Miniserie in 4 Teilen
    Deutsche Erstausstrahlung: 23.05.1972 DFF1

    Juli 1963. Vor dem Obersten Gericht der DDR in Berlin wird Anklage erhoben gegen Dr. Hans Josef Maria Globke, Adenauers Staatssekretär im Bonner Kanzleramt. Mitschuldig an der Ermordung von Millionen jüdischer Bürger und Angehörigen anderer Völker. Aufgerufen gegen den auszusagen, dessen Stuhl im Gerichtssaal leerbleibt, erzählt der Maler Frank Schattmann seine Geschichte … 

    Oktober 1942. Frank Schattmann und seine junge Frau Esther folgen einer Einladung des alten Sanitätsrats Marcus, Esthers Onkel. In ihr Schicksal ergeben, das Auschwitz oder Theresienstadt heißt, sitzen die Wenigen beieinander. Vor Jahren noch geachtet nun geächtet. Sie suchen bei Marcus Rat. Doch der Sanitätsrat weiß keinen Ausweg mehr. Eine Nachricht bestärkt Frank in seinem Verhalten. Die Antwort auf seine Zettel, die er heimlich geschrieben und verteilt hatte. Die Zurückbleibenden nehmen Abschied von Bernhard Marcus, für immer wie sie wissen. Gefährlich ist ihr Heimweg. Die Ausgangssperre für sie hat längst begonnen. Jakob Dankowitz, einst gefeierter Klaviervirtuose, nun untergetaucht und ohne gültige Papiere läuft in seinem Fieberwahn der Polizei in die Arme. Frank Schattmann will so nicht weiterleben. (Text: aus dem Vorspann)

    Die Bilder des Zeugen Schattmann auf DVD

    Cast & Crew

    Auch interessant …