Die rote Kapelle

    Die rote Kapelle

    D/F/I 1972 (L’Orchestre rouge)
    Fernsehfilm in 7 Teilen
    Deutsche Erstausstrahlung: 09.04.1972 ARD

    Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs reist Leopold Trepper, Oberst der Roten Armee, über Finnland, Schweden, Dänemark nach Belgien. Dort beginnt er mit dem Aufbau eines wirksamen Spionagenetzes. Als Tarnunternehmen dient ihm zunächst eine Kette von Regenmäntelgeschäften in Brüssel und Ostende, dann nach der deutschen Besetzung die Import-Export Firma „Simexco“, die im Auftrag des deutschen Militärbefehlshabers in Belgien arbeitet. Das Spionagenetz überzieht bald ganz Belgien und Frankreich. Die Meldungen kommen aus allen Bereichen der Wirtschaft, Industrie und der Wehrmacht und werden per Funkspruch nach Moskau durchgegeben. (Text: Funk Uhr 15/1972)

    Die rote Kapelle – Community

    Michael S. (geb. 1955) am 24.07.2014: Lt. WDR liegen die Verwertungsrechte für die Rote Kapelle bei der Bavaria Filmproduktion. Ich werde dort mal anfragen, ob eine Veröffentlichung auf DVD vorgesehen ist. Die Kosten für einen Mitschnitt finde ich unverschämt hoch.
    Werner B. (geb. 1960) am 05.05.2014: Auch ich war viele begeistert von dieser Serie - man kann sie beim Mitschnittservice des Wdr erwerben - für eine Pauschale von 331€ - das war mir dann doch auch zu teuer.
    Lense (geb. 1960) am 30.07.2013: Für mich, als damals 12jähriger Knabe war es ungeheuer eindrücklich, wie die Angst vor der Entdeckung durch die Gestapo vermittelt wurde. Diese Serie hat sich tief in meine Erinnerung gegraben und es wäre äusserst wichtig, jetzt in meinem Alter sie erneut zu sehen.. Auch um diese Prägung richtig verarbeiten zu können.
    BETTINA F ( 19.01.1959) am 19.07.2013 (geb. 1959) am 19.07.2013: Ich habe die rote Kapelle heimlich bei unseren Mietern angesehen, denn sowas hätte ich von meinen Eltern aus nicht ansehen dürfen. So wie ich mich dran erinnere war das eine 4 teilige Serie und sie lief am Freitag um 20.15 Uhr. So wie ich mich dran erinnere fuhr in der Serie dauernd ein Auto mit Antenne durch die Gegend. Da ich sowieso die ganze Geschichte vom 2. Weltkrieg interes- siere, und habe zig Krtiegsfilme die doppelt und dreifach wiederholt wurden gesehen, aber die Rote Kapelle sind sie nicht in der Lage zu wiederholen. Finde ich schade.
    Martin (geb. 1962) am 30.12.2011: Ich kann mich den vielen positiven Kommentaren zu dieser Serie nur anschließen - spannend, sachlich, historisch verbrieft und gut gespielt. Auch ich hatte sie als Kind gesehen und war gepackt von diesen Ereignissen. Die Namen Leopold Trepper, Grand Chef, Petit Chef blieben in Erinnerung. Aber wie vieles was man nur einmal vor vierzig Jahren im TV gesehen hat, bleiben einem nur wenige Bilder in Erinnerung, diese aber umso präsenter. Immerhin ist es die früheste Erinnerung an Werner Kreindl. Nachdem es mit Alexander Zwo -einem anderen Mehrteiler mit FP Wirth - vor 3 Jahren doch noch zu einer DVD-Premiere gereicht hat, sollte dies auch hier möglich sein.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    7 tlg. dt. ital. frz. Historienserie von Peter Adler, Hans Gottschalk und Franz Peter Wirth nach dem Buch Kennwort Direktor von Heinz Höhne, Regie: Franz Peter Wirth.

    Unter dem Decknamen Rote Kapelle zieht Leopold Trepper (Werner Kreindl), ein Oberst der Roten Armee, gemeinsam mit Oberleutnant Michail Makarow (Manfred Spies) und Victor Sukulow-Gurewitsch (Georges Claisse) im Zweiten Weltkrieg eine staatsübergreifende kommunistische Widerstandstruppe auf. Dem Grand Chef Trepper und seinen Spionen gelingt es, bis in die Kommandozentrale der Wehrmacht vorzudringen.

    Die gut einstündigen Folgen liefen sonntags um 20.15 Uhr. Der Stoff war kurz zuvor bereits Inhalt eines gleichnamigen Fernsehfilms gewesen.

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