Ich will zurück ins Leben!

    Ich will zurück ins Leben!

    Bärbel Schäfer macht Mut

    D 2006
    Deutsche Erstausstrahlung: 05.09.2006 RTL II

    Durch ein traumatisches Erlebnis, eine gravierende Fehlentscheidung oder eine jener kleinen, aber folgenschweren Weichenstellungen des Schicksals, gerät mancher von einem Tag auf den anderen an den Rand eines bedrohlichen Abgrunds. Ein Schritt weiter und jede Hoffnung ist verloren. Doch genau in dieser Situation entwickelt sich oft eine ungewöhnliche Kraft und Stärke, die den Betroffenen hilft, das Ruder herumzureißen. Bärbel Schäfer will diese Kräfte aktivieren und mit Ruhe, Zurückhaltung und Sensibilität den Menschen einen Ausweg zu zeigen. Sie hilft bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten, einem Arzt, Psychologen oder Sozialarbeiter. Zusammen erarbeiten sie eine Strategie, um dem Leben des Protagonisten wieder eine Perspektive zu geben. (Text: RTL II)

    Ich will zurück ins Leben! – Community

    Kathrin Henschelmann (geb. 2023) am 09.04.2008: So, alle guten Dinge sind wohl drei. Ist ja nun wieder eine Zeit vergangen seit dem ich die letzten Kommentare hier verfasst hatte. Der Kontakt zu Patrick und seiner Familie wurde mit der Zeit enger und Patrick kam mich eines Tages auch in meiner Heimatstadt besuchen. Die Zeit mit ihm war jedes Mal sehr schön und lustig, wir hatten intensive Gespräche, die ihn persönlich sehr bestärkt hatten und ihm auf die Beine geholfen haben. Im Laufe der Zeit hatten sich bei Patrick sehr starke Gefühle für mich entwickelt. Er hatte in seinem Leben noch nie eine Person kennengelernt, die so viel für ihn getan hat, ihn aufgebaut und unterstützt hat. Abgesehen habe ich ihm auch optisch sehr entsprochen. Von meiner Seite aus waren auch Gefühle da, weil Patrick attraktiv ist zum einen und einen sehr liebenswerten Charakter an den Tag gelegt hatte. Allerdings hatte ich Probleme damit mich auf eine Beziehung zu ihm einzulassen, da er psychisch natürlich nicht auf der Reihe war und auch ein paar Jahre jünger ist als ich, ich außerdemder Meinung war, dass er aufgrund seiner vergangenen Jahe noch nicht zu sowas in der Lage war und sein Leben auf die Reihe kriegen sollte erstmal. Er hat das erstmal so akzeptiert war ich ihm doch als Freundin in seinem Leben zu wichtig.... Langfristig konnte er damit aber nicht damit umgehen, wir hatten einen Streit in dem er sehr ungerecht und beleidigend wurde und so hat sich nun das Blatt gewendet, so dass wir keinen Kontakt mehr haben seit Herbst 2007, was ich erstmalals schade empfunden habe und ich das Gefühl hatte es ist nur aus seiner gekränkten Eitelkeit heraus so passiert. Er hatte nun sein Leben wieder einigermaßen im Griff und sich um eine Ausbildung bemüht. Im wurde seitens der Behörden, die ihm zuerst einen finanziellen Zuschuss versprochen hatten, damit er eine Ausbildung beginnen kann, viele Steine in den Weg gelegt. Er mußte in die Nähe von Frankfurt ziehen wo er einen Ausbildungsplatz zum Krankenpflegehelfer beginnen konnte. Nur, wer finanziert den Umzug und wie kommt er im ersten Monat über die Runden? Da mir seitens seiner Eltern, die ihm leider nichts zuschießen konnten und vom ihm zugesichert wurde, dass demnächst Geld vom Amt kommt (was dann vom Amt kurzfristig wieder zurückgezogen wurde, aber zugesichert war), habe ich ihm aufgrund dieser Aussagen über 500 Euro geliehen, wovon er mir bisher 120 wieder zurückgezahlt hat. Er hat mir immer wieder zugesichert, er möchte mir natürlich das Geld wieder zurückzahlen, ich müßte ihn nur entsprechend Zeit geben. Ich war natürlich verärgert im Nachhinein jetzt, dass ich so naiv war, ihm zu glauben. Mir hat es zu diesem Zeitpunkt finanziell nicht sehr "wehgetan", allerdings bin ich in der Zwischenzeit in eine neue Stadt gezogen und hätte das Geld dringend gebracuht, habe nun ein riesen Loch in meiner Kasse. Und auch darüber zu glauben, dass er die Ehre und den Anstand besitzt, nach dem was ich alles für ihn getan habe, alles erdenklich dafür zu tun, seine Schulden zu begleichen. Mittlerweile ist seit dem Zeitpunkt ein dreiviertel Jahr vergangen und ich habe keinen Cent mehr gesehen. Von seiner Seite aus kommt gar nichts mehr in dieser Richtung, er antwortet nicht mehr auf SMS von meiner Seite und auch seine Eltern reagieren entsprechend kühl auf meine Anrufe. Ich bin zum Teil natürlich selbst schuld daran, weil ich nichts schriftlich festgehalten habe, an sein Ehrenwort fest geglaubt habe und unsere Freundschaft zu diesem Zeitpunkt sehr intensiv war. Normalerweise würde ich niemals Geld verleihen aber er war in einer solchen Notsituation, dass ich ihm einfach nur helfen wollte. Aber das kann einem passieren, wenn man sich für andere Menschen in der Form einsetzt, ich hätte ihn damals in der Sch.... sitzen lassen sollen und mich nicht um ihn kümmern..... ich bereue mittlerweile sehr ihn und seine Famillie kennengelernt zu haben und kann mein Geld wahrscheinlich abschreiben.
    Kathrin Henschelmann (geb. 1978) am 10.04.2007: Ich habe hier schon mal einen Kommentar verfasst zu der Sendung Ich will zurück ins Leben'' bei der es um Patrick ging, der Drogenabhängig war. Ich stehe, seit dem ich ihm damals diesen sehr langen Brief geschrieben hatte, in sehr engem Kontakt mit ihm und unsere Freundschaft hat sich noch mehr vertieft....jetzt an Ostern habe ich mich dann ins Auto gesetzt und bin zu ihm und seiner Familie gefahren, wo er mittlerweile wieder fest eingezogen ist. Das heißt,ich habe ihn nun auch persönlich kennengelernt, waorüber ich echt glücklich und begeistert bin. Patrick ist der liebste Mensch den man sich vorstellen kann. Wir haben sehr, sehr viel geredet und ein paar sehr schöne Tage, mit viel Spaß, verbracht. Ihm geht es immer besser, auch wenn er zwischendurch immer wieder Rückschläge hinzunehmen hatte, bei denen er aber ja nun aber nicht mehr alleine war. Er ist fest entschlossen endlich eine Ausbildung zu machen und hofft, dass es auch klappt. Er ist stabiler und auch selbstbewußter mittlerweile auch wenn er immernoch verunsichert ist. Die Lebenssituation in der er sich befindet, das Umfeld in dem er lebt, alleine schon von der Örtlichkeit her haben mich sehr erschreckt. Wir befinden und nun im 18. Jahr nach der Wende und es ist immernoch schrecklich mit anzusehen wie es dort aussieht. Die Häuser und Straßen sind total verlottert und heruntergekommen, es gibt echt fast NICHTS was man als Jugendlicher oder junger Erwachsener unternehmen kann, keine anständigen Cafes, Clubs, Sportvereine usw. vom Einkaufen bzw. Shoppen will ich gar nicht anfangen. Es ist alles total ''einfach'' und ''billig'' dort. Und einen Job oder eine Ausbildung zu finden ist viel schwerer als bei uns im Westen (ich komme aus BDW), dementsprechend ist auch die Arbeitslosigkeit da. Und wenn man was unternehmen will, muß man erstmal 20 Km fahren. Ich kann nur sagen, dass ich wirklich und echt geschockt war, von dem was ich mitbekommen habe, so dass ich ehrlich zugeben muß, dass ich nicht weiß, wo ich gelandet wäre, wenn ich dort und in diesem Umfeld aufgewachsen wäre. Es ist auch so, dass sehr, sehr viel junge Leute dort Drogen nehmen und sich die Birne zuknallen, weil sie echt keine Perspektive sehen, was man nur allzu gut nachvollziehen kann, wenn man mal dort war in diesem ''Kaff''. Aber nichtsdestotrotz wird Patrick sein Leben in den Griff kriegen, wenn auch nicht dort, er ist auf dem richtigen Weg, da bin ich mir sicher.
    Kathrin Henschelmann (geb. 1978) am 23.11.2006: Ich habe damals die Sendung gesehen, bei der es über Patrick ging,der scher drogenabhängig ist. Ich war sehr, sehr fasziniert von ihm und auch seiner Familie, von der ganzen Emotionalität während der Sendung. Ich bin gefühlsmäßig Achterbahn gefahren. Danach habe ich RTL2 bzw. Patrick einen acht Seiten langen Brief geschrieben, den er auch per Email in aller Ausführlichkeit beantwortet hat. Seit dieser Zeit stehe ich in sehr engem Kontakt mit ihm, wir telfonieren ungefähr zwei Mal die Woche und es hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt. Patrick ist einer der faszinierendsten und liebsten Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe. Und er ist fest entschlossen sein Leben zu ändern und in den Griff zu kriegen, wohin er auch auf dem richtigen Weg ist, wenn er weiter so stabil und stark bleibt. Er hat wieder Pläne und Ziele auf die er hinarbeitet und auch wenn er zwischendurch mal einen Hänger hat und ihm seine Gedanken einen Streich spielen, so ist er doch sehr offen z.B.mir und seiner Familie gegenüber, so dass man ihn unterstützen kann, wo es geht. Ich denke, er schafft es längerfristig auf den richtigen Weg zu kommen.
    sigi (geb. 1979) am 26.09.2006: hallo finde die serien echt gut aber mich stört das keiner weiss wie der titelsong den interpreten kenn oder titel
    lisa (geb. 1982) am 08.09.2006: ich habe die erste folge von "zurück ins leben" gesehen und ich war ehrlich gesagt ziemlich von patrick fasziniert. ich weiß leider nicht mehr genau in welchem zeitraum die aufnahmen waren, aber alleine diese veränderung in seinem gesicht von drehanfang bis -ende war faszinierend. mich würde es sehr interessieren, wie es ihm jetzt geht, bzw ob er den entzug geschafft hat?!?! ich wünsche seiner familie aber vor allem ihm nur das beste auf seinem weg zurück ins leben. glg lisa

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