Das Boot

    Das Boot

    D 1981
    Deutsche Erstausstrahlung: 24.02.1985 Das Erste

    2. Weltkrieg, 1941: Die Mannschaft des U-Bootes U 96 fährt auf Befehl Hitlers auf hohe See, um englische Handelsschiffe zu versenken. Da gibt es auch einige Hindernisse zu überwinden, auch die Gegner sind gut ausgerüstet! Dann bekommen sie den Befehl durch Gibraltar zu fahren, um einen neuen Hafen anzulaufen, was unmöglich zu sein scheint …

    Fortsetzung als Das Boot (2016)

    Das Boot auf DVD

    Das Boot – Community

    Phil (geb. 1983) am 15.06.2014: @Holger Ja der WDR-Aufsichtsrat wollte eine Fernsehserie, weshalb dieser auch einen Teil von etwa 10 Millionen Mark dazu gab. we. Rohrbach und Petersen wollten von Anfang an auch einen Kinofilm machen. Was auf jeden Fall fest steht ist, dass beim Bildformat im 4:3, so wie es auf den VHS-Kassetten zu finden war, und anfangs auch im TV gezeigt wurde, links und rechts etwas fehlt ! Tatsächlich ist sowohl bei den DVDs zum Director´s Cut als auch Fernsehserie mehr zu sehen (beide 1:85). Offen bleibt die Frage ob das Aufnahmeformat tatsächlich 1:66 (wie imdb.com angegeben) oder 1:85 war..
    Holger Buschick (geb. 2025) am 11.12.2013: Hallo Herr X! das was Sie hier schreiben ist technischer Unsinn! Ich habe viele Jahre in Filmstudios zugebracht und in Kinos. Das Format 16:9 ist eine künstliche Erfindung des Fernsehens der 90 er Jahre um etwas "Breitwandfeeling" zu bekommen. Dieses Format gibt es gar nicht beim richtigen Film. Das Boot war ursprünglich als Fernsehserie konzipiert, und nichts anderes. Das Film-Format war 35 mm Film im Format 1,37:1, beim Fernsehen 4:3! Durch 16:9 wird viel verfälscht und weggeschnitten, was die obere und untere Bildeinheit beinhaltet. Beim richtigen Film gibt es 1,66:1 und 1,85:1 da ist das normal, da die Kamera und später auch der Projektor im Kino die erforderlichen Masken und Optischen Linsen hat, um das Bild korrekt darzustellen. Das was Sie meinen auf den DVDs ist einfach nur eine Verstümmelung des Filmes und einfach gesagt eine Sauerei. Ich habe die Originalserie in 1,37:1 oder 4:3. Und 16:9 gab es zu der Zeit noch gar nicht wo der Film entstanden ist. MFG Holger Buschick -Meister für Studio und Filmtheatertechnik.
    pete (geb. 1974) am 19.10.2010: bei den Online Bestellportalen gibt es neuerdings DAS BOOT auch als Hörbuch und Hörspiel. Bei letzterem spricht sogar Leutnant Werner persönlich, also Herbert G. Beides gehört ins ewige Liebhaberarchiv. Beste Grüße
    X am 12.11.2009: Ich muss hier mal einiges klarstellen da es immer wieder Leute gibt denen man es nicht Recht machen kann und die sich über alles aufregen müssen. Das "Directors- Cut" ist keine verstümmelte Version der Serie sondern eine erweitere des Spielfilms von 1981. Der war zwar schon ausgezeichnet aber wird durch den zusätzlichen Szenen noch besser. Man sollte sie daher hoch loben und nicht als "Verunstaltung" bezeichnen. Und das einige Szenen aus dem Originalfilm fehlen ist auch nur logisch: z.B. : Die Szene in der der Leitende den Berichterstatte auf des Alten Rede aufmerksam macht und die dann mit einem "Alles Klar?" schon wieder endet. Der Witz daran ist ja dass keine eigentliche Rede stattfindet. Allerdings ist im Directors Cut und in der TV-Fassung die Rede weitaus länger und von daher würde der Witz paradox erscheinen. Dasselbe bei den anderen geschnittenen Szenen. Nun zur TV-Version Angeblich fehlen auch hier Szenen aber das hat den selben logischen Sinn wie im Directos Cut. Und das die Spielzeit der DVD 30 min weniger hat als die VHS Version ist auch ganz einfach zu erklären : Es fehlt der Vor und Abspann bei jeder Folge der auch für einen DVD Abend nicht sehr angenehm ist. Und dieser dauert im großen und ganzen jedesmal ca 5 min. Auf 6 Teile ergibt das eine "Spielzeit" von ca 30 min. Und Leute die nicht andauernd erklärt bekommen haben wollen was sie gerade gesehen haben können ja wohl auf die Rückblenden problemlos verzichten. Das ergibt nur Sinn im Fernsehen bei wöchentlicher Ausstrahlung aber nicht wenn man den Film am Stück schaut. Wären die Rückblenden und der Abspann mit auf der DvD würde jeder, der verstanden hat was er in der letzten Stunde gesehen hat, mit einem stöhnen nach der Fernbedienung greifen und vorspulen. Das 16: 9 Bildformat ist auch nicht störend. Im Gegenteil. Es ist sehr angenehm. Der komplette Streifen war hauptsächlich als Kinofilm gedacht daher wurde er komplett in 16: 9 gedreht. Also wurden nicht einfach nur zwei Balken oben und unten gesetzt. Wem es nicht passt soll seinen DVD Player auf 4: 3 umstellen. Im Großen und Ganzen wird es immer Leute geben die irgend einen neuen Grund suchen sich über dieses Meisterwerk zu beschweren.
    Jenny (geb. 1986) am 06.07.2009: Hallo kann mir jemand helfen ich suche den aktuellen Standort von "Das Boot" es soll nicht mehr in München stehen habe ich gehört ich möchte einem treuen Fan ein Geburtstagsgeschenk machen das er sich "Das Boot" mal anschauen darf.Ich finde nichts im Internet vielleicht wisst ihr ja mehr. MFG Jenny

    Das Boot – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    3-tlg. dt. Kriegsdrama von Wolfgang Petersen nach dem Roman von Lothar-Günther Buchheim.

    Während des Zweiten Weltkriegs, im Jahr 1941, durchlebt die Besatzung eines deutschen U-Boots die Hölle – niemand weiß, ob es je an Land zurückkehren wird. „Der Alte“, Kapitänleutnant Heinrich Lehmann-Willenbrock (Jürgen Prochnow), hat das Kommando über das Boot „U 96“, mit an Bord sind Kriegsberichterstatter Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer), der auch als Off-Stimme zu hören ist, der Chefingenieur Fritz Grade (Klaus Wennemann), der Erste Leutnant (Hubertus Bengsch), der Zweite Leutnant (Martin Semmelrogge), der Brückenoffizier Kriechbaum (Bernd Tauber), Bootsmann Pilgrim (Jan Fedder), Ullmann (Martin May), Johann (Erwin Leder), Hinrich (Heinz Hoenig), Bosun (Uwe Ochsenknecht), Ario (Claude-Oliver Rudolph), Frenssen (Ralf Richter), Schwalle (Oliver Stritzel), Bockstiegel (Konrad Becker), Dufte (Lutz Schnell), Brückenwilli (Martin Hemme) und Thomsen (Otto Sander). Es wird die letzte Fahrt der „U 96“.

    Der zweieinhalbstündige Kinofilm mit der Musik von Klaus Doldinger war die bis dahin weitaus teuerste deutsche Filmproduktion. Die hohen Kosten von mehr als 25 Millionen DM konnten nur mit Hilfe des deutschen Fernsehens gestemmt werden: WDR und SDR zahlten 10 Millionen DM, dafür sollten sie aber auch mehr bekommen als die Abspielrechte des Kinofilms. Petersen drehte deshalb ein über fünfstündiges Epos für das Fernsehen. Die nur halb so lange Kinoversion stellte nicht nur nach Meinung des „Spiegel“ „schlicht einen Action-Extrakt aus dem Gesamtmaterial mit den fetzigsten Effekten und dem gröbsten Grauen“ dar. Auch Buchheim beschimpfte sie als „Kung-Fu-Klamauk“ und „Salzwasser-Western“. Allerdings wurde sie einer der größten deutschen Filmerfolge weltweit. „The Boat“ war ein Blockbuster in den USA, spielte dort über 100 Millionen $ ein und wurde für sechs Oscars nominiert (bekam aber keinen).

    Erst vier Jahre später, nachdem alle Kinoverwertungsmöglichkeiten ausgeschöpft waren, brachte die Produktionsfirma Bavaria unter Günther Rohrbach den Film ins Fernsehen. Er lief an drei Abenden zur Primetime mit 100-minütigen Folgen und wurde ebenfalls ein riesiger Erfolg. Ab 1987 zeigte die ARD Das Boot auch in einer sechsteiligen Serienversion mit 50-minütigen Folgen. Die BBC hatte die Langfassung bereits im Oktober 1984 gezeigt. Sie wurde in Großbritannien von erstaunlichen sieben Millionen Zuschauern gesehen – obwohl sie im Originalton mit englischen Untertiteln lief.

    Zum Vertrag Buchheims mit der Bavaria gehörte eine Dokumentation zum U-Boot-Krieg fürs Fernsehen. Er hatte gehofft, den wichtigen historischen Hintergrund zu seiner verdichteten Geschichte liefern zu können – und wurde natürlich enttäuscht: Die ARD zeigte zwar seine Dokumentation, aber nur in den Dritten Programmen und in den meisten Fällen erst am späten Abend.

    Die Serie ist auf DVD erhältlich.

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