Dokumentation in 13 Teilen
    Deutsche Erstausstrahlung: 17.10.1982 ARD

    13-teilige Dokumentation über die Geschichte des Dritten Reiches, die hier aber nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern am Beispiel von Städten wie Berlin, München, Wien oder Nürnberg behandelt wurde.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Städte und Stationen. 13-tlg. dt. Geschichtsdoku-Serie anlässlich des 50. Jahrestages der nationalsozialistischen Machtübernahme.

    Die Sendung unterscheidet sich in zwei Punkten vom gängigen Schema für Dokumentationen über die Nazizeit: Sie bereitet das Thema nicht chronologisch, sondern geografisch auf, zeigt Bilder von Städten, die zur Zeit der NS-Diktatur eine Rolle spielten, und stellt sie Bildern aus der Gegenwart gegenüber, und sie zeigt neben den üblichen Bildern, die das Grauen verdeutlichen, auch andere Aufnahmen aus der gleichen Zeit: Familienfeste, private Urlaube und fröhliche Lieder aus Heinz-Rühmann-Filmen.

    Die 45-minütigen Folgen liefen sonntags um 20.15 Uhr. Sie stammten von verschiedenen Autoren. Roman Brodmann steuerte fünf Folgen bei, Rainer C. M. Wagner, Helmuth Rompa und Willy Reschl jeweils mehrere. Produzierende ARD-Anstalt war der SDR. Die Serie löste kontroverse Diskussionen aus. Der Rundfunkrat des BR stufte die Folge über Nürnberg als verfassungswidrig ein. Sie zeigte Bilder von den Reichsparteitagen der NSDAP, von den Nürnberger Prozessen, von einem Fußball-Bundesligaspiel des 1. FC Nürnberg und vom Christkindelsmarkt.