Grenzfälle – Es geschah übermorgen

    Grenzfälle – Es geschah übermorgen

    F/D 1971–1974 (Aux Frontières du Possible)
    Deutsche Erstausstrahlung: 12.10.1973 ZDF

    Was heute noch als Utopie belächelt wird, kann morgen schon alltäglich sein.

    Die Sicherheitsorganisation BIPS – eigens für diese neue Krimi-Serie erfunden – wacht scharfäugig darüber, daß neue, wahnwitzige Erfindungen nicht ausgenutzt werden, Menschen zu betrügen oder zu vernichten.

    Gerissene Gauner, die es dennoch wagen, setzt BIPS-Agents Yan Thomas matt. (Text: Hörzu 40/1973)

    Grenzfälle – Es geschah übermorgen auf DVD

    Grenzfälle – Es geschah übermorgen – Community

    Peter Riecken (geb. 2018) am 29.01.2008: Kann den positiven Kommentaren nur beipflichten. Habe mich schon so oft gefragt, was den nur aus dieser Serie geworden ist. Man hat ja nie wieder etwas von ihr gesehen oder gehört. Sie war spannend und absolut fesselnd, gerade wegen den SF - Elementen. Das galt insbesondere für die Personen mit parapschyologischen Fähigkeiten. Auf einer Röntgenaufnahme konnte man drei dunkle Punkte im Kopf eines Menschen entdecken. So kam das Duo den Ursachen ( für Flugzeugabstürze glaube ich ) auf die Spur. Das hat sich mir bis heute eingeprägt auch wenn ich mich an den Titel nicht mehr erinnern kann.
    Uli Berger (geb. 1958) am 28.11.2006: Hab die Sendung damals immer mit meinem Bruder geschaut. Auch als schon ältere und "gefestigte" Jugendlichen liefen uns die Gruselschauer den Rücken herunter. Bin mir nach so vielen Jahren gar nicht mehr sicher, ob wir alle Folgen gesehen haben. Eine Szene ist mir noch lebhaft in Erinnerung. In düsterem Rotlicht sich langsam, wie in Zeitlupe bewegende (tanzende?) Menschen. Muss wohl "der Tag hat 96 Stunden gewesen sein." Alpha Alpha hat mir auch sehr gut gefallen. Damals konnte ich alle Titel chronologisch nach ihrem Erscheinungstermin aufsagen. In der Schule haben wir stundenlang über die Inhalte diskutiert. War schon ne geile Zeit damals. Hoffentlich kommt einer von den Serien wieder. Gruß an alle.
    Michael Strehlau (geb. 1965) am 09.11.2006: Ja, ja, damals als 10jähriger konnte ich mich noch richtig gruseln bei der Serie. Und Barbara Andersen war die erste (Bildschirm-) Traumfrau meines Lebens. Schade, dass es Serie nirgendwo zu haben ist oder ausgestrahlt wird ... :-( Michael
    Dietmar (geb. 1962) am 01.11.2006: Ist ja interessant, worauf man beim Stöbern in alten filmischen Erinnerungen so stößt - dachte über was ganz Anderes nach, und plötzlich fällt mir dieser Titel ein...ich kann mich eigentlich kaum an Inhalte erinnern, nur daran, daß ich diese recht "gruselig", weil eben mysteriös fand..o.k., in dem Alter..Meine Schwester und ich haben die Serie auch nur gesehen, wenn unsere Eltern 14-tägig zum Kegelabend aushäusig waren, sonst durften wir nicht. Gut, daß wir danach erst mal gemeinsam eingeschlafen sind, da waren dann die Schatten am der Wand nicht ganz so thrilling..Hoffentlich wird´s mal wieder gesendet, würde mich auch interessieren, wie ich es heute finde. Schön auch, daß man in diesem Portal viele Gleichgesinnte finden kann!
    Rudi Fels (geb. 1960) am 06.12.2005: Für mich eine thematisch und technisch unheimlich gut gemachte Fernsehserie, leider ihrer Zeit um Jahre voraus. Eltern und selbst Mitschüler konnten wenig damit anfangen. Die Szene mit dem Winken in die Überwachungskamera gehörte übrigens zum Vorspann. Im Gedächtnis geblieben sind auch mir die Zeitverzögerungen, Gehirnwäschen und kuriose Todesarten, die in der Serie immer wieder vorkamen.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    13-tlg. frz. Fantasyserie von Henry Viard und Jacques Bergier, Regie: Claude Boissol und Victor Vicas (Aux frontières du possible; 1971–1974).

    Yan Thomas (Pierre Vaneck) und Barbara Andersen (Elga Andersen) sind Agenten bei der Sicherheitsorganisation BIPS. Ihre Aufgabe ist es, neue und wichtige Erfindungen vor Diebstahl zu schützen, damit sie nicht zu kriminellen Zwecken missbraucht werden. Gerät mal ein Gerät in falsche Hände, müssen sie es wiederbeschaffen. Bei ihrer von modernster Computertechnik unterstützten Arbeit stoßen die Agenten immer wieder auf paranormale Phänomene, die sie am Ende aufklären können.

    Die 50-Minuten-Folgen liefen im Zweiwochentakt freitags um 20.15 Uhr. RTL wiederholte später einige Folgen unter dem Titel Grenzfälle – Es geschah übermorgen. Die Idee zur Serie stammte aus dem Roman Wissenschaftsspionage und Geheimwaffen von Jacques Bergier. BIPS war die Abkürzung für Bureau d’Investigation et de Prévention Scientifique.

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