Fliegen am Limit

    Fliegen am Limit

    Die Oldtimerpiloten von Großenhain

    D 2013
    Deutsche Erstausstrahlung: 29.08.2013 MDR

    In Großenhain, 30 Kilometer von Dresden entfernt, ist das „Fliegende Museum“ zu Hause. In einem Hangar des ehemaligen Militärflughafens stehen 18 Oldtimer-Flugzeuge. Die älteste Maschine wurde 1929 gebaut, die jüngste hat 50 Jahre auf dem Buckel. Und obwohl es keine Ersatzteile mehr gibt, sind die Oldtimer allesamt flugfähig!

    Weil der Unterhalt der Flotte nicht allein zu stemmen ist, haben sich Hobbypiloten aus ganz Deutschland zum Verein „Fliegendes Museum e.V.“ zusammengeschlossen. An den Wochenenden im Sommer pflegen und fliegen sie die Oldtimer der Lüfte. Zusammengehalten wird die bunte Truppe von Brigitte Koch. Die junge Bayerin ist Fluglehrerin und besitzt die Lizenz, die Oldtimer durch die Luft zu steuern. Wer die alten Flugzeuge in Großenhain fliegen will, muss zuerst bei ihr eine Prüfung ablegen.

    Leo verbringt jede freie Minute im Hangar. Der gebürtige Österreicher verdient sein Geld mit dem Umbau ehemaliger Passagiermaschinen in Frachtflugzeuge. In Großenhain kümmert er sich liebevoll um den Unterhalt der Oldtimer.

    Ralf aus Brandenburg ist Fluglotse auf dem Tower vom Flughafen Berlin-Schönefeld. In sechs Jahren akribischer Arbeit hat er ein Schrottflugzeug Baujahr 1944 wieder aufgebaut. Immer wenn es sein enggestrickter Schichtplan zulässt, macht er sich auf den Weg nach Großenhain.

    Uli aus Weinheim in Bayern hat in seinem Fliegerleben schon viel ausprobiert. Der ehemalige Kunstflug-Pilot hält seit 2009 den Weltrekord im Dauerloopingfliegen, für den er seinen Flieger 222 auf den Kopf drehte. Im normalen Leben verdient Uli sein Geld als Geschäftsführer einer Firma für Fluginstrumente.

    „Fliegen am Limit“ ist eine dreiteilige Dokusoap voller Geschichten von Oldtimerflugzeugen und ihren mutigen Piloten. (Text: MDR)