
Die Aristrokratin Anna führt eine aufrichtige aber leidenschaftslose Ehe mit dem Grafen Alessio Capilupi. Als Anna und ihr Sohn bei einer Zirkusveranstaltung Zeuge eines Unfalls werden, stößt sie auf den attraktiven Antonio Brentano, der von ihr hingerissen ist, und wahrscheinlich aus diesem Grund auch dem Sohn einige Aufmerksamkeit schenkt. Von nun an lässt der junge Mann nichts unversucht, Anna wiederzusehen. Auf einer Party, die der Berufssportler Antonio gibt, gesteht er ihr dann seine Liebe. Als die Familie Capilupi im Fernsehen Zeuge wird, wie Antonio auf seinem Motorboot während eines Rennens einen Unfall erleidet, verlangt Alessio für Annas Gefühlsausbruch eine Erklärung. Sie gesteht ihre Liebe zu Antonio und – noch schlimmer – erwartet ein Kind von ihm. Für Alessio bricht eine Welt zusammen.
Nachdem Alessio, ein streng gläubiger Christ, von Anna verlangt, sie möge den Schein wahren und mit der Lüge leben, weigert sie sich, sein(e) Angebot/Notlösung anzunehmen. Als Alessio die beiden im Bett ertappt, sieht Anna sich gezwungen, den endgültigen Schritt zu tun und zum Liebhaber zu ziehen, verliert dabei aber ihren geliebten Sohn an den Vater, der ihn nun zusammen mit der Hausdame bei Capilupi, Cameriera Antonio, erzieht. Durch eine Frühgeburt, bei der Anna fast stirbt, bittet sie Alessio um Gnade und er vergibt ihr. Anlass genug für Anna, um wieder zurück zur Familie zu gehen. Daraufhin unternimmt Antonio Brentano in seinem Auto einen Selbstmordversuch, von dem Anna aber nichts erfährt. Als Anna sich wieder wie erstickt neben ihrem Mann fühlt und sie von ihrer besten Freundin Petzy erfährt, dass Antonio seine Wohnung aufgegeben hat und für immer wegziehen will, erreicht sie ihn noch telefonisch am Flughafen vor dem Abflug. Das Band der Liebe ist stärker und beide gehen nach Amerika … (Text: Philipp Sachs)
