Das feuerrote Spielmobil

    Das feuerrote Spielmobil

    D 1972–1981
    184 Episoden
    Deutsche Erstausstrahlung: 21.04.1972 ARD

    184-tlg. Kinderserie.

    Die Serie rund um einen Autobus wechselte ihr Konzept in regelmäßigen Abständen (ebenso wie der Bus seinen Besitzer) und tauschte mehrere Male auch das eigentliche Spielmobil aus, das mit der Zeit immer größer wurde. Zu Beginn war es ein Opel-Blitz. Philipp Sonntag, ein liebenswerter, naiver Tollpatsch (auch Autor und Regisseur der Serie) fuhr in dem zum Kamerawagen umgebauten Kleinbus durch Deutschland, zeigte die Gegenden und erzählte die Geschichten derer, die ihm begegneten. Es ging darum, die Fantasie anzuregen und sozialen Umgang zu lehren. Aus dem Off wurde das Wesentliche erklärt. In den ersten fünf Wochen waren noch die beiden Puppen Maxifant und Minifant dabei, die dann jedoch ihre eigene Serie bekamen, weil sich die Produktionspartner trennten. Stattdessen kamen nun die Hundepuppen Biff und Wuff (entworfen von Jan Gulbransson) und die Trickfigur Wummi, die bis 1976 abschließend die zuvor gezeigten Bilder kommentierte.

    Weitere Inkarnationen des Spielmobils zeigten nacherzählte Märchen, vor allem Grimms Märchen wie „Rotkäppchen“, „Doktor Allwissend“ oder „Das tapfere Schneiderlein“, mit einem langhaarigen schwarzgelockten Erzähler (Erich Schleyer), Geschichten mit Felix (Uwe Falkenbach) und Bruder Tom (Erich Schleyer), dem dünnen Herrn Schwarz (Josef Schwarz) und dem dicken Herrn Kern (Peter Kern) sowie dem Traummobil, eine Art feuerrotes Spielmobil, nur in knallig bunt. Die langlebigste und bekannteste Serie innerhalb der Reihe war „Das Haus mit der Nummer 30“, sie lief von 1977 bis 1979 mit 41 Folgen. In dem Apartmenthaus mit mehreren Wohnungen, alle ohne Klingel oder Türknauf, sondern nur mit ganz normalen Klinken für den ungehinderten Zugang, wohnten das Ehepaar Koch (Heidrun Polack und Jörg Hube) mit den Kindern Claudia (Claudia Kleiber) und Thomas (Clemens Kleiber), das Rentnerehepaar Griesbeck (Elisabeth Bertram und Erich Kleiber) und der beliebte Junggeselle Josch (Josef Schwarz), Fahrer eines Taxis und des Spielmobils.

    Die halbstündigen Folgen liefen auf verschiedenen Sendeplätzen, oft sonntags vormittags, oft am Nachmittag. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    DVD-Tipps von Das feuerrote Spielmobil-Fans

    Das feuerrote Spielmobil – Community

    Karlsusi (geb. 1971) am 20.11.2016 22:37: DER PRAHLHANS Mit Philipp Sonntag, Kurt Zips u.v.a. Songs: I Sa Lo und Birger Heymann. Redaktion: Raimund Ulbrich. Leitung der Reihe: Harald Hohenacker. Regie: Hans-Christof Stenzel. Erstausstrahlung: 16. Oktober 1973
    Karlsusi (geb. 1971) am 20.11.2016 22:30: Habe den Film Der Prahlhans! Kannst ihn auf Vimeo anschauen! Gruß: Karl
    Rainer (geb. 1972) am 09.06.2015: Ja, das war in der Reihe "Felix und Bruder Tom" auch Bestandteil vom Feuerroten Spielmobil. Felix Bichler (gespielt von Uwe Falkenbach) hatte einen Lebensmittelladen und ging mit seinem Freund Tom (Erich Schleyer), im blauen LKW, auf große Fahrt. Eine sehr schöne Serie. Die ist auch auf DVD erhältlich. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
    uschi fasold am 03.12.2014: hallo andrea hast du inzwischen von irgendjemandem einen tipp bekommen, wie man an aufzeichnungen kommen könnte? wir sind als frankfurter band mal in einer folge aufgetreten (ca. 1973-75) und ich hätte GERNE eine kopie... für eine antwort - lieben dank
    #572142 (geb. 1971) am 21.11.2014: War das im Spielmobil, ein Mann mit einem kleinen blauen LKW der was mit Lebensmitteln zu tun hatte, Bichler oder so ähnlich war der Name, kann mir da jemand weiterhelfen?

    Dies und das

    Bis zum 12.07.1981 liefen insgesamt 184 Folgen im Ersten. Mit dabei waren u.a.: Phillipp Sonntag, Wumi, die Stoffhunde Wuff und Biff, „Das Haus mit der Nr. 30“ sowie „Felix und Bruder Tom“.

    Titellied:

    Kri-Kra-Krokodil – wir fahren mit dem Spielmobil,

    Pi-Pa-Pelikan – Spielmobil geht ran.

    Ri-Ra-Regenwurm – Spielmobil fährt auch bei Sturm,

    Sei schlau und nicht faul – mach’ mal auf dein Maul!

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