Deutsche Erstausstrahlung: 03.09.2003 RTL

    Neben prominenten Gästen aus Ost und West sowie Ausschnitten aus dem Fernseh- und Filmprogramm der DDR, präsentieren Oliver Geißen und Katarina Witt Musik und Mode von drüben. Er wirft einen Blick hinter die Alltagskultur der ‚Deutschen Demokratischen Republik an der Westgrenze der sozialistischen Länder in Europa‘ (so Erich Honecker): Sei es der Trabbi, auf den man 15 Jahre warten musste, das Sandmännchen, die Vitacola, die Puhdys und vieles andere mehr. Die (n)ostalgische Zeitreise in vier Teilen umfasst den Zeitraum von der Staatsgründung am 07. Oktober 1949 bis zum Mauerfall am 09. November 1989. Die DDR von A bis Z, von Ampelmännchen bis Zentralkomitee. (Text: RTL)

    Die DDR-Show – Kauftipps

    Die DDR-Show – Community

    Armin (geb. 1970) am 19.01.2006: Katharina Witt warb für diese Sendung in Zeitschriften mit FDJ-Kleidung und Oliver Geissen zog den entsprechenden Trainigsanzug an. Und so war die Sendung dann auch. Liebe Ossis - holt Eure Pionierkleidung, Halstücher, FDJ-Hemden und NVA-Klamotten für alle Deutsche raus - probiert doch mal die guten Spreewald Gurken, fahrt zu den FKK-Stränden an der Ostsee auf dem Darß, Rügen oder Hiddensee, lest in den ostdeutschen Sexualbüchern die geilsten Worte wie Bumsen nach (Kommentar übrigens von Gregor Gysi in der Sendung !!) und schaut Euch auch mal Filme wie "Das unsichtbare Visier" an (was einfach Spass gemacht hat - so Henry Maske), findet Chefindiander Goiko Mitic und den Sportreporter Heinz Florian Oertel toll - und überhaupt - so macht die Wiedervereinigung erst richtig Spass. Und wenn wir alle dann noch von Herbert Roth das "Rennsteiglied" singen, Frank Schöbel und die Puhdys im TV-erscheinen, ist die Wiedervereinigung fast komplett. Na also liebe Deutsche ist doch gar nicht so kompliziert, habt Euch nicht so !
    Stefan Donick (geb. 1966) am 10.01.2006: Hallo, Ich bin so zu sagen alt eingesessener DDR-Bürger und bin über die ersten 24 Jahre meines Lebens nicht gerade traurig.Ich möchte nichts beschönigen aber ich mag auch nicht wenn immer noch alles mies gemacht wird was mit diesem Land zu tun hat. Viel schlimmer finde ich das unsere gute Sänger/Innen z.B. Maja-Catrin Fritsche von den Medien so stiefmütterlich behandelt werden. Ich hoffe das ändert sich noch. Herzliche Grüße.
    Angie (geb. 1962) am 01.07.2004: Wir haben Autogrammkarten von Peter Maffay, den Strandjungs, Andy Borg usw. ganz bequem mit der Post geschickt. Schreiben war ja erlaubt. Und, lieber Florian Silbereisen, ich habe leider aus der Erbmasse meiner Eltern "nur" Herbert Roth, aber dafür - glaube ich - alle.Außerdem zieren meine Plattensammlung auch einige von den Phudys. Fand ich schade, dass man die hierzulande kaum oder gar nicht kannte. Und schon gar nicht hörte, weil´s ja keine Platten von ihnen zu kaufen gab.
    Florian Silbereisen (geb. 1986) am 30.06.2004: Also mich würde schon einmal interessieren, was die DDR so an Volksmusik zu bieten hatte. Immerhin trat Herbert Roth mit "Kleines Haus am Wald" und dem "Rennsteiglied" soweit ich als Bayer weiss, öfters im Oberhofer Bauernmarkt auf - und verkaufte Millionen Schallplatten. Auch Monika Hauff und Klaus Dieter Henkler hatten weltweiten Erfolg und wurden schon vor Mauerfall zu uns gelassen. Ich fand das deshalb schon interessant. Ausserdem kann ich so mit meinem Kollegen Achim Mentzel vom MDR auch mal diskutieren, wieviele Menschen in der DDR Heino und Heinz Schenk sich im Fernsehen anschauten. Unsere Brüder und Schwestern konnten leider nur keine Autogrammkarten von Heino und Heinz Schenk bekommen, sammelte ja alles die Grenzkontrolle ein. Jetzt geht das natürlich.
    Angie (geb. 1962) am 28.06.2004: Ich bin als jüngstes Kind unserer Familie in West-Deutschland geboren. Meine restliche Familie lebt also "drüben". Meine Eltern (die einzigen, die in den Westen "rüber gemacht" haben), haben das jährliche Besucherkontingent ausgeschöpft, weshalb ich jedes Jahr meine Sommerferien dort verbracht habe. Es waren meine schönsten Ferien-Jahre. Aber die Entbehrungen der Bevölkerung blieben mir auch als Kind nicht verborgen. Ich erinnere mich, dass es Anfang der 70´ger mal kein Toilettenpapier gab. Als Teenager und bis zum Mauerfall habe ich aber auch politische "nachbarschaftliche" Machenschaften erleben müssen. Also bitte, liebes privates Fernsehen, "ver-nostalgischt" die DDR nicht. Sie mag ja vielleicht auch in einigen Dingen ihre guten Seiten gehabt haben, aber sie konnte es gut verbergen. Nicht nostalgische Grüße von Angie

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Nostalgie-Show mit Oliver Geissen und der Eiskunstläuferin Katarina Witt, die viermal mittwochs um 21.15 Uhr – nach dem Konzept der 80er Show – Prominente empfingen und sich gemeinsam anhand von Fernsehausschnitten, Musik und typischen Utensilien erinnerten, diesmal eben an die DDR.