Richter Sir John Fielding mag zwar blind sein, dafür sind seine übrigen Sinne (auch der Gerechtigkeitssinn) umso schärfer. Mithilfe logischen Denkens und seiner ungewöhnlich stark ausgeprägten Kombinationsgabe löst er trotz seines Handicaps die schwierigsten Fälle und kommt zu einem gerechten Urteil. Dem echten Sir Fiedling, der im London des 18. Jahrhunderts Recht sprach, sagte man nach, dass er 2000 seiner „Stammkunden“ anhand ihrer Stimme unterscheiden konnte.

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    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Historische Fälle aus dem alten London. 13 tlg. dt. Krimiserie von Günter Kunert, Regie: Vojtech Jasny.

    Der blinde Richter Sir John Fielding (Franz-Josef Steffens) hat sehr ausgeprägte andere Sinne, die es ihm ermöglichen, Kriminelle zu erkennen und dingfest zu machen. Vor Gericht – und notfalls auch außerhalb – findet er erst die Wahrheit und dann ein gerechtes Urteil. Sein Halbbruder Henry (Gerd Schäfer) teilt seine Leidenschaft für Gerechtigkeit.

    Der echte John Fielding lebte von 1721 bis 1780 und wurde 1761 zum Ritter geschlagen, sieben Jahre nach dem Tod seines Halbbruders Henry. Zusammen mit Henry, der Johns Vorgänger auf dem Posten war, gilt er als Pionier der Verbrechensbekämpfung. Man schreibt den Fieldings die Einführung der Polizei, der Kriminalstatistik und der Ursachenforschung bei Jugendkriminalität zu. John wurde als Jurist berühmt, Henry Fielding als Schriftsteller.

    Die halbstündigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm.