Deutsche Erstausstrahlung: 13.11.2005 WDR

    Liebe auf den ersten Blick ist es häufig, wenn man sich für ein bestimmtes Haustier entscheidet. Erst im Zusammenleben zeigt sich jedoch, wie harmonisch das Zusammenleben mit dem neuen Zeitgenossen wirklich ist. Schon sprichwörtlich sind die Antipathien zwischen Hund und Katze, aber auch zwischen Mensch und Tier läuft manchmal nicht alles reibungslos. So etwa wacht die Dogge von Katja Tiffe aus Recklinghausen eifersüchtig darüber, dass ihr Freund ihr nicht zu nahe kommt. Ähnlich ergeht es Linda Odenthal aus Köln, deren Hund einfach nicht ihren neuen Freund akzeptieren will. Wie kommt es, dass sich Tiere derart auf einen Partner fixieren? Wie geht man damit um? Was tun, wenn sich Tiere Fremden oder eng Vertrauten gegenüber aggressiv zeigen? Das Team erläutert, was man unternehmen kann, wenn Emotionen zu hohe Wellen schlagen – und hat im Studio ein einzigartiges Liebespaar zu Gast: die Pinguin-Dame Sandy, die sich im Münsteraner Zoo einen ganz besonderen Partner ausgesucht hat: ihren Tierpfleger Peter Vollbracht. (Text: WDR)

    DVD-Tipps von Ein Team für alle Felle-Fans

    Ein Team für alle Felle – Community

    Stumpf, Susanne (geb. 1964) am 08.02.2006: Zur Sendung vom 07.02.06 : Ich habe mich sehr über die Aussagen die Sie in der Sendung über die " Problemhunde" aus dem südeuropäischen Raum, gemacht haben, geärgert! Wir haben selber einen spanischen Mix aus dem Tierheim, der einfach nur liebenswert, dankbar und pflegeleicht ist. Meiner Meinung nach hat jeder Hund Charaktereigenheiten die nicht immer leicht zu handhaben sind. Ich bin froh, das es Menschen vor Ort gibt, die den armen Geschöpfen helfen und ihnen ein gutes Heim bei uns besorgen! Ich finde Sie haben in Ihrer Sendung dazu beigetragen, das sich viele Menschen lieber keinen Hund aus Spanien oder der Türkei etc.anschaffen möchten und die Tiere ihrem Schiksal weiter ausgeliefert sind! Weiterhin haben mich die Äußerungen über die Übertragungsgefahr der südländischen Krankheiten, die meinem Informationen nach nicht fundiert sind sehr geärgert.
    Melanie Deichmann (geb. 1968) am 31.01.2006: Zur Sendung vom 29.01.2006 möchte ich Folgendes beitragen: Die Aussage von Herrn Rütter, dass sich Mitarbeiter von Tierschbutzorganisationen doch lieber vor Ort engagieren sollen, kann ich so nicht akzeptieren. Möglicherweise weiß Herr Rütter gar nichts über die Arbeit von Tierschutzorganisationen, da diese sich durchaus und sehr aktiv und intensiv "vor Ort" z.B. in Spanien, Portugal, Türkei etc. engangieren und dort Aufklärungsarbeit leisten. Herr Rütter sollte sich doch lieber ein wenig intensiver mit dem Thema Tierschutz befassen, bevor er sich zu solchen Äußerungen hinreißen lässt. Wem bitte schön sollen denn die Hunde, die bis teilweise bis aufs Blut gequält werden, in diesen Ländern vermittelt werden? Wieder den gleichen Leuten, damit sie dann das Tier endgültig totschlagen können? Warum werden diese Tiere aus diesen Ländern fortgebracht?! Warum wird dort das Leben eines Tieres (speziell Hunde und Katzen) mit Füßen getreten im wahrsten Sinne des Wortes?! Und Herr Rütter, warum wohl, glauben Sie, leben dort u.a. deutsche Tierschützer? Vielleicht um vor Ort Aufklärungsarbeit zu leisten?! Um den Einheimischen ein anderes Verhältnis zu den Tieren nahe zu bringen vielleicht?! Gar kein Tier aus dem südeuropäischen Ausland hierher zu holen ist Ihre Meinung. Traurig, ausgerechnet von Ihnen so etwas zu hören. Problemfall "Hund aus dem Ausland"? Mit welchen Tieren haben Sie es denn bisher zu tun gehabt? Nur mit Hunden aus dem südeuropäischen Raum? Wohl kaum. Man kann vereinzelt mal einen dabei haben, der psychisch instabil ist, das ist gar keine Frage, aber verallgemeinern Sie dies bitte nicht. Es ist eine absolut anerkennenswerte Arbeit, die Tierschützer im Ausland leisten und diese unterstütze ich gerne. Ich habe auch einen dieser Südländer adoptiert. Einen Galgo-Espanol. Ein absolut liebenswertes Tier, wie alle Hunde aus Spanien und anderen Ländern, die ich bisher kennen gelernt habe. Vielleicht sollten Sie besser weiterhin Hunde "therapieren", die von deutschen Züchtern verdorbern wurden.