In allerletzter Minute

    In allerletzter Minute

    I 1971 (All’ ultimo minuto)

    12-tlg. ital. Actionserie (All’ultimo minuto; 1971).

    In den in sich abgeschlossenen Episoden mit wechselnden Hauptdarstellern können Menschen gerade noch rechtzeitig aus brenzligen Situationen gerettet werden. Das war teilweise sehr spannend, doch der Serientitel suggerierte ja bereits den glimpflichen Ausgang. Die 25-minütigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    In allerletzter Minute – Community

    G. Rosenberger (geb. 1963) am 13.01.2007: Ha, da scheint doch noch einer diese Serie zu kennen. Ich denke sie lief immer am Samstag abend und hatte eine Länge von ca. 30 min. Die Folgen waren sehr spannend. Gerade an die Folge mit den Menschen in der Hochhausruine kann ich mich erinnern. Aber ich glaube es war eher ein Hochhaus im Rohbau. Es war dunkel und die Gruppe versuchte das Hochhaus zu verlassen, was sehr gefährlich war. Ein älterer Mann führte schließlich die Gruppe an. Als er plötzlich die Gruppe warnte und sie drängte anzuhalten merkten sie, dass sie unmittelbar vor einem tiefen leeren Aufzugsschacht standen. Ein paar Schritte weiter und sie wären hineingestürzt eben Rettung in letzter Minute. Sie wunderten sich wie der Mann vom Aufzugsschacht wußte, es stellte sich heraus: der Mann war blind, aber er spürte den Luftzug durch den Schacht. Seltsam, warum solche interessante Serien nie wiederholt werden.
    Markus Bock (geb. 1967) am 15.11.2005: Hier findet man wirklich (fast) alles. Ich habe nur sehr dunkle Erinnerungen an "In allerletzter Minute", aber ich fand diese Sendungen immer ziemlich gruselig. In einer Folge hatte sich eine Gruppe von Leuten in einer stockdunklen Hochhausruine oder -baustelle verirrt, keine Ahnung mehr, warum. In einem anderen Fall hatte sich eine Mutter auf dem Balkon ausgesperrt und in der Wohnung waren die Kinder - und das Gas am Herd nicht zugedreht. Aber, keine Sorge, wie der Titel der Serie verrät, kam die Hilfe jedesmal "In allerletzter Minute". Heute würde es vermutlich heißen "In allerletzter Millisekunde" - damals hatte man eben noch Zeit