… zu Rechtsfragen des Alltags. Monatliches Magazin mit Prof. Dr. Friedrich-Karl Kaul, dem bekanntesten DDR-Rechtsanwalt. Die Fälle wurden szenisch dargestellt, dann gab Kaul seinen knappen, oft witzig formulierten Kommentar. Am Schluss wurde meist eine Trickfilmepisode gezeigt.

    117 Folgen liefen donnerstagabends, jede war 25 Minuten lang und wurde mehrfach wiederholt. Diese Sendung war eine der beliebtesten Ratgebersendungen im DDR-Fernsehen. Im Lauf eines Monats erhielt die Redaktion bis zu 3000 Briefe, insgesamt mehr als eine halbe Million. Meistens ging es ums Arbeitsrecht, gefolgt von Miet- und Familienrecht. Fragen Sie Prof. Kaul war die Fernsehversion einer Radiosendung mit dem gleichen Experten – dort hieß es ab 1946 Dr. Kaul antwortet. Nach Kauls Tod 1981 wurde die Sendung von Friedrich Wolff unter dem Titel Alles, was Recht ist fortgesetzt. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    Fragen Sie Professor Kaul auf DVD

    Fragen Sie Professor Kaul – Community

    Frank (geb. 1960) am 02.08.2012: cool, ich habe da mal in einer Szene mitgespielt. Ich glaube es war 72 oder 73. Schade ,dass es da kein Material mehr gibt, oder man im Netz kein Zugriff hat. Wir haben da in der Tollerstraße ( Gera ) Fußball gespielt und einen Radfahrer umgebohnert. . Würde ich mir gern nach 40 Jahren mal ansehen.
    Friedrich (geb. 1953) am 25.11.2003: Kompetent, sachgerecht beriet Professor Kaul die Zuschauer in Fragen des sozialistischen Rechtes. Ich glaube, wenn er noch lebte, wäre er auch heute ein guter Rechtsanwalt und würde mit einer Sendung zu Fragen des bürgerlichen Rechtes und der bürgerlichen Freiheiten mächtig Einschaltquoten haben.