Dokumentarspiel in 3 Teilen
    Deutsche Erstausstrahlung: 08.05.1963 ZDF

    Über Wochen und Monate hat der „Fall Rohrbach“ die Öffentlichkeit beschäftigt. Einer jungen Frau wurde der heimtückische Mord an ihrem Ehemann vorgeworfen. Und da man nicht den wirklichen Mörder fand und sich auch zuwenig Mühe machte, ihn zu suchen, wurde diese Frau zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Indizien und Gutachten besiegelten ihr Schicksal, obwohl sie immer wieder beteuerte: „Ich bin unschuldig“. Man hatte die Leiche des Ermordeten, man hatte die vermutliche Täterin, und man ging nun daran, Beweise gegen Maria Rohrbach zusammenzutragen: Sie musst die scheußliche Tat einfach begangen haben! Die Wiederaufnahme des Verfahrens zeigte deutlich, dass nicht nur Leichtfertigkeit und menschliches Unvermögen zur Verurteilung geführt hatten, sondern dass veraltete Straßgesetze und eine veraltete Strafprozessordnung dringend einer Erneuerung bedürften. (Text: Hörzu 18/1963)

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