Taxibetrieb Julia Richter gefahren ist?

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 07.09.2008 Das Erste

nächste Ausstrahlung mdr: am 15.09.2010 um 23:05 Uhr


297. Eine Maria aus Stettin

Der neue Fall der beiden Kommissare Markus Tellheim und Jens Hinrichs führt das ungleiche Paar in das Schweriner Rotlicht-Milieu. Ein Anschlag auf die polnische Prostituierte Maria weist Parallelen zu zwei Morden an Prostituierten in Stettin auf, die alle kurz vor ihrem Tod entbunden hatten. Die Ermittlungen der Kommissare, bei denen ihr polnischer Kollege Andzrej Kaminski hilft, ziehen sie immer weiter in den Dunstkreis des Zuhälters Gregor Karolewski und seines Lakai Kai Mertens, genannt Speddy. Ist Gregor der Kopf eines illegalen Adoptionsringes, der mit den Babys der Prostituierten handelt? Oder steckt der Fuhrunternehmer Richard Beyer dahinter? Schließlich ist er laut Bärbel, Marias Freundin und Kollegin, der Vater von Marias Kind. Und was geschieht mit Maria? Ist sie in Gefahr? Und was für ein Spiel spielt der skrupellose Gregor mit ihr?

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 21.09.2008 Das Erste


298. Wolfsmilch

Iris Meißner hatte vor einigen Jahren die Ermittlungen wegen organisierter Kriminalität gegen Nicola Wallner auf Anweisung ihres Vorgesetzten einstellen müssen. Die Ehefrau und Geschäftspartnerin Wallners hatte sich kurz nach ihrer Ankündigung, gegenüber der Staatsanwältin aussagen zu wollen, ins Ausland abgesetzt. Als drei Jahre später bei Routinearbeiten der Wasserbehörde in der Saale zufällig die Leiche der Frau entdeckt wird, rollt Iris Meißner den Fall wieder auf. Der Unfalltod eines Landtagsabgeordneten, der seine Aussage zum Verschwinden von Frau Wallner telefonisch angekündigt hat, bestätigt Frau Meißner in ihrem Verdacht. Die Staatsanwältin ist sich sicher, dass Nicola Wallner einen Informanten bei der Kriminalpolizei hat, der ihn schon damals mit Details zu den laufenden Ermittlungen versorgt haben muss. Nicola Wallner verfügt auch heute noch über ausgezeichnete Beziehungen. Die Ermittlungen der Staatsanwältin im Fall Wallner werden ständig behindert. Für Schmücke und Schneider gestaltet sich die Arbeit äußerst schwierig. Die Staatsanwältin fordert Aufklärung, während Schmückes unmittelbarer Vorgesetzter keinen Ermittlungsbedarf sieht. Die Kommissare haben ständig das Gefühl, dass ihnen die Staatsanwältin wichtige Informationen vorenthält. Erst als Iris Meißner mit Hilfe von Rosamunde Weigand ihr Misstrauen gegenüber Schmücke und Schneider überwindet, gelingt es, Wallners Informanten zu überführen. Die damalige Wirtschaftsstraftat kann nicht mehr aufgeklärt werden, aber Nicola Wallner kann wegen Mordes an seiner Frau überführt werden.

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 02.11.2008 Das Erste


299. Schweineleben

Die Schweriner Kommissare Jens Hinrichs und Markus Tellheim werden zu einem abgelegenen Waldsee in der mecklenburgischen Seenplatte gerufen, um einen mysteriösen Todesfall aufzuklären. Die Leiche des anerkannten Geophysik-Professors Clemens Taschowski wurde gefunden. Nur mit Badehose bekleidet ist der Mann offensichtlich in kürzester Zeit erfroren. Die Kommissare finden schnell heraus, dass sein Tod in Zusammenhang mit einer industriellen Schweinemastanlage stehen muss, die in der Nähe gebaut werden soll - ein Vorhaben, das nicht nur sämtliche Tierschützer der Umgebung auf die Barrikaden bringt. Zunächst weist alles darauf hin, dass der niederländische Investor des Schweinemastbetriebes, Gerrit van Zachten, und der Besitzer des dortigen Geländes, der Schrotthändler Rene Wolf, den Professor aus dem Weg räumen wollten - das Gutachten, an dem er in seinen letzten Lebenstagen arbeitete, sollte sich gegen den Bau der Anlage aussprechen. Doch als klar wird, dass der Professor dieses Gutachten kurz vor seinem Tod vernichtet hat, richten sich die Verdachtsmomente plötzlich gegen andere: Wollte die engagierte Tierschützerin Irina dem Professor einen Denkzettel verpassen oder hat etwa die Kneipenwirtin Wiebke Perlach, die ihr Haus zu einem Wellness-Hotel ausbauen wollte, etwas mit Taschowskis Tod zu tun? Am Ende ist es ein kleines, leicht zu übersehendes Detail, das die Kommissare auf die richtige Spur bringt.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 11.01.2009 Das Erste


300. Fehlschuss

Ein Hehler nutzt die soziale Situation Jugendlicher aus, deren Eltern arbeitslos sind bzw. sich in finanziellen Notlagen befinden, und lässt sie gezielt Einbrüche begehen, an deren Gewinn er beteiligt ist. Schmücke und Schneider übernehmen den Fall, nachdem bei einem erneuten Einbruch eine alleinstehende alte Frau erschlagen wurde. Als die beiden Kommissare die gesuchten Einbrecher zufällig überraschen, kommt es zu einem tragischen Unfall. In Notwehr erschießt Schmücke einen der Einbrecher, einen 15-jährigen Jungen. Die anderen Täter entkommen unerkannt.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 05.04.2009 Das Erste


301. Der Tod und das Mädchen

Johannes Steuben, Musikstudent an einem privaten Konservatorium, wird von einem Auto überfahren und dabei tödlich verletzt. Für die Kommissare deutet alles auf einen Mordanschlag hin. Bei ihren Ermittlungen finden sie jedoch heraus, dass Steuben Opfer einer Verwechslung geworden ist, und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur. David Brügge und seine Zwillingsschwester Lilly bilden als Studenten des Telemann-Konservatoriums ein musikalisches Duo, dem man eine große Zukunft voraussagt. Wie die anderen Studenten des Instituts steht das Geschwisterpaar unter starkem Leistungsdruck. Die hochgesteckten Ziele lassen nur wenig Freiraum. Wie zuvor schon in ihrer Kindheit und frühen Jugend spielt sich das Alltagsleben der beiden in einem eng begrenzten Bereich ab. All dies hat eine besonders enge geschwisterliche Bindung entstehen lassen, eine Beziehung, die über die Zeit erotische Züge angenommen hat. Doch dann droht Lilly, aus dieser Beziehung auszubrechen. Sie verliebt sich in den Klavier-Studenten Nico Ziehrer. Der völlig auf seine Schwester fixierte David verliert allen Halt. Kopflos will er die Ursache seines Unglücks aus dem Weg räumen - und tötet aufgrund einer fatalen Verwechslung Steuben.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 17.05.2009 Das Erste


302. Die armen Kinder von Schwerin

Die Schweriner Kommissare Jens Hinrichs und Markus Tellheim suchen nach dem Mörder eines gewissen Boris Schuldzecks, der offenbar Geschäfte mit der osteuropäischen Metall-Mafia gemacht hat. Schnell haben die Kommissare dessen Handlanger Kurt Ratgaus und Harry Bolten und den Drahtzieher des Metall-Diebstahls Jan Körner ausgemacht. Doch keinem von ihnen ist der Mord nachzuweisen. Als klarwird, dass Kurt Ratgaus' elfjähriger Sohn Mika vielleicht Augenzeuge des Verbrechens geworden ist, gerät dieser in Lebensgefahr, denn die russischen Auftraggeber sind skrupellose Berufsverbrecher, die nicht davor zurückschrecken, ein Kind zu töten. Mikas Mutter Rose, in größter Sorge um ihren Sohn, setzt ihren Mann Kurt so unter Druck, dass er endlich einwilligt, mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...

(85 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 28.06.2009 Das Erste


303. Tod im Atelier

Der bekannte Maler Jakob Brehme wird in seinem Atelier ermordet. Bei ihren Ermittlungen erfahren die Kommissare, dass Brehme von zahlreichen Feinden umgeben war. Nur seine Frau Ruth hielt immer zu ihm, obwohl die beiden kein leichtes Leben hatten: Ihre 15-jährige Tochter Aurelia hatte vor einem Jahr einen schweren Unfall und sitzt seitdem im Rollstuhl. Für Hauptkommissar Schneider ist einer unter den vielen Feinden des Malers der Hauptverdächtige. Schmücke unterdessen findet heraus, dass der Unfall der Tochter ein Selbstmordversuch war. Die Ermittler folgen dieser Spur und werden mit schrecklichen Tatsachen konfrontiert.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 09.08.2009 Das Erste


304. Alles Lüge

Als der Unternehmer Herbert Marstein in seiner Villa erschossen aufgefunden wird, deutet zunächst alles auf den Raubmord einer polnischen Bande hin. Marstein scheint als "einsamer Wolf" gelebt zu haben, niemand stand in näherem Kontakt zu ihm. Auch nicht sein Sohn Florian (Tobias Schenke), der seit Jahren in Österreich lebt und angeblich erst zurückkehrt, als er vom Tod seines Vaters hört. Doch Florian ist bereits zwei Wochen früher nach Brandenburg zurückgekehrt und hatte sich kurz vor dem Tod seines Vaters einen handfesten Streit mit ihm geliefert. Kommissarin Johanna Herz (Imogen Kogge) findet heraus, dass Marstein das Bauvorhaben eines polnischen Investors blockiert hat, das für den Ort von großem wirtschaftlichem Interesse war. Vor allem für Bürgermeister Ulrich König (André Hennicke) und seine Frau Erika (Julia Jäger) sollte es das Sprungbrett in ein besseres Leben sein. Als Johanna in Marsteins Haus eine Werkstatt entdeckt, die ausgerechnet von Max (Raúl Semmler), dem Sohn des Bürgermeisters, genutzt wird, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung: Marstein unterhielt offenbar eine enge Beziehung zu Max König, und damit zum Sohn seines größten Rivalen im Ort. Doch welche Rolle spielt Erika König dabei? Für Polizeihauptmeister Krause (Horst Krause) gibt es in Stolzow ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Polizeiausbilder Otto Bachmann (Lutz Teschner). Bachmann ist mittlerweile pensioniert und überwacht ungeniert mit illegal installierten Videokameras seine Nachbarn. Er hat auch Herbert Marstein beobachtet. Warum behindert er jetzt die Ermittlungen von Johanna Herz?

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 30.08.2009 Das Erste


305. Endspiel

Tauber hat einen neuen Kollegen, der ihn daran erinnert, wie er selbst einmal war: Unkonventionell, frech, mutig und nicht so müde und duckmäuserisch, wie Tauber sich gelegentlich fühlt, wenn er abends nach Hause fährt. Matthias Kurtz arbeitet beim Dezernat für organisiertes Verbrechen. Er ist überzeugt davon, dass der Tod seines Exkollegen Harald kein Selbstmord war, sondern das Mordkomplott eines gewissen Herrn Jankowski. Angeblich ist dieser Jankowski Münchens größter Drogenhändler, was weder der Staatsanwalt noch Jo Obermaier so richtig glauben wollen. Doch ausgerechnet der misstrauische Tauber erliegt dem Charme des jungen Kollegen, lässt sich von ihm auf illegale nächtliche Touren mitnehmen und übersieht dabei, dass Jo im Begriff ist, sich versetzen zu lassen. Tauber glaubt an Matthias Kurtz - bis Kurtz vor Taubers Augen einen Tatverdächtigen erschießt und den entsetzten Tauber zum Komplizen erklärt. Taubers vermeintliches Alter Ego ist ein hochintelligenter, schwer korrupter junger Mann, der Tauber missbraucht hat, um seinen, Matthias Kurtz' Ruf und den seiner Abteilung zu retten. Aber Tauber spielt nicht mehr mit. Und plötzlich hat er alle gegen sich. Bis auf eine einzige Kollegin, die Obermaier heißt. Aber was kann man tun, wenn es keine Beweise mehr gibt?

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 08.11.2009 Das Erste


306. Klick gemacht

Hauptkommissar Friedl Papen ist neu in der Dienststelle. Aber im Job hat er Erfahrung und die braucht er auch für diesen Fall. Bei einem Einsatz in Afghanistan kommen deutsche Soldaten durch einen Anschlag ums Leben. Wäre das vermeidbar gewesen? Und wie hängen die Ereignisse in Afghanistan damit zusammen: Der deutsche Elitesoldat Darkow wird vor seinem Haus gekidnappt und verschwindet zunächst spurlos. Papen muss tief in die Welt der Militärs eindringen und trifft bei seinen Ermittlungen auf die junge Ulrike Steiger, Hauptmann der Feldjäger. Obwohl sie nicht immer einer Meinung sind, was die Bundeswehr angeht, so merken sie doch schnell: Diesen Fall können sie nur lösen, wenn sie zusammenarbeiten.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 29.11.2009 Das Erste


307. Falscher Vater

Ein neuer Fall für Hauptkommissarin Johanna Herz (Imogen Kogge) und Polizeihauptmeister Krause (Horst Krause): Der Iraker Mahmut Schemal (Orhan Güner) wird am Glienicker Ufer in der Nähe von Potsdam tot aufgefunden. Seine Leiche weist eine tiefe Stichwunde auf. Indizien am Tatort - Lieferwagenspuren und ein Schraubenschlüssel - legen den Verdacht nahe, dass das Verbrechen an einem anderen Ort begangen wurde. In der Tasche des Opfers werden außerdem Unterlagen gefunden, aus denen hervorgeht, dass Mahmut in den Irak abgeschoben werden sollte. Die Ermittler befragen die irakische Ehefrau und den 17-jährigen Sohn des Opfers: Aber Aria Schemal (Isabella Parkinson) und Miro Schemal (Seckin Orhan) geben an, nicht zu wissen, wo Mahmut den Abend vor seinem Tod verbracht hat. Die Ermittlungen führen Herz und Krause zunächst zu einem irakischen Kulturverein, der Sach- und Geldspenden sammelt und in den Irak bringen lässt. Um die Spenden-Buchhaltung hatte sich Mahmut Schemal gewissenhaft gekümmert. Dennoch, irgendetwas scheint damit nicht ganz zu stimmen. Eine andere Spur führt zum Autohaus Seiffert, wo Miro, der Sohn des Toten, eine Kfz-Mechaniker-Lehre macht und seine Mutter Aria putzt. Am Tatabend hatte sich Miro von den Seifferts (Ina Weisse und Devid Striesow) einen Lieferwagen geliehen, um mit seinem Cousin Najem (Fahri Ogün Yardim) Spenden für den Kulturverein einzusammeln. Als sich herausstellt, dass Aria Schemal von einem deutschen Mann ein Kind erwartet, stoßen die Brandenburger Ermittler auf eine weitere Spur. Johanna Herz ist sich sicher: Die Witwe weiß mehr, als sie preisgeben möchte ...

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 20.12.2009 Das Erste


308. Schatten

Der Allgemeinmediziner Dr. Thomas Kugler wird tot in seiner Praxis aufgefunden. Einbruchspuren und entwendete Medikamente legen den Verdacht nahe, dass der Arzt Opfer eines Junkies wurde. Verdächtig ist ein junger Mann, der zur Tatzeit aus der Praxis geflüchtet ist. Erste Ermittlungen bestätigen, dass der Arzt auch Patienten behandelt hat, die nicht versichert und mittellos waren. Unter ihnen auch illegal in Deutschland lebende Ausländer. Kommt der Täter aus diesem Kreis? Eine Spur, die Schmücke und Schneider zunächst verfolgen. Die Suche nach dem flüchtigen jungen Mann endet überraschend. Leonid Tscherkassow verunglückt, als er versucht eine Polizeikontrolle zu umgehen. Schwer verletzt, ist er nicht ansprechbar. Sicher ist nur, dass er ein Patient Kuglers war. Aber wieso behauptet dessen Sprechstundenhilfe Frau Menge, dass sie den jungen Mann noch nie gesehen hat? Als die gestohlenen Medikamente gefunden werden, bestätigt sich Schmückes Vermutung, dass der Einbruch eines vermeintlichen Junkies nur vorgetäuscht war. Eine unerwartete Wendung erfährt der Fall, als wenig später die Leiche einer jungen Frau in der Saale gefunden wird. Auch sie lebte illegal in Halle. Die Ermittlungen ergeben, dass Ira die Freundin Tscherkassows war. Beide haben in einer Recyclingfirma gearbeitet, die Robert Menge, dem Ehemann von Kuglers Sprechstundenhilfe gehört. Menge, der mit Dr. Kugler im Streit lag, gerät unter Mordverdacht. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Mord an Dr. Kugler und dem Tod der jungen Ukrainerin?

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 07.03.2010 Das Erste


309. Blutiges Geld

Bei einem Raubüberfall auf einen Baumarkt am Stadtrand von Halle wird der Filialleiter Manfred Weller niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Der Täter nimmt zwei Geiseln und kann mit der Beute entkommen. Als Herbert Schmücke und Herbert Schneider am Tatort eintreffen, hat Oberkommissarin Nora Linder die Ermittlungen bereits aufgenommen. Schmücke hatte zwar Verstärkung angefordert, aber dass man ihm einfach ohne Rücksprache eine junge Frau zuteilt, empört ihn. Für Nora Lindner bedeutet das einen denkbar schlechten Start im Team von Schmücke und Schneider. Ein Raubüberfall ohne verwertbare Spuren und ohne brauchbare Zeugenaussagen und dazu noch eine unerfahrene Kollegin im gewohnten Team, das ist für Schmücke zu viel! Die Situation spitzt sich zu, als am nächsten Morgen auf den schwer verletzten Manfred Weller in der Intensivstation des Krankenhauses ein Mordanschlag verübt wird, der nur durch einen Zufall in letzter Minute durch die Ärztin Andrea Lund verhindert werden kann. Warum soll der Filialleiter sterben? Hat er den Täter erkannt? Sind doch Mitarbeiter des Baumarktes in die Tat verwickelt? Oder was ist der Grund dafür, dass der Täter Weller weiter nach dem Leben trachtet? Schmücke ordnet Polizeischutz für den Schwerverletzten an. Doch der unbekannte Täter gibt nicht auf. Er entführt die zehnjährige Tochter der Ärztin und fordert von ihr Wellers Tod. Die Ermittlungen werden für die Kommissare zu einem Wettlauf mit der Zeit. Sie verfolgen einen Täter, der auf gar keinen Fall erfahren darf, dass die Ärztin sich der Polizei anvertraut hat. Nora Lindner macht den Kommissaren einen ungewöhnlichen Vorschlag zur Rettung des Kindes, den Schmücke zunächst ablehnt. Doch der Neuen gelingt es, Schmücke und Schneider davon zu überzeugen, dass eine ungewöhnliche Situation auch ungewöhnliche Maßnahmen erfordern kann. Werden die Kommissare das Leben des Kindes retten können, ohne den Täter zu warnen? Und wer ist der Unbekannte, der offensichtlich zu allem entschlossen scheint?

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 05.04.2010 Das Erste


310. Die Lücke, die der Teufel lässt

Uli Steiger wechselt endgültig von der Bundeswehr zur Polizei, um fortan an der Seite Kommissar Papens Dienst zu tun. Doch schon ihr erster Tag wird ein Alptraum: Papen ist noch nicht da, als Uli die Einsatzleitung eines Banküberfalls übernehmen muss. Eine Frau mit einer Bombe um den Hals hat zwei Millionen erpresst und sitzt nun mit dem Koffer vor der Bank in der Schusslinie der Polizei. Die Frau behauptet, selbst Opfer zu sein, die Bombe habe man ihr angelegt. Wenn sie die Polizei nicht wie verlangt abziehen lässt, werde man sie in die Luft sprengen. Friedl Papen taucht auf, doch Uli Steiger scheint die Situation im Griff zu haben. Umso überraschender die Explosion. Und umso katastrophaler die Folgen: Sowohl die Frau mit der Bombe als auch Friedl Papen kommen ums Leben.
Für Uli Steiger ein traumatischer Einstieg. Und es kommt noch schlimmer: Der Geldkoffer ist nach der Explosion auf zunächst völlig unerklärliche Weise verschwunden. Uli Steiger beginnt zu ahnen, dass da ein perfider Plan dahinter steckt. Aber sie wird von den Ermittlungen abgezogen, ihr wird Mitschuld am Tode Papens zugeschrieben. Für Uli Steiger gibt es trotzdem nur noch eins: Herausfinden, warum Friedl Papen sterben musste. Erste Spuren führen in die Lochnersiedlung, eine typische Ansammlung von Neubauten für junge Familien am Rande der Stadt. Uli beschließt, dort undercover und trotz Beurlaubung zu ermitteln.
Ihr erster Kontakt ist Georg Pranger. Ein undurchsichtiger Mann, ein Einzelgänger und Sonderling, der sich nach dem letzten Hofnarren nennt und ihr ein Haus vermietet. Pranger neigt mit seiner anarchischen Art zu extremen Lösungen, unterstützt Uli Steiger einerseits in ihren Ermittlungen, verfolgt aber durchaus eigene Ziele und gehört letztlich mit zu den Verdächtigen.
Uli Steiger taucht ein in eine längst nicht mehr heile Welt der Vorstadtsiedlungen. Angst macht sich dort breit, fast alle Bewohner sind durch Arbeitslosigkeit in ihrer Existenz bedroht. Hinter der Fassade von Ordnung und Wohlstand greift Auflösung und Verzweiflung um sich. Denn für einen Teil der Menschen dort, findet Uli Steiger heraus, ist die Situation noch weitaus schlimmer: Sie wurden durch Tricksereien von Banken und Anlagefirmen nicht nur um ihr gesamtes Hab und Gut gebracht, sondern sind nun bis an ihr Lebensende hoffnungslos verschuldet. Die halbe Siedlung steht mit dem Rücken zur Wand. Und einige von ihnen haben in einem Bankraub die letzte Chance gesehen, ihrem Schicksal zu entkommen. Vergeblich. Denn offensichtlich wurden die Täter von jemandem, den die Gier nach Geld zu einem noch skrupelloseren und grausameren Plan verführt, hintergangen. Ein Plan, dem zwei Menschen zum Opfer fielen. Einer davon war Friedl Papen.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 11.04.2010 Das Erste


311. Einer von uns

Alexander Bukow und Katrin König ermitteln im Rostocker Partydrogen-Milieu: Sie suchen in ihrem ersten gemeinsamen Fall nach dem Mörder zweier 13-jähriger Mädchen. Hauptkommissar Bukow ist gerade erst von Berlin nach Rostock, seine Heimat, zurückgekehrt. Bukows Vergangenheit weist dunkle Flecken auf, und für Profilerin Katrin König ist unklar, auf welcher Seite ihr neuer Kollege wirklich steht. Das macht die Zusammenarbeit nicht immer einfach.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 18.04.2010 Das Erste


312. Aquarius

Der obdachlose Künstler Sohle (Thomas Darchinger) schmeißt in einer Eisdiele mit Geld nur so um sich. Als Familienvater Maik Lehmann (Christoph Gaugler), der Sohle zu kennen scheint, das bemerkt, folgt er ihm bis ans Warnowufer, tritt am flachen Wasser auf eine Ufermine aus den 70er Jahren und wird zerrissen. Währenddessen stellt Fall-Analytikerin Katrin König (Anneke Kim Sarnau) im Polizeipräsidium fest, dass jemand ihren Arbeitsplatz durchstöbert hat. Sie vermutet den Haus-Postboten Rolf Schulte (Rainer Reiners) hinter der Tat - trockener Alkoholiker und ein alter Freund von Kommissar Alexander Bukow (Charly Hübner). Sie sucht nach ihm - vergebens. Seine Leiche mit mehr als zwei Promille im Blut wird am nächsten Morgen im Rostocker Hafen geborgen. Bei den Ermittlungen überprüfen Bukow und König, zusammen mit Anton Pöschel (Andreas Guenther) und Volker Thiesler (Josef Heynert), die luxuriös eingerichtete Datsche, in der Schulte wohnte, und finden in einer Kiste seltenen Rum, Wettscheine und Bundeswehr-Pistolen. Die Kommissare stehen vor einem Rätsel. Ein Foto aus den 80er Jahren sorgt für Verwirrung: Rolf Schulte als Kampfschwimmer der Volksmarine - Arm in Arm mit Maik Lehmann, der von seiner Frau Claudia (Beata Lehmann) als vermisst gemeldet wird. Die Ermittler sind gezwungen, weit in die deutsche Geschichte zurückzublicken, um auf einen Kampfschwimmer-Veteranenverein rund um die Brüder Heinz (Karl Kranzkowski) und Ulli Kowski (Hans Uwe Bauer) sowie auf eine ganze Menge gestohlenes Gold zu treffen ...

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 02.05.2010 Das Erste


313. Zapfenstreich

Eine junge Soldatin, die gerade einen Lehrgang zur Vorbereitung eines Auslandseinsatzes absolviert, wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Spuren führen nicht nur zu ihrem Ex-Mann, mit dem sie sich um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter gestritten hat, sondern auch zur Bundeswehr. "Nicht schon wieder ein Fall bei der Bundeswehr", stöhnt Kommissarin Steiger, die sich als ehemalige Soldatin selbst schon einmal auf einen Afghanistan-Einsatz vorbereitet hat. "Ich bin der Neue", stellt sich ihr neuer Kollege Reiter vor und schiebt noch eine anzügliche Bemerkung in Richtung Steiger nach. Reiters konsequente Ignoranz gegenüber nahezu allen formalen Gepflogenheiten auf der Polizeiwache fordern Steiger heraus. Schnell erwidert sie seine Flirts und es beginnt eine unverbindliche Affäre zwischen den beiden. Steigers Ermittlungen beim Bund konfrontieren sie mit ihrer eigenen Vergangenheit. Sie verdächtigt Hauptfeldwebel Melzer, den knallharten Einzelkämpfer-Ausbilder, der besonders zu den Frauen in der Truppe ein schwieriges Verhältnis zu haben scheint. Doch auch die Frauen wollen nicht mit Steiger kooperieren. Sie scheinen ihr etwas zu verheimlichen. Stecken sie alle unter einer Decke und haben Melzer mit der Bekanntgabe prekärer Details über mutmaßliche Ekelrituale erpresst? Was spielt sich wirklich während des Lehrgangs ab? Die Ermittlungen bringen Steiger an ihre eigenen Grenzen und sie sieht sich schließlich mit der Frage konfrontiert, ob die konkrete Ausübung von Gewalt, ob bei der Bundeswehr oder im Polizeidienst, noch der richtige Weg für sie ist.

(80 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 09.05.2010 Das Erste


314. Risiko

Die 17-jährige Nadine wird tot aufgefunden. Dem ersten Anschein nach wurde sie Opfer einer Vergewaltigung. Der exklusive Tennisclub, in dem die Gymnasialschülerin gejobbt hat, ist ein erster Ansatzpunkt für die Ermittlungen. Als die Obduktion ergibt, dass Nadine in der sechsten Woche schwanger war, erweitert sich der Kreis der Verdächtigen. Die Ermittler finden heraus, dass Nadine mit zwei ihrer Schulkameraden besonders eng befreundet war. Hatte Nadine zwischen den beiden gestanden, war also Eifersucht im Spiel? Ein Mordanschlag auf einen der Spieler aus dem Tennisclub gibt dem Fall eine neue Wendung. Steht der Anschlag auf den Leiter der HZB-Bank im Zusammenhang mit dem Tod des Mädchens? Die Hallenser Ermittler müssen tief graben, bis sie die wahren Gründe ermitteln können, die zu Nadines Tod geführt haben.

(90 Min.)

Text: ARD

Deutsche Erstausstrahlung: 15.08.2010 Das Erste


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