Die Alpensaga

    Die Alpensaga

    A 1976–1980
    Deutsche Erstausstrahlung: 07.12.1976 ZDF
    Alternativtitel: Das große Fest / Der deutsche Frühling / Der Kaiser am Lande / Die feindlichen Brüder / Ende und Anfang / Liebe im Dorf

    „Die Alpensaga“, eine sechsteilige Fernsehserie, erzählt Geschichten aus der österreichischen Geschichte. Aus der Sicht einer bäuerlichen Familie wird die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts dargestellt, wird Weltgeschichte zur Dorfgeschichte, große Historie zur greifbaren Schicksalen. (Text: Peter Turrini)

    siehe auch Die Arbeitersaga

    Die Alpensaga auf DVD

    Die Alpensaga – Community

    ina Lemberger (geb. 1949) am 22.09.2009: Hey, Leute, wie könnt ihr nur eine Folge der Alpensaga bringen, und den Rest nicht ausstrahlen? Ihr habt ja wirklich ein gutes Progamm, aber das finde ich echt fies.
    bitte sofort ändern, entweder im Turnus einmal die Woche. oder zumindest 2 mal im Monat, aber so ist je ja zum verhungern.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6 tlg. dt. österr.-schweiz. Heimatserie von Wilhelm Pevny und Peter Turrini; Regie: Dieter Berner.

    Die Geschichte eines Dorfs in Oberösterreich zwischen 1899 und 1945. Um die Jahrhundertwende geht es den Bauern schlecht. Der Jungbauer Huber (Hans Brenner) wehrt sich gegen Pläne des Großbauern Allinger (Helmut Qualtinger), eine Spiritusbrennerei zu bauen und dafür auf allen Feldern Kartoffeln anzubauen. Hubers Schwester heißt Anna (Linde Prelog), sein älterer Bruder Josef (Helmut Berger). Als der nach ein paar Jahren vom Dienst bei der Armee zurückkehrt, erkennt er den Ort kaum wieder. Im Ersten Weltkrieg verschärft sich die Lage dramatisch, den Hof führt jetzt die Huberbäuerin (Burgi Mattuschka).

    Nach 1933 kommt es im Dorf zu politischen Auseinandersetzungen. Der Hof gerät in finanzielle Schwierigkeiten. Michl (Karl Kröpfl), der Sohn des Huberbauern, wird von den Nazis verhaftet, seine Schwester Maria (Elisabeth Stepanek), die mit dem Nazi Hubert (Manfred Lukas-Luderer) zusammen ist, der dank der SA im Dorf aufsteigt, macht sich auf die Suche nach ihm. 1945 kommt Hans Huber (Bernd Spitzer) aus dem Krieg und der Gefangenschaft nach Hause. Im Huberhof sind mehrere Flüchtlinge einquartiert. Anna Huber hat den Hof über die schwerste Zeit gebracht. Hans beginnt mit dem Wiederaufbau.

    Die Serie schildert anhand der Verwerfungen in dem Dorf die Ereignisse einschneidender Wendejahre in der österreichischen Geschichte. In Österreich löste vor allem die erste Folge große Aufregung aus: Verbände warfen der Serie vor, den Bauernstand zu diffamieren und kommunistische Agitation zu betreiben.

    Die Reihe mit spielfilmlangen Folgen lief zwischen 1977 und 1980 in großen Abständen und wurde seit dem 13. Juli 1982 als sechsteilige Serie im Wochenrhythmus wiederholt.