Der Preis ist heiß

    Der Preis ist heiß

    D 1989–1997
    1874 Ausgaben
    Deutsche Erstausstrahlung: 02.05.1989 RTLplus

    Von 1989 bis 1997 präsentierte Harry Wijnvoord zusammen mit Walter Freiwald insgesamt 1873 mal einer der erfolgreichsten Gameshows bei RTL: „Der Preis ist heiß“.

    Spannung und gute Unterhaltung sind garantiert, wenn Kandidaten aus dem Publikum in der Vorrunde die Werte von Produkten erraten müssen. Die drei Besten spielen jeweils in der zweiten Runde um einen tollen Sachpreis.

    Dann kommt es zum Einsatz: „Das Rad!“ Dieses Glücksrad entscheidet, wer in das Finale um den Superpreis einzieht, denn nur zwei kommen weiter.

    In einer kurzweiligen Geschichte werden die verschiedenen Produkte, der sogenannte Superpreis, präsentiert und die Finalsten müssen den Gesamtpreis erraten. Derjenige, der am besten tippt – dabei aber nicht mehr als 5.000,- DM von tatsächlichen Wert entfernt liegt, gewinnt diesen Superpreis.

    Für die ganze Sendung gilt die goldene Regel: NICHT ÜBERBIETEN!!! (Text: Grundy Light Entertainment)

    Der Preis ist heiß – Community

    User_472343 am 15.10.2016 10:24: Warum gibt es diese Show nicht auf DVD/Bluray ?
    Lord Hulton (geb. 1975) am 15.07.2014: Noch jemand der die Sendung nur wegen Diana geschaut hat :-) Das waren meine täglichen Highlights.
    Enrico (geb. 1978) am 06.05.2010: ob der preis ist heiss läuft steht in den sternen glaube das es ein scherz ist das die sendug 2010 on air geht.
    Dirk (geb. 1970) am 20.04.2010: Kann evtl. jemand von der Redaktion dieser Seite oder ein anderer Fan sagen wann es definitiv dieses Jahr mit neuen Sendungen " Der Preis ist heiß " losgeht ???
    Markus (geb. 1983) am 02.02.2010: Wann kommt Der Preis ist Heiß wieder gibt es schon neue infos wann es los geht ??

    Der Preis ist heiß – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Tägliche halbstündige Gameshow und Dauerwerbesendung mit Harry Wijnvoord.

    Wer weiß, was eine Packung Reis kostet, hat sie schon gewonnen. Funktioniert auch mit Autos und kompletten Wohnungseinrichtungen. Mehrere aus dem Studiopublikum ausgewählte Kandidaten, jeweils vier zur gleichen Zeit am Ratepult, müssen schätzen, was ein vorgestelltes Produkt kostet. Dabei gilt es, dem gesuchten Betrag am nächsten zu kommen, ihn aber nicht zu überbieten. Wer den Preis am besten geschätzt hat, darf ihn behalten und hat sich für die nächste Spielrunde qualifiziert, in der es um einen deutlich hochwertigeren Gewinn geht. Die Grundidee des Preisratens wird nun in verschiedenen Spielformen umgesetzt, solange das Publikum nur laut genug „höher“, „tiefer“ oder etwas Unverständliches brüllt. So müssen Kandidaten aus mehreren Produkten Zweierpaare mit gleichem Ladenpreis finden, den korrekten Preis aus einem schon angegeben Betrag bilden, dessen Ziffern aber jeweils um eins zu hoch oder zu niedrig sind, oder eine Reihe von Produkten nach ihrem Preis sortieren.

    In wenigen Spielen geht es auch um Geschicklichkeit, so im „Einlochen“, wobei der Kandidat einen Ball mit dem Golfschläger in ein Loch befördern muss. Wenn es ihm beim ersten Mal nicht gelingt, benennt Harry Wijnvoord das Spiel kurzerhand in „Zweilochen“ um, und er darf noch mal. Nach dieser Spielrunde wird ein neuer Teilnehmer aus dem Publikum für die Viererrunde und aus dieser wieder einer für die nächste Spielrunde ermittelt. Im Finale treten zwei Kandidaten an, die ihre Runden zuvor gewonnen haben. Waren dies mehr als zwei, werden die Teilnehmer durch Drehen an einem Glücksrad ermittelt. Die Finalisten müssen dann die Summe einer Reihe von Preisen schätzen, die im Rahmen einer an den Haaren herbeigezogenen Geschichte vorgestellt werden.

    Der Preis ist heiß war eine originalgetreue Umsetzung der amerikanischen Gameshow „The Price Is Right“ und die konsequenteste aller Dauerwerbesendungen, denn nur dort waren die Produkte gleichzeitig Hauptdarsteller, roter Faden und Wissensgebiet. Die Sendung war stilbildend wie einst Dalli Dalli, wo sich ein Kandidat, der in die Kamera gewunken hatte, einmal von Hans Rosenthal ermahnen lassen musste: „Sie sind in einer Großstadt – das macht man nicht!“ Die Showrevolution der Privaten bestand darin, die Leute aus den Kleinstädten in Busse zu verladen und ihnen wieder beizubringen, ihrem Drang, zu winken, zu toben und den Showmaster zu knutschen, ungebremst nachzugeben.

    Neben Wijnvoord trat Walter Freiwald als Co-Moderator auf, der die möglichen Gewinne beschrieb, während Models sie zärtlich streichelten. Freiwald begrüßte die Zuschauer zu Beginn jeder Sendung mit dem „Großen Hallo“, rief die Kandidaten aus dem Studiopublikum auf und trommelwirbelte das Glücksrad herbei („Meine Damen und Herren – das Rad!“).

    RTL sendete die Show zunächst jeden Werktag gegen 17.00 Uhr und verlegte sie Ende 1992 auf 10.30 Uhr, kurz darauf auf 11.00 Uhr am Vormittag. Nach der letzten, der 1873. Folge im Sommer 1997 zeigte RTL noch zwei Monate lang Wiederholungen, bevor sich die Sendung in die ewigen Schnäppchenjagdgründe verabschiedete. Wijnvoord tauchte auf TM3 noch einmal mit einer Kochshow auf, die konsequenterweise „Der Reis ist heiß“ hieß.

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