Deutsche Erstausstrahlung: 10.11.2003 Das Erste

    Lebenshilfemagazin mit dem Diplom-Psychologen Dieter Speck, der jeweils drei Studiogästen Ratschläge für ihre Probleme erteilt.

    In überdimensionalen Stühlen, die sie ganz klein wirken lassen, sitzen dann z. B. die Angehörigen eines Alzheimer-Patienten und heulen oder ein betrogener Mann und jammert. Specks Schlusswort ist der vorher nie gehörte Rat: Das Glas ist immer halb voll, nie halb leer.

    Ein Jahr zuvor war in den USA erfolgreich Dr. Phil mit dem Lebensberater Phil McGraw gestartet und damit das Genre des Coaching-TV eingeführt worden. Die ARD schaute sich das Konzept wohl ab (Beratungsshows in Privatsendern hatten – mit der Ausnahme einer kurzen, erfolglosen Episode von Zwei bei Kallwass – bis dahin lediglich von Laiendarstellern gespielte Probleme aufführen lassen). Speck war bereits über Jahre in diversen Radiosendern als Psychologe und Traumdeuter zu hören und arbeitete als Hauspsychologe vor unter hinter den Kulissen bei Hans Meiser. Produziert wurde die Sendung, die wirkte wie eine Kreuzung aus den Talkshows der Privaten mit Fliege, von der Firma von Vera int Veen. Die einstündige Nachmittagsshow scheiterte und verschwand nach nicht einmal zwei Monaten. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    Cast & Crew