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    Der Dreißigjährige Krieg – Bild: BR/ulrichgroup

    Der Dreißigjährige Krieg

    D 2011
    Deutsche Erstausstrahlung: 10.01.2011 Bayerisches Fernsehen

    Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, die Ursachen, Konflikte und Auswirkungen erzählt anhand von Menschen, die einerseits typisch sind für diese Zeit, andererseits durch das, was sie erlebt haben und was davon überliefert ist, einzigartig sind.

    Der aufwändig inszenierte Dreiteiler bietet ein Panorama dieser einschneidenden Epoche der deutschen Geschichte aus der Perspektive der Miterlebenden. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Da ist der hochadelige Feldherr, Christian von Braunschweig-Wolffenbüttel, der, wo er auftaucht, alles in Angst und Schrecken versetzt, aber auch der einfache Soldat, Peter Hagendorf, dessen Geschäft das Töten ist, dessen liebevolle Vorsorge aber seiner Frau und seinen Kindern gehört, die im Tross des Heeres mit ihm ziehen. Und da ist einer, der es von ganz unten bis an die Spitze der Gesellschaft, zum hochberühmten Reitergeneral und reich begüterten Freiherrn gebracht hat, Jan von Werth. Da ist der Spekulant, Hans de Witte, der seine Chancen zu nutzen versteht, aus dem Unglück anderer seinen Vorteil zieht, ein genialer Organisator, der doch den eigenen Machenschaften selbst zum Opfer fällt. Aber auch der Gastwirt, Seneca Schreiber, der aufmerksam das Kriegsgeschehen verfolgt, an den bei ihm einkehrenden Soldaten gut verdient und doch dem Schicksal seiner Heimatstadt Augsburg nicht entfliehen kann. Und schließlich ist da noch ein Künstler, Matthäus Merian, der begreift, dass sich mit Nachrichten nicht nur Stimmung, sondern auch viel Geld machen lässt. Die Folgen von Missgunst und kollektiven Ängsten erfährt die Frau eines wohlhabenden Bamberger Ratsherrn, Dorothea Flock, am eigenen Leib; sie wird unschuldig als Hexe verdächtigt. Wie eine Frau in schweren Zeiten ihren „Mann steht“, zeigt das Leben der Äbtissin von Frauenwörth, Magdalena Haidenbucher. Eine andere Geschichte der Friedensverhandlungen schreibt die Frau des bayerischen Gesandten, Katharina von Haslang, in ihr Hausbuch; auch Diplomatie geht durch den Magen. (Text: BR)

    Der Dreißigjährige Krieg – Community

    Tom_ (geb. 1966) am 12.07.2014: Das Land verwüstet, die Menschen traumatisiert, Auch Jahrzehnte danach marodierende Banden und Gesetzlosigkeit. Aber auch nach dem Krieg vom Meer mehr oder weniger abgeschlossen. Und das zu einer Zeit, als die großen Entdeckungen stattfanden, besiedelt und kolonialisiert wurde und der Handel auf den neuen Seewegen blühte. Leider wird auf diese gewaltige Auswirkung nicht eingegangen! England, Spanien, Frankreich, Portugal, Italien, Niederlande, alle profitierten davon und wurden reich. Man hätte der Serie mehr Zeit geben sollen
    Allmecht (geb. 1960) am 25.01.2011: Volle Zustimmung Klaus, der "erwachsene" Fernseh-Gucker wird voll ...... Und das sogar bei einer Erstausstrahlung wie "Der 30jährige Krieg". "Bergauf-Bergab" wurde auch auf die Vormitternachtszeit verlegt. Welcher Bergwanderer guckt sich denn dann die Wiederholung Samstag vormittags an, wenn er um diese Zeit in die Berge fahren will. Das Verblödungs-Fernsehen der privaten Sender wird immer mehr kopiert. Der "Bildungsauftrag" nur noch pflichtgemäß wahrgenommen, zu Sendezeiten kurz vor Mitternacht.
    klaus.czerwinski@freenet.de (geb. 1956) am 08.01.2011: Jetzt macht auch noch der Bayer. Rundfunk mit: Die arbeitende Bevölkerung wird bewusst blöd gehalten - alles was interessieren könnte, wird nach 22:00 Uhr gesendet! Die Verdummungssendung "Dahoam is Dahoam" wird natürlich eher ausgestrahlt! Dann sich aber beschweren, wenn wir ein Volk der Dummen werden! - Nix für unguat

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