Eine amerikanische Familie

Eine amerikanische Familie

USA 1976–1980 (Family)
86 Episoden in 5 Staffeln
Deutsche Erstausstrahlung: 10.10.1978 ARD

Die Serie lief in Deutschland unter dem Titel „Eine amerikanische Familie“ und erzählt die Geschichte der Familie Lawrence aus Pasadena, Kalifornien: Vater Dough, Rechtsanwalt, Mutter Kate, Hausfrau und ihren drei Kindern Nancy (eine junge Mutter, die nach ihrer Scheidung im Gästehaus der Familie wohnt), Sohn Willie, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen will und einen Job bei einem Fotografen hat und das Nesthäkchen Letitia, genannt Buddy.

In den Episoden geht es nicht nur um die kleinen und großen Probleme des Alltags, es geht auch um Themen wie Stalking, Homosexualität, Drogen- und Alkoholmissbrauch, aber natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Alle sind irgendwann mal verliebt, Nancy in ihren Collegeprofessor, Willie in eine wesentlich ältere Frau und auch Teenager Buddy erlebt die erste Liebe. Aber auch die Ehe der Eltern erlebt eine Krise.

Eine Serie mit Tiefgang und viel Herz. (Text: Susanne Becker)

Eine amerikanische Familie auf DVD
Eine amerikanische Familie – Community
Nachtigall am 19.01.2014: Auch ich habe diese Serie geliebt, und wenn ich mir auf youtube Szenen des amerikanischen Originals ansehe, hege ich den Verdacht, das wäre auch heute noch so. Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, weshalb manche Serien die 305te Wiederholung erleben und mache, trotz großer Beliebtheit nur ein bis zweimal ausgestrahlt werden.
Pamela-Jean-Barnes-Ewing (geb. 1965) am 26.12.2013: Warum wurden bei uns nur 49 Folgen von 86 Folgen gezeigt? Es wurden genau 37 Episoden ausgelassen. Warum? Und warum wurden die restlichen 37 Folgen nicht später gezeigt? Daß man die Serie nicht mal komplett zeigt. Anfang und Ende schön und gut aber 37 Folgen fehlen dazwischen, das ist ein bißchen sehr viel finde ich Und warum erschien die Serie hier in Deutschland bisher nicht auf DVD? Fragen über Fragenn Schade um diese so gute und auch realnahe Serie
Elly am 14.10.2013: auch ich fand die Serie toll und würde mich freuen, wenn diese wieder einmal im Fernsehen ausgestrahlt wird.
Angelika (geb. 1966) am 13.08.2013: Auch ich wünsche mir, dass die Serie noch einmal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Ich hoffe das man die DVD bald in Deutscher Sprache kaufen kann. Buddy fand ich super.
Nofredede am 29.07.2013: Warum bringt man diese Serie nicht einmal wieder? Mich würde interessieren, ob mir die Serie heute noch so gut gefallen würde, wie damals.
Schauspieler
Kate LawrenceSada Thompson
Doug LawrenceJames Broderick
Willie LawrenceGary Frank
Letitia 'Buddy' LawrenceKristy McNichol
Nancy Lawrence MaitlandMeredith Baxter-Birney
Annie CooperQuinn Cummings
Nancy Lawrence MaitlandElayne Heilveil
Timmy MaitlandMichael David Shackelford
Mrs. HanleyMary Grace Canfield
Salina MageeSeason Hubley
Jeff MaitlandJohn Rubinstein
Dies und das
Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

49 tlg. US Familienserie von Jay Presson Allen („Family“; 1976–1980).

Familie Lawrence gehört zur oberen Mittelschicht. Vater Doug (James Broderick) ist Anwalt, Mutter Kate (Sada Thompson) Hausfrau und Mutter. Tochter Nancy (Elayne Heilveil; ab Folge 7: Meredith Baxter-Birney) war eigentlich schon verheiratet und aus dem Haus, doch dann wird sie von ihrem Mann Jeff Maitland (John Rubinstein) betrogen, verlässt ihn, kommt zur Familie zurück und zieht mit ihrem Baby Timmy (Michael David Schackelford) ins Gästehaus. Die anderen Lawrence-Kinder sind der 17-jährige Willie (Gary Frank) und seine vier Jahre jüngere Schwester Letitia, genannt Buddy (Kristy McNichol). Es passiert, was jeder Familie in ihrem ganz normalen Alltag widerfährt: Teenager Willie erlebt seine erste Liebe, mit einer verheirateten Frau, und heiratet dann ein Mädchen, das unheilbar krank ist; Buddy brennt durch und kommt zurück; Kate erkrankt an Brustkrebs, Doug erblindet, beide werden geheilt und adoptieren das Waisenkind Annie (Quinn Cummings). Und wer das nicht für das wahre Leben hält, hat nie Unsere kleine Farm gesehen.

Die Produzenten der Serie (darunter Aaron Spelling, Edward Zwick und Leonard Goldberg) mussten einige Jahre mit der Idee hausieren gehen – den US Sendern erschien die Serienfamilie zu gut erzogen, zu gut gekleidet, zu lebensnah (!) und überhaupt zu gut fürs Fernsehen. Schließlich entschloss sich ABC doch, den Versuch zu wagen.

Der Vater des John-Maitland-Darstellers John Rubinstein war der Pianist Arthur Rubinstein, und auch der Sohn schien musikalisch begabt. Er schrieb die Titelmusik zur Serie.

Die Folgen waren jeweils eine Stunde lang und liefen im regionalen Vorabendprogramm. Die ARD zeigte zwar Anfang und Ende der eigentlich 86 tlg. Serie, übersprang dazwischen aber knapp die Hälfte der Folgen.

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